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Kreisliga A Detmold

Platzcheck – Rotenberg-Kampfbahn vom TuRa Heiden

Der Turn- und Rasensportverein hat die lippische Anfield Road. In kaum einem Schauplatz lippeweit ist die Atmosphäre so ansteckend wie in Heiden. Selbst der Lippe-Kick-Zeilenknecht wurde einst als Kicker ob seiner Fallkunst von einigen Heiden-Ultras unchristlich ins Kreuzfeuer der Kritik genommen. Heiden-Obmann Martin Böddeker stellt die Anlage bei Lippe-Kick vor.

 

„Der Charme des Gelsenkirchener Barocks aus den 70ern“

 

Platzcheck. Die Rotenberg-Kampfbahn wurde im Jahr 1937, dem Jahr der Fusion vom Turnverein Heiden von 1901 und dem Rasenportverein von 1913 zum TuRa Heiden, offiziell eingeweiht. Neben Fußball, wurde hier unter anderem auch über viele Jahre Feldhandball gespielt.
Das heute noch stehende Sporthaus wurde Mitte der 1970er-Jahre erbaut und dem Verein offiziell am 16. Juni 1976 zur Nutzung übergeben, im Jahr 1980 folgte dann die Errichtung der Flutlichtanlage (Leistung 18.000 Watt, Kosten damals 40.000 DM).
Teilweise versprüht das Sporthaus auch heute noch den Charme des Gelsenkirchener Barocks aus den 70ern, auch wenn über die Jahre natürlich einige Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten stattgefunden haben.
Die letzten Ausbesserungsarbeiten am Sportplatz wurden im Sommer 2018 durchgeführt, als in den Strafräumen neuer Rollrasen verlegt wurde und die alten, fest betonierten Tore gegen zwei neue mobile Tore getauscht wurden.
Leider muss man aber sagen, dass sich der Zustand des Platzes in den letzten Jahren aufgrund von anhaltender Trockenheit und Schädlingsbefall deutlich verschlechtert hat. Der Verein steht hier jedoch bereits mit der Stadt Lage im Dialog und es wurden erst kürzlich bei einem Gespräch vonseiten der Stadt Zusagen zur Verbesserung der Situation gemacht, die im Hinblick auf die Gesundheit der Spieler auch durchaus dringend benötigt werden.

 

Lange Parkplatz-Suche droht

 

Gerade zu den erfolgreichen Bezirksliga-Zeiten Ende der 90er Jahre und Mitte der Nullerjahre waren bei den Heimspielen regelmäßig um die 300 Zuschauer zugegen, unschlagbar in puncto Zuschaueraufkommen waren und sind aber vor allem die Derbys gegen den SV Eintracht Jerxen-Orbke oder das Stadtduell gegen den SuS Lage, zu Bestzeiten häufig mit 500 und mehr Zuschauern am Platz. Gerade bei diesen Spielen ist es auch ratsam, rechtzeitig am Platz zu sein, denn die wenigen Parkplätze direkt am Platz sind schnell vergriffen, sodass man auf die benachbarte Siedlung oder den angrenzenden Feldweg ausweichen muss.

 

„Feinster Gerstensaft und die „TuRa-Platte

 

Vor allem in der Vergangenheit konnte es bei unseren Heimspielen bisweilen auch mal etwas hitzig und ruppig zugehen, daher war bei der Rotenberg-Kampfbahn der Name häufig auch Programm und führte schon im Vorfeld bei nicht wenigen Mannschaften zu eher mäßiger Begeisterung, wenn man die Reise zum Auswärtsspiel nach Heiden antreten musste. Mittlerweile hat, wie bei anderen Vereinen auch, die Begeisterung für den Amateurfußball allerdings etwas nachgelassen, es finden sich bei den Heimspielen der ersten Mannschaft (in Abhängigkeit von Wetter und Gegner) aber immer noch circa 100 bis 150 Zuschauer auf der Rotenberg-Kampfbahn ein.
Im Jahr 2011 wurde außerdem offiziell das vom Verein in Eigenregie errichtete Verkaufshaus Hotte (benannt nach dem langjährigen Fußballobmann und Chefverkäufer Horst Pietsch) eingeweiht. Hier gibt es für die Zuschauer bei den Heimspielen nebst feinstem Gerstensaft auch die berühmte TuRa-Platte für den kleinen Hunger.“

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