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Bezirksliga

RSV Barntrup – Eine Ära wird enden

Unglaublich, wie schnell die Zeit vorbeigeht. Für RSV Barntrup-Coach Daniel Barbarito wird ab Sommer 2021 ein neuer Lebensabschnitt beginnen. Warum, das erklärt er bei Lippe-Kick.

 

„Ich mache keine halben Sachen“

 

Bezirksliga 3 (hk). Als Lippe-Kick die Nachricht ereilte, dass Coach Daniel Barbarito am Saisonende nach dann exakt 28 Jahren seinen Heimat- und Herzensverein verlässt, war die Überraschung gravierend. Seit 1992, damals noch als fünfjähriger Steppke, jagte er mit viel Passion der Kugel hinterher, zunächst als einer aus der Schlingmann-Dynastie, seit zwei Jahren unter dem Namen Barbarito, den er von seiner Frau Isabella, der mehrfachen Rollschuh-Welt- und Europameisterin, annahm.

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Von Henning Klefisch

 

Eines muss vorweg klargestellt werden: Es ist nicht ausschließlich so, dass Barbarito den Fokus auf die DFB Elite-Jugend-Lizenz legen möchte, kommt der berufliche Faktor dazu, dass er ab Oktober 2021 deshalb in Köln weilt. Wie Kai aus der Kiste purzelte diese Entscheidung bei ihm allerdings nicht heraus, erklärt er doch via Lippe-Kick: „Die Entscheidung steht schon sehr lange fest, seit Dezember/Januar“, hat er sich Zeit gelassen, diese nun in der Öffentlichkeit preiszugeben. „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich keine halben Sachen mache und so habe ich mich dazu entschlossen, den Verein frühzeitig von meiner Entscheidung zu unterrichten. Das ist nur fair und der Verein hat lange genug Zeit, einen Nachfolger zu finden“, ist es für den 33-jährigen Familienvater ab Herbst kommenden Jahres nicht möglich, das Training mit voller Kraft und Zeitkapazität zu leiten. Zugleich besteht für ihn nun eine aussichtsreiche Option, die vollständige Konzentration auf die DFB Elite-Jugend-Lizenz zu legen. Wer den ehemaligen Landesliga-Kicker schon seit Jahren kennt, weiß, dass der Sohn der Barntruper-Vereins-Ikone Andreas Schlingmann extrem von Ehrgeiz geprägt ist. Gegenüber Lippe-Kick erklärt er zu dieser Thematik: „Der Antrieb für die Lizenz ist letztendlich mein Streben nach der persönlichen Weiterentwicklung. Ich möchte das Maximum aus meinen Möglichkeiten machen und nach dem Bestehen der B-Lizenz mit Auszeichnung war für mich klar, dass ich noch einen Schritt mehr will.“ Zu blauäugig gedacht ist es für ihn allerdings, dass man mit dem Erwerb der Lizenz gleichermaßen ein guter Trainer wird. „Theorie und Praxis liegen dann doch weit auseinander“, lässt er sich hier allzu gerne an der Arbeit mit dem Team messen. Wie lautet sein Wunsch vor seinem Abschluss-Jahr bei seinem bisher einzigen Verein? „Schaffen wir den Klassenerhalt und das am Ende vielleicht sogar einstellig, dann hat mir die Mannschaft schon genug Freude bereitet”, parliert er gewohnt offen.

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