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Fanstory

Fanreport – RSV Hörste

Viele Jahre lang spielte Wolfgang Rüsch selbst für den RSV Hörste, hat sich zu einem echten Fan gemausert, der nun die Schwarz-Weißen von der Seitenlinie aus anfeuert.

 

„Gibt nicht viele Mannschaften, die in der Region mehr Zuschauer haben.“

 

Fanreport (hk). Schon der unvergessliche Udo Jürgens sang ab 1977 stets und ständig: „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an, mit 66 Jahren, da hat man Spaß daran, … ,da kommt man erst in Schuss“, ist der gebürtige Düsseldorfer Wolfgang Rüsch in exakt diesem Alter und glühender RSV Hörste-Anhänger. Seit 1965 feuert er den Traditionsverein aus dem Luftkurort an, startete er in jenem Jahr doch seine RSV-Karriere in der dortigen Schülermannschaft. Bis rund um die Jahrtausendwende, mit 47 Jahren, kickte der Fußball-Freund aktiv in unterschiedlichen Teams vom Rasensportverein. „Dann hat mich leider die Arthrose gestoppt“, klagt Rüsch im Lippe-Kick-Gespräch. Er ist ein Allesfahrer, nimmt auch weite Strecken, wie etwa nach Lügde, auf sich, um seine Hörster zu unterstützen. „Besonders freut es mich, wenn ich hauptsächlich nach Ende der Begegnung noch mit dem Trainer, den Spielern sowie den Verantwortlichen, unter anderem Tobias Büker, sprechen kann. Da stört dann auch mein Alter, 66 Jahre, keinen der jungen Leute“, sind im Fußball alle gleich. Auf dem Sportplatz trinkt er kein kühles Blondes, „aber eine Wurst kann es schon öfter mal sein“, lässt er sich diese allzu gerne schmecken. Was kann er Lippe-Kick über die Anhängerschaft seines Lieblingsvereins mitteilen? „Die Fanszene des RSV ist sehr groß. Es gibt in der Region bestimmt nicht viele Mannschaften, die mehr Zuschauer haben, auch auswärts.“ Der Klassenerhalt scheint für das Team von Coach Ralf Ackmann in dieser Saison bei neun Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsrang sehr realistisch zu sein. Rüsch allerdings warnt: „Die sportliche Situation in Hörste sehe ich stark gefährdet. Gelingt es nicht, die nächsten Jahre die A-Liga zu halten, gehen wohl die Lichter aus. Ein erneuter Abstieg würde wahrscheinlich die letzten guten Spieler vertreiben“, so seine Befürchtung bei Lippe-Kick.

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