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Kreisliga B Detmold

SG Sabbenhausen/Elbrinxen – Nehrig nimmt die Arbeit auf

Bei der SG Sabbenhausen/Elbrinxen weht neuer Wind vom Seitenrand, Stefan Nehrig hat seine Arbeit als Coach aufgenommen. Die Mannschaft wurde weiter verjüngt.

 

 

Die „jungen Wilden“ der SG Sabbenhausen/Elbrinxen

Kreisliga B Detmold (ab). Die SG Sabbenhausen/Elbrinxen hat mit ihrem neuen Coach Stefan Nehrig die Saisonvorbereitung angefangen. Nehrig sieht aber noch einige Arbeit auf sich zukommen, auch, weil er einige neue Spieler, die meisten kommen aus der A-Jugend, einbauen muss. Besonders an der Chancenverwertung will er im weiteren Verlauf der Vorbereitung arbeiten.

 

Denn die schwache Chancenverwertung hat sich auch in den ersten Testspielen als Problemzone dargestellt. Trotz einiger Torgaranten in der Offensive. Aber Stefan Nehrig erwartet mehr: „Von einem guten Stürmer erwarte ich, dass er jede zweite oder dritte Chance nutzt. Wir arbeiten daran, dass sie nicht schon aus 20 Metern aufs Tor schießen, sondern aus zehn. Und dann muss das Ding auch drin sein. Wenn der Torwart dann eine gute Parade auspackt, dann ist das mal so. Große Stücke setzt Nehrig in Rückkehrer und 2015er-Aufstiegsheld Joschua Peters (Bild rechts), der zuletzt für den SV Pyrmonter Bergdörfer auf Torejagd gegangen ist. „Bei ihm merkt man dann auch, dass er schon in höheren Ligen Erfahrungen gemacht hat.“ Peters spiele zwar „nicht ganz vorne“ im Sturmzentrum, aber „wenn er dann in den Strafraum kommt, ist er brandgefährlich“, so Nehrig.

 

Geistesblitz sorgt für Peters‘ Rückkehr

Dass Peters überhaupt zurückkommt, ist einem Geistesblitz zu verdanken: „Im Training hat jemand den Namen einfach mal genannt. Dann habe ich ihn angerufen, wir sind eine Runde mit dem Hund spazieren gegangen und am nächsten Morgen hat er mir dann geschrieben, dass er zu uns zurückkommt.“ Ein Coup für die SG Sabbenhausen/Elbrinxen. Peters ist aber nicht der einzige Neuzugang. Ebenfalls neu im Kader sind Dominik Kucaba (SG Kollerbeck/Rischenau), Jan-Luca Thiele (TuS WE Lügde; Bild links), Sven Kröger (TuS WE Lügde II) und Marek Gröne (SV HW Falkenhagen). Aus der eigenen Jugend stoßen Yannik Rinsche, Nico Busche, Tim Rendorf und Loris Santuz fest zum Senioren-Kader hinzu. Rendorf und Santuz konnten letzte Saison schon auf sich aufmerksam machen, gehörten bereits zum Kader von Sven Großmann.

 

Wettke und Ahlers hören auf

Verzichten muss Stefan Nehrig künftig allerdings auf „Kampfschwein“ Lucas Wettke (Bild rechts). Ein schmerzhafter Abgang: „Luci ist ein Sabbenhauser Urgestein, ein Dauerläufer. Den kann man bedingungslos in jedes Spiel schmeißen. Da habe ich auch nicht so schnell aufgegeben, ihn doch nochmal umzustimmen.“ Aber vergebens. Wettke will sich auf seine Meisterausbildung konzentrieren. Und auch Fabian Ahlers steht der SG wohl nicht mehr zur Verfügung. Der von Verletzungen geplagte Angreifer hat sich auch kurzfristig dazu entschieden, kein Fußball mehr spielen zu wollen. Hier ist das letzte Wort laut Nehrig aber wohl noch nicht gesprochen.

 

Nehrig lobt: „Holger organisiert die zweite Mannschaft super“

Insgesamt hat der Neu-Coach einen guten Eindruck seiner Mannschaft gewinnen können. Mit lockerem Training zweimal die Woche will er die Jungs noch besser kennenlernen. „Sie sind heiß und wissbegierig“, hat Nehrig beobachten können. „Aber wir haben noch nicht den Stand, den wir haben wollen.“ Bis zum geplanten Saisonstart sind aber ja auch noch sechs Wochen Zeit. Gut ist auch der Austausch mit Holger Piepenhagen, dem Coach der zweiten Mannschaft. „Er organisiert die Truppe super“, lobt Nehrig. „Beide Mannschaften sind gut bestückt. Wir trainieren mit 16, 17 Spielern. Die zweite trainiert gleichzeitig auf dem anderen Platz und hat manchmal sogar noch mehr Leute“, zeigt sich der Coach beeindruckt. Mit Piepenhagen gibt es einen „regen Austausch“, beide arbeiten in Bad Pyrmont und haben ihre Mittagspausen so abgestimmt, dass sie zusammen essen gehen und sich austauschen können. Ein echtes Faustpfand ist in Sabbenhausen und Elbrinxen auch das Publikum, das stets zahlreich zu den Heimspielen pilgert und die Truppe lautstark unterstützt. „Da setze ich auch drauf, dass die Mannschaft das Dorf hinter sich bringt.

 

Nehrig befürwortet Liga-Teilung

Eine interessante Idee, wie die kommende Spielzeit in Detmold etwas entspannter gespielt werden könnte, hat Stefan Nehrig aus Niedersachsen. Der niedersächsische Fußballverband teilt die Amateurspielklassen auf zwei Gruppen auf. „Da spielen dann zweimal acht Teams eine einfache Runde von September bis Ende Oktober und danach spielen die ersten vier jeder Gruppe in einer Achter-Liga ab dem Frühjahr in Hin- und Rückspiel die Aufsteiger aus und die letzten vier jeder Gruppe die Absteiger.“ So käme man im Herbst gerade einmal auf sieben Spieltage, die man durchführen müsste. Auch Hin- und Rückspiel wäre bei dann gerade einmal 14 Spielen durchführbar. Im Frühjahr wären weitere 14 Spiele notwendig, um Auf- und Absteiger zu ermitteln. Mandarf gespannt sein, was der FuL-Kreis Detmold aus dem Hut zaubert.

Vigilant Team Sports

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