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Kreisliga B2 Lemgo

Kreisliga B2 Lemgo – Vorberichte 2. Spieltag am 09.09.20

Mit einem Doppelpack geht die nächste Runde weiter. Lippe-Kick hat sich bei den vier Teams einmal umgehört.

Meerkötter will die Leichtfertigkeit ruhen lassen

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Kaum durchpusten können die Akteure der zweiten Lemgoer Kreisliga B. Es geht Schlag auf Schlag. Am Sonntag erst ist nach langer Corona-Pause die Auftaktrunde absolviert worden. Heute Abend wird bereits die zweite Runde eröffnet. Zumindest eine Serie wird beim Aufeinandertreffen zwischen dem SC St. Pauli und dem TuS Ahmsen II gebrochen. Beide Mannschaften sind nämlich mit einer Niederlage in die Spielzeit gestartet. Im zweiten Match duellieren sich die Reserveteams aus Asemissen und Bexterhagen.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

TuS Ahmsen II vs. SC St. Pauli

(ab). Ahmsen-Obmann Lothar Köhnemann fällt fast vom Glauben ab, wenn er den Blick über den Spielplan schweifen lässt: „Es ist ja wirklich ein Ding auf dem Nächsten, was in diesen Tagen kommt.“ Also nach der Niederlage am Sonntag bei Holzhausen/Sylbach II, die mit 0:4 recht deutlich ausgefallen ist, heißt es also „durchschnaufen und nach vorne gucken.“ Mit dem SC St. Pauli ist ein Aufsteiger zu Gast an der Werrekampfbahn. Für Köhnemann (Bild rechts) „eine Mannschaft auf Augenhöhe.“ Zumindest vermutet er es und schätzt sie so ein. Aber, und „da hilft auch ein Tag Training nicht“ ist der TuS Ahmsen II „noch lange nicht soweit“ ist, sich mit „anderen Mannschaften“ auf Augenhöhe zu „sehen und auch stellen zu wollen, geschweige denn zu können.“ Die Mannschaft bekommt „Zeit und Geduld“, heute Abend will man mal „sehen, wie weit wir uns steigern und schon mithalten können“, mit einem eher unbekannten Gegner: „SC St. Pauli haben wir schon lange nicht mehr gespielt und somit haben wir keine frischen Erkenntnisse.“ An ein Freundschaftsspiel vor „zwei, drei Jahren“ kann sich Köhnemann dunkel erinnern. Und in der Saison 2017/2018 spielte man gemeinsam in der Kreisliga C2 Lemgo. Der TuS konnte beide Spiele für sich erinnern. Das sei aber „auch egal“, meint Köhnemann. „Wir werden es ja sehen am Mittwoch.“ In Sachen Aufstellung kann der Obmann keine gesicherten Auskünfte geben, aber: „Da wir ein paar Schichtarbeiter haben, wird es bestimmt einige Änderungen geben.“

 

Vor der gleichen Problematik steht aber auch der Gast. „Personell gehen wir etwas angeschlagen in die Partie“, so Coach Simon Meschonat. Neben Drexhage, Rentschler und Renner, die alle aus beruflichen Gründen abwesend sind, fehlen ebenfalls Olfert, Rose, Klotz und Lenz. Zudem entscheidet sich erst kurzfristig, ob Sören Langhammer das Team als Kapitän aufs Feld führen kann. Nach dem Spiel in Ahmsen will der SC die ersten Punkte seinem Konto gutschreiben können: „Nachdem wir im ersten Ligaspiel gegen Yunus noch viel Lehrgeld gezahlt haben, heißt es nun, mit mehr Willen und Zielstrebigkeit auf den Platz zu gehen, um die ersten Punkte einzufahren.“ Taktisch wird Meschonat dafür „keine großen Änderungen“ vornehmen müssen: „In der letzten Partie haben wir schlichtweg weit unter unseren Möglichkeiten agiert und müssen nur wieder das auf den Platz bringen, was wir können.“ Und da kommt dem SC St. Pauli auch der Kunstrasenplatz in Ahmsen ganz gelegen, „auch, wenn die Heimmannschaft natürlich damit sehr vertraut ist.“ Aber auch der SC spielt „deutlich lieber auf einem solchen Untergrund als mit den aktuell noch widrigen Verhältnissen auf der heimischen West-Alm.“ Die Rollenverteilung ist für Meschonat (Bild links) auch eindeutig: „So wie eigentlich jedes Team, gegen das wir in der Hinrunde antreten, ist Ahmsen gegen uns als Aufsteiger der Favorit.“ Sein Team ist aber „keinesfalls chancenlos, wenn wir mutig auftreten.“

 

Los geht es um 19.00 Uhr unter der Leitung von Schiedsrichter Jonas Friesen.

 

TuS Asemissen II vs. TuS Bexterhagen II

(hk). Es war durchaus ein Fehlerfestival, das die Defensivreihe vom TuS Asemissen II am Sonntag beim 3:5-Gastspiel in Lipperreihe demonstrierte. Heute Abend bestreiten die Blau-Weißen ihr erstes Heimspiel, sensibilisiert Coach Florian Meerkötter seine Mannschaft: „Bexterhagen II ist in den letzten Jahren immer als geschlossene Einheit aufgetreten, die in der Regel sehr gut in der Basisarbeit – Zweikämpfe, Laufbereitschaft – ist.“ Er rechnet nicht damit, dass es für seine Mannschaft zu irgendwelchen Überraschungen kommen wird, hat er den Gegner doch umfangreich gescannt. Die sinnvollste Methode ist es selbstverständlich, den Fokus auf die eigene Leistung zu legen, beschreibt er das Tor-Spektakel in der Nachbarschaft als „sehr wechselhaft.“ Was das mannschaftstaktische Verhalten angeht, so gibt es viel Fehlerhaftes, hat ihm am Sonntag das Spiel seiner Mannschaft in der halben Stunde nach dem Wiederanpfiff ausgesprochen gefallen. Aber, so alarmiert Meerkötter seine Truppe: „Wir dürfen uns die leichtfertigen und unnötigen Fehler von Sonntag nicht erlauben.“ Wenn hier eine deutliche Verbesserung eintritt, dann steigt sein Optimismus, tatsächlich die ersten drei Saisonpunkte einzutüten. Im Tor tut sich eine Baustelle auf, fallen doch die beiden Fänger Walter Lemke und Patrick Dove aus. Jonas Epp ist noch im Urlaub, auch Tobias Gröschl und Timo Spitzer fehlen, ebenso der am Sonntag im A-Liga-Team mitspielende Erkan Aymandir (Bild rechts). Die verletzten Steven Reimer und Niklas Brühl setzen weiterhin aus.

 

Mit einem Erfolgserlebnis im Gepäck geht es für den TuS Bexterhagen II ins Gemeinde-Derby zum TuS Asemissen II. Dieser verlor seinen Start mit 3:5 beim TuS Lipperreihe II. „Die Startresultate haben keinerlei Aussagekraft über die Kräfteverhältnisse am Mittwoch. An Wochenspieltagen passiert meistens sehr viel in den Kadern“, spricht Bex-Coach Dennis Lütkehölter die Probleme vieler Teams an. Auch die Seinen müssen mit einem kleinen Kader auskommen. Die Ausfallliste erhöht sich nun bereits auf fünf Akteure, da neben den Verletzten Gronemeier, Klatt und Arslan, nun auch noch Salih Yousif und Stühlmeyer beruflich passen müssen. Wie schätzt der Trainer dennoch die Chancen ein, in Asemissen was zu holen? „Ich bin da optimistisch, weil wir in der grundsätzlichen Spielanlage schon recht stabil sind. Ich weiß aber auch, dass wir auf einen starken Gegner treffen, der im letzten Jahr noch um die Spitzenplätze mitgespielt hat“, ist die Wertschätzung für die Arbeit von Asemissens Trainer Florian Meerkötter sehr hoch. „Wir wollen ein unbequemer Gegner sein, müssen unsere kleinen Nachlässigkeiten allerdings abstellen, um die Chance auf was Zählbares zu bewahren. Und was soll sein Team umsetzen? „Wir müssen griffig und wach sein. Die Mehrzahl der Zweikämpfe und der zweiten Bälle gewinnen, dann sollten wir eine gute Chance haben. Unserem Spiel mag der Kunstrasen auch etwas entgegenkommen, da unser Platz in den letzten Wochen auch extrem buckelig war.

 

Manfred Heinrich leitet um 19.30 Uhr die Begegnung auf dem Kunstrasenplatz in Asemissen.

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