Connect with us

Platzcheck

Platzcheck – SG Hiddesen/Heidenoldendorf

Über zwei wunderschöne Sportanlagen verfügt die Spielgemeinschaft aus Hiddesen/Heidenoldendorf. Nils Hinder stellt sie uns vor.

 


Platzcheck (hk). Extrem idyllisch ist der Hiddeser Sportplatz am Bent gelegen, direkt neben dem Wald, der sich bis zum berühmten Donoper-Teich erstreckt. Auch SG Hiddesen/Heidenoldendorf III-Kicker Nils Hinder adelt die Location, findet: „Der Fußballplatz in Hiddesen ist sehr besonders.“ Damals, als die Sportanlage errichtet wurde, hieß der Verein noch SV Arminia Hiddesen, das Rundfunk wurde eingeführt, der Versailles-Vertrag realisiert und in der Weimarer Republik gab es erhebliche politische Unruhen. Satte 94 Jahre später, am 6. August 2014, startete der umfangreiche Umbau vom Vereinsgelände des VfL Hiddesen, fiel das Weltmeisterjahr auch zeitgleich mit der Gründung der Spielgemeinschaft aus Hiddesen/Heidenoldendorf. Hinder lobt: „Der Rasenplatz am Bent ist einfach wunderbar. Atmosphärisch unschlagbar und für einen lippischen Rasenplatz qualitativ richtig stark.  Dort ist es wahrlich nicht leicht, Punkte mitzunehmen.“ In den kälteren Monaten kann dort allerdings nicht gespielt werden, beginnt die Spielzeit in dem rund 8.000 Einwohner-Ort meist im Frühling und endet im Spätsommer – wetterabhängig. Extrem komfortabel präsentiert sich das Vereinshaus, überzeugt es mit einer gewaltigen Gästekabine, könnte zudem problemlos, bei Bedarf, eine zweite bereitgestellt werden. Interessant für Schleckermäuler: „Ein Kiosk lässt auch kulinarisch keine Wünsche offen“, findet die Identifikationsfigur. Der Anbau für den Verkaufs-Grill ist mittlerweile fertiggestellt. Da die Sportanlage am Hiddeser Bent allerdings über keine Flutlichtanlage verfügt, können hier keine Abendspiele stattfinden. „Das ist schon wirklich ärgerlich“, bedauert dies Hinder sehr. Ein Schmankerl am Rande ist ein kleiner Kunstrasenplatz mit Flutlicht, auf dem trainiert werden kann.

Eine ausreichende Beleuchtung gibt es stattdessen auf dem Sportplatz in Heidenoldendorf am Niedernfeldweg, weshalb diese Anlage von der SG präferiert wird, sind vor allem die drei Seniorenteams fußballerisch häufig in Heidenoldendorf unterwegs. Da die SG-Kicker vor allem mit einer technisch feinen Klinge brillieren, kommt dieser Untergrund ihnen entgegen. Unvergessen ist etwa der berauschende 6:1-Erfolg im Aufstiegsmatch 2019 gegen den FC Fortuna Schlangen. Euphorisch wurde nach diesem Kantersieg der erstmalige Sprung in die Bezirksliga zusammen mit rund 800 Zuschauern bejubelt. Nils Hinder bekräftigt deshalb auch: „Wir sind verdammt froh, dass wir die Möglichkeit haben, jederzeit auf einen Kunstrasenplatz auszuweichen. Das ist ja für lippische Verhältnisse schon fast Luxus.“ Auch das Ambiente an sich weiß zu gefallen, erklärt das SG-Sprachrohr doch: „Bei Heimspielen der SG wird natürlich fleißig gegrillt und verkauft. In Heidenoldendorf gibt es im Vereinsheim jeweils eine Heim- und Gästekabine, ebenso wie in der angrenzenden Turnhalle“, sind auch hier diese Möglichkeiten reichhaltig.

More in Platzcheck

%d Bloggern gefällt das: