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Kreisliga B1 Lemgo

Platzcheck – Westorfer Waldstadion

Dieses Mal fahren wir in den hohen Norden vom Lipperland, um uns das Waldstadion des SV Germania Westorf anzuschauen. Eine Westorfer-Vereinslegende porträtiert die schöne Anlage bei Lippe-Kick.

 

 

 

Hier proben die Bundesliga-Stars von morgen

 

Platzcheck. Der Sportplatz in Westorf hat eine lange Historie. Vereinslegende Dirk Hecker erzählt bei Lippe-Kick die ausführliche Geschichte des Waldstadions, des SV Germania Westorf und verrät den potentiellen Besuchern die Vorzüge dieser Anlage, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Sogar die Nachwuchsmannschaften von Bundesligateams genießen dieses ganz besondere Ambiente.

 

Von Dirk Hecker

 

Zur Gründerzeit des Vereins 1920, verfügte der SV Germania Westorf noch nicht über einen eigenen Sportplatz. Die ersten Spiele wurden auf einer Wiese in der Dorfmitte ausgetragen.

 

Erst 1926 wurde unterhalb des Bonstapels ein Stück Land gepachtet und der Sportplatz „Alter Teufel” wurde gebaut. Dort spielte der SV Germania Westorf bis 1934. In diesem Jahr wurde dann das „Heidestadion”, gelegen in der Westorfer Heide, eingeweiht. Ein Sportplatz, der dem Dorf näher lag und über ein Sporthaus verfügte. Innerhalb eines Jahres wurde dieser Sportplatz in Handarbeit fertiggestellt. Im Jahre 1962 stand der Verein vor der Alternative, einen neuen Sportplatz zu bauen oder das „Heidestadion” zu sanieren. Man entschied sich für einen Neubau. 1963 weihte man dann das Waldstadion ein, in dem früher der SV Westorf und heute die SG Talle/Westorf, im Wechsel mit Talle, ihre Heimspiele austrägt. 1981 wurde eine sechs-Masten Flutlichtanlage installiert, die seit ungefähr zehn Jahren mit Quecksilberdampflampen ausgerüstet ist, die einen enormen Helligkeitsgrad liefern. Aber auch an dieser 1962 erbauten Sportanlage war irgendwann Bedarf für Renovierungsarbeiten und so wurde 1990 das alte Sporthaus abgerissen und in kurzer Hand neu gebaut. Das neue Sporthaus wurde 1991 eingeweiht. Es verfügt über zwei geräumige Kabinen mit WC, einem Geräte- und Heizungsraum, separate WC’s für die Zuschauer, sowie einem großen Gemeinschaftsraum. Hinzu kam, dass man im Jahr 1995 die Spielfläche saniert hat und dazu gleich eine Regenwasserauffangbecken zum Sprengen des Platzes installierte. Das war natürlich der Umbaumaßnahmen nicht genug, wollten die Westorfer Fans doch bei Heimspielen oder auf Sportfesten nicht im Regen stehen, baute man 2003 das große Festdach mit feststehender Außengastronomie an. Jetzt waren die Fans und Kicker gleichermaßen zufrieden, konnten doch Feierlichkeiten unter diesem Festdach im Trockenen stattfinden. Eine letzte große Renovierung des Sporthauses stand im Jahr 2014 an. Es wurden die Kabinen und Flurbereiche komplett durchfließt. Durch den Wechsel der Heimspiele, mal in Westorf, mal in Talle, hat der Platz im Sommer eine durchaus ansprechende Rasenfläche mit Grün bis auf die Torlinie, was schon den einen oder anderen Fußball-Bundesligisten inspirierte, ihre Jugendmannschaften zu Trainingszecken auf den Westorfer Sportplatz zu schicken. Immer öfter finden auch Bundesligatrainingsspiele verschiedener U19-, U18-, U17-Mannschaften, sei es nun aus Braunschweig, Dortmund, Hamburg oder Bielefeld, dort statt.

 

 

Was macht den Reiz des Waldstadions aus? Ich glaube, es ist das Gesamtpaket. Die Fans stehen oder sitzen im Trockenen, bei Heimspielen wird gegrillt, Getränke ausgeschenkt und von der erhobenen Böschung hinterm Trainingstor kann man hervorragend das Spielgeschehen einsehen, praktisch wie von einer Stadiontribüne.

 

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