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Kreisliga A Detmold

Platzcheck – SF Berlebeck/Heiligenkirchen

Michael „Ede“ Betke-Sportplatz in Heiligenkirchen

 

Platzcheck (ab). Einen traurigen Hintergrund gibt es zum Sportplatz in Heiligenkirchen, der nach dem 2017 im Alter von nur 44 Jahren verstorbenen langjährigen Obmann Michael „Ede“ Betke benannt ist. Das Lebenswerk von Betke wird heute von zwei Seniorenmannschaften der Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen bespielt. Die erste Mannschaft spielt bekanntlich seit Jahren im Detmolder Oberhaus, die zweite Mannschaft kämpft in der C-Liga um Punkte.

 

 

Das erste Spiel auf dem immer noch jungfräulich wirkenden Kunstrasen fand im Winter 2016 statt, genauer gesagt am 4. Dezember. Die Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen weilten zu der Zeit am Tabellenende der Kreisliga A Detmold, es drohte zur Winterpause der Abstieg. Zu Gast war mit dem TSV Rischenau ein höher einzuschätzender Gegner, dem man mit einem torreichen Spiel beim 3:3 aber einen Punkt abtrotzen konnte. Ein gelungener Start also auf dem neuen Geläuf, auf dem man sich sogleich einen Heimvorteil zunutze machen konnte. In der Rückrunde der Saison 2016/2017 verlor man auf dem Kunstrasen nur zwei von zwölf Spielen. Am Ende stand recht souverän der vorzeitige Klassenerhalt fest. Die eigentlich für Mai 2017 vorgesehene Einweihung des Platzes wurde dann jedoch überschattet vom plötzlichen Tod von Michael Betke. Er war „die treibende Kraft bei der Errichtung des Platzes“ erinnert sich Matthias Kuhlmann an „Ede“. Sein Tod „hat den Verein zu der Zeit sehr stark zurückgeworfen.“ Die Einweihung folgte erst später im Herbst 2017.

 

„Besondere Spiele“ gab es in der kurzen Historie des Platzes bisher nicht. „Der Vorgängerplatz hat da ganz anderes erlebt“, meint Kuhlmann. Spiele gegen den amtierenden Meister 1. FC Kaiserslautern in den 1950er Jahren oder diverse Partien gegen Arminia Bielefeld in den 90ern und 2000ern. „Davon ist der Kunstrasen aktuell noch weit entfernt, das kann aber mit Sicherheit irgendwann nochmal kommen.“ Aus diesen Zeiten stammen auch die bisher höchsten Zuschauerzahlen. „Gegen Arminia werden es locker an die 1000 Zuschauer gewesen sein“, so der heutige Obmann. „In den 50ern sicher auch noch deutlich mehr.“ Die Kabinensituation in Heiligenkirchen ist „platzunabhängig“, da zwei Großraumkabinen und zwei kleine Kabinen im Sporthaus befinden. Und auch in der angrenzenden Turnhalle gibt es weitere Kabinen. Den Hunger der Zuschauer zu stillen, das ist die Aufgabe von „Grillberto“ Detlef Schröder. „Bei ihm gibt es alles vom einfachen Grill bis zur Mantaplatte. Das bietet er regelmäßig bei Heimspielen an“, berichtet Kuhlmann. Das Zuschaueraufkommen ist dagegen „immer unterschiedlich“, abhängig vom Club, „gegen den man spielt, oder wie nah es ist. Dann ist es mal voller und mal weniger voll.“ Grundsätzlich gut besucht ist das Derby gegen Diestelbruch/Mosebeck, „weil Di/Mo auch immer eine gute und große Anzahl an Zuschauern mitbringt.“ Verbesserungsmöglichkeiten gibt es aktuell nicht, „der Platz ist ja noch jung und frisch.“

 

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