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Pokalspiele

Kreispokal Lemgo – Bega/Humfeld vs. Bad Salzuflen

Das Warten hat ein Ende, das erste Pflichtspiel nach der Corona-Pause steht auf dem Programm. Die SG Bega/Humfeld empfängt den SC Bad Salzuflen im Lemgoer Kreispokal.

 

 

Bega/Humfeld empfängt Bad Salzuflen – Teil 1

Kreispokal Lemgo (ab). Die Sehnsucht nach Fußball ist groß. Doch so langsam nähert sich der Saisonstart, die Vorbereitung neigt sich dem Ende entgegen, bevor sie so richtig anfangen konnte. Das erste Pflichtspiel nach fast einem halben Jahr Pause steigt am Sonntag an der B66 auf dem Sportplatz in Humfeld. Dort empfängt Neu-A-Ligist SG Bega/Humfeld den SC Bad Salzuflen zum Nachholspiel des im Oktober letzten Jahres ausgefallenen Viertelfinals im Lemgoer Kreispokal. Die Vorzeichen könnten unterschiedlicher kaum sein. Während SG-Coach Michael Krügel auf einen eingespielten Kader zurückgreifen kann, muss der neue SCB-Coach Cetin Cakar eine komplett neue Mannschaft aufbauen. Kurios: Genau eine Woche später treffen beide Teams in der zweiten Runde des Lemgoer Kreispokals der Saison 2020/2021 erneut aufeinander.

 

Von einer „ersten Standortbestimmung“ spricht SG-Coach Michael Krügel (Bild rechts) vor dem Duell mit den Kurstädtern. Wo seine SG aktuell steht, weiß man „dann erst nach dem Spiel.“ Seine Jungs scharren jedenfalls mit den Hufen: „Ich habe in den Testspielen nicht groß gemerkt, dass es einen Unterschied gibt.“ Auch die lange Pause hat Krügel seiner Mannschaft „nicht angemerkt.“ Und auch sonst ist die SG gut vorbereitet: „Die Mannschaft hat sich kaum verändert, Roman Sprick hat sich gut eingefügt, die Jungs trainieren gut.“ Es kann also losgehen für den A-Liga-Aufsteiger. Und das gleich gegen das letztjährige Spitzenteam aus Bad Salzuflen, das allerdings in einem großen Umbruch steckt. Krügel sieht seine Mannschaft nicht als den ganz krassen Außenseiter: „Vielleicht ist es besser, jetzt gegen Bad Salzuflen zu spielen, als später, wenn sie sich eingespielt haben.“ Wie Krügel seine Truppe taktisch ins Spiel schickt, weiß er noch nicht endgültig und wird sich im heutigen Abschlusstraining erst entscheiden. In Sachen Spielerpersonal kann er fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. „Bis auf ein, zwei Fragezeichen“ hat er alle Mann an Bord.

 

Anders als die SG Bega/Humfeld kann der SC Bad Salzuflen nicht mit einer eingespielten Mannschaft trumpfen. Was dem SCB aktuell fehlt ist Zeit. Wer die beiden Testspiele gesehen hat, hat gemerkt, dass viele Abläufe noch nicht stimmen. Können sie aber auch nicht nach dem Umbruch im Sommer. Gerade das 0:8 bei der SG FA Herringhausen/Eickum am Donnerstag-Abend sieht auf dem Papier deutlich aus. Neu-Coach Cetin Cakar relativiert das Ergebnis aber: „Ein Bezirksligist ist nicht unser Maßstab. Das war der zweite Test einer neu zusammengewürfelten Mannschaft. Für uns war das eine sehr intensive Einheit, das ist ausschlaggebend für uns.“ Zudem haben noch ein paar Spieler gefehlt, die Cakar am Sonntag „hoffentlich zur Verfügung stehen.“ Am heutigen Freitag steht noch eine lockere Regenerationseinheit an: „Wir bereiten uns dementsprechend auf das Spiel vor.“ Immer noch verärgert ist Cakar über die Tatsache, dass zwei geplante Testspiele zu Hause gegen den TuS Bad Oeynhausen und den FC Altenhagen nicht durchgeführt werden konnten, weil die Genehmigung vom Gesundheitsamt nicht vorlag. „Was ich nicht nachvollziehen kann“, wettert Cakar“, ist, dass in Nachbarorten zwei Kilometer weiter aber gespielt werden konnte. Das ist für mich eine Wettbewerbsverzerrung und alles andere als fair. Uns fehlen die Spiele und das merkt man auch, wenn die Mannschaft neu zusammengestellt ist.“ Was dem SCB in Sachen Eingespieltheit noch fehlt, muss in den nächsten Wochen durch individuelle Klasse ausgeglichen werden. Denn über die verfügt der SC Bad Salzuflen auch weiterhin. Cakar hadert nicht: „Wir arbeiten hart und gehen gut vorbereitet in das Pokalspiel, wohl wissend, dass es keine einfache Geschichte wird.“ Entsprechend lautet die klare Marschroute auch, „eine Runde weiterzukommen.“ Dann würde bereits am kommenden Donnerstag im Halbfinale Lokal-Konkurrent SV Werl-Aspe warten.

 

Anstoß ist zur gewohnten Zeit um 15.00 Uhr. Spielleiter ist der Sportsfreund Waldemar Stor.

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