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Kreisliga A Lemgo

TBV Lemgo II – Gewappnet für alles

Die Zweite vom TBV Lemgo steht vor einer spannenden Saison. Lippe-Kick nimmt alles unter die Lupe, hat sich mit Baumeister Benjamin Rawe unterhalten.

 

„Es wird auf die direkten Duelle ankommen“

 

Kreisliga A Lemgo (hk). Immer ganz geschmeidig bleiben. Das ist das Motto vom TBV Lemgo, der mit viel Fachkenntnis, Besonnenheit und Weitsicht arbeitet. Die Vereins-Granden Matthias Hildebrandt und Ingo Sperlich werden sich nicht unruhig im Schlaf wälzen, dass sich die Anzahl ihrer Teams in der Lemgoer A-Klasse halbiert hat. Die Erstvertretung ist nach einer unvergesslichen Saison nämlich als Corona-Meister direkt in die Bezirksliga zurückgekehrt, während die Zweite einen gesunden Sicherheitsabstand zum Tabellenkeller herstellte, im Endklassement als Tabellen-Neunter einlief. Viel mehr Mitte geht also nicht für das Team von Coach Benjamin Rawe, der allerdings noch Verbesserungsoptionen im Auge hat, wenn er analytisch in die Tiefe geht: „Auch wenn die Vorsaison ganz ordentlich war, können wir natürlich noch einiges verbessern. Unnötige Ballverluste in der eigenen Hälfte und die Anzahl der Gegentore müssen reduziert werden.“ 51 Gegentore in 18 Begegnungen geschluckt zu haben, sprechen dafür, dass das Holz der Brücke etwas morsch ist, auf dem die Lemgoer-Abwehr zuweilen wandelt.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

Von Henning Klefisch

 

 

Benjamin Rawe

Man muss kein Miesepeter sein, um klar zu benennen, dass in der jüngeren Vergangenheit die beiden Seniorenmannschaften aneinander vorbeilebten, jede Truppe ein Eigenleben führte. Seit der Inthronisierung vom Trainer-Duo Wölk/Olfert gehört diese Verhaltensweise der Vergangenheit an, wird an einem Strang gezogen, dies gemeinschaftlich, wie auch in Übungseinheiten eindrucksvoll praktiziert. Die Vorteile dieser Partnerschaft liegen auf der Hand. Trainingsspiele bieten sich an, zudem eine Optionserweiterung für die Studierenden und/oder Berufstätigen. Der immense Vorteil: Ambitionierte Spieler können ihren Hut in den Ring werfen, sich durch starke Trainingsleistungen für Einsätze im Bezirksliga-Team empfehlen. Für die Trainer offeriert sich dadurch ein hervorragender Überblick, um Spieler ohne Herzrasen und Schnappatmung in das dann gar nicht mal mehr so kalte Wasser zu schmeißen. Die bemerkenswerte Konsequenz: Man darf Bezirksliga-Luft schnuppern, macht dies ganz besonders Laune im neuen lippischen Fußball-Eldorado – die dritte Bezirksliga-Staffel. Auch die A-Klasse putzt sich fein heraus, steigert die Attraktivität. Es stehen nämlich auch weiterhin packende Hansestadt-Derbys wie gegen den VfL Lüerdissen, die SG Leese – Hörstmar/Lieme oder auch den TuS Brake an. Ebenso wie die Aufsteiger TuS Lockhausen, die SG Bega/Humfeld oder auch die neu ins Leben gerufene Spielgemeinschaft aus Sonneborn/Alverdissen ihre PS auf die Strecke bringen, sorgt dies für ein Spannungsgefühl bei Rawe. Seine Befürchtung könnte keineswegs waghalsig sein, wenn er im Lippe-Kick-Gespräch mahnend den Zeigefinger gen Horizontale befördert: „Die werden ihren Gegnern speziell zu Hause das Leben schwer machen.“

 

 

 

 

 

„Stark genug, um sich im Mittelfeld festzusetzen“

 

Um auch im nächsten Jahr sich schnell frei vom Abstiegsstrudel zu schwimmen, sind die Lemgoer schon fleißig am Proben, mit singulären Übungseinheiten, dazu vereinsinternen Test-Matches gegen die U19 und die Dritte. Nach der quälend langen Corona-Pause möchte Rawe wieder ein Gefühl für die Murmel bei seinen Schützlingen herstellen, zudem auch mit der nötigen Prise Spaß zu kicken. Der offizielle Vorbereitungsstart ist auf das finale Juli-Wochenende datiert. Die Inhalte, die hier vermittelt werden sollen: „Da wird es dann neben der Fitness darum gehen, eine Selbstverständlichkeit für unser Spiel und Spielsystem zu entwickeln. Außerdem werden wir einige Neuzugänge integrieren müssen, von denen die meisten als U19-Spieler im letzten Winter aber bereits bei uns mittrainiert haben“, dürfte der Integrationsprozess daher längst abgeschlossen sein. Die Liste ist nicht gerade von Hobbit-Gestalt, haben Muhammed Eyigün (Bild rechts; TBV III), Noel Strate (SG BenHoh), Luka Ciler, Jonas Friesen, Gerrit Hesse, Ole Kersten, Sehmus Tümenci und Connor Wamser (allesamt TBV U19), Laurin Sasse (TuS Brake) und Lars Vetter (SC Bad Salzuflen) den Weg zum aktuellen Mittelklasseteam im Lemgoer Kreisoberhaus gefunden. Nicht mehr für den TBV II schnüren hingegen Leonard Beer (SV Jerxen-Orbke), Patrick Cöhring (Bild links; SC Roland Beckum), Noah Dingemann (SG BenHoh), Tim Krüger (VfL Lüerdissen) und Yusuf Tümenci (unbekannt) ihre Schuhe. Mathias Wellmann und Lennart Hülsmann fokussieren sich zunehmend auf ihre Trainer-Tätigkeiten, während Geronimo „The King“ König seinen Maler-Meister macht, weshalb sie allesamt nicht mehr mitkicken können. „Grundsätzlich ist der Kader stark genug, um sich erneut im Mittelfeld festzusetzen. Und da wird es vor allem auf die direkten Duelle ankommen. Man darf aber nicht vergessen, dass auch letzte Saison der Vorsprung auf Platz 14 nicht sehr groß war“, hebt Rawe mit klarem Blick den Zeigefinger. Was keineswegs völlig missachtet werden sollte: „Und auch wenn ich den lippischen Bezirksligisten die Daumen drücke, kann ganz schnell mal einer zu viel absteigen und so für einen dritten Absteiger bei uns sorgen.“

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