Connect with us

Kreisliga C1 Lemgo

Platzcheck – TuS Almena

Florian Follmann präsentiert uns die schöne Anlage vom TuS Almena. Das Bükerfeld feiert Geburtstag, muss noch längst nicht in Rente gehen.

 

 

Sitzend auf einzigartiger Tribüne

Platzcheck (hk). Einige möchten nicht drüber reden. Wir schon. Das altehrwürdige Bükerfeld in Almena hat ganz bestimmt schon bessere Zeiten erlebt. Zurzeit dümpelt das Team von Coach Alexander Hoffmann nämlich nur an vierter Position in der C1 Lemgo herum, mit einem beträchtlichen Abstand zur Tabellenspitze, im Detail:  mit 14 Punkten. Bemerkenswert: Der TuS Almena ist der einzige Fußball-Verein im Extertal, der nicht in einer Spielgemeinschaft weitergeführt wird, sondern komplett unabhängig spielt. Almena-Kicker Florian Follmann erklärt, dass die Anlage 1960 errichtet worden ist, in diesem Jahr also ihr 60-jähriges Jubiläum feiert. Zur kurzen historischen Einordnung: Dieses Lenz geht auch als „Afrikanisches Jahr“ in die Weltgeschichte ein, haben doch gleich 18 afrikanische Kolonien ihre Unabhängigkeit von den Kolonialmächten zurückerworben. Zurück in die Gegenwart. Im tiefsten Extertal, nur fünf Kilometer von der niedersächsischen Landesgrenze entfernt, liegt der Sportkomplex vom TuS Almena. Am Ostpreußenweg ist die Anlage, zwischen einem Wohngebiet und einem Feld gelegen, beheimatet. Recht komfortabel gestaltet sich die Einrichtungssituation, stehen zwei Kabinen, eine Gemeinschaftsdusche und ein temporäres Quartier für den Unparteiischen zur Verfügung. Am Spielfeld gibt es pro Team je ein Plexiglas-Häuschen. Dazu existiert ein Schulungsraum, der Platz für rund 100 Menschen bietet.

Im Extertal-Derby wird es voll

 

Im DFB-Pokal sorgte der TuS Almena auf Landesebene für Furore, spielte 1986 vor 800 zahlenden Zuschauern gegen den SC Herford. Sitzmöglichkeiten gibt es reichhaltig unter der einzigen überdachten Tribüne im gesamten Extertal. Rund 200 Plätze stehen zur Verfügung. Weitere 150 Sitzplätze auf Holzbänken sind neben der Tribüne verteilt. Für die besonders wichtigen Leute findet sich eine Ehrentribüne mit rund 30 Sitzplätzen, unmittelbar am Sporthaus gelegen. Der Pokal schreibt seine eigenen Gesetze. Das weiß selbstverständlich auch die treue Fangemeinde aus dem rund 1300 Einwohner-Dorf und füllt insbesondere bei Pokal-Spielen das schöne Areal. Im Liga-Betrieb lockt vor allem das einzige Extertal-Derby gegen die neu entstandene Mannschaft vom SC Extertal die Scharen in das Bükerfeld. In welchem Bereich besteht noch Luft nach oben? „Es ist geplant, das Sporthaus zu erweitern und den Fangzaun weiter zu erneuern“, verrät Follmann. Die Platzpflege ist wichtig, um den hervorragend anzuschauenden Rasenplatz konstant in Schuss zu halten. Im Saisonverlauf wird die Spielfläche zweimal wöchentlich gemäht. Einmal jährlich erfolgt ein Löchern, wird der Platz dann mit 50 Tonnen Sand aufgelockert. Im Frühling eines jeden Jahres kommt es zur Behandlung mit Kunstdünger, wird das Spielfeld mit einer Wiesenschleppe zärtlich und hart tangiert. Hungrig und durstig muss keiner nach Hause gehen, wenn er zum Fußball nach Almena pilgert. Am Sonntag steht die Bratwurstbude für den legalen Konsum zur Verfügung. Florian Follmann, Spieler vom TuS Almena, zählt auf: „Es werden Pommes, Bratwurst, Currywurst und die Manta-Platte angeboten. Zusätzlich gibt es Kaffee und Kuchen im Sporthaus. Für den Durst gibt es frisch gezapftes Bier und alkoholfreie Getränke.“

More in Kreisliga C1 Lemgo

%d Bloggern gefällt das: