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Platzcheck

Platzcheck – TuS Lipperreihe

Oliver Pape kümmert sich beim TuS Lipperreihe um die schöne Sportanlage, die nicht nur mit viel Platz und zahlreichen Möglichkeiten für die sportliche Betätigung aufwartet.

 

 

Platzcheck (hk). Nein, im lippischen Camp Nou in Lipperreihe da gibt es keine Paella, Tapas oder Churros. Vielmehr, völlig logisch wie landestypisch, wird das fußball-typische Essen hier angeboten, wenn man sich etwa an den Darbietungen der beiden Lipperreiher Senioren-Teams erfreut. Sie mischen in der A und B2 Lemgo jeweils oben mit, bieten einen angriffslustigen Fußball, versetzen die Zuschauer mit diesem in den Entertainment-Zustand. Was ist, wenn dabei der kleine Hunger kommt? Selbst bei Jugendpartien ist die Verkaufshütte der La Furia Roja geöffnet. Insbesondere Kathi Owen ist hier positiv zu erwähnen, legt sie ein außergewöhnliches Engagement an den Tag. TuS-Platzwart Oliver Pape liefert einen “Gourmet-Tipp”: „Bei Spielen der Senioren-Mannschaften wird in der Regel gegrillt, wobei die Currywurst von Marschi Spitzer fast schon legendär und ausgesprochen lecker ist, wenn man denn Würze verträgt!“ Um der Würze mit Erfrischung beizukommen, bieten sich diverse Kaltgetränke, alkoholischer und nicht-alkoholischer Natur, ebenso an, wie Kaffee und Tee. Die Preise sind sozial verträglich. Ein toller Clou bei Nachwuchspartien: Hotdogs erfreuen sich allergrößter Beliebtheit, steht temporär auch der Verzehr von belegten Brötchen und Kuchen an der Tagesordnung.

 

Laub und Fichtennadeln den Kampf ansagen

 

 

Im finalen Jahr vom letzten Jahrtausend, wir schrieben das Jahr 1999, wurde der Spielvortrag des TuS Lipperreihe noch von der einen oder andere Staubwolke geprägt. Insbesondere die Technik wurde geschult auf dem Ascheplatz, der im selben Jahr einer Kunstrasenfläche wich, die von Bäumen umsäumt wurde. Im westlichen Teil von Lippe gelegen, konkret in Lipperreihe Randlage, denkt man mit, denn nicht nur der Fußball ist rund um die Anlage beheimatet. So existiert zudem eine Laufbahn mit Sprunggrube, dazu hinter einem Tor ein Beachvolleyballfeld. Zwanzig Jahre nach der Einweihung hat sich die Spielfläche auf dem Fußballfeld abgenutzt, beschreibt Pape diesen doch als einen „schlecht gedämpften Hartplatz.“ Als Ersatz für diese ungeliebte Fläche wurde ein moderner Kunstrasen verlegt, der mit einer Kork-Sandfüllung aufwartet. 100 mal 60 Meter beträgt die Spielfeldgröße. Damit der Platz auch weiterhin akkurat aussieht, wird dieser zweimal pro Woche mit einer Bürste abgezogen, damit unter anderem Laub oder Fichtennadeln den Sportplatz nicht zu sehr belasten. Auch muss das Füllmaterial gelockert, respektive homogen verteilt werden.

 

Viel Platz und Komfort

 

Der Platz ist an drei Seiten von einem rund drei Meter breiten Rasenstreifen umgeben, schließt sich dem eine Werbebande an, ehe nobel gemähte Grasflächen folgen. Auf der überdachten Tribünenseite liegt ein zweieinhalb Meter breiter Weg, daran schließt eine Laufbahn an. Nach dieser ist eine Bande zu sehen, ehe erneut ein zweieinhalb Meter breiter Weg anzutreffen ist. Schlussendlich nimmt die Tribüne ihren Anfang. Auf diese passen rund 500 Zuschauer, die Hälfte davon bleibt auch bei Regen trocken. Im oberen Tribünenbereich gibt es Sitzplätze für rund 50 Gäste, auf weiteren Bänken können bis zu 30 Personen das Sitzvergnügen genießen. Um den Platz herum passen weitere 500 Besucher, sodass insgesamt mindestens 1000 Fans einem Spiel beiwohnen können. Falls die Anhänger in mehreren Reihen hintereinanderstehen, erhöht sich die Zuschauerzahl. Insbesondere, wenn die leidenschaftlichen Derbys gegen Oerlinghausen, Asemissen und Leopoldshöhe anstehen, kommen bis zu 350 Zuschauer nach Lipperreihe, wenn auch Wetter und Ranking miteinander kongruent sind. Oliver Pape ist von diesem Ambiente sehr angetan: „Die ganze Anlage ist sehr großzügig angelegt.“ Rund 60 Auto-Stellplätze stehen zur Verfügung, werden diese auch von der angrenzenden Grundschule und der Arbeiterwohlfahrt mitbenutzt.

 

Gelände ist top in Schuss

 

Er lobt den vorbildlichen Zusammenhalt im Verein: „Dieses wurde möglich durch das hohe Engagement, insbesondere vom Vorsitzenden des Vereins, Horst Süvern, und dem Abteilungsvorstandsmitglied und Trainer der ersten Mannschaft Frank Fulland.“ Auch mehreren Sponsoren, dem Fußballförderverein Lipperreihe, der Stadt Oerlinghausen und dem TuS Lipperreihe muss an dieser Stelle ein großes Kompliment gezollt werden, dass die Umsetzung so problemlos und schnell funktionierte. Reichlich Luft nach oben existiert, was die Kabinensituation betrifft, stehen doch nur zwei Umkleidekabinen von der Schulturnhalle zum Gebrauch. Pro Kabine steht ein eigener Duschbereich zur Verfügung. Auch der Referee genießt das Vergnügen, eine eigene Kabine samt Dusche zu besitzen. In Summe zeigt sich Oliver Pape mit den vorherrschenden Bedingungen vor Ort äußerst zufrieden, applaudiert: „Das Gelände ist hervorragend, auch der Pflegezustand. Natürlich haben wir noch Verbesserungsideen, so richten wir seit dem vergangenen Jahr eine neben dem Kunstrasenplatz gelegene Rasenfläche derart her, dass sie für den Trainingsbetrieb genutzt werden kann. Hier haben wir weitere Ideen zur Verbesserung und zur leichten Vergrößerung.“ Wo gibt es noch Steigerungsbedarf? „Verbesserungswürdig wäre insbesondere die Kabinensituation. Hier gibt es Ideen, aber das erforderliche Budget steht bis auf Weiteres nicht zur Verfügung.“

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