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Kreisliga B2 Lemgo

SG Hörstmar/Lieme II – „Es lebe der Sport“

Hör/Lie II-Assistenztrainer Robert Maros hofft, dass irgendwann wieder Normalität einkehren wird. Dass dafür ein langer Atem nötig ist, ist ihm bewusst.

 

 

 

„Wir müssen abwarten!“

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Nachdem es bei der SG Hörstmar/Lieme im vergangenen Sommer recht turbulent zugegangen ist, hat sich die Lage im bisherigen Saisonverlauf durchaus beruhigt. Die Mannschaft von Coach Thomas Johannfunke rangiert auf einem soliden neunten Tabellenplatz, klafft viel Luft nach oben wie unten. Was fast inmitten der weitreichenden und lebensbestimmenden Corona-Krise beinahe schon untergeht: Hör/Lie II hat seit einem guten halben Jahr kein Pflichtspiel mehr bestritten, erlitt am 17. November 2019 eine 1:3-Niederlage beim Klassenbesten TuS Lockhausen. Seitdem absolvierte der letztjährige Bezirksligist zwei Testspiele – ein 1:6 beim SV Ubbedissen II und einen 6:5-Erfolg beim BSV Müssen II. Co-Trainer Robert Maros äußert sich bei Lippe-Kick, wie seine Mannschaft die vergangenen Wochen verbracht hat, auch, wie er sein Privatleben zuletzt erlebte.

 

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Von Henning Klefisch

 

Seit einem runden Monat ist Maros (Bild rechts) zum Stubenhocker mutiert, füllt die Rolle als Heim-Daddy aus, kümmert sich um seinen kleinen Nachwuchs. Neben der knapp dreijährigen Tochter Lina versorgt er ebenfalls seinen eineinhalbjährigen Sohn Luka. „Das ist für mich angenehm. Ich verbringe viel mehr Zeit mit den Kindern. Man lernt sie neu kennen, sieht sie mit ganz anderen Augen. Wir haben Spaß miteinander.“ So genießt es der 33-Jährige regelrecht, die Zeit, die vor der Corona-Krise mit Job oder Fußball eng ausgefüllt wurde, nun zur freien Verfügung zu haben. Dennoch möchte er nicht verhehlen: „Uns fehlt der Fußball. Wir haben viele fußballverrückte und ehrgeizige Leute bei uns im Team, die gerne kicken möchten“, hat das Trainerteam den Jungs eine Empfehlung ausgesprochen, dass sie sich eigenständig fithalten sollen, ohne aber genaue Vorgaben zu machen. In Lieme und auf dem Lemgoer Wall sieht man häufiger das laufende Fußvolk der SG Hörstmar/Lieme. Robert Maros hofft, dass nach dem jüngst vollzogenen Cut zur neuen Serie wieder gestartet wird, wäre indessen der Fokus und die Fitness trotz alledem in dieser Phase nicht wie gewünscht existent. „Für die kommende Saison brauchen wir eine vernünftige Vorbereitung, sodass wir auch angemessen trainieren können“, fordert Maros im Lippe-Kick-Gespräch. Wie man auch bei anderen lippischen Vereinen beobachtet, wird dennoch weiter fleißig am Kaderaufbau gewerkelt. Da hier jedoch aktuell die Unklarheit Trumpf ist, wird die Spielgemeinschaft zu oft vertröstet. „Wir müssen abwarten. Wo spielen wir nächstes Jahr? Vielleicht in der Kreisliga A, steht uns doch nächstes Jahr dort ein Platz zur Verfügung“ , fragt sich Maros, in dem Wissen, dass sein Verein die Hausaufgaben erledigen wird. Im Vordergrund steht für ihn: „Ich wünsche allen eine gute Besserung, dass keiner einen Corona-Fall hat in der Familie oder im Freundeskreis. Es lebe der Sport.“

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