Connect with us

Kreisliga B2 Lemgo

Kreisliga B2 Lemgo – Vorbericht 3. Spieltag 2020/21

Drei Tage wach, so könnte das Motto derzeit lauten, denn die Beziehung zu den Lemgoer O-Ton-Gebern intensiviert sich. Wir haben die nächste Einstimmung auf die Spiele am Sonntag.

Schötmar ist bereit für Großes

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Der rasende Reporter und die ständig kickenden Kicker. Kurz geschlafen, schon geht es weiter. Gestern Abend noch spielte ein Dutzend Teams um wichtige Punkte und Tore am zweiten Spieltag. Die Entspannung ist nur von kurzer Dauer, denn bereits am Sonntag folgt Spieltag Nummer drei. Ein Quartett steht mit zwei Siegen aus ebenso vielen Partien triumphal an der Tabellenspitze. Beim TSV Schötmar, dem TuS RW Grastrup/Retzen und TuS Lipperreihe II konnte dies erwartet werden, doch beim Vierten im Bunde, Yunus Lemgo, muss man zweimal hinschauen. Gut, für die Delphine ging es bislang eher gegen mutmaßliche Kellerkinder. Dennoch ist der Startschuss der Anat-Schützlinge vielversprechend. Abwarten, ob am Sonntag in Entrup der Dreier-Hattrick folgt. Grastrup/Retzen hat mit dem Gastspiel auf der West-Alm eine lösbare Aufgabe vor der Brust, findet zweieinhalb Stunden zuvor das Top-Spiel in Lipperreihe statt.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

TuS Bexterhagen II vs. TuS Helpup

 

(hk). Am Ende der englischen Woche darf der heimische TuS am “Alten Postweg” einen alten Bekannten empfangen. Die TuS Helpup ist zurück in der Liga! Nach vier Punkten aus den ersten beiden Spielen ist die Lage bei den Hausherren entspannt. Die TuS hat bisher zwei Niederlagen einstecken müssen. „Dass diese neuformierte Mannschaft zum Saisonstart noch kleinere Probleme haben wird, war doch jedem klar. Das wird sich in den nächsten Wochen schon noch relativieren. Individuell sind einige Spieler dabei, die auch derzeit in der Lage sind, Spiele für die Grün-Weißen zu gewinnen. Daher gehen wir, wie gegen fast jede erste Mannschaft, als Außenseiter ins Spiel“, bleibt Bex-Trainer Dennis Lütkehölter realistisch in seiner Einschätzung. Auch der Blick aufs Personal lässt ihn nicht in Euphorie verfallen. Mit Gronemeier, Klatt und Arslan fallen weiterhin wichtige Spieler länger aus. Oliver Kampmann weilt im Urlaub, Björn Gutsfeld ist beruflich eingespannt und hinter dem Einsatz von Nils Gleisner steht aus privaten Gründen noch ein Fragezeichen. Zusätzlich sind einige Spieler vom Wochenspieltag noch angeschlagen. „Das ist mir aber völlig egal. Am Sonntag müssen alle an und über die Schmerz- und Willensgrenze gehen. Wir spielen zu Hause – da sind wir stark! Die Erfahrungen aus dem Asemissen-Spiel nehmen wir mit und lernen dazu.” Helfen werden dagegen wieder Marc Stühlmeyer und Firas Salih Yousif, die unter der Woche noch berufsbedingt fehlten.

 

Trotz der 1:3-Heimpleite gegen den TuS Lipperreihe II hat sich TuS Helpup-Coach Andre Plaß (Bild links) zum Ziel gesetzt: „Wir müssen da anknüpfen, wo wir Donnerstag-Abend aufgehört haben.“ Vor allem auf die Grundtugenden wird es für die Helpuper ankommen, steht doch der kämpferische Aspekt in Bexterhagen im Vordergrund. „Daher“, so die klare Botschaft von Plaß an sein Team, „müssen wir diesen auch von Anfang an annehmen.“ Die Personalsituation ist weiterhin eng auf Kante genäht: „Der Kader ist weiterhin hauchdünn. Aber“, ist das Vertrauen groß, „die Jungs, die wir aufs Feld schicken, werden wieder alles geben! Davon bin ich überzeugt.“

 

Referee Paul Koch ist um 12.30 Uhr der Referee auf dem Naturrasen-Platz am „Alten Postweg“ in Bexterhagen.

 

TuS Lipperreihe II vs. TSV Schötmar

(hk). Ganz viel Schwitzen und Herzrasen war dabei, als im Vorjahr der TSV Schötmar in der Schlussminute in Lipperreihe gewann. TSV-Vorstand Ersan Dargecit beschreibt den Gegner: „Offensiv sind sie gut besetzt. Alexander Krause ist mir im Kopf geblieben, als starker Torschütze. Aber diese Saison ist er, glaube ich, nicht mehr dabei.“ Mit zwei Siegen in Folge haben die West-Lipper direkt ihre Ansprüche angemeldet, gelang es ihnen zugleich, eine gewisse offensive Durchschlagskraft mit den acht erzielten Toren zu unterstreichen. Für die Zuschauer könnte es absolut interessant werden, formuliert es Dargecit doch mit einer großen Portion Vorfreude: „Ich rechne auf jeden Fall mit einem offenen Spiel. Wir wollen wieder wie gewohnt von der ersten Minute an dem Gegner unser Spiel aufsetzen. Wenn das klappt, sind wir auf jeden Fall bestens vorbereitet.“ Die rot-schwarzen Panther fuhren in den ersten beiden Spielen ihre Krallen aus, erlegten zunächst den FC Union Entrup beim 8:2-Sieg, zuletzt den TuS Leopoldshöhe II gar mit 9:0. Diese Angriffswucht müssen die Lipperreiher irgendwie stoppen. „Die Marschroute steht, die Motivation ist on top. Für uns kann das Spiel ruhig angepfiffen werden“, stehen die Ballvirtuosen vom TSV Schötmar voller Adrenalin in den Startlöchern. Hakan Erol (Urlaub) und Kerem Er (verletzt) setzen allerdings aus.

 

Manfred Heinrich leitet um 12.30 Uhr diese Spitzenpartie auf dem Kunstrasenplatz in Lipperreihe.

 

TuS Leopoldshöhe II vs. TSG Holzhausen/Sylbach II

(hk). TuS Leopoldshöhe II-Sprachrohr Max Meckelmann merkt durchaus treffend an: „Das Spiel am Sonntag wird gleich in doppelter Hinsicht schwierig. Zum einen werden wir einen starken Gegner haben, den man nicht unterschätzen sollte. Holzhausen/Sylbach wird nach dem Ergebnis aus dem Wochenspiel heiß sein, wieder zu punkten, und bringt auch die Spieler mit, die uns das Leben schwer machen werden. Zudem werden wir das Spiel in Schötmar aus dem Kopf kriegen müssen.“ Die 0:9-Klatsche beim TSV Schötmar war schmerzhaft, vor allem für die Psyche, auch für das Torverhältnis. Mit solch einer Demütigung konnte vor dem Match gewiss nicht gerechnet werden. Meckelmann hofft auf den einmaligen Aussetzer, sensibilisiert seine Jungs eindringlich: „So etwas darf sich nicht wiederholen.“ Aus diesem Debakel die richtigen Lehren zu ziehen, das wird entscheidend sein, um am Sonntag besser zu performen. Denn klar sollte auch sein: Wiedergutmachung ist angebrochen.

 

Heute Abend könnte TSG Holzhausen/Sylbach-Coach Jörg Koring aus dem Lameng heraus keinen Freestyle-Vortrag über den TuS Leopoldshöhe II anfertigen. Immerhin lässt er sich entlocken, dass das Löwen-Rudel groß ist, sie zudem ihr Auftaktspiel gegen den TuS Helpup mit 2:0 für sich entschieden. Der 0:9-Schmach zuletzt im Lohfeld möchte er nicht allzu viel Aufmerksamkeit schenken, urteilt er über diesen Sachverhalt: „Gegen TSV Schötmar gab es dann eine empfindliche Niederlage, was man aber nicht überbewerten sollte, da Schötmar im Moment wohl eine Klasse für sich ist.“ Auch die Blau-Weißen haben punktemäßig zuletzt in die Röhre geschaut, mit 2:4 das Heimspiel gegen den FC Union Entrup verloren. Mehr Ernsthaftigkeit, mehr Killerinstinkt, vor dem gegnerischen Gehäuse würde ihn schon sehr besänftigen. „Wir wollen uns von Spiel zu Spiel verbessern, wir sind lernfähig und werden alles versuchen, um in Leopoldshöhe das Maximum mitzunehmen“, könnten dann einige Plätze nach oben geklettert werden. Ausfallen werden gegen die Leos: Liam Koring, Tom Jünemann, Dustin Sundermann, Marcel Niebuhr (Bild links) und Tobias Hansmann.

 

Um 12.30 Uhr ist Dirk Vögeli der Spielleiter auf dem Rasenplatz in Leopoldshöhe.

SV Wüsten II vs. TuS Ahmsen II

(hk). Wüsten II-Coach Viktor Melnicuk (Bild rechts) war, wie von Köhnemann akribisch beobachtet, in Ahmsen zur Spielbeobachtung live vor Ort. Würdigend erklärt er via Lippe-Kick: „Sie haben das im Stil einer eingefleischten Kreisliga B-Mannschaft über die Bühne gebracht, haben sehr ruhig die Sturm-und-Drang-Phase von Pauli nach dem 1:2-Rückstand überstanden und kamen dann glücklich zum Ausgleich.“ Diese Mischung aus Jugend und Routine macht sie stark, so die Erkenntnis von Melnicuk. Selbst möchte man ein besseres Kombinationsspiel aufziehen, zudem mehr Wachsamkeit in den direkten Duellen beweisen. Es wird zu Kaderveränderungen kommen, weil sich Robin Mucks gegen Yunus Lemgo eine massive Knöchelprellung zuzog, Abdullah Elias Oberschenkelprobleme plagen. Ein Alibi für ein mögliches Scheitern ist das allerdings für den Trainer beileibe nicht: „Das ändert aber nichts daran, dass wir wieder topmotiviert ins Spiel gehen werden, um den ersten Dreier einzufahren!“ Das wird nach zwei Nullrunden in Serie auch langsam Zeit.

 

Endlich wieder solch ein direktes Derby dürfen die Reserveteams aus Wüsten und Ahmsen erleben. Mehrere Jahre lief man sich im Ligabetrieb nicht mehr über den Weg. Der sieglose Start verbindet die beiden Kontrahenten. Der Aufsteiger SV Wüsten II ging in zwei Spielen jeweils als Verlierer vom Spielfeld, die Ahmser landeten nach einer Auftakt-Klatsche ein ordentliches 2:2-Unentschieden gegen den SC St. Pauli. Lothar Köhnemann, der Gäste-Obmann, freut sich auf das Wiedersehen, erklärt er bei Lippe-Kick frei von der Leber weg: „Da in Wüsten gibt es in der Tat ein paar Jungs, die wir schon lange und gut kennen. Wir haben immer einen guten Kontakt zueinander gehabt.“ Konkret gibt es eine enge Beziehung zum Ex-Ahmser Redondo Müller (Bild rechts). Den Schwung aus dem Pauli-Match mit in das nächste Spiel zu transportieren, im Nachbarschaftsduell vielleicht die nächste Steigerung mit einem Sieg zu verbuchen, das würde die Stimmung beim TuS Ahmsen II emporsteigen lassen. Köhnemann ist die Gegner-Beobachtung nicht entgangen: „Da waren ja außer ihm auch einige weitere Spione Dienstag am Platz, die doch neugierig waren und mit Obacht zugeguckt haben“, lacht er aus ganzem Herzen. Abwarten, welche Erkenntnisse die SVW II-Analysten aus dem 2:2 gesammelt haben. Die Entwicklung geht grundsätzlich immer weiter beim TuS Ahmsen II, der in rund vier Wochen ein Zwischenfazit ziehen möchte, um zu gucken, auf welchem Level man sich befindet. Selbstredend sind die Ahmser auf den Geschmack gekommen, wollen auch bei den Wüsten-Füchsen fleißig punkten. Weil Leader Christoph Schlautkötter (Bild links) sich schwer verletzt hat, wird es Personaländerungen geben. Akteure wie Fleer und Cisse kehren wieder zurück. Bei Kevin Rausch und Sebastian Schüler kann erst am Matchday selbst gesagt werden, ob eine Einsatzfähigkeit wirklich besteht. Köhnemann gibt dafür eine Begründung ab: „Sie sind alle mit einer leichten Blessur angeschlagen und somit ist jetzt noch nicht klar bei allen, ob es am Sonntag klappt.“

 

Wolfgang Lenger ist um 15.00 Uhr in Wüsten der Leiter dieser Partie.

 

TBV Lemgo III vs. SV Werl-Aspe II

(hk). Die Gäste genossen ein echtes Privileg. Sich etwas ausruhen, durfte sich der nämlich der SV Werl-Aspe II unter der Woche. TBV Lemgo III-Coach Dennis Driedger erwartet eine „Truppe, die die Auftaktniederlage gegen Bexterhagen II wiedergutmachen will, dementsprechend wahrscheinlich hochmotiviert sein wird, etwas mitzunehmen!“ Mit einer ähnlichen Einstellung wie am Donnerstag beim 5:1-Gloria-Triumph gegen die SG Leese/Hörstmar/Lieme II aufzutreten, hier deutlich zu machen, dass in Lemgo nicht gut Kirschen essen ist, das wünscht sich der Spielertrainer. Trotz des klaren Erfolgs gibt es immer noch einige Aspekte, die verbesserungswürdig sind. So muss das Kombinationsspiel besser werden, auch einfachere Lösungen im Spielaufbau sollen Anwendung finden. Mit sechs Punkten innerhalb von drei Tagen diese Woche zu beenden, wäre grandios. Die Voraussetzung ist hervorragend, denn einige Spieler geben ihr Comeback. Andreas Hildebrandt setzt aufgrund von Oberschenkelproblemen aus. Bei Bastian Klaas steht ein Fragezeichen hinter seinem Mitwirken.

 

Diese 5:1-Gala hat Aufsehen erregt. Die unerbittliche Kompromisslosigkeit, mit der TBV Lemgo III im Hansestadt-Duell die SG Leese/Hörstmar/Lieme II bestrafte, sorgte für Eindruck. Auch beim SV Werl-Aspe II, betont doch Führungs-Figur Marius Grimm gegenüber Lippe-Kick: „Erfahrenheit und Jünglinge im Kader zu haben, ist nicht verkehrt. Gerade, wenn die Erfahrenheit auch schon höher gespielt hat.“ Für die Asper, die selbst mit 0:3 bei der Reserve vom TuS Bexterhagen deutlich in die Schranken verwiesen wurden, geht es darum, nicht sofort der Musik hinterherzulaufen. Grimm erzählt keine Märchen, als er von einer Leistungssteigerung predigt: „Wir müssen sehen, dass wir das umsetzen, was wir können und das mit höchster Konzentration bis zum Schlusspfiff. Es ist alles offen vom Ergebnis.“ Beim Traditionsverein aus der Hansestadt sieht er seine Asper auf keinen Fall chancenlos. Die Zielsetzung: „Ziel sind natürlich Punkte, aber nicht um jeden Preis. Wir werden sehen, was Fitness und Einstellung am Sonntag für uns ermöglicht“, gibt er zugleich zu bedenken. Die verletzten Daniel Worthmann und Viktor Schneider müssen eindeutig aussetzen. Ebenfalls Gelb-Rot-Büßer Sascha Jablonski. Ob es Timmy Dietze und Hidir Özer in den Spieltag-Kader schaffen, ist ebenso fraglich wie bei Alexander Graw (Bild links).

 

Detlef Meyer ist ab 13.15 Uhr auf dem Jahnplatz in Lemgo der Spielleiter von dieser Begegnung.

SG Leese/Hörstmar/Lieme II vs. TSG Holzhausen/Sylbach II

(hk). Robert Maros kann sich noch gut an das letzte Aufeinandertreffen in Holzhausen zurückerinnern, als seine Jungs die vielen erspielten Möglichkeiten nicht im Tor untergebracht haben. „Jetzt heißt es für uns: neue Runde, neues Glück. Ich denke, dass Holzhausen/Sylbach II als Gegner machbar ist. Dass man die schlagen kann“, glaubt der SG Leese/Hörstmar/Lieme II-Cheftrainer an die eigene Chance. Er attestiert den Koring-Jungs allerdings auch, dass sie sich hervorragend auf dieses Spiel vorbereiten. Mit einem „guten und fairen Spiel“ rechnet Maros, der sich zudem vor dem Spiel über einige Rückkehrer freuen darf. Seine persönliche Meinung: „Ich finde es eine Frechheit, wie der Terminplan ist. Vor allem in der Kreisklasse. Man weiß ganz genau, dass wir keine Profis sind, auch, dass es viele Leute gibt, die Schichtarbeit betreiben und nicht jede Mannschaft einen Kunstrasenplatz hat.“

 

Extrem mühevoll agierte die TSG Holzhausen/Sylbach II in der Vorsaison gegen die damals noch Zweite aus Hörstmar/Lieme. Angeschlagene Boxer sind gemeinhin besonders gefährlich. Das gilt auch für die SG LHL II, die das Schlusslicht bildet, zunächst mit 0:3 dem TuS RW Grastrup/Retzen unterlag, dann auch beim 1:5 beim TBV Lemgo III keine Chance hatte. TSG II-Coach Simon Koring sieht die Hausherren „schon etwas in Zugzwang“, weshalb er ein „schweres und intensives Spiel“ erwartet. Die eigene Leistung war trotz der 3:5-Niederlage in Retzen gut. Deshalb wird Koring auch „an unserem System aus der Vorbereitung und der Spielweise festhalten“, kündigt er bei Lippe-Kick bereits an. Ganz nach seinem Geschmack wäre ein guter Mix: „Die gleiche Einsatzbereitschaft wie im Retzen-Spiel und die Spielfreude aus dem Ahmsen-Spiel auf den Platz bringen.“ Der urlaubende Milz, der arbeitende Dyck und Janzen mit Pferdekuss setzen dieses Mal aus.

 

Detlef Hübner ist um 13.30 Uhr der Spielleiter auf dem Rasenplatz der Begakampfbahn in Lieme.

FC Union Entrup vs. Yunus Lemgo

(hk). Damit konnte wirklich nicht gerechnet werden. Da entzaubert der FC Union Entrup die TSG Holzhausen/Sylbach beim 4:2, holt sich die ersten drei Saisonpunkte. Zugleich gaben sie die passende Antwort auf die 2:8-Klatsche in Schötmar am Sonntag. Die stark startenden Yunus-Jungs möchte Union-Fänger Timm Lessow keineswegs unterschätzen. Seine logische Begründung: „Yunus ist immer unberechenbar. Wenn die Jungs einen guten Tag haben, können sie auch quasi jeden schlagen.“ In der heimischen Ilsekampfbahn wollen die Entruper eine Heimmacht werden, wie zu früheren, seligen Zeiten. Lessow hat mit seinem Team Blut geleckt: „Ziel und Vorgabe ist klar definiert, drei Punkte. Dafür bedarf es nicht weniger, als wir am Donnerstag geboten haben!“ Kenan Alp, Daniel Penner und Mathis Hüsig stehen am Sonntag nicht zur Verfügung.

 

Die Delphine stellen die Überraschungsmannschaft der Liga. Besser geht es nicht, haben die Lemgoer alle sechs möglichen Punkte eingesammelt. Dass diese gegen die direkte Konkurrenz aus St. Pauli und Wüsten verbucht wurden, lässt diese Siege noch mehr strahlen. Keinen Vorwurf macht Yunus Lemgo-Coach Mehmet Anat dem FC Union Entrup für die deutliche Schlappe gegen Schötmar. Der 4:2-Auswärtserfolg bei der TSG Holzhausen/Sylbach sorgt für Aufbruchstimmung im Lager der Johannfunke-Jungs. Anat sensibilisiert seine Jungs: „Wir müssen sehr auf den Stürmer Alp aufpassen. Von ihm halte ich sehr viel. Er ist ein sehr guter Stürmer.“ Im Team der Delphine mutiert Yusuf Yeldan immer mehr zum Sorgenkind, ist er beim jüngsten 2:1-Sieg in Wüsten wegen einer Verletzung nach einer Viertelstunde ausgewechselt worden. Cihan Deniz, der bei den Wüstenfüchsen außergewöhnlich stark war, plagt sich derweil mit Rückenproblemen herum. Monzer Hantro steht wieder zur Verfügung. Zum neuen Shootingstar und Hoffnungsträger taugt Kaan Pulat, der bei seiner Premiere bockstark agierte, trotz seiner 19 Jahren keine Anzeichen von Nervosität im Premieren-Match verströmte.

 

In diesem Hansestadt-Derby ist Referee Sükrü Bulut um 15.00 Uhr zuständig für Recht und Ordnung.

 

SC St. Pauli vs. TuS RW Grastrup-Retzen

(ab). Nach zwei Spielen wartet der Aufsteiger weiter auf den ersten Saisonsieg. Nach einer Leistungssteigerung beim TuS Ahmsen II muss nun noch ein Schritt nach vorne gemacht werden. „Grastrup-Retzen ist definitiv einer der Favoriten für den Aufstieg und somit natürlich auch klarer Favorit am Sonntag“, meint SC-Coach Simon Meschonat (Bild rechts). Also: „Ein ganz schweres Spiel für uns so früh in der Saison. Aber trotzdem werden wir versuchen etwas aus der Partie mitzunehmen.“ Schließlich sah das zuletzt schon deutlich besser aus als noch am ersten Spieltag gegen Yunus Lemgo: „Gegen Ahmsen haben wir über Teile des Spiels wieder das auf den Platz gebracht, was wir zeigen wollen. Nun heißt es gegen einen stärkeren Gegner nochmal disziplinierter zu agieren und weiter zu unserem Spiel zu finden.“ Für dieses Vorhaben sieht es zumindest personell auch wieder „deutlich besser aus als unter der Woche. Die meisten Urlauber sind zurück und am Wochenende fallen logischerweise auch weniger Jungs auf Grund der Arbeit aus“, erklärt der Coach. Es fehlen lediglich Scherzer, Billotin, Fynn Drexhage und Olfert. „Einige Spieler sind somit von vornherein zum Zuschauen gezwungen.“

 

Eine Erkenntnis hat diese junge Saison bereits jetzt schon gebracht. „Die englischen Wochen sind hart“, meint Salvatore Völkel (Bild links). Drei Tage nach dem 5:3 über Lipperreihe II steht das Duell beim SC St. Pauli auf dem Plan. Zum nächsten Gegner kann ich wieder nicht viel sagen, da es ein Aufsteiger ist“, meint Völkel zwar einerseits, denkt aber auch, dass sich die Rot-Weißen „da wieder auf einen ähnlichen Gegner wie die letzten beiden einstellen“ müssen. Einige Erfahrungen mit dem SC St. Pauli hat dagegen in den letzten Jahren die zweite Mannschaft des TuS Rot-Weiß Grastrup-Retzen gemacht. Daher weiß auch Völkel, „dass auf dem Platz keine Schönspielerei gefragt ist, da er sehr uneben ist.“ In Sachen Kader verändert sich zum Spiel am Donnerstag nichts. Nur eins bleibt gleich: „Ich wünsche mir natürlich drei Punkte.“

 

Spielleiter ab 15.00 Uhr: Melih-Ahmet Güler.

Stadtwerke Bad Salzuflen

Swiss Life Select

More in Kreisliga B2 Lemgo

%d Bloggern gefällt das: