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Bezirksliga

Platzcheck – RSV Barntrup

Eine selbst erbaute Holz-Tribüne, ein schicker Kunstrasenplatz und ein gut ausgestatteter Kiosk. Alles bestens im Waldstadion? Fast, denn die Kabinensituation ist ein Störfaktor, wie Präsident Andreas Pape im Lippe-Kick-Platzcheck erklärt.

 

 

Alte Kabinen, aber bald ein neues Sportheim

Platzcheck (hk). Knapp vier Jahre alt ist mittlerweile der Kunstrasen-Platz vom RSV Barntrup. Als erste Highlights hat er ein Legenden-Spiel zwischen einer lippischen Alt-Herren-Auswahl und der Hamburger SV-Traditionsmannschaft erlebt und die Best of Lippe-Kick-Duelle zwischen den FuL-Kreis-Auswahlmannschaften aus Lemgo und Detmold. Stattlich: 1550 Arbeitsstunden wurden investiert, dazu 165.000 Euro, alles in Eigenleistung. Die Stadt Barntrup hat die restlichen 285.000 Euro finanziert. Eine sinnvolle Investition, denn davor war der wenig geliebte Ascheplatz am Wolfsiek ein Eldorado für Schürfwunden und schlechte Laune.

 

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Von Henning Klefisch

 

Vom Stadtkern in Barntrup biegt man ab, fährt zunächst über eine Brücke, an ein paar Häusern vorbei, ehe eine Art Allee folgt, mit Apfelbäumen zur rechten und linken Seite. Nach einem knappen Kilometer nach der Abbiege-Phase lassen sich die ersten Parkplätze an der rechten Seite erblicken, folgt nach rund 80 Metern der Eingang zum Waldstadion, das in einer Art Kuhle gelegen ist. Der alte Naturrasenplatz, für Trainingszwecke geeignet, liegt etwas oberhalb. Drei Umkleidekabinen stehen für die Mannschaften zur Verfügung, allesamt verbunden mit eigener Dusche und Toilette. Auch der Entertainment-Faktor kommt in der nordlippischen Stadt nicht zu kurz. Die Zuschauer werden ausgezeichnet unterhalten vom renommierten Moderator Andreas Schlingmann, der von seinem Sprecherpult unterhalb der neu errichteten Holztribüne auf rund 70 überdachte Sitzplätze und weitere unüberdachte Sitz- und Stehplätze blickt. Vereins-Boss Andreas Pape verrät zu den Zuschauerzahlen: „Im Schnitt haben wir in der Bezirksliga circa 100 Zuschauer. Bei Derbys kommen natürlich mehr Leute. Wenn es um den Aufstieg geht, kommen auch mehr als im Abstiegskampf.“ Wenn einem der Hunger überkommt, gibt es neben Bratwurst und Currywurst auch Pommes und Kuchen für die Vegetarier, zudem die klassischen Kaltgetränke wie Bier, Cola, Fanta, Sprite oder auch ein seriöses Wasser. Dazu werden Kaffee und im Winter sogar Glühwein gereicht. Pape sagt über die Pflegemaßnahmen, die anfallen: „Der Platz wird fast jede Woche von uns abgezogen, damit sich die Halme wieder aufrichten und das Granulat verteilt wird. Einmal im Jahr wird der Platz mit einer Spezialmaschine bearbeitet.“ Vor allem das Thema rund um die Umkleidekabinen gefällt ihm überhaupt nicht, vermisst er sehnsüchtig eine vierte Kabine, sollte der bestehende Kabinentrakt unbedingt mit Renovierungsmaßnahmen versehen werden. Es geht dennoch weiter voran beim Rasensportverein aus Barntrup, erklärt der Macher doch: „Momentan sind wir dabei, ein eigenes Vereinsheim auf dem Sportplatz zu bauen. Dieses soll nächstes Jahr fertiggestellt werden und neben einer verbesserten Bewirtung auch als warmer Aufenthaltsraum während der sportlichen Veranstaltungen sowie als Besprechungsraum dienen.“ Wichtig: Die Eheleute Marina und Stefan Jirschik erfüllen gemeinschaftlich die Aufgabe als Platzwart.

Dorothea Design

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