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Kreisliga A Lemgo

TuS Leopoldshöhe – Autonom und ambitioniert

Der TuS Leopoldshöhe hat in der beendeten Spielzeit vielen Beobachtern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Baumeister dieses attraktiven Konstrukts ist Cheftrainer Christian Martens, der mit der Mannschaft und dem Vorstand harmoniert.

„Kommt darauf an, die Mannschaft zusammenzuhalten, zu motivieren“

 

Kreisliga A Lemgo (hk). Auf eine manierliche Vor-Saison darf der TuS Leopoldshöhe zurückblicken. Der sechste Rang steht im Endklassement, lief man nur knapp hinter den hoch eingeschätzten Teams aus Asemissen und Ahmsen ein. Wenn man den diesjährig so relevanten Punkteschnitt zurate zieht, sind es nur 0, 1 Punkte weniger als Ahmsen und 0, 6 Zähler geringer als Asemissen, die die Löwen eine bessere Platzierung haben verpassen lassen. Relativ glimpflich kam das Team von Coach Christian Martens davon, mit Blick auf die Corona-Krise. Im Team gab es keinen Erkrankten und auch an der hitzig diskutierten Aufstiegsdebatte besaß Leo keinerlei Aktien. Sie konnten sich das Tohuwabohu aus sicherer Entfernung anschauen.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

 

Von Henning Klefisch

 

Christian Martens

Martens, von der Lockerheit und seinem Wesen her ein Typ Surferboy, macht sich keinen Kopf, verdeutlicht nur lapidar bei Lippe-Kick: „Es war so okay. Wir mussten damit leben“, wenn auch einschränkend: „Es ist schade für die Jungs, für das Weiterkommen, für die Entwicklung.“ Diese drei Monate des fußballerischen Nichtstun fehlen, nahmen die Löwen die Euphoriewellen doch mit Enthusiasmus und Verve. Diese Phase wieder aufzuholen, ist beileibe nicht kinderleicht, ist dies vielmehr mit einer ganzen Menge Eifer und Anstrengung verbunden. Wer die Spielfreude der Leo-Jungs kennt, weiß allerdings, dass sie den Boden dafür auflockern, möglichst schnell wieder in die Spur zu finden. Geplant ist, dass bis zum 10. Juli 2020 die Mannschaft eigenverantwortlich trainiert, schenkt Martens seiner talentierten Truppe dafür ausreichend Vertrauen. Nach einer einwöchigen Pause, die Martens als wichtigen „Cut“ betrachtet, startet ab dem 17. Juli 2020 die Vorbereitung in die intensive Phase.

 

Pudelwohl beim TuS Leo

 

Fast wie eine Art Apokalypse überspülte der Corona-Shutdown den lippischen Fußball. Martens macht sich nicht verdächtig, wenn er Lippe-Kick gegenüber anvertraut: „Ich glaube, es ging in dieser Krise keinem Verein gut“, fehlten doch die Einnahmen der Zuschauer ebenso wie vom Catering. Was genießt denn die höchste Priorität in diesen schweren Tagen? „Es kommt darauf an, die Mannschaft zusammenzuhalten, die Spieler zu motivieren.“ Als „verfrüht“ bezeichnet er eine mögliche Debatte, welche Lehren der lippische Fußball aus dieser Krise tatsächlich ziehen kann. Voraussetzung, dass es vernünftig weitergeht, ist, dass keine zweite Corona-Welle über unser Land hereinbricht. Martens gilt als Mann mit Prinzipien, der zu seinem Wort steht, für den Werte zählen. Das versichert er Lippe-Kick ausdrücklich, indem er klarstellt, seine Zusage für ein weiteres Jahr als Trainer des TuS Leopoldshöhe zu bekräftigen. Ausnahme: „Wenn mein Handeln und Tun dem Verein keinen Erfolg bringt, den Verein und die Jungs nicht weiterbringt, wenn Stillstand herrscht, dann muss ich sagen, dass ich nicht der Richtige für den Verein bin.“ Bei seinem Ex-Verein SuS Lage ist dies nach seiner Einschätzung eingetroffen. Beim TuS Leopoldshöhe fühlt er sich allerdings pudelwohl, könnte er sich einen besseren Trainerjob derzeit nicht vorstellen.

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