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Kreisliga B2 Lemgo

Platzcheck – Rasenplatz TuS Lockhausen

TuS Lockhausen-Tausendsassa Matthias Höcker blickt zurück auf die Geschichte vom Sportplatz in Lockhausen. Schaut mal, was wir meinen.

 

 

„Der TuS ist eine große Familie“

 

Platzcheck (hk). Die Sportanlage im rund 3200 Einwohner-Ort kann auf eine ereignisreiche Historie zurückblicken. In den wilden 70er Jahren begann der Startschuss, um das Sport- und Freizeitgelände in Lockhausen zu bauen. In der alten Mergelkuhle an der Ahmser Straße wurde der Hotspot der körperlichen Ertüchtigung errichtet. Vor allem Ex-Bürgermeister und Vereinsmitglied Heinrich Welslau machte sich im Jahr 1978 nützlich, ist diese Idee doch aus seinem Gedächtnis entsprungen. Lockhausen-Obmann Matthias Höcker ruft sich in Erinnerung: „Dank des selbstlosen Einsatzes vieler Mitglieder in Eigenregie konnte am 14. Oktober 1978 der Rasen eingesät werden.“

 

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Von Henning Klefisch

 

 

Vor fast auf den Tag genau vor vier Jahrzehnten, am 11. August 1980, durfte zum ersten Mal auf dieser Anlage gekickt werden. Fernsehen und Rundfunk boten einen würdigen Rahmen, als sich der HSC Herford und eine Bad Salzufler-Stadtauswahl bespielten. Höcker freut sich, dass dies „unter großer Anteilnahme der Bevölkerung“ geschah, wurde die neue Sportanlage von den Menschen aus der Umgebung schnell in ihr Herz geschlossen. 1983 ist das neue Sporthaus eingeweiht worden, folgte nur zwei Jahre danach der Anbau von einem Festzelt. Dieses ist ein Eldorado der guten Laune beim B2 Lemgo-Meister, benennt Höcker im Lippe-Kick-Talk die Vorzüge dieser Location: „Im großen Festzelt sind viele Sitzmöglichkeiten vorhanden. Bei Sportfesten und Heimspielen der Jugendabteilung und Seniorenabteilung kann man in gemütlicher Runde Kaffee und Kuchen verzehren oder sich die Spiele anschauen.“ Weit über die Ortsgrenzen entfernt hat es das „Steak Lockse“ schon zu einer gewissen Berühmtheit gebracht, zählen hier die inneren wie äußeren Werte, sollte der Verzehr von diesem Fleisch-Happen auf die To-do-Liste ganz weit nach oben gepackt werden. Die Stadionwurst muss sich geschmackstechnisch keineswegs ganz weit hinten anstellen, wenn es um den Genuss geht. Sportlich kann sich reichhaltig betätigt werden, informiert Matthias Höcker doch: „Auf unserer Anlage befindet sich eine Beachvolleyballanlage, eine Torwand und ein Soccer-Käfig.“

 

 

 

 

 

 

Hand in Hand mit sozialer Ader

 

 

Wer nicht gut zu Fuß ist, dem werden zahlreiche Sitzoptionen angeboten, in bester Lage. Man merkt auch ohne ein Psychologie-Grundstudium schnell, dass die Lockhausen-Kicker sozial eingestellt sind, sie auch über den Tellerrand hinausblicken, sagt doch Höcker im Lippe-Kick-Gespräch: „Gerade sind die Jungs von der Seniorenabteilung dabei, Sitzmöglichkeiten aus EURO-Paletten zu bauen.“ Um sich umzuziehen, muss etwas gelaufen werden, über die Hauptstraße, wo sich in einem tollen Ambiente die Umkleidekabinen unmittelbar an den Tennenplatz anschließen. Auf der Hartfläche wird zur Rasenschonung in den kälteren Monaten trainiert. Beim TuS Lockhausen geht alles Hand in Hand, bezeugt Höcker: „Unser Platzwart Kai Mc Carley kümmert sich um die Instandhaltung und Pflege der Anlage und um die Vorbereitung der Sportstätte für den Spielbetrieb. Auch viele Mitglieder, Spieler, Trainer und Verantwortliche kümmern sich um die Außendarstellung der Anlage.“ Der nachvollziehbare Grund für diesen enormen Zusammenhalt: „Der TuS ist eine große Familie.“

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