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Was macht eigentlich ……? Teil 2: Uwe Schwarzer

Wir rücken Personen ins Blickfeld, die Geschichte geschrieben haben. Wie etwa Uwe Schwarzer, mit dem sich Lippe-Kick unterhalten hat. Dabei nimmt der ehemalige Landesliga-Kicker kein Blatt vor den Mund, spricht erfrischend ehrlich.

 

„Die Jungs legen andere Prioritäten!“

 

Allgemeines (hk). Tiefe und einprägsame Spuren hat Uwe Schwarzer im lippischen Fußball hinterlassen. Zunächst kickte er allerdings in seinem Geburtsort Bielefeld. In der seinerzeit zweithöchsten A-Jugend-Klasse, der Landesliga, demonstrierte der aktuell beruflich als Audi-Verkäufer im Autohaus Stegelmann aktive Schwarzer beim VfB Schildesche sein fußballerisches Können. Dann zog es ihn nach Lippe, wo er für den BSV Müssen, den TuS Falke Berlebeck und den TuS Horn-Bad Meinberg kickte. Bei den Kurstädtern bekleidete er später die Position als Sportlicher Leiter, später fungierte er in gleicher Funktion bei den Sportfreunden Berlebeck/Heiligenkirchen und zuletzt beim SV Diestelbruch/Mosebeck. Ebenfalls im routinierten Alter jagte er der Kugel hinterher. Erst für die HBM-Alt-Herren, dann wechselte er zum TuS Eichholz/Remmighausen. Lippe-Kick fragt sich: Was macht der 54-Jährige eigentlich ohne den Fußball, wie bewertet er die Situation? Und hat beim Familienvater persönlich nachgefragt.

 

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Von Henning Klefisch

Zu seinen Ex-Vereinen pflegt der eloquente Kaufmann auch weiterhin noch einen „guten Draht“, wie er bei Lippe-Kick erklärt. Er blickt mit großem Interesse auf das sportliche Fortkommen der ambitionierten A-Ligisten aus Horn-Bad Meinberg, Berlebeck/Heiligenkirchen und Diestelbruch/Mosebeck. Wie es bei den Sportfreunden Oesterholz/Kohlstädt mit seinem „Kumpel“ Guido Rellensmann und beim Bezirksliga-Neuling TuS WE Lügde mit seinem „Freund“ Sascha Weber zugeht, interessiert ihn sehr. Natürlich verfolgt der Fußball-Visionär ebenso das große Ganze, intensiviert er seine Gedankengänge, wenn es um die Zukunft des lippischen Fußballs geht. Für ihn steht eindeutig fest: „Die beiden Fußballkreise Lemgo und Detmold werden sich irgendwann einmal zusammenschließen, um konkurrenzfähiger zu sein, um auf lange Sicht Landesliga-Vereine zu stellen.“ Bei einem Zusammenschluss auf Kreis-Ebene, die in einer Lippe-Liga mündet, erwartet er stärkere, interessantere Ligen in der A- wie B-Klasse. Dass es zu einer Renaissance einer lippischen Bezirksliga kommt, die mit der Staffel 3 so produziert wurde, erfreut ihn sehr, ist dies für ihn ein Schritt in die richtige Richtung. Selbst wird er in den hiesigen Fußball-Zirkus nicht mehr zurückkehren, wie er im Lippe-Kick-Gespräch deutlich kommuniziert: „Ich glaube nicht, dass ich noch einmal irgendwo als Fußball-Obmann oder als Trainer tätig sein werde, weil ich gemerkt habe, dass die Einstellung der Jungs heute zu der, die ich habe, doch auf einem ganz anderen Niveau liegt, zu unterschiedlich ist.“ Eine Entwicklung, die er kritisch betrachtet: „Die Jungs legen ihre Prioritäten eher auf das private und familiäre Umfeld. Die Einstellung, die ich von früher noch kenne, die fehlt ihnen.“ Die Unterschiede seien tatsächlich zu gewaltig, um wirklich „auf einen Nenner zu kommen“, prangert der Familienvater an. Folglich hat er der einen oder anderen Anfrage auch prompt eine Absage erteilt.

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