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Kreisliga A Detmold

Platzcheck – Blomberger SV

Seit 1989 wird im „Stadion Am Rammbocke“ Fußball gespielt. Lippe-Kick stellt euch die Anlage des Blomberger SV im „Platzcheck“ einmal genauer vor.

 

Platz für über 1.000 Zuschauer im „Stadion Am Rammbocke“

Platzcheck (ab). Seit mittlerweile über drei Jahrzehnten gibt es im „Stadion Am Rammbocke“ Fußball und noch viel mehr zu sehen. Neben dem Blomberger SV nutzen auch die Leichtathleten der LG Lippe-Süd die Anlage. Lippe-Kick stellt den Platz zusammen mit Hans-Otto Pogadetz, der uns auch die Fotos zur Verfügung gestellt hat, vor.

 

Gut besucht war die Stadioneinweihung im Jahr 1989.

 

1989 wurde die Anlage mit einem Freundschaftsspiel zwischen Eintracht Braunschweig und dem VfL Bochum eröffnet. Doch seitdem gibt es nicht nur Fußball in Blomberg, sondern auch die Leichtathleten der LG Lippe-Süd nutzen die Anlage dreimal wöchentlich. Zumindest, bis Corona uns allen einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Seit Beginn dieses Jahres gibt es sogar WLAN im „Stadion Am Rammbocke.“ Der Rasenplatz hat eine Größe von 73 x 109 Metern und erfüllt somit die Vorgaben des DFB, demnach ein Fußballplatz zwischen 45 und 90 Metern breit und zwischen 90 und 120 Metern lang sein muss. Für die Leichtathleten gibt es „eine Hochsprunganlage, eine Dreifachanlage für Weit- und Dreisprung, eine kombinierte Diskus- und Hammerwurfanlage und eine Stabhochsprunganlage“, berichtet Pogadetz. Der Parkplatz, der direkt am Stadion ist, bietet Platz für 130 bis 150 Autos, in das Stadion selbst passen rund 1.200 Zuschauer.

 

Im Schnitt 50 Zuschauer

Zum Umziehen stehen den Sportlern vier große Kabinen zur Verfügung, zwei davon im oberen, die anderen beiden im unteren Bereich. „Alle Kabinen sind 2020 neu gestrichen worden, das gleiche gilt für den ganzen Flur“, meint der Abteilungsleiter Fußball und erzählt: „Des Weiteren ist im mittleren Bereich ein Besprechungsraum für ca. 40 Personen.“ Auch die Schiedsrichterkabine befindet sich im mittleren Bereich, „sauber und groß.“ Zahlreich besucht sind die Spiele der Nelkenstädter, zu denen sich gut gerne „so gegen 50 Zuschauer“ einfinden, bei Derbys aber „auch schonmal 300 oder mehr.“ Und damit keiner nass wird, falls es mal regnet, gibt es eine überdachte Tribüne oder stellenweise sogar überdachte Stehplätze. Zweimal die Woche kümmert sich die Stadt Blomberg um die Pflege des Rasens, schließlich ist das Stadion ein kleines Schmuckstück. Mähen, düngen, Löcher im Rasen flicken, Tartanbahn und Tribüne säubern. All das sind die Aufgaben der Stadt. Zweimal im Jahr ist dann der gesamte Verein gefordert, wenn es dem Grünzeug rund um die Anlage an den Kragen geht.

 

„Geile Spiele“ in Blomberg

In Sachen Gaumenfreuden bleiben „nicht viele Wünsche unerfüllt“, so Pogadetz. „Neben Würstchen gibt es Pommes und Bier. Wer kein Interesse am Alkohol zeigt, der nimmt nicht-alkoholische Erfrischungsgetränke wie Wasser, Cola, Fanta oder Sprite zu sich.“ Und so lassen sich dann auch die ganz großen Spiele noch besser verfolgen. Am 08.08.2008 war immerhin der vielleicht bald zukünftige Drittligist SC Verl im Westfalen-Pokal zu Gast, ließ dem BSV beim 8:0-Sieg allerdings kaum eine Chance. Hans-Otto Pogadetz hat weitere „geile Spiele“ im Repertoire, so zum Beispiel das Duell gegen Lügde im September 2018, als man ein 0:2 in ein 3:2 drehen konnte, in der Nachspielzeit nach einem Elfmeter aber doch noch das 3:3 kassierte. Torreich ging es rund ein Jahr später zu, als der TuS Horn-Bad Meinberg in einem offenen Schlagabtausch mit 6:4 besiegt werden konnte. Ein Happy End gab es auch in der Hinrunde dieser Saison, als Mitaufstiegs-Favorit Jerxen-Orbke mit 3:2 geschlagen werden konnte. Mit Sicherheit nicht das letzte „geile Spiel“, dass es in diesem Stadion zu sehen gab.

 

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