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Kreisliga B Detmold

FC Augustdorf II – Erleichterung über die erfreuliche Platzsituation

Fußball gespielt wird nicht. Gezwungenermaßen. Deshalb hat Lippe-Kick die Möglichkeit ausgekostet, mit FCA II-Assistenztrainer Adam Penkalla über die neuen Platz-Aussichten bei den Sandhasen zu sprechen.

 

„Ein schöner, gepflegter Rasenplatz ist viel schöner.“

 

Kreisliga B Detmold (hk). Perspektivisch ist einiges möglich für den FC Augustdorf II. Der neue Kunstrasenplatz am Schlingsbruch bietet eine gewisse Unabhängigkeit vom Wetter. Der Klassenerhalt steht durch die Corona-Krise auch fest, wird bekanntlich nicht mehr weitergespielt und Absteiger werden in diesem Jahr gänzlich ausgesetzt. Still ruht der See in der Sennegemeinde. FC Co-Trainer Adam Penkalla setzt vor allem auf die Eigenverantwortung: „Wir haben bis jetzt kein Training angeboten und jeder sollte für sich selber ein paar Läufe machen.“

 

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Von Henning Klefisch

 

Als „schon ziemlich doof“, bezeichnet der Blondschopf die aktuelle Lage, steigt die Sehnsucht und die Wiedersehensfreude in ihm an: „Man geht ja zum Fußball oder zum Mannschaftssport, um Kontakt mit anderen zu haben. Davon lebt der Amateurbereich nun mal. Man vermisst den chaotischen Haufen ja doch schon“, teilt er Lippe-Kick mit einem Schmunzeln mit. Penkalla, der für offene Worte bekannt ist, befürchtet: „Ich glaube nicht, dass der Fußball aus dieser Krise was lernen wird.“ So werden wohl wieder Egoismen, im Profi- ebenso im Amateurfußball, relativ schnell wieder Usus werden. Nach einer Diskussion um einen neuen Kunstrasenplatz, die zäh wie Kaugummi erschien, ist aus dem Traum nun Wirklichkeit geworden. „Das ist für uns super wichtig. Denn der Heidesportplatz wird ja bald schon Geschichte sein“, erklärt Adam Penkalla bei Lippe-Kick, sind es auch praktische Gründe, die diesen Schritt als sinnvoll erscheinen lassen: „Und mit nur einem Rasenplatz und drei Seniorenmannschaften kann man einen Rasenplatz nicht gut pflegen und heile halten.“

 

„Sind an Lösungen dran“

 

Ein Winter ohne den neuen Kunstrasenplatz muss noch irgendwie überstanden werden. Wer allerdings das Weltklima penibel beobachtet, hat leicht erkannt, dass selbst die kältere Jahreszeit immer milder wird, deshalb auch der Naturrasen relativ lange bespielbar sein wird. „Da sind wir aber noch an Lösungen dran“, wird man sicherlich den Kontakt zu benachbarten und befreundeten Vereinen suchen, die über einen Kunstrasenplatz verfügen. Was wohl viele Fußballer denken: „Natürlich ist ein schöner gepflegter Naturrasen viel geiler und es macht Spaß, darauf zu spielen, besonders, wenn er nass ist. Aber im Amateurfußball ist das für viele Mannschaften leider ein Nachteil, wenn man nur einen Platz hat. Den bekommt man mit Senioren- und Junioren-Mannschaften leider schnell kaputt. Dann kann man darauf auch nicht gut kicken“, ist die Sensibilität von Rasenflächen nicht zu unterschätzen. Er lokalisiert die Bedeutung und argumentiert geschickt: „Da ist es schon wichtiger, den Platz das ganze Jahr benutzen zu können und nicht nur für sechs Monate.“ Weise und treffende Worte vom langjährigen Sandhasen.

Vigilant Team Sports

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