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Platzcheck

Platzcheck – Arena „Am Kalkofen“

Seit 1963 bereits spielt der TSV Oerlinghausen am Kalkofen, seit 1989 auf Kunstrasen. Frank Schulze stellt uns den Platz einmal genauer vor.

 

Schulze: „Gegen Arminia waren mal 5.000 Zuschauer da“

Platzcheck (ab). Die Anlage des TSV Oerlinghausen liegt ein wenig versteckt, direkt neben einem Freibad. Das Auge fällt dort relativ schnell auf die große Tribüne, auf der die Zuschauer bei Wind und Wetter den Spielen der Bergstädter folgen können. Wir haben Frank Schulze, der selbst als Spieler, Betreuer und 2. Vorsitzender beim TSV viel Zeit verbracht hat. Wir haben ihm ein paar Fragen zur „Arena Am Kalkofen“ gestellt.

 

 

Lippe-Kick: Hallo Herr Schulze, seit wann existiert die Sportanlage „Am Kalkofen“?

 

Schulze: „Der Ascheplatz wurde 1963 zum 100-jährigen Jubiläum des TSV gebaut und eröffnet. 1989 wurde auf Kunstrasen umgebaut, der 2014 einen neuen Belag bekommen hat.“

 

Lippe-Kick: Wo genau liegt die Anlage und woher hat sie ihren Namen?

 

Schulze: „Eher im Süden von Oerlinghausen auf der Grenze zwischen Altstadt und Südstadt. Namensgeber ist der in direkter Nachbarschaft liegende, ehemalige Steinbruch, in dem viele Jahre auch der Rohstoff für Kalk abgebaut wurde.“

 

Lippe-Kick: Können Sie uns die Kabinensituation am Platz beschreiben?

 

Schulze: „Im Verbund mit den Gebäuden des Oerlinghauser Freibad stehen zwei Kabinen zur Verfügung. Eine dritte Kabine ist vor einigen Jahren in Eigenarbeit und mit Genehmigung/Unterstützung der Stadt Oerlinghausen entstanden.“

 

Lippe-Kick: Wie viele Zuschauer passen auf die Anlage und was war der bisherige Rekordbesuch?

 

Schulze: „Offiziell passen 3.000 Zuschauer auf den Platz. Ich erinnere mich allerdings an ein Freundschaftsspiel gegen Arminia, bei dem fast 5.000 Zuschauer waren.

 

Lippe-Kick: Wie ist das Zuschaueraufkommen bei Ligaspielen des TSV Oerlinghausen? Gegen welche Vereine ist die Anlage besonders gut gefüllt?

 

Schulze: „Natürlich sind die Spiele gegen unsere Nachbarn gut besucht. Wenn sich an normalen Spieltagen 50 – 100 Zuschauer einfinden, können es bei Derbys schon mal 200 – 300 sein. Bei besonderen Spielen, wenn es z.B. um den Aufstieg oder gegen den Abstieg geht, schaffen es dann auch schon mal 400 an den Platz.

 

Lippe-Kick: Gibt es besondere Pflegemaßnahmen, die für den Platz anfallen?

 

Schulze: „In Abstimmung mit der Stadt Oerlinghausen wird der Platz unter anderem auch mehrfach pro Jahr durch Arbeitseinsätze der Mannschaften und dem gesamten Umfeld gepflegt.“

 

Lippe-Kick: Was wird für die Gaumenfreuden angeboten?

 

Schulze: „Bratwurst und Bier, die Klassiker. Aber auch andere Speisen und Getränke, immer auch der Jahreszeit angepasst. Bis jetzt und so wie ich das beurteilen kann, war für jeden Zuschauer das passende dabei.“

 

Lippe-Kick: Welche Verbesserungsmöglichkeiten erkennen Sie rund um die Arena?

 

Schulze: „Wir haben mit finanzieller Hilfe unserer Sponsoren und vielen helfenden Händen vor vier Jahren einen Teil der Tribüne überdacht, das hat sicherlich die Qualität massiv verbessert. Da es sich in Oerlinghausen um eine städtische Anlage handelt, ist diese als Zugang zum Freibad, aber auch für den täglichen Hobby-Fußballer geöffnet. Hier kommt es leider immer mal wieder zu unnötigen Verschmutzungen und auch Vandalismus, schade, aber wohl nicht zu ändern. Die Flutlichtanlage wurde zeitgleich mit dem neuen Kunstrasen 2014 erneuert, also alles top.“

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