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Kreisliga B2 Lemgo

TuS Helpup – Hurra, der TuS ist wieder da!

Der TuS Helpup kehrt auf die Fußballbühne zurück. Wir haben mit dem neuen Obmann Tobias Risy über seine Aufgaben und die Ziele gesprochen.

 

Helpup sprüht vor Tatendrang

Kreisliga B2 Lemgo (ab). Das gab es so noch nie. Eine Spielgemeinschaft löst sich wieder auf und die Stammvereine gehen getrennte Wege. Nur drei Saisons nach Gründung der SG Kachtenhausen/Helpup machen sich der TuS Kachtenhausen und der TuS Helpup wieder auf, eigene Geschichten zu schreiben. Nachdem der TuS Helpup in den letzten Jahren vor Gründen der SG „nicht immer positive Schlagzeilen“ geschrieben hat, wie es der neue Obmann Tobias Risy formuliert, soll sich das nun ändern. Beim TuS hat man wieder Bock auf Fußball.

 

 

Das gilt auch für Risy selbst, der zuletzt ein Jahr nicht gespielt hat, davor aber unter anderem für den TuS Asemissen II und den TSV Oerlinghausen II gekickt hat. Zudem verfügt er über den Helpuper Stallgeruch, was ihn schon zu Gründungszeiten der SG Kachtenhausen/Helpup für einen Posten interessant machte. „In Form der SG konnte ich mir das aber nicht vorstellen“, gibt Risy allerdings offen zu. Als dann bei einer Vorstandssitzung vor einigen Wochen allen Beteiligten klar war, dass beide Vereine „ohne den anderen glücklicher“ sein würden, war der Name von Tobias Risy auch schnell wieder im Rennen. „Es ging dann auch ganz schnell“, bestätigt der neue Obmann, der vor Tatendrang sprüht. Zunächst galt es aber erstmal, „irgendwie eine Mannschaft zu formen.“ Den Wunschspielern hat er sein Konzept vorgestellt, hat erklärt, dass er „das Vereinsleben aktiver“ gestalten will. Viele Spieler hat er damit angesprochen. Aktuell stehen 40 Kicker zur Verfügung, so dass sogar eine zweite Mannschaft in der C-Liga unter der Leitung von Andi Wöller und Alex Görzen (kommt vom FSV Pivitsheide) an den Start gehen kann.

 

Der TuS soll „in ruhigere Fahrwasser gelenkt werden“

Und dass viele Spieler zugesagt haben, obwohl zu dem Zeitpunkt noch nicht feststand, wer Trainer werden würde, sprach für das Konzept von Risy. „Leute mit Bezug zum Dorf“ wollte er zum TuS holen, das Stichwort lautet hier „Identifikation mit dem Verein.“ Das hat laut Risy „gut funktioniert.“

Tobias Risy

Mit weiteren potenziellen Neuzugängen steht man zudem im Kontakt. Der „neue“ TuS Helpup will „Spaß am Fußball“ vermitteln und auch „mal etwas an die Dorfgemeinschaft zurückgeben.“ Der TuS soll „in ruhigere Fahrwasser gelenkt werden“, meint Risy. Das alles hat er auch dem neuen Coach Andre Plaß so vorgestellt, der nicht lange überlegen musste und auch eine Helpuper Vergangenheit hat. „Der Kontakt war eigentlich immer da“, so Risy. „Und als er dann verfügbar war, haben wir bei ihm angefragt. Ich halte ihn für einen sehr guten Trainer“, lobt der neue TuS-Boss. Und: „Die Mischung in der Mannschaft passt.“

 

Sportliches Ziel erst einmal zweitrangig

Wofür es dann sportlich reicht in der kommenden Saison in der Kreisliga B, ist erst einmal zweitrangig. „Die Mannschaft hat sportlich viel Potenzial“, meint Risy zwar, aber zunächst einmal „müssen sich alle kennenlernen. Der Trainer muss die Mannschaft kennenlernen. Ein Austausch muss stattfinden.“ Das erste Training war für den gestrigen Sonntag angesetzt. Der Andrang war groß, die Aufbruchstimmung ist spürbar in Helpup.

 

Plaß: „Fussballherz, wat willste mehr“

Andre Plaß

Das ist auch ein Grund, weshalb Andre Plaß seine Zusage gegeben hat, wie er gegenüber Lippe-Kick erklärt: „Nach eurem Bericht über Helpup rief Pascal Schmale mich an und wir sprachen über die neue Situation des Vereins. Für mich hörte sich das sehr interessant an und wir trafen uns zeitnah mit Tobi Risy. Was Neues aufzubauen ist immer eine reizvolle Aufgabe, keine Frage. Die beiden haben nicht lange dafür gebraucht, um mich für den TuS zu überzeugen.“ Nun wartet aber erst einmal viel Arbeit auf Plaß. Die aktuelle Größe des Kaders findet er „sehr ordentlich. Jetzt muss man erstmal schauen, dass man eine gewisse Struktur in beide Teams bekommt.“ Jetzt aber schon über Ziele zu sprechen, findet Plaß „noch viel zu früh.“ Aber auch dem Coach hört man die Vorfreude auf die Aufgabe an: „Die Rahmenbedingungen sind sehr gut und alle haben Bock. Fussballherz, wat willste mehr.“

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