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Bezirksliga

Platzcheck – Jahnplatz TBV Lemgo

Die Sportanlage vom TBV Lemgo ist top, aber die Kulisse bietet noch Luft nach oben, wie Platzwart Klaus Homringhaus gegenüber Lippe-Kick klar kommuniziert. Hier ist der Platzcheck vom Jahnplatz.

 

Modern, komfortabel und lecker

 

Platzcheck (hk). Zeitgleich mit dem Gründungsjahr vom TBV Lemgo im Jahr 1911 ist inmitten der rund 40.000 Einwohner-Stadt Lemgo die Sportanlage Jahnplatz errichtet worden. Die Innenstadt ist nur einen Steinwurf entfernt, liegen gerade einmal fünf Gehminuten bis zur Stadtmitte. Zwischen Bruchweg und Pideritstraße ist der Jahnplatz gelegen. Eine lange und vielfältige Geschichte bietet die Spielfläche, gab es zunächst die graue Asche, ehe die rote Schlacke und der Kunstrasen folgten. Seit fünf Jahren existiert schon die zweite Generation vom Kunstrasen, die mit 105 Meter Länge und 75 Meter Breite aufwartet. TBV-Vorstand Klaus Homringhaus ist daher auch lecker angetan von den Gegebenheiten vor Ort: „Da der Sportplatz erst vor einigen Jahren eine neue Spielfläche bekommen hat, sind wir derzeit mit den Platzverhältnissen sehr zufrieden und danken der Stadt Lemgo für die Unterhaltung der Anlage“, rühmt er das tolle Zusammenspiel aller Beteiligten. Auch die Liebhaber der Leichtathletik kommen voll und ganz auf ihre Kosten. Etwas seitwärts vom Schützenhaus verfügt das Areal über eine 100 Meter-Tartanlaufbahn, ebenfalls über eine Weitsprunggrube. Vor allem der nahe Schulsport freut sich sehr über diese Möglichkeiten. Reichlich Bewegungsvarianten offerieren die Umzieh- und Sanitäranlagen. Vier Kabinen, zwei Duschräume und ebenso viele Toiletten laden zum Verweilen ein.

 

 

 

TBV-Stadionwurst ersetzt bei einigen das sonntägliche Mittagessen“

 

Wie sieht es denn mit der Zuschauerkapazität aus? Klaus Homringhaus von den Hansestädtern bemerkt: „Es würden sicherlich circa 3000 Zuschauer rund um den Jahnplatz Platz finden. Letztmalig war im DFB-Pokalspiel gegen Wattenscheid 09 eine ähnlich hohe Zuschauerzahl zu vermelden. Heute können wir davon natürlich nur noch träumen“, obwohl doch die jüngste Spielzeit einer Triumphfahrt ähnelte. Die beiden Reserveteams sicherten sich souverän den avisierten Klassenerhalt, während die erste Mannschaft auf überzeugende Art und Weise die direkte Rückkehr in die Bezirksliga feierte. Wenn das Spiel sehr aufregend ist, dann bieten sich insgesamt 150 Sitzplätze, allesamt fair verteilt, an. Je 50 auf der Seite vom Schützenhaus, entlang der Seite zum Bruchweg und am Sporthaus. Damit der moderne Kunstrasenplatz optisch und praktisch annehmbar ist, wird er gleich zweimal vom Platzwart abgebürstet und gekehrt. Homringhaus hat noch echte Gourmet-Tipps für Schleckermäuler parat: „Am Sporthaus ist eine Grillbude, die ganzjährig zu den Punkt- und Pokalspielen geöffnet hat. Die TBV-Stadionwurst ist bei allen Anhängern und Gästen sehr beliebt und ersetzt für einige das sonntägliche Mittagessen“, kann der Verfasser dieser Zeilen diese Aussage nur allzu gerne bestätigen. Wer die Pommes frites nicht ehrt, ist den Sportplatzbesuch nicht wert, dienen die legendären Kartoffelstäbchen, wahlweise mit Mayonnaise, Ketchup oder gerne auch pur als leckere Beilage, als Gaumenschmaus. Im Sporthaus eröffnen sich weitere Perspektiven, um den Gaumen zur Ekstase zu bringen. Natürlich darf ein frisch gezapftes Krombacher Pils ebenso nicht fehlen, wie ein Kaffee und diverse Kaltgetränke. Das Kuchenbuffet ist ein Symbol für den guten Zusammenhalt, sind hier einige gastronomische Highlights aufgeboten.

 

Kommode Parkplatz-Situation

 

Trotz des reichhaltigen wie liebevollen Caterings werden aber nur unzureichend Zuschauer zu diesem Traditionsverein gelockt. Homringhaus möchte nicht um den heißen Brei herumreden, seufzt etwas bedröppelt: „Das Zuschaueraufkommen selbst lässt sehr zu wünschen übrig. Wenn man dann noch in eine Bielefelder/Gütersloher Gruppe eingeteilt ist, kommt natürlich kein auswärtiger Zuschauer mit. Interessant wäre demnach eine Lippe-Liga mit Duellen in der Nachbarschaft rund um Lemgo. Die meisten Zuschauer in der Kreisliga kamen natürlich zu den Ortsduellen gegen Brake, Hör/Lie, Leese und Lüerdissen“, wird auf diese Spiele in der kommenden Spielzeit verzichtet werden müssen. Mit glänzenden Augen erinnert sich Homringhaus an „unvergessliche Spiele“ gegen die Westfalia aus Herne oder den FC Schalke 04 zurück. Das Problem: „Die sich aber daran erinnern können, werden leider immer weniger“, nagt der Zahn der Zeit an diesen Erinnerungen, die immer mehr verblassen. So liegt das letzte echte Highlight schon knapp fünf Jahre zurück, als der ehemalige Bundesligist SG Wattenscheid 09 den Lemgoern einen Besuch abstattete. „Da konnte der TBV bis in die Nachspielzeit gut mithalten“, gegen einen Regionalliga-West-Vertreter wohlgemerkt. Positiv für Unentschlossene. Die Parkplatz-Situation ist komfortabel, bieten sich auf dem Schützenplatz Parkplätze für mehr als 100 Fahrzeuge, gibt es zudem das Parkhaus am Bruchweg mit Flächen auf gleich zwei Etagen, summiert sich diese Zahl auf rund 200 Parkoptionen.

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