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Kreisliga B Detmold

Bollwerk-Report – Kreisliga B Detmold

Weiter geht unsere kleine Serie über die besten Defensivreihen in der Kreisliga B Detmold. Auch hier portraitieren wir die drei besten Teams für euch.

 

Beim BSV stimmen die Automatismen

Kreisliga B Detmold (ab). Auch in dieser fußballfreien Zeit gehen uns die Themen auf keinen Fall aus. Unsere Rubrik „Bollwerk-Report“ findet großen Anklang, deshalb gibt es hier die nächste Ausgabe. Die Kreisliga B Detmold ist an der Reihe. Die beste Abwehr stellt der BSV Müssen, der in 18 Spielen gerade einmal elf Gegentore schlucken musste und damit auch zurecht auf Rang eins der Tabelle steht und nächste Saison wieder A-Liga spielen wird. Dahinter reiht sich die SG Istrup/Brüntrup ein, die in 15 Spielen 17 Gegentore kassiert hat. In ebenso vielen Spielen mussten die SF Oesterholz/Kohlstädt 21 Gegentreffer hinnehmen.

 

Von Andre Bell & Henning Klefisch

 

 

BSV Müssen, 18 Spiele, 11 Gegentore

(hk). Die Abwehr des BSV Müssen ist ein echtes Bollwerk. 18 Mal griff der Spitzenreiter der Kreisliga B Detmold in das Spieltaggeschehen ein, doch nur elfmal klingelte es im eigenen Kasten. Beim 5:0 über die SG Belle-Cappel I war man ebenso unbefleckt, wie beim 2:0 über die SG Kachtenhausen/Helpup, dem 1:0 über den SV HW Falkenhagen, dem 6:0 über SuS Pivitsheide II, dem 3:0 über den Blomberger SV II, dem 4:0 über die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II, dem 1:0 beim SV Diestelbruch/Mosebeck II oder nach der Winterpause den beiden Derbys gegen die SG Kachtenhausen/Helpup (7:0) und SuS Lage (2:0). Maximal zweimal schlug es ein im Müssener Kasten. Die Rede ist vom 2:2 gegen CSL Detmold und dem 0:2 beim TuS Eichholz/Remmighausen. Man merkt dem BSV Müssen-Coach Jan Brinkmann (Bild rechts) an, dass er absolut stolz ist, wie seine Defensivleute in dieser Serie performen, attestiert er diesen doch im Lippe-Kick-Gespräch: „Unsere Abwehrreihe zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie ein hervorragendes Stellungsspiel, ein sehr starkes Zweikampfverhalten und trotzdem eine gute Schnelligkeit besitzt.“ Dieses Konglomerat an ausgezeichneten Qualitäten führt dazu, dass die Müssener Abwehr mit weitem Abstand die sicherste ihrer Art in dieser bockstarken Spielklasse darstellt. Auf dem zweiten Rang folgt der Tabellenachte SG Istrup/Brüntrup, der 17 Gegentore verkraften musste, allerdings auch drei Spiele weniger im Vergleich zum Ballspielverein absolvierte. Die direkte Aufstiegskonkurrenz aus Eichholz/Remmighausen (34 Gegentore), CSL Detmold (29) und SuS Lage (30) hat rund dreimal so viele Gegentreffer geschluckt – bei ähnlicher bis gleicher Match-Praxis.

„Fanta Drei“ überzeugen mit Zuverlässigkeit und fußballerischer Klasse

 

Für die Müssener bedeutet personelle Konstanz keine Stadt am Bodensee, denn Spielführer Benjamin Genz, sein Stellvertreter David Reger und Flügelflitzer Pascal Swoboda (Bild links) bilden das Skelett bei den Blau-Weißen, die jedes Jahr in der Verteidigung so sicher wie die Bank von England wirken. Brinkmann staunt ob der Zuverlässigkeit der „Fantastischen Drei“: „Diese drei sind auch so zuverlässig, dass sie pro Saison nur rund fünf Spiele verpassen, gemeinsam in Summe.“ Automatismen sind dadurch die logische Schlussfolgerung, stimmen die Laufwege, die Abstände, die Absprachen vorbildlich. Der Vierte im Bunde, Michael Meyer, musste vor der Spielzeit ersetzt werden. Dafür ist Flügelspieler Jona Brinkmann (Bild rechts), ein leiblicher Bruder vom Chefcoach, in die Abwehrzentrale verfrachtet worden. Für Jan Brinkmann ist diese Umstellung kein waghalsiges Experiment, erklärt er doch gegenüber Lippe-Kick: „Das wirkt vielleicht erstmal wie eine sehr ungewöhnliche Umstellung, aber auch in der Jugend hatte ich ihn schon auf diese Position umgeschult.“ Der besondere Clou, der durch seine jüngere Vergangenheit als kreativer Offensivmann auffällt: „Er bringt nochmal neue Fähigkeiten mit in diese defensive Viererkette. Er überzeugt mehr durch Antizipation und Stellungsspiel, als durch ein überdurchschnittliches Zweikampfverhalten.“

Reger: Physis, Präsenz, Kopfballstärke

 

Der Trainer-Bruder ergänzt sich exzellent mit dem rechten Schienenspieler Reger und dem linken Außenseiter Genz. Ein wahrer Trumpf: Dort weiß jeder, wie er zu funktionieren hat. Genz gilt als wahres Zweikampfmonster, spekuliert der Trainer mit einem Schmunzeln auf den Lippen: „Benjamin Genz (Bild links) hat, glaube ich, in der ganzen Saison weniger Zweikämpfe verloren als wir Tore kassiert haben und David Reger (Bild rechts) bringt mit seiner Physis und Präsenz die nötige Kopfballstärke mit, die uns sonst etwas abgeht.“ Er ist sich im Klaren, dass direkte Duelle ein leidenschaftliches Hobby der beiden Verteidiger sind: „Das Besondere an den beiden Zweikampfenthusiasten Reger und Genz ist, dass sie die Zweikämpfe nicht nur gewinnen, sondern in den meisten Fällen den Ball direkt wieder am Fuß haben und das Umschaltspiel ankurbeln können. Dafür haben sie sich beide die eingesprungene Grätsche patentieren lassen, die ich sonst selten bis nie gesehen habe, aber bei uns dann gleich zwei Spieler beherrschen“, kommt ebenso der Showeffekt keineswegs zu kurz bei den blau-weißen Himmelsstürmern. „Dabei klemmen sie den Ball so in der Kniekehle ein oder stoppen ihn mit der Hacke, dass sie schon beim Ausgrätschen wieder aufstehen und die Offensive initiieren“, wissen die Abwehrsäulen mit einem Potpourri aus Tricks, Kniffen und einer wohltuenden Schläue zu überzeugen.

Brinkmann hat Weitsicht und Raffinesse

 

Das Duracell-Häschen Pascal Swoboda gilt als Mr. Unstoppable. Die rechte Seite beackert der zweimalige Team Detmold-Auswahlkicker mit viel Verve, läuft so viel und clever, wie wohl kein Zweiter in der Liga. Im Abwehrbereich leistet er seinen Dienst mit der Akribie eines deutschen Beamten ab, in der Abteilung Attacke weiß er als „Assist-Leader“ zu gefallen, wie Brinkmann im Lippe-Kick-Bollwerk-Report anmerkt und applaudiert: „Vor allem seine Geschwindigkeit und sein Kampfgeist sind zwei Faktoren, die diese Truppe stärken.“ Der Trainer-Bruder ist ein hervorragender Aufbauspieler, hat kluge Ideen, setzt seine Mitspieler mit sinnvollen Zuspielen in Szene, dribbelt zudem sehr unterhaltsam. Dass hinter den Stammkräften mit Max Habernoll (Bild rechts) und Simon Janzen (Bild links) ein Duo den Etablierten richtig Zunder unter dem Hintern bereitet, keine lange Akklimatisation in Anspruch nimmt, erhöht das gesamte Leistungslevel. Habernoll lieferte sich über weite Strecken der Hinserie ein hartes Duell mit Jona Brinkmann um die vierte Position in der Viererkette, wurde er von kleineren Wehwehchen oft gehandicaped. Links hat Christian Born eine längere Verletzungshistorie in dieser Spielzeit. Deshalb meint auch Jan Brinkmann: „Da konnten wir über die Konstanz der anderen drei Akteure froh sein.“

Student Verbakel kann richtig gut kicken, wenn er kann

 

Wenn alle Stricken reißen, kann auf einen alten Haudegen gesetzt werden, der seine Stärken im direkten Zweikampf, im Stellungsspiel und auch bei seinen Diagonalschlägen hat. Die BSV-Legende Pascal Köhler (Bild rechts) dürfte sich angesprochen fühlen. „Er ist immer bereit, ins kalte Wasser zu springen“, erklärt Jan Brinkmann die Vorzüge vom Kicker aus der Müssener Drittvertretung, der qua fußballerischer Klasse auch für höhere Weihen geeignet ist, das Teenager-Alter aber nur noch aus Erzählungen kennt, ist dies immerhin schon ein paar Jährchen her. „Wenn das nicht schon genug Qualität wäre, haben wir als Sahnehäubchen auch noch Malte Verbakel (Bild links) in der Hinterhand, der eine echte Gefahr für die Stammformation wäre, aber aktuell nur Dritte spielt, weil er unter der Woche wegen seinem Studium nicht trainieren kann.“ Da ein Vollprofitum beim BSV Müssen nicht angedacht ist, ist die Prioritätensetzung für Verbakel simpel nachvollziehbar. Beim knappen 1:0-Auswärtserfolg beim SV Diestelbruch/Mosebeck II zum Jahresabschluss 2019 hat der fleißige Student zusammen mit Genz „eine der beeindruckendsten Leistungen unserer Defensive abgerufen. Die beiden haben, glaube ich, keinen einzigen Zweikampf verloren und Rick Rüther zur Verzweiflung getrieben.“ Ähnlich empfehlenswert war auch der Abwehrvortrag beim 2:0-Derby-Erfolg über SuS Lage im finalen Match vor der Corona-Pause.

 

„Es mangelt nicht an Talent, sondern an der Anwesenheit und Verfügbarkeit“

In Summe rekapituliert der BSV Müssen-Coach Jan Brinkmann: „Ansonsten war es insgesamt eine sehr dominante Saison, was sich schon dadurch zeigt, dass wir nur in zwei Spielen mehr als ein Gegentor (je 2) kassiert haben und im Schnitt nur 0,6 Tore gegen uns hinnehmen mussten. Vor allem die Verbesserung in der defensiven Absicherung hat mir im Verlauf der Hinrunde gefallen.“ Was er als verbesserungswürdig ansieht: „Das Tempo im Spielaufbau und die Konzentration konstant hochzuhalten.“ Auch die Rolle vom Torwart zaubert ihm kein grenzenloses Lächeln ins Gesicht. Jan Brinkmann erklärt dazu: „Dort mangelt es nicht an Talent, sondern an der Anwesenheit und Verfügbarkeit. Trotz drei Torhütern mussten wegen Verletzungen und Schichtdienst teilweise ungelernte (Timo Beining) oder ehemalige (Louis Klein; Bild links) Torhüter zwischen die Pfosten rücken. Aber alle fünf Torhüter, die zum Einsatz kamen, haben einen guten Rückhalt geboten.“ Daher zeigt er sich am Ende versöhnlich, sagt er gegenüber Lippe-Kick: „Ich denke, das findet man so auch nicht besonders häufig. Da ist es auch schade, dass uns Philip Müller zum Saisonende verlässt. Wir wünschen ihm auch auf diesem Wege nochmal alles Gute bei Post TSV.“

 

 

SG Istrup/Brüntrup, 15 Spiele, 17 Gegentore

(ab). Die wenigsten Spiele aller Teams (zusammen mit den SF Oesterholz/Kohlstädt) hat die SG Istrup/Brüntrup absolviert. Gerade einmal 15 Spiele sind zusammengekommen. Dabei kassierte die SG auch gerade einmal 17 Gegentore. Als Herzstück der Defensive hat Marcel Bunte „die Innenverteidigung um Kapitän Hendrik Tönsmeier (Bild rechts) und Tim Schmälter“ ausgemacht. „Die beiden haben sich über die letzten Jahre im Innenblock zu einem eingespielten Team entwickelt. Die beiden sorgen im Defensivverbund nicht nur für eine gewisse Struktur in der Arbeit gegen den Ball, sondern bilden auch mit Torhüter Andre Georg eine solide Achse im Spielaufbau.“ Daran hat auch der scheidende Coach Roy Wangert seinen Anteil, wie Bunte meint: „Unter ihm hat sich der flache Spielaufbau peu a peu verbessert und ist mittlerweile die Grundbasis für den Spielstil unserer Mannschaft.“

 

Trainingsweltmeister Andre Georg

In Keeper Andre Georg (Bild links) hat die SG zudem einen „Dauerbrenner und Trainingsweltmeister“ im Kasten stehen, ebenso „eine wichtige Stütze in der Mannschaft.“ Nicht zu vergessen ist Vincent Wippich, der laut Bunte eine „brutale Entwicklung als Außenverteidiger“ genommen hat und adelt den Defensivmann: „Er hat durchaus das Potenzial, in den nächsten Jahren in die Rolle eines Führungsspielers zu schlüpfen.“ Eine Reihe weiter davor, auf der Sechser-Position, „laufen Rubens Hey, der uns leider in Richtung Belle/Cappel verlassen wird, und Luca Redeker mit enormen Laufaufwand die Räume vor der Viererkette zu, beteiligen sich dabei auch stets an den Offensivaktionen.“

 

Saisonstart ohne Gegentor

Besonders zu Beginn der Saison hat die Defensive der SG Istrup/Brüntrup nahezu nichts zugelassen, blieb in den ersten vier Liga-Spielen komplett ohne Gegentor. Das Highlight zu dem Zeitpunkt: „Der 2:1-Erfolg über den Post TSV Detmold im Pokalspiel, wo sich der Favorit die Zähne an unserer Abwehr in der zweiten Hälfte ausgebissen hat.“ Luft nach oben sieht Bunte dennoch, sind doch „nahezu alle Spieler mit Ausnahme unseres Torhüters Andre Georg sehr verletzungsanfällig.“ Ein Grund dafür ist sicherlich, „dass wir in den letzten Jahren auf den Kartoffelackern in Istrup und Brüntrup agieren mussten.“ Doch auch da ist Besserung in Aussicht: Der Kunstrasenplatz in Istrup steht kurz vor der Fertigstellung und neue Vorsitzende von SW Brüntrup, Reinhard Hey, hat sich „in den letzten Monaten unermüdlich um die Pflege des Platzes in Brüntrup gekümmert.“ Der gleicht mittlerweile einem englischen Rasen. „Daher habe ich die Hoffnung, dass sich diese Kollateralschäden einstellen werden“, so Marcel Bunte.

 

SF Oesterholz-Kohlstädt, 15 Spiele, 21 Gegentore

(ab). Es gibt so einige Fußball-Wahrheiten, unter anderem auch die, dass „die Offensive die Spiele gewinnt, aber die Defensive Meisterschaften.“ Björn Brinkmann (Bild rechts), Obmann der Sportfreunde aus Oesterholz und Kohlstädt glaubt, dass da „wirklich was dran“ ist, denn: „Immer, wenn Mannschaften oben zu finden sind, haben sie meistens die wenigsten Gegentore.“ Auch für die Sportfreunde ein „Ziel in jedem Match.“ Nämlich „nicht immer vier, fünf Buden zu machen, sondern hinten erst einmal die Null stehen zu haben. Vorne machen wir fast immer unsere Tore. Aber Ziel muss es immer sein, aus einer gesicherten Abwehr den Ball nach vorne zu tragen.“ Während man bei den Kickern in vorderster Front oft nur auf den einen Stürmer guckt, oder manchmal auch auf den, „der die Flanke bringt oder den geilen Pass spielt“, bekommt die Aufmerksamkeit im Endeffekt nur der Schütze. „Bei der Abwehr sieht es anders aus“, findet Brinkmann. Und die beginnt bei den Sportfreunden „schon ganz vorn.“

 

Stürmer Hüttmann hat „genauso Abwehrarbeit zu leisten“

Brinkmann erklärt, dass auch „Sebastian Hüttmann als Stürmer genauso Abwehrarbeit zu leisten“ hat wie ein Innenverteidiger. „Er muss Räume zulaufen und verschieben, sodass die hinteren sich darauf einstellen können, wohin der Ball eventuell als nächstes gespielt wird.“ Eine weitere ganz wichtige Rolle spielen bei den Sportfreunden die Sechser: „Sie machen die meiste Arbeit quasi als Motor im Spiel. Egal ob nach vorn oder hinten. Pascal Schäfer und Marnik Wobbe (Bild rechts) machen das fast perfekt“, adelt Brinkmann das Duo. „Beide sind intelligente Spieler und sind topfit.“ Doch das alles nützt nichts, wenn die Abwehrreihe löchrig ist: „Natürlich muss die Viererkette ebenfalls funktionieren und in Absprache mit den Sechsern kooperieren. Sie halten die Abstände gut ein, es dürfen keine Lücken entstehen.“

 

 

Starkes Torwart-Duo

Und wenn doch mal einer durchrutschen sollte, haben die Sportfreunde mit Björn Bergner (Bild links) und Felix Hüpping gleich zwei „exzellente Schlussleute“ auf diesem Posten. Sie bekommen zwar nicht viel auf’s Tor, „aber wenn sie gebraucht werden sind sie da. Das zeichnet einen guten Torwart aus“, so Brinkmann, der in seiner aktiven Zeit selbst Torhüter gewesen ist und daher weiß: „Wenn man viel zu tun bekommt, ist es einfacher. Man ist schnell warm, schneller im Spiel und man kann sich genügend auszeichnen. Wenn man aber nur zwei, drei Mal die Chance bekommt, ist es nicht so leicht. Man hat nur die paar Szenen, muss aber 90 Minuten konzentriert sein.“ Bergner ist zum Beispiel „so einer, der das alles in sich hat und obendrauf auch mal einen Unhaltbaren rausholt. Somit hat er uns schon öfter im Spiel gehalten.“

 

Guter Mix aus erfahrenen und jungen Spielern

In der Abwehrreihe ist „die Mischung ein Vorteil“, findet der Obmann. „Wir haben erfahrene Kicker in der Viererkette wie Alex Herzig (Bild rechts), Alex Rose, Jan Ellerbrok oder Malte Bernet. Sie spielen schon Jahre zusammen und sind somit eingespielt.“ Die „Jungdachse“ wie Marnik Wobbe und Pascal Schäfer werden „von der Kette gut gestellt und dirigiert.“ Kurzum: „Wir können uns auf unsere Abwehrreihen verlassen.“ So kann sich Brinkmann „an kein Spiel erinnern, wo wir mal so richtig die Hucke voll bekommen haben.“ Klar, es gibt immer mal Spiele mit zwei oder drei Gegentoren, „alles passt auch nicht immer“, aber insgesamt ist man „schon stolz auf die Abwehr.“

 

Zu viele „vermeidbare“ Gegentore

Doch für Brinkmanns Geschmack ist auch noch „des Öfteren der Schlendrian drin und so bekommen wir eigentlich nur blöde Tore, die vermeidbar sind. Da müssen wir konzentrierter sein“, fordert er. „Zum Beispiel beim Klären von Bällen.“ Manchmal ist ihm „einfach zu viel Risiko dabei.“ Dann wird der Ball nämlich vertändelt oder dem Gegner in die Füße gespielt. „Einfach mal lang schlagen, wenn es die Situation erfordert. Dann kann man sich wieder stellen oder den Gegner mal mit einem weiten Ball überraschen.“ Ansonsten machen es die Jungs „aber sehr gut und so lange wir ein Tor mehr schießen als wir reinbekommen, ist auch alles in Ordnung.“

 

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