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Kreisliga A Detmold

Türkischer SV Horn – Spektakuläre Neuzugänge verströmen Zuversicht

Mit dem vierten Rang im Endklassement 2019/20 zeigt sich der Türkische SV Horn absolut zufrieden. Die Ansprüche steigen zukünftig sicherlich für das Team von Trainer Thorsten Schmiech. Der Grund? Die vielversprechenden Neuzugänge.

 

„Der Fußball fehlt uns allen!“

 

Kreisliga A Detmold (hk). Es ist à la bonheur, was der Türkische SV Horn da in einer schwierigen Zeit auf dem Transfermarkt gezaubert hat. Fleißig wie die Honigbienen waren Kaderarchitekt Ender Ünal und seine Mitstreiter unterwegs, die gleich neun Spielern einen Wechsel schmackhaft gemacht haben. Das Ende der Fahnenstange ist damit noch längst nicht erreicht, befindet sich der raffinierte Manager in weiteren aussichtsreichen Gesprächen mit potenziellen Verstärkungen. Was die Basis für eine mögliche Erfolgsmischung liefern könnte: „Aus dem letzten Jahr sind fast alle Spieler geblieben, was uns sehr, sehr freut.“

 

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Von Henning Klefisch

Dass sogar „definitiv mehr“ als der beachtliche vierte Tabellenplatz möglich war, davon zeigt sich der Familienvater überzeugt. „Besser als die letzte Saison abschließen“, das wünscht sich der unersättliche Manager, was wohl den Aufstieg inkludiert. Mit aller Macht etwas zu erzwingen, ohne Verständnis für die organische Entwicklung einer Mannschaft, das möchte der Türkische SV Horn auf keinen Fall riskieren. Die Priorität liegt vor allem darauf, dass überhaupt wieder der Ball rollt. Zunächst mit Testpartien, die selbstredend auch mit Zuschauern stattfinden sollen. Werden Amateurvereinen nämlich Zuschauereinnahmen entzogen, ist das der Herzinfarkt für jeden Verein, für die einen der plötzliche, für die anderen der schleichende. „Das vermissen wir alle. Der Fußball auf dem Platz fehlt uns allen!“, nörgelt Ünal und die Sorgenfalten auf seiner Stirn ähneln dem Zweistromland, durch das der Euphrat und Tigris in Vorderasien fließen. Dass es weitergeht, davon zeigt sich Ünal felsenfest überzeugt, war er deshalb auch sehr aktiv auf dem Transfermarkt. Die Firinci-Brüder Ahmet und Aykut (Bild rechts oben) kommen vom SC Türkgücü Detmold ins Eggestadion, verstärken die Defensive wie Offensive. „Wir freuen uns, dass sie den Weg zu uns gemacht haben. Beide Spieler sind seit Jahren in der A-Liga Detmold bekannt, waren absolute Wunschspieler von unserem Trainer Thorsten Schmiech.“ Der Trainerfuchs war ein wahrhaftiger Faktor, warum die Firinci-Brothers für die Horner zukünftig kicken. Ünal prophezeit: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass die sich noch weiter bei uns entwickeln und der Mannschaft helfen werden.“

 

Sechser für den Sechser-Bereich?

 

Vom Bezirksligisten TSC Steinheim kommt ein Kicker, der in Dringenberg und Erkeln auch in der Landesliga aktiv war. Dieser hört auf den Namen Levent Kücüker. „Er ist ein absoluter Wunschspieler von mir und unserem Trainer gewesen. Wir sind froh, dass er den Weg zu uns gefunden hat. Er ist eine Rakete im Offensivspiel und auch im Abwehrbereich“, ist Kücüker auf unterschiedlichen Positionen einsetzbar, verfügt über einen starken linken Fuß, ist zudem mit den Keles-Brüdern dicke. Die hatten ihre Finger im Spiel, dass dieser Sensations-Coup Wirklichkeit wurde. „Wir freuen uns riesig, dass sie den Weg zu uns gefunden haben“, strahlen Ünals Augen wie Edelsteine. Zwei neue Fänger erhöhen ebenfalls den Konkurrenzkampf (Bild links). Yazan Zarur kommt aus der eigenen A-Jugend. Bünyamin Yilmaz hat zuletzt beim SuS Lage gespielt, war über einen längeren Zeitraum verletzt, steckt nun voller Tatendrang. Und: Aiman Krenbeh (zuletzt Hakedahler SV), Justin Göritz (zuletzt SC Augustdorf), Mehmet Çil und Ferhat Sit (beide zuletzt FSG Waddenhausen/Pottenhausen; Bild rechts) kommen ebenfalls. Manager-Koryphäe Ünal reibt sich die Hände, jubiliert: „Da haben wir uns mit jungen Leuten im Sechser-Bereich für die Abwehr sowie den Offensiv-Flügel-Bereichen verstärkt. Ich begrüße alle recht herzlich hier“, pflegt der TSV Horn eine grandiose Willkommenskultur. Möglich, dass die Egge-Kicker hier einen Sechser im Lotto gelandet haben. Es könnte noch besser werden. Ender Ünal verrät im Lippe-Kick-Gespräch: „Ich bin aber noch in Verhandlungen mit einem Landesliga-Torwart, der auch schon in der Westfalen-Liga gespielt hat“, beziffert er die Chancen auf „50:50“, dass es klappen wird.

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