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Kreisliga A Detmold

TSV Horn – Ünal glaubt fest an den Kunstrasen-Traum

Einen Traum zu verwirklichen, das wünschen sich viele. Einigkeit besteht bei allen Beteiligten, in der Stadt Horn-Bad Meinberg, einen neuen sportlichen Sehnsuchtsort in der 18.000 Einwohner-Stadt am Fuße der Egge zu schaffen.

 

„Wollen aus unserem Egge-Stadion ein Paradies machen“

 

Kreisliga A Detmold (hk). Hektisch zuckt man zusammen. Wenn TSV Horn-Legende Ender Ünal von einem „Paradies“ spricht, dann wird der geneigte Zuhörer direkt hellhörig. Er meint das Ende der fußballfreien Zeit, zugleich eine Annäherung in der Sportplatz-Thematik. Das Licht am Ende des Tunnels leuchtet hell wie hoffnungsfroh, denn die Vorbereitung auf die neue, die Post-Corona-Serie, ist in vollem Gange, zudem winkt aus dem Traum Kunstrasen wunderschöne Realität zu werden, fühlt sich der quirlige Manager voller Zuversicht, sodass die Entwicklung stringent nach oben geht. Bei Lippe-Kick liefert Ünal einen optimistischen Ausblick, freut sich auf das, was kommen mag.

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Von Henning Klefisch

 

Die Vereine TSV Horn und TuS Horn-Bad Meinberg, die Politik und der Stadt-Sportverband arbeiten Hand in Hand, wächst und gedeiht das zarte Pflänzlein Hoffnung von einem Kunstrasenplatz in der Egge-Stadt. Die Fortschritte sind offensichtlich, frohlockt Ender Ünal doch im Lippe-Kick-Gespräch: „Natürlich kommen jetzt die Fördertöpfe der Bundesrepublik Deutschland zur rechten Zeit. Ich arbeite mit allen Parteien, dem Stadt-Sportverband und dem TuS seit acht Jahren daran. So wie Gott will, wird es dieses Mal klappen, dass wir aus unserem Egge-Stadion ein Paradies und eine Sport-Anlage für Schulen und Vereine machen.“ Es herrscht eine Willkommenskultur bei allen Beteiligten vor, demonstrieren die Horner-Fußballer eine beeindruckende Allianz, einen Zusammenhalt, der Vorbild-Charakter besitzt. Optimismus ist vorherrschend beim Familienvater, der kundgibt: „Wir sind auf einem sehr, sehr guten Weg mit allen Parteien, der Stadt und dem Stadt-Sportverband. Alle ziehen an einem Strang“, ist es ein Gemeinschaftsprojekt, das viele Kräfte bündelt, zugleich allerdings für eine wahre Aufbruchsstimmung in der Kurstadt sorgt. Es ist ein Prestigeobjekt, was jedoch auch überaus nützlich sein wird, um dem Breitensport in Horn-Bad Meinberg eine angemessene Bühne zu bieten.

 

„Wollen besser als letztes Jahr sein“

 

Auch sportlich schreiben die rot-weißen Adler aus dem Eggestadion positive Geschichten. Man ist beschwingt in die Vorbereitung gestartet, ist diese doch mit einigen spannenden Testspielen gespickt. Am Sonntag kommt es zum Gastspiel bei der SG Belle-Cappel, ehe noch Test-Partien gegen die Bezirksligisten TuS WE Lügde (2. August), Post TSV Detmold (30. August), SV Dringenberg (16. August) und Brakel II (23. August) folgen. Am 9. August kommt es zum Probe-Match beim Lemgoer B2-Ligisten Yunus Lemgo. Fast schon salomonische Züge vereint der lippische Michael Zorc in sich, wenn er nüchtern und wenig diffizil anmerkt: „Natürlich haben wir gute Abgänge, aber dennoch auch gute Zugänge.“ Er wagt sich mehr aus dem Verbal-Dickicht, sagt: „Ich kann nach so einer Zeit schwer einschätzen, wie die neue Saison anläuft, aber wenn ich eines sagen kann, ist das, dass wir uns in der Breite besser aufgestellt haben, als die letzte Saison. Das erste Mal, solange ich mich erinnern kann, werden wir eine Vorbereitung mit der ganzen Mannschaft machen können, weil keiner wegen der Reise-Warnung in die Türkei fliegt“, hat die Corona-Katastrophe zumindest mit Blick auf diesen singulären Fall etwas Positives im Schlepptau. Man muss seine grauen Zellen schon in Schwung bringen, um sich daran zu erinnern, wann es so etwas das letzte Mal tatsächlich gegeben hat. Auch die Zweitvertretung macht der ersten Mannschaft mächtig Feuer unter dem Hintern, denn Ünal ist wohl gestimmt, wenn er von „circa 30 Leuten“ spricht, konkret von „sehr, sehr erfahrenen und starken Jungs, die jederzeit auch die Erste unterstützen können und werden.“ All dies inkludiert bei ihm zu einer „riesengroßen Vorfreude“, die bei ihm fontänenartig explodiert. Nicht nur die älteren Semester werden sich lächelnd daran erinnern, dass Schlitzohr Ünal vor wenigen Jahren noch als Tiefstapler unterwegs war, den Klassenerhalt als oberste Prämisse titulierte, um so – psychologisch äußerst geschickt eingefädelt – den Druck von den Schultern seiner Schützlinge zu nehmen. Zahlen-Liebhaber Ünal rechnet vor: „Das Ziel ist, definitiv besser als letztes Jahr zu sein. Wer die Liga verfolgt, der weiß, es gibt nur zwei Möglichkeiten: Wir waren Vierter. Der erste und dritte Platz ist aufgestiegen, nur der Zweite ist noch da“, setzt Mr. TSV Horn dabei sein prächtigstes Zahnpasta-Lächeln auf.

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