Connect with us

Fanstory

SV Diestelbruch/Mosebeck – Fanstory Jan Schmidt

Was wäre der Amateurfußball nur ohne seine Edel-Fans, die bei Wind und Wetter ihrem Verein hinterherpilgern? Nicht viel. Jan Schmidt ist der Di-Mo-Ultra, der auf seinem Meckerhügel thront und mit viel Herzblut und Wortwitz seine Rot-Weißen nach vorne peitscht.

„Hart, aber fair“

 

Fanstory (hk). National drückt Jan Schmidt dem deutschen Titelhamster FC Bayern München ganz fest die Daumen, reitet seit knapp einem Jahrzehnt auf einer wahren Euphoriewelle zumindest durch die Bundesliga, meist auch im DFB-Pokal. Vor Ort supported der Edel-Fan den SV Diestelbruch/Mosebeck, benötigt dafür Nerven aus Stahl und ein widerstandsfähiges Herz. Die Vorsaison war speziell zum Start nicht vergnügungssteuerpflichtig für ihn, denn beim Punktesammeln waren die Dörenwälder homöopathisch unterwegs. Bei Lippe-Kick erzählt der Besitzer vom Detmolder Bahnhofs-Kiosk seine Fanstory. Werft einen Blick hinein und lasst euch verzaubern.

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

Von Jan Schmidt

 

„Ich, das bin ich, Jan Schmidt. Ich bin seit mittlerweile fast 40 Jahren mit dem SVD, also vorher Spielvereinigung Diestelbruch/Vahlhausen eng verbunden. Mit vier Jahren hat mich meine Mutter mit meinem Bruder, der zwei Jahre älter ist, zum Training der Jugend mitgenommen. Trainer war Dieter Pohlmann, auch Zwergen-Vater genannt, mit seinem Sohn Jörg. Und da ich mit mehr Talent gesegnet war als mein Bruder Marc, wurde ich bereits mit vier Jahren auf seinem Pass auf das Feld geschickt.
Damals noch auf dem alten Dörenwald, der die Besonderheit hatte, rechts und links Rasen zu haben und in der Mitte Schlacke. Wir holten mit unserer F-Jugend alle möglichen Titel auf dem Feld und in der Halle. Besonders war das Torverhältnis in der Meisterschaft bei vielleicht zwölf Spielen mit 129:0-Toren. Höhepunkt der Jugendzeit war ein Sieg im Kreispokal gegen den damaligen übermächtigen Post SV Detmold, der auf dem damaligen Aschenplatz besiegt wurde. Manch offenes Knie oder Schürfwunde am Oberschenkel kennt ja jeder, der auf dem roten Rasen gespielt hat.

 

Außergewöhnlich für einen Dorfverein wie Diestelbruch

 

Dann kam die Seniorenzeit: Diestelbruch, inzwischen mit Mosebeck liiert, spielt in der Kreisliga B.
Besonders in Erinnerung aus der Zeit ist mir das Spiel gegen Schwalenberg II geblieben. Es war die Übermannschaft der Liga. Sie waren ohne Niederlage in der Saison und die Mannschaft bestand hauptsächlich aus zwei Familien. Bozkurt und Jokers. Aber als sie den Aschenplatz sahen, rutschte ihnen das Herz in die Hose und wir gewannen 1:0. Später gelang dann der Aufstieg in die A-Liga und danach unter Nuri Kurt sogar der Aufstieg in die Bezirksliga. Für einen Dorfverein wie Diestelbruch war das außergewöhnlich und einmalig in der Vereinsgeschichte. Ich war immer noch dabei. Dann kam der Rückzug nach drei Jahren Bezirksliga und es folgte die Konsolidierung in der A-Liga, wo wir bis heute mal oben mal etwas tiefer unsere

Nuri Kurt

Rolle spielen. Aber nicht mehr auf Asche, sondern mittlerweile auf einem Top-Kunstrasenplatz. Ich habe auch nach meinem Karriereende nie den Kontakt zur Mannschaft und dem Verein verloren und bin bis heute Sponsor und Unterstützer. Sonntag am Heimspieltag pilgert man zum Dörenwald mit Schal und Fankleidung und begrüßt mit “Lui” Sundhoff und “Lippe” Lippemeier gleich zwei Urgesteine vom SVD an der Kasse. Weiter geht es zum Bistro-Team „Manni“ und „Ralli.“ Eine Dankeschön-Runde für die Arbeit der Bistro-Warriors ist Usus. Dann geht es mit ein paar Gleichgesinnten auf unseren Hügel, auf dem schon das eine oder andere Mal die Emotionen hochkochen. Hart, aber fair könnte man es nennen. Und wenn die Spiele am Dörenwald beendet sind, gehen die Spieler nicht gleich auseinander, sondern essen noch eine Wurst und trinken ein paar Kaltgetränke zusammen.

 

Und das ist es, was unseren Verein ausmacht, als ich vor 40 Jahren angefangen habe. Sportlich ambitioniert und trotzdem kameradschaftlich über den Platz hinaus, sodass einige meiner Mitspieler aus der damaligen F-Jugend heute noch enge Freunde sind.“

Fahrschule Duru

Autohaus Stegelmann

Concordia

Vogt Reisedienst GmbH

Vigilant Team Sports

Fahrschule Isaak

EDEKA Wiele

Taskin Haustechnik

More in Fanstory

%d Bloggern gefällt das: