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Kreisliga B1 Lemgo

TSV Kirchheide – Dinkelbach beerbt Plaß

Der TSV Kirchheide hat Norman Dinkelbach als Nachfolger von Andre Plaß präsentiert. Wir haben mit Dinkelbach über seine neue Aufgabe gesprochen.

 

Dinkelbach: „Bauchentscheidung für Kirchheide“

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Der TSV Kirchheide hat einen Nachfolger für den zum TuS Helpup wechselnden Andre Plaß präsentiert. Von Liga-Konkurrent RSV Schwelentrup kommt Norman Dinkelbach an den Westhang, um den TSV zurück in die A-Liga zu führen. Dinkelbach hat die Corona-Pause genutzt, um sich Gedanken zu machen, wie es nach seinem frühzeitig angekündigten Abgang vom RSV weitergehen kann. Wir haben mit dem Neu-Coach des TSV Kirchheide gesprochen.

 

 

Dinkelbach hatte Ende Januar der Öffentlichkeit gegenüber verkündet, dass er den RSV Schwelentrup zum Ende der Saison verlassen wird. Der Vereine wusste schon länger Bescheid: „Bevor wir die jetzige Saison angefangen hatten, hatte ich meinem Vorstand vom RSV Schwelentrup schon verkündet, dass ich zum Saisonende beim RSV als Trainer aufhören werde, so dass der RSV die Chance hat, einen Nachfolger zu suchen.“ Direkt, nachdem sein Ende bekannt wurde, bekam Dinkelbach erste Anfragen für eine neue Trainerstelle. Ursprünglich wollte er sich eine Pause gönnen, aber: „Durch die Zwangspause für alle Mannschaften durch das Coronavirus hatte ich eine Menge Zeit zum Überlegen. Und meine Pause hatte ich damit auch bekommen.“

 

„Kirchheide hat eine Menge Potential“

Das Angebot des TSV Kirchheide war das verlockendste, wie Dinkelbach (Bild links) erklärt: „Ich hatte viele nette Gespräche mit Gerd Zachert von Kirchheide geführt. Aus meinem Bauch heraus entschied ich mich für den TSV Kirchheide, der eine Spitzen-Mannschaft in der Kreisliga B hat.“ Der Mannschaft bescheinigt der Coach „eine Menge Potential.“ Einen guten Mix aus jungen und erfahrenen Spielern findet Dinkelbach am Westhang vor, zudem eine gute Jugendarbeit. „In den nächsten Jahren kommen ein paar A-Jugendliche zum Seniorenbereich hoch. Diese Jungs wollen wir natürlich einbinden und weiterhin fördern“, so Dinkelbach. „Die Jugendarbeit ist ein wichtiger Baustein für jeden Verein. Ohne Jugend wird es für jeden Verein schwer, um zu überleben.“ Zudem sprachen auf die Platzbegebenheiten mit dem Kunstrasen für den TSV.

 

Dinkelbach will wieder oben mitspielen

Der neue TSV-Coach freut sich „sehr, die Mannschaft kennenzulernen.“ Er will der Mannschaft „natürlich einen schönen Fußball vermitteln.“ Wohin die Reise in der nächsten Saison dann aber geht, könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, meint Dinkelbach: „Die Gesundheit der Spieler ist ein großer Faktor. Wenn alle fit und gesund bleiben für die ganze Saison, kann meine neue Mannschaft vieles erreichen. Aber wer am Ende oben steht, steigt natürlich auf. Es gibt einige Vereine in der B-Liga, die Potential besitzen, um in den oberen Reihen mitspielen zu können.“ Diese Saison spielte der TSV eine starke Runde, scheitert aber wohl wegen der Quotienten-Regel am Aufstieg.

 

Blindes Vertrauen zu Co-Trainer Menzel

Zusammen mit Norman Dinkelbach wird auch der bisherige Co-Trainer des RSV, Steve Menzel (Bild links zusammen mit Dinkelbach), zum TSV Kirchheide wechseln. „Mit Steve Menzel stellen wir den TSV Kirchheide breiter auf. Vier Augen von außen sehen einfach mehr. Ich habe mit Steve einen Mann an meiner Seite, dem ich blind vertrauen kann. Ich bin sehr froh, ihn mit nach Kirchheide nehmen zu dürfen.“ Zusammen mit zwei Torwarttrainern, die derzeit in Kirchheide angestellt sind, ist das Trainerteam gut aufgestellt. Dinkelbach, der selbst einen Torwart-Trainerscheint hat, freut sich, „auf diese zwei neuen Kollegen.“ Spieler vom RSV Schwelentrup wird der Coach allerdings nicht mitbringen: „So etwas werde ich nicht machen. Ich habe nicht meine Jungs beim RSV Schwelentrup zehn Jahre lang betreut, um dann die Mannschaft kaputt zu machen.“ Er wünscht sich, dass auch ohne ihn „der Ball im Bergstadion rollt.“

 

Mannschaft bleibt zusammen

Externe Neuzugänge hat der TSV Kirchheide bislang noch nicht verkündet. Von der aktuellen Mannschaft haben bis auf einen, hinter dem noch ein Fragezeichen steht, alle Spieler für die kommende Saison zugesagt. „Ich würde mir natürlich auch wünschen, dass der Spieler mit Fragezeichen bleibt, aber das kann ich nicht beeinflussen“, erklärt der Coach. Aber auch so freuen sich Norman Dinkelbach und Steve Menzel „über die neuen Aufgaben als Trainer beim TSV Kirchheide. Ich bin natürlich auch auf das Vereinsleben gespannt. Auf die Zuschauer und, und, und. In diesem Sinne wünsche ich allen Gesundheit, die zu der jetzigen Zeit sehr wichtig ist.“

 

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