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Kreisliga A Detmold

Post TSV Detmold II – Zeitenwende

Bei den Postlern ist quasi alles neu. Der Inhalt mit Neuzugängen ist runderneuert. Neu-Coach Daniel Wichmann stellt die Mannschaft bei Lippe-Kick vor.

 

 

„Wollen uns als Mannschaft finden“

Kreisliga A Detmold (hk). Zugegeben: Irgendwie steigt diese Melodie einem automatisch in den Kopf. Am liebsten lässt man das allseits bekannte Lied von den „Ärzten” mit dem Titel „Lasse reden“, abspielen, wenn man sich den Bericht über den Post TSV Detmold II durchliest. Jaja, die Corona-Pause hat beim einen oder anderen dafür gesorgt, dass die Langeweile unerträglich wurde. Also wurde reichlich spekuliert. Nachdem immer mehr durchsickerte, dass Stützen wie Hamo Marhosevic, Georg Adam und Tim Haskins die Post TSV-Reserve verlassen, um in südliche Stadtteil-Gefilde gen Berlebeck/Heiligenkirchen weiterzuziehen, mutmaßte der eine oder andere, ob es die Zweitvertretung denn ab Sommer 2020 überhaupt noch geben wird. Die Wahrheit liegt auf dem Platz und hier gab das Team von Neu-Coach Daniel Wichmann die Antwort.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

 

 

Von Henning Klefisch

 

Hätte man sich einen Coach für den Tabellen-13. aus dem Vorjahr backen dürfen, man hätte wohl Daniel Wichmann (Bild links) erhalten, der qua seiner fußballerischen Klasse, seinem Wesen und seiner Rhetorik eine Autoritätsperson darstellt. Ihm macht man kein X für ein U vor. Die Telefondrähte glühten gewiss für den letztjährigen Kicker des SuS Pivitsheide, denn das Gesicht der Mannschaft ist runderneuert, wie er auch gegenüber Lippe-Kick so klarstellt: „Wir sind im Prinzip ein komplett neues Team. Viele Abgänge, viele Zugänge. Deshalb war und ist es in den ersten Wochen wichtig, sich aneinander zu gewöhnen, auf und neben dem Platz besser kennenzulernen. Wie lernt man sich am besten auf dem Platz kennen? „Durch Testspiele“, erklärt der 29-jährige Defensivmann, der viermal getestet hat. Beim Lemgoer A-Ligisten TuS Asemissen verlor die Postkutsche mit 1:2, im Gastspiel beim Lemgoer B2-Liga-Vertreter TuS Ahmsen II feierten die Residenzler hingegen ein 6:0-Schützenfest. Gegen das Lemgoer A-Liga-Team TuS Leopoldshöhe teilte man sich beim 1:1 die Punkte. Beim Detmolder Unterhaus-Vertreter SV Diestelbruch/Mosebeck II triumphierten die Residenzler mit 4:2, ehe am 6. September der Liga-Auftakt beim TuRa Heiden wartet. Getestet wird deshalb auch fleißig, weil Wichmann experimentieren möchte, um die Spieler auf unterschiedlichen Positionen auszuprobieren. Die Auswahl der Neuen kann sich sehen lassen, haben Manuel Wichmann (vereinslos), Roman Thissen (Lipperreihe), Dimitri Block (Bild rechts; SuS Pivitsheide), Milan Radovanovic (Diestelbruch/Mosebeck), Thomas Kliever (SuS Pivitsheide), Semih Durmaz ( TSV Schötmar), Ruben Neumann (TuS Ahmsen) und Artur Lobas (SV Eintracht Jerxen/Orbke II) den Weg in die Werre-Arena gefunden.

 

 

 

Sinnvolle Laufwege nach Remmighausen

Als problematisch erweist sich das Einhalten der Corona-Regeln. Bei 30 Grad im Schatten muss im Hochsommer gezockt werden, doch duschen ist zunächst einmal nicht erlaubt. So darf man sich nassgeschwitzt ins Auto setzen, um das kühle Nass in heimatlichen Fliesen-Gefilden zu genießen. „Das sind keine Zustände“, prangert Wichmann an, um zugleich versöhnliche Töne anzustimmen: „Aber da kann niemand etwas dafür, damit müssen wir einfach umgehen im Moment, da mache ich keinem einen Vorwurf. Trotzdem ist das natürlich nicht ganz optimal“, bleibt er bei seiner Grundaussage. Da der Kunstrasenplatz in Detmold zurzeit grundlegend erneuert wird, findet die Vorbereitung in Remmighausen statt. Für den Familienvater ist das eine nützliche Möglichkeit, um sich sinnvoll die Beine zu vertreten, wenn er jauchzend gegenüber Lippe-Kick erklärt: „Der Lauf vom Post-Sportplatz nach Remmighausen und zurück war eine gute Gelegenheit, um die grundlegende Kondition aufzubauen.“

 

Wichmann rechnet mit vielen Tagesform-Matches

Ballarbeit genießt im Übungsbetrieb eine hohe Wertigkeit, werden zudem viele unterschiedliche Spielformen geprobt, zugleich wird der Ball laufen gelassen, sind all das Elemente, die auch in der Serie entscheidend sind. Das Ziel ist eindeutig: „Wir wollen uns als Mannschaft finden in diesen Wochen und das ist auch das Ziel für die Saison: zusammenwachsen, in der Liga etablieren, die Favoriten ärgern und selbst eine ordentliche Rolle spielen.“ Die neu zusammengestellte A-Klasse, ohne die Aufsteiger Jerxen/Orbke und Lügde und mit den Emporkömmlingen aus Müssen und Eichholz/Remmighausen, ist ausgeglichen besetzt, so glaubt Daniel Wichmann, weshalb die Tagesform eine übergeordnete Bedeutung in vielen Spielen einnehmen wird. „Auch die Aufsteiger Müssen und Remmighausen schätze ich stark ein. Ich sehe keine Mannschaft, die sich deutlich von den anderen absetzt in diesem Jahr – weder nach oben noch nach unten.“ Um auf die eigene Performance zu kommen: „Das bedeutet auch für uns, dass wir jedes Spiel Vollgas geben müssen, um die Punkte zu holen.“ Dennoch wird der Fußball in diesen tiefen Amateursphären doch nur als Hobby-Veranstaltung betrieben, soll die Lust und Laune nicht zu kurz kommen. Zugleich möchte man sich doch mit viel Leidenschaft und Engagement sportlich auspowern, gilt für den erfahrenen Wichmann vor allem: „Beim Gewinnen hat man bekanntlich mehr Spaß, deshalb wollen wir dafür alles geben!“

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