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Kreisliga C1 Lemgo

Kreisliga C1 Lemgo – Vorbericht 2. Spieltag 2020/21

Die Anzahl an Teams, die steigert sich. Dieses Mal sind es sechs Teams, die in das Spieltaggeschehen eingreifen.

Bodo Phillips erlebt seine Weltpremiere

Kreisliga C1 Lemgo (hk). Vier Matches an zwei verschiedenen Uhrzeiten. Um 10.30 Uhr geht es mit dem Aufeinandertreffen vom SC Extertal III gegen die SG Lüdenhausen/Talle/Westorf II zur Sache. Zwei Stunden später werden drei Partien jeweils angepfiffen. Die SG Bega/Humfeld II duelliert sich mit dem FC Unteres Kalletal II. Auch der TuS Brake III gegen den TuS Almena und die SG Lüdenhausen/Talle/Westorf III gegen den RSV Schwelentrup spielen zur besten Mittag-Essen-Zeit. Die Akteure vom VfB Matorf können dies am Sonntag in aller Ruhe einnehmen, haben sie nämlich spielfrei. Man darf gespannt sein, ob die siegreichen Teams Almena und LTW II ihre optimale Bilanz weiter fortführen.

 

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Von Henning Klefisch

 

SC Extertal III vs. SG Lüdenhausen/Talle/Westorf II

Die Leistung vom SC Extertal III im Gastspiel bei der Reserve vom FC Unteres Kalletal war extrem vielversprechend. Mit diesem 1:1 zum Auftakt haben wohl nicht viele gerechnet. SC III-Coach Andreas Adler hofft auf eine Fortführung der Leistung, fordert: „Wir müssen da weitermachen, wo wir in der zweiten Halbzeit aufgehört haben in UK.“ Eine konsequente Chancenverwertung erhöht natürlich die eigenen Erfolgsperspektiven. Die Perspektiven stehen günstig, fordert Adler Entschlossenheit von Anpfiff an: „Wir müssen gucken, dass wir gleich ins Spiel kommen und das Heft in die Hand nehmen.“ Vielleicht wäre es für die Extertaler-Jungs tatsächlich hilfreich, am Sonnabend früh in der eigenen Kiste zu verschwinden, zuvor maximal ein Radler-Bier konsumiert zu haben. Immerhin wird doch höchste Wachsamkeit erforderlich sein, beginnt die Partie doch schon um 10.30 Uhr auf dem Schiefen Brink in Laßbruch.

 

„Es war von uns ein sehr gutes Spiel“, erinnert sich SG Lüdenhausen/Talle/Westorf II-Trainer Felix Preuß sehr gerne an das vergangene Duell zurück. Unauslöschlich in seinem Gedächtnis: „Was mir in Erinnerung geblieben ist, sind ihre starken und schnellen Flügel-Spieler.“ Viel Wachsamkeit, dies über die komplette Spieldauer, das schreibt Preuß den Seinen in die To-do-Liste. Immerhin erinnert er doch mit erhobenem Zeigefinger: „Gegen Brake III hatten wir leider in der zweiten Halbzeit sehr schwache 25 Minuten.“ Das potenzielle Spitzenteam kann seine besten Spieler aufbieten.

 

Daniel Stahl ist der Spielleiter.

 

SG Bega/Humfeld II vs. FC Unteres Kalletal II

Endlich. Die Kicker der SG Bega/Humfeld II haben schon mit den Hufen gescharrt. Nun dürfen auch die Dörentruper aus dem Stall gelassen werden, freuen sich tierisch auf das erste Liga-Spiel nach langer und ungewollter Abstinenz. Aus dem Stegreif eine Power-Point-Präsentation halten, könnte Bega/Humfeld II-Coach Dennis Scarlata über den kommenden Rivalen nicht, kann er jetzt kein außerordentliches Stärken-Schwächen-Profil erstellen. Er verlässt sich auf die Zahlenwerte, listet er diese bei Lippe-Kick kurz auf: „Sie wurden letztes Jahr Fünfter in der Liga, hatten mit 30 Toren eine gute Offensive, waren allerdings auch hinten recht anfällig.“ Auf dem heimischen Sportplatz in Humfeld soll sich die SG aber zur Heimmacht entwickeln, „wenn man am Ende des Tages da oben mitmischen möchte.“ Um diesen Dreier tatsächlich auch zu realisieren, ist eine konzentrierte und organisierte Vorgehensweise nötig, soll jeder Spieler seine ihm zugetragene Aufgabe mit größter Sorgfalt erledigen. Wenig rosig liest sich allerdings die Personalsituation beim Gastgeber. Auf sechs Spieler muss Bega/Humfeld II verzichten. Der Coach verrät: „Christopher Erfkamp ist verletzt, Alex Dawyniak, Dario Grossmann und Sven Kuhlemann erledigen auswärtige Termine. Nils Kuhlemann und Jan Woznikowski müssen in der 1. Mannschaft spielen.“ Scarlata wird aus Kummer deshalb nicht schlaflos am Sportplatz erscheinen, argumentiert er doch voller Tatendrang: „Trotzdem werden wir eine gute Mannschaft haben, da mache ich mir keine Sorgen.“

 

Als durchaus mögliches Spitzenteam charakterisiert Fabien Dankwerth den kommenden Rivalen aus dem Raum Dörentrup. Das erhöht das Schwierigkeitslevel um ein Vielfaches, befürchtet der Coach vom FC Unteres Kalletal II doch: „Daher wird es auch ein hartes Stück Arbeit für meine Jungs, aus Humfeld etwas Zählbares mitzunehmen.“ Das verblüffende Remis gegen den Underdog Extertal III ist schwer verdaulich, wünscht sich Dankwerth doch: „Die Jungs wollen Wiedergutmachung und müssen fokussiert in das Spiel gehen und die Chancen nutzen. Von Anfang bis Ende des Spiels wollen wir mithalten und Bega/Humfeld II vor Probleme stellen.“ Ehrlich gesagt, klingt dies nach einem gut ausbalancierten Schlachtplan, der bei Anwendung gewisse Erfolgstendenzen erhöhen könnte. Vor allem den Spannungsfaktor hat er nicht vergessen, als er die vergangenen Partien gegen Bega/Humfeld II reflektiert. Die Personalsituation liest sich ansprechend. Nur Schröder, Lutter, Brandes und Meschke setzen aus, stehen allerdings Korf, Ajukassov, Greimeier, Schaper und Unshelm wieder zur Verfügung. Bitte nicht zu sehr nachtragend sein, sich mental versteifen, das erhofft sich Fabien Dankwerth. Vielmehr blickt er geradeaus und nach vorne: „Wir müssen das Spiel vom letzten Sonntag aus dem Kopf bekommen und uns auf das konzentrieren, was wir können und in der Vorbereitung gezeigt haben.“

 

Darius Grob ist um 12.30 Uhr der Spielleiter für dieses Spiel an der B66 in Humfeld.

 

TuS Brake III vs. TuS Almena

Ich kann und möchte nicht darüber reden, so oder so ähnlich klingen die ersten Worte von TuS Brake III-Kicker Daniel Mellies, der den Blick lieber nach vorne wagt. Die Schwere der Heim-Aufgabe gegen den Klassenbesten kennt er nur allzu gut, sagt daher auch: „Wir haben Respekt, aber keine Angst, wissen, dass es ein schweres Spiel wird. Wir haben diese Woche aber gut trainiert“, möchte man sich vor den treuen Brake-Fans von der Schokoladenseite präsentieren, gut performen. Die ersten Punkte sollen bitteschön her nach dem 1:3 zum Auftakt bei der SG Lüdenhausen/Talle/Westorf II. Coach Björn Menze ist nicht dabei, kehrt er erst am Abend nach dem Spiel aus seinem wohlverdienten Urlaub zurück. Das ändert allerdings nichts an der Motivation: „Wir gehen mutig in das Spiel, wollen es gewinnen.“ Arthur König, man kann ihn auch König Arthur nennen, gönnt sich einen Kurzurlaub in Hamburg.

 

Als eine harte Prüfung erwies sich der TuS Brake III in der vergangenen Spielzeit für die Jungs vom TuS Almena. Spielerisch hatten die Extertaler die Vorteile auf ihrer Seite, konnten die Walkenfeld-Jungs dies durch beherzte Zweikämpfe und Willen im Mittelfeld ausgleichen. Am Ende behielt der favorisierte TuS Almena die Oberhand, soll dies auch am Sonntag in die Tat umgesetzt werden. „Für uns ist das Ziel klar, dass wir sie schlagen wollen“, gibt Almena-Coach Alexander Hoffmann nach dem 7:0-Auftaktsieg über die SG Lüdenhausen/Talle/Westorf III die Marschroute aus. Wenn es am kämpferischen Willen mangeln sollte, könnte sich dies als zu schwere Hypothek erweisen, befürchtet Hoffmann im Lippe-Kick-Gespräch. Auf den verletzten Spielführer Henry Brandt und die im Kurzurlaub weilenden Dominik Follmann und Michael Brandt müssen die Gäste verzichten. Michael Dorkel arbeitet. „Trotzdem werden wir mit einen sehr großen und starken Kader nach Brake reisen“, der die Wahrscheinlichkeit auf einen Auswärts-Erfolg deutlich erhöhen wird.

 

Axel-Frank Lefiehn ist um 12.30 Uhr im Stadion Walkenfeld in Brake der Spielleiter.

 

SG Lüdenhausen/Talle/Westorf III vs. RSV Schwelentrup

Mit 0:7 ist die dritte Mannschaft aus Lüdenhausen/Talle/Westorf zum Start vom berauschend aufspielenden TuS Almena abgewatscht worden. Nun wird die Aufgabe ganz bestimmt nicht leichter: „Schwelentrup war die letzten Jahre immer ein sehr harter Gegner, gegen den wir bis auf wenige Ausnahmen oft chancenlos waren. Soweit ich das mitbekommen habe, hatten sie aber nun einen mittelschweren personellen Umbruch vor der Saison.“ So ist etwa mit Bodo Phillips ein neuer Coach auf die Kommandobrücke der Dörentruper gewechselt. „Dementsprechend kann ich sie auch kaum einschätzen.“ Die Freundschaftsspiele im Vorfeld der neuen Saison waren wenig förderlich für das Wohlergehen der Kicker, gibt es seitdem eine ganze Litanei von Ausfällen zu bedauern. Erst im Laufe vom Samstag wird der Kader verifiziert. „Dennoch freuen wir uns auf einen schönen Heimspieltag“, in dem vielleicht die erhoffte Überraschung gelingt.

 

Eine Weltpremiere erlebt unterdessen RSV-Coach Bodo Philips, hat er noch nie gegen die noch frische Spielgemeinschaft „das Vergnügen“ gehabt. Für seine Schwelentruper geht es in das erste Saisonspiel. Zu den Aussichten sagt er im Lippe-Kick-Gespräch: „Richtig zufrieden bin ich natürlich mit einem Sieg, aber wenn ich eine Niederlage meines Teams sehen sollte, ist es entscheidend, wie sie entstanden ist.“ Er begründet diese Aussage mit anreichernden Argumenten: „Wenn wir alles heraushauen und am Ende der Gegner einfach zu stark ist, kann ich meiner Mannschaft einfach nichts vorwerfen.“ Auf ein Duo muss verletzungsbedingt verzichtet werden, sollte der tiefe Kader diese Ausfälle allerdings beheben. Die Motivation ist kolossal beim RSV Schwelentrup, formuliert dieser doch ehrlich: „Wir freuen uns sehr, dass es endlich wieder losgeht. Die Vorbereitung war zufriedenstellend und nun heißt es, gemeinsam, geschlossen und in neuer Formation das erste Spiel der Saison hoffentlich erfolgreich zu absolvieren.“ Als durchaus favorisiert gehen die Grün-Weißen in dieses Spiel.

 

Andreas Hellmich wird um 12.30 Uhr diese Begegnung auf dem Sportplatz Erlenhain anpfeifen.

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