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SG Kachtenhausen/Helpup – Nach drei Jahren ist Schluss

Einen mutigen Schritt vollzieht die Spielgemeinschaft Kachtenhausen/Helpup. Zukünftig gehen die beiden Hauptvereine wieder ihren eigenen Weg.

 

Warum nicht umgekehrt?

 

Kreisliga B Detmold (hk). Erst am heutigen Tag hatte Lippe-Kick im Inside-Report über den TuS Almena das Thema mit den Spielgemeinschaften angestoßen. Was derzeit Realität ist: Eigenständige Vereine werden immer weniger, Spielgemeinschaften schießen wie Pilze aus der Erde, stoßen nicht immer auf ungeteilte Gegenliebe. 2017 sind auch der TuS Helpup und TuS Kachtenhausen in einer Spielgemeinschaft firmiert, beschreibt SG Kachtenhausen/Helpup-Pressewart Christoph Heidorn die damalige Entscheidung aufgrund der vorherrschenden Personalnot bei beiden Vereinen als „unumgänglich.“

 

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Von Henning Klefisch

 

Im Premieren-Jahr hat die neu ins Leben gerufene Spielgemeinschaft den Klassenverbleib im Detmolder Kreisoberhaus gefeiert, in der zweiten Saison klappte dies nicht. Mit einem jungen und talentierten Kader wollte die Spielgemeinschaft fleißig auf die Punktepirsch in der B Detmold gehen. Dies funktionierte aber eher so suboptimal, denn kurzzeitige Abmeldungen und unterschiedliche und gravierende Verletzungen machten einen Strich durch die Rechnung, weshalb die rote Laterne mit elf Punkten aus 17 Partien vor der Corona-Pause bei der SG alarmierend leuchtete. Heidorn (Bild rechts) bedauert: „Im Winter wurde sich nochmals verstärkt und es wurde ordentlich trainiert, aber leider blieben die Früchte auch aus“, war fußballerisch hier eher Studentenfutter angesagt. Zudem gibt er zu: „Bereits vor der Winterpause wurden aus beiden Vereinen die ersten Stimmen “lauter”: „Ob die SG noch Sinn macht?!“ Beide Vereine haben gemeinsam geprüft, welcher Weg gegangen werden kann. In einer Vorstandssitzung wurde dann einvernehmlich entschieden, dass ab der nächsten Saison die Vereine wieder unter “eigener Flagge” starten werden“, wohnt in jedem Ende ein Zauber inne.

 

JSG erfährt eine Fortführungsgeschichte!

Die Spielgemeinschaft bilanziert im Lippe-Kick-Gespräch: „In den drei gemeinsamen Jahren haben die Lemgoer den Kreis Detmold gesehen, neue Sportplätze und auch neue Gegenspieler, die Zuschauer und Verantwortlichen haben neue “Nachbarn” kennengelernt und die Vereine sind weiter „zusammengerückt“. Sportlich war es leider nicht das „Gelbe vom Ei“. Jetzt haben sich beide Vereine wieder konsolidiert und können wieder jeweils eigenständig agieren! Das gab es in dieser Fußballregion in der Vergangenheit noch nicht oft“, mag und kann man dem Sprachrohr hier nicht widersprechen. Erfolgreicher verlief die Zusammenarbeit in der Jugendspielgemeinschaft, die auch weiterhin eine Zukunft haben wird. Ein zufriedener Heidorn betont mit einem Schmunzeln auf den Lippen: „Auch vor der Fusion der Senioren wurde hier bereits eine tolle gemeinschaftliche Arbeit geleistet. Dies soll in Zukunft mit gleicher Intensität, Leidenschaft und Budget noch weiter ausgebaut werden. Die Zukunft ist und bleibt der Nachwuchs“, wird hier die Identifikation gestärkt, zudem der Geldbeutel geschont. Wer neuer Trainer wird und weitere Einzelheiten folgen in den kommenden Tagen. Klar ist allerdings, dass beide Vereine mit mindestens einer Mannschaft an den Start gehen werden.

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