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Kreisliga A Detmold

Kreisliga A Detmold – Vorbericht 4. Spieltag 2020/21

Kurz durchgepustet, einmal trainiert, dann steht bereits Runde Nummer vier auf dem Programm. Die A Detmold-Kicker kommen so langsam in Fahrt.

 

Rotenberg-Kampfbahn in Derby-Vorfreude

Kreisliga A Detmold (hk). Die Partien der dritten Runde hatten es bekanntlich so richtig in sich. Vor allem das Nachbarschaftsduell zwischen dem TuRa Heiden und dem BSV Müssen nahm mega Fahrt auf. Nach der englischen Woche für rund 75 Prozent aller Teams, wird am kommenden Sonntag der vierte Spieltag ausgetragen. Auch dieser kommt etwas zerpflückt daher, denn die Partie zwischen dem RSV Hörste und dem SV Diestelbruch/Mosebeck ist auf den 6. Oktober verschoben worden. Der BSV Müssen spielt am ungewöhnlichen Montag, den 21. September 2020, gegen den TuS Horn-Bad Meinberg. Die beiden einzig verlustpunktfreien Teams an diesem Spieltag greifen schon am Sonntag ein. Primus Blomberger SV empfängt den Post TSV Detmold II, der TuRa Heiden den SuS Pivitsheide II.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

SF Oesterholz/Kohlstädt vs. FSV Pivitsheide

(ab). Eine große Unbekannte kommt da am Sonntag auf die Sportfreunde zu. Mit dem FSV Pivitsheide kommt zwar ein Gegner, „den wir zwar auf dem Zettel noch aus der Kreisliga B kennen“, wie Obmann Björn Brinkmann meint, wo sich aber „in den letzten anderthalb Jahren richtig was geändert hat. Ein neuer Trainer und viele neue Spieler machen es mir mehr als schwer etwas zum Gegner zu sagen.“ Unter der Woche war der FSV, im Gegensatz zu den Sportfreunden, nicht im Einsatz und „werden mit Sicherheit ausgeruht zum Paradies kommen. Wir haben erst einmal die 1:7-Niederlage aus dem Kopf kriegen müssen.“ Im Training am Donnerstag wurde „viel mit den Jungs gesprochen“ und darauf hingewiesen, „dass es im Fussball immer weitergeht. Das kann am Sonntag quasi wieder in eine ganz andere Richtung laufen. Wichtig ist nur, dass wir die Lockerheit im Spiel nicht verlieren. So was gegen Blomberg kann passieren“, so Brinkmann (Bild rechts), „aber dann muss man das nächste Spiel einfach so motiviert sein, dass der Gegner merkt, hier ist heute nichts zu holen.“ Und genau da wollen die Sportfreunde Oesterholz-Kohlstädt ansetzen: „Wir haben keinen Grund großartig was zu verändern oder auf irgendwas sauer zu sein. Und wir mögen unsere Spieler immer noch.“ Also geht es auch am Sonntag „wieder bei null los.“ Brinkmann verspricht, dass „die Jungs für einen Sieg alles geben werden.“ Vom Gegner erwartet der Obmann nicht, dass er „auswärts das Spiel bestimmen möchte. Ich kann mir vorstellen, dass sie aus einer sicheren Abwehr auf ihre Konterchancen lauern. Wenn wir es schaffen ihnen keine großen Möglichkeiten zu geben und selber unsere eiskalt nutzen, bin ich guter Dinge. Ansonsten wird es ein Spiel auf Augenhöhe werden, wo beide Mannschaften die Chance wittern, sich von der unteren Tabellenregion abzusetzen.“ Fehlen wird am Sonntag definitiv Keeper Björn Bergner, dafür kommt Felix Hüpping (Bild links) zu seinem Einsatz. Ob Pascal Schäfer und David Hoffmann dabei sind wird sich erst kurzfristig entscheiden.

 

FSV-Coach Dennis Brockmann sieht in den Sportfreunden eine „sehr eingespielte Mannschaft mit Erfahrung und jungen Spielern zugleich. Eine gute Mannschaft, die um jeden Meter kämpft und in den ersten beiden Spielen absolut überzeugt hat.“ Zudem erhalten die Sportfreunde immer „große Unterstützung von ihren Fans.“ Nach dem Umbruch im Sommer geht es für den FSV Pivitsheide step by step: „Wir lernen von Spiel zu Spiel dazu und die Jungs kommen langsam in der Liga an. Wir müssen einfach so schnell wie möglich aus unseren Fehlern lernen und diese minimieren. Aber das macht unsere Mannschaft schon gut“, lobt der Coach. Am Sonntag will der FSV „ein gutes Spiel abliefern und alles reinhauen. Die Jungs sind heiß, auch, wenn wir auf Rasen nicht zu Hause sind.“ Unabhängig davon will Pivitsheide aber in jedem Spiel seine „Leistung abrufen und dann schauen, zu was es reicht.“ Wie immer fallen auch am Sonntag „ein paar Jungs verletzungsbedingt, krankheitsbedingt und urlaubstechnisch aus. Aber das werden wir bestmöglich auffangen und wir vertrauen den Jungs, die da sind, zu 100%.“

 

Thomas Gerbrandt pfeift das Spiel um 15.00 Uhr an.

 

SF Berlebeck-Heiligenkirchen vs. TuS Eichholz-Remmighausen

(ab). Die SF Berlebeck-Heiligenkirchen treffen auf einen Gegner, gegen den man in den letzten Jahren das ein oder mal Testspiele absolviert hat. „Die Teams kennen sich gut, die Testspiele waren immer eng, eher mit einem kleinen Ausschlag für Eichholz“, so Obmann Matthias Kuhlmann. Zuletzt traf man sich Mitte Februar dieses Jahr, bevor Corona ein so großes Thema geworden ist. Man trennte sich mit einem 2:2, erst kurz vor Schluss erzielte Sebastian Nord den Ausgleich. „Das bedeutet für uns, dass wir mit voller Power reingehen müssen, wie in jedes Spiel eigentlich. Und dementsprechend haben wir auch das Ziel, dreifach zu punkten.“ Der Kader für Sonntag sieht „weiterhin ordentlich“ aus, es gibt „keine großartigen Änderungen. Wir gehen mit voller Kraft an das Spiel.“ Allerdings bemerkt man nun aufgrund der englischen Wochen und auch wegen Corona, weshalb man nicht durchgehend trainieren konnte, dass der ein oder andere Spiele angeschlagen ist.  „Aber da können wir uns auf die Breite und die Größe des Kaders verlassen“, meint Kuhlmann.

 

Die Sportfreunde sind für den TuS Eichholz-Remmighausen ein echtes Vorbild, wie Coach Tim Hosch findet: „Am Sonntag erwartet uns von der sportlichen Entwicklung eine Mannschaft, an der wir uns als TuS Eichholz-Remmighausen ein Beispiel nehmen können und sollten. Nach dem Aufstieg aus der Kreisliga B hat sich der Verein Schritt für Schritt in der A-Liga etabliert und schnuppert nicht erst in diesem Jahr an den Toren zur Bezirksliga. Das darf also als positiver Arbeitsnachweis gesehen werden.“ Rückschlüssen aus den vergangenen Testspielen zieht Hosch allerdings keine, er orientiert sich lieber an aktuellen Eindrücken. Das Liga-Spiel am Dienstag gegen den Post TSV Detmold II hat sich Tim Hosch (Bild links) angeschaut, die Schlüsse daraus wird er hier selbstredend nicht breittreten. Er verrät nur so viel: „Es ist deutlich geworden, dass wir in der Partie der Underdog sein werden. Wir müssen und wollen Heiligenkirchen vor Aufgaben stellen und im besten Fall einen oder drei Punkte mitnehmen. Dennoch wird Heiligenkirchen nicht die Mannschaft sein, wo wir in erster Linie unsere Punkte für das Saisonziel einfahren müssen.“ Von der Warte aus kann der TuS „befreit in das Spiel gehen“, zumal man „sehr viel positives aus den ersten zwei Begegnungen“ gezogen hat. Hosch hat „das Gefühl, in der Liga anzukommen. Wir sind nach wie vor eine extrem junge Truppe, daher rede ich intern auch gerne von einer U23. Entsprechend liegen die Trainingsinhalte in der Saison auch viel Wert auf Gruppentaktik oder, wie auch schon in der letzten Saison oft gesagt, auf der Verfestigung unserer Mentalität.“ Und das ist das Stichwort: „Die wird am Sonntag dringend nötig sein. Heiligenkirchen spielt strukturiert und zielsicher nach vorne und hat viele Spieler in ihren Reihen, die einen ersten Kontakt gut bis sehr gut verarbeiten können. Das heißt, Fehler sind nicht erlaubt. Sie sind auch eine Mannschaft, die über den kollektiven Willen kommt und den Gegner das auch spüren lässt. Der Support von der Bank und von außen hat in Heiligenkirchen sicher auch schon Spiele gedreht.“ All das sind „Einflüsse, mit denen wir umgehen müssen und wo wir sicher auch mal einen kühlen Kopf bewahren müssen. Wenn dann das Wetter gut ist und uns die Bratwurst schmeckt, ist auch was drin. Es ist jedenfalls ein Highlight für uns und wir freuen uns auf diese spannende Auswärtsfahrt.“

 

Ahmad El Ali hat ab 15.00 Uhr die Spielleitung.

 

Türkischer SV Horn vs. CSL Detmold

(hk). Im Verfolgerfeld vom Detmolder Kreisoberhaus rangiert der Türkische SV Horn, der bislang ungeschlagen durch die Serie geglitten ist. Nach einem 6:3-Heimerfolg über den Liga-Frischling TuS Eichholz/Remmighausen folgte am Dörenwald ein 1:1 – mit reichlich Sand im Getriebe. TSV Horn-Coach Thorsten Schmiech wollte nach dem steigerungswürdigen Auftritt nicht zu hart ins Gericht mit seinen Jungs gehen, denn kämpferisch und läuferisch ließen diese nicht allzu viele Wünsche unerfüllt. Das Heimspiel gegen SuS Pivitsheide ist wegen Flutlicht-Ausfall am Dienstag abgesagt worden. Die Tordifferenz von 7:4 ist unprätentiös. Nun geht es im dritten Match also gegen den zweiten Aufsteiger. In der Analyse tut sich Schmiech auffällig schwer, räumt er doch schonungslos ein: „CSL Detmold ist für mich noch relativ schwer einzuschätzen, da wir zuletzt wenig Berührungspunkte in der Liga oder im Pokal hatten.“ Die Horner sind überaus fleißig, was die Spielanalyse angeht, haben sie Beobachter zum Residenz-Derby beim SC Türkgücü Detmold abgesandt, die den 3:2-Sieg von CSL genau unter die Lupe nahmen. Die Bewunderung ist nunmehr gewaltig für die Entwicklung der Residenzler, erklärt Thorsten Schmiech im Lippe-Kick-Gespräch: „Ich denke, dass sie nach der Heimniederlage jetzt mit dem Auswärts-Dreier in der Liga angekommen sind und sicher nicht als freiwilliger Punktelieferant nach Horn kommen.“ Heimspiele sollte ein potenzieller Aufstiegskandidat aber definitiv gewinnen, „werden wir dazu auch alles abrufen, was nötig ist.“ Der Fleiß und die Akribie, mit der die Horner-Jungs sich auf die folgende hartnäckige Aufgabe vorbereiten, ist respektabel, zeigt sich Thorsten Schmiech davon echt verzückt: „Die Jungs sind sehr fokussiert, arbeiten konzentriert im Training und tragen die Überzeugung in sich, jedes Spiel gewinnen zu wollen!“ Wegen einer Oberschenkelverletzung setzt Levent Kücüker aus, der entsperrte Batuhan Kocak kehrt zurück. Einige verletzte Akteure werden beim Freitagstraining checken, inwieweit es für Sonntag reicht.

 

Jonas Engelke pfeift am Sonntag um 15.00 Uhr diese Begegnung auf dem Rasenplatz im Horner Eggestadion an.

 

SG Brakelsiek/Wöbbel vs. FC Fortuna Schlangen

(ab). Für SG-Coach Falk Weskamp ist die Fortuna aus Schlangen „sehr schwer einzuschätzen, da sich im Kader einiges getan hat. Das können wir aber eh nicht beeinflussen.“ Von daher besinnt sich die SG ohnehin darauf, was man selbst „zu einem guten Spiel beitragen“ kann. Vor allem, nachdem man das erste Heimspiel der Saison gegen Diestelbruch-Mosebeck in den Sand gesetzt hat. Mut macht das letzte Spiel bei CSL Detmold: „Der Auftritt bei CSL war sicherlich schon besser. Sonntag wollen wir zu Hause nachlegen.“ Weskamp freut sich zudem auf ein Wiedersehen mit Schlangen-Coach Mark Meinhardt, der ihm „aus seiner Nieheimer Zeit noch sehr angenehm in Erinnerung ist. Ein toller Typ.“

 

Wie „gegen jeden Gegner“ will die Fortuna auch ins Spiel am Sonntag gehen: „Wir wollen das Spiel gewinnen“, meint Betreuer Andre Jesse, der aber „auch realistisch“ ist: „Wir müssen gucken, wie die Tagesform ist und welche Spieler uns zur Verfügung stehen. Wir wollen den bestmöglichen Kader zusammenstellen, was anderes bleibt uns eh nicht übrig.“ Er erwartet am Sonntag ein „ziemlich ausgeglichenes Spiel“ und hofft, dass es „spannend“ werden könnte und dann so läuft wie gegen Türkgücü Detmold, „dass man einen Punkt mitnehmen kann, oder mehr, wenn das möglich ist.“ Man hat aber auch die langfristigen Ziele im Blick: „Wir bauen eine neue Mannschaft auf und müssen schauen, dass Fortuna wieder interessant wird. Wir wollen versuchen, so schnell es geht den Klassenerhalt zu schaffen.“

 

Um 15.00 Uhr geht es los an der Hauptstraße in Schieder-Schwalenberg. Walter Lüddecke leitet die Partie.

 

Blomberger SV vs. Post TSV Detmold II

(ab). Bislang marschiert der Blomberger SV durch die Liga. Neun Punkte, elf Tore, nur ein Gegentor. Eine starke Bilanz, von der man sich nach drei Spielen aber rein gar nichts kaufen kann. Mit dem Post TSV Detmold II kommt am Sonntag „eine schwierige Aufgabe“ auf die Nelkenstädter zu, „das hat deren Spiel gegen BHK, die bekanntlich zu den Favoriten in der Liga gehören, gezeigt“, findet Mike Winkler. Was seine Truppe angeht gibt er die Empfehlung, sich nicht „vom letzten Sieg in Oesterholz blenden“ zu lassen, denn am Sonntag kommt „eine ganz andere Nummer“ nach Blomberg. „Das zeigt schon der Kader der Postler, der extrem hohe Qualität hat und auch immer wieder mit Spielern aus der Ersten gespickt ist“, so Winkler. Heimspiele wollen die Blomberger „natürlich gewinnen, keine Frage, daher wird sich unser Spiel nicht groß verändern.“ Der Kader dafür allerdings, vor allem quantitativ. Neben den bisherigen Ausfällen Wilhelmi, Milinski, Reuter und Retzlaff, fehlen auch Uzunlar und Andreas Felker, hinter Konrad Maca und Jarrit Karaus stehen dicke Fragezeichen, da sie verletzt die Trainingseinheit am Donnerstag nicht mitmachen konnten und es für Sonntag „eher mau aussieht.“

 

Daniel Wichmann muss schon einige Jahre zurückdenken, um sich an ein Spiel gegen den Blomberger SV zu erinnern: „Mein letztes Spiel gegen Blomberg ist schon etwas länger her, in Blomberg habe ich schon ein paar Jahre nicht mehr gespielt.“ Was er aber noch weiß: „Es waren immer kampfbetonte Partien und enge Matches.“ Und darauf stellt er sich auch für Sonntag ein. Mit Respekt, aber ohne Angst gehen die Residenzler in das Spiel: „Blomberg hat den perfekten Start hingelegt. Der Blick auf die Tabelle bescheinigt eine gefährliche Offensive und eine dichte Defensive, nahezu perfekt.“ Für Wichmann ist Blomberg schon „vor der Saison einer der Favoriten auf den Aufstieg gewesen“, nachdem sie „im letzten Jahr mehr als unglücklich nicht aufgestiegen“ sind. Genau solche Spiele liebt Wichmann: „Wir treten beim Tabellenführer an und wollen die perfekte Ausbeute von Blomberg unterbrechen.“ Dafür muss seine Mannschaft aber einiges tun: „Wir müssen Gas geben und die Fehler abstellen, die wir in den vergangenen Spielen gemacht haben. In Heiden bekommen wir zwei Gegentore nach Standards – total unnötig. Gegen Müssen war es ein Abstimmungsfehler, in BHK bekommst du das 2:2 in der Nachspielzeit nach einem langen Ball. Alles mehr als ärgerlich.“ So hätte der Post TSV Detmold II „auch schon mit mehr als vier Punkten dastehen können.“ Doch „hätte“ und „wäre“ stehen bekanntlich nicht mit auf dem Platz. „Wir wollen am Sonntag alles raushauen, was geht“, so Wichmann. „Wir werden aggressiv verteidigen und gleichzeitig unser Spiel spielen, was uns gegen Müssen und in BHK ausgezeichnet hat.“ Semih Durmaz (Bild links) kehrt am Sonntag wieder in den Kader zurück, hat am Donnerstag bereits „wieder stark trainiert und ist einsatzfähig.“ Verzichten muss der Post TSV Detmold II aber weiter auf den urlaubenden Milan Radovanovic.

 

Auch am Rammbocke geht es um 15.00 Uhr los. Dirk Vögeli ist hier der Unparteiische.

TuRa Heiden vs. SuS Pivitsheide

(hk). Was für ein Spiel. Mit 3:2 hat der TuRa Heiden in einem packenden Derby einen starken BSV Müssen geschlagen. Danach gab es durchaus die eine oder andere Schlagzeile. Natürlich hat sich Lippe-Kick Gedanken gemacht, sich rein auf die Tore zu fokussieren. Aber: Wir versuchen den lippischen Fußball möglichst authentisch wiederzugeben. Wenn es solche Szenen tatsächlich gibt, werden diese, mit Stimmen von allen Beteiligten, eben auch beschrieben. Für die Heidener war es vor allem sportlich ein großer Erfolg. Der dritte im dritten Match, geht es am Sonntag im zweiten Heimspiel nacheinander gegen den SuS Pivitsheide. Erholung war ein ganz wichtiges Gut für die Heiden-Kicker, soll der vollständige Fokus auf die kommende Aufgabe gelegt werden. „Wir wissen ganz genau, dass wir jedes Spiel hart

Thorsten Geffers

arbeiten müssen, die richtige Einstellung auf den Platz bringen müssen, um die Punkte weiter einzufahren. Da die bisherigen Leistungen auch noch Luft nach oben haben, hebt keiner meiner Jungs ab“, wird notfalls TuRa-Trainer Thorsten Geffers höchstpersönlich dafür sorgen, dass keiner abhebt. Zwölf Punkte nach vier Spielen, das wäre voll nach dem Gusto von Geffers, der seinen Kopf hebt, eindringliche Worte an seine Schützlinge kommuniziert: „Uns erwartet allerdings eine äußerst knifflige Aufgabe. Klar, die Gäste sind nach zwei Spielen noch ohne Punktgewinn, dennoch heißt das zu Beginn der Saison noch rein gar nichts.“ Daher ist die brauchbare Erfolgsformel klar: „Wir werden sehr konzentriert sein müssen, dazu wieder aggressiv im Pressing und eine hohe Laufbereitschaft abliefern.“

 

Jedenfalls sind sich die Pivitsheider treu geblieben, zwei Tore zu erzielen. Bei der 2:3-Niederlage zum Start in Heiligenkirchen, auch beim 2:6 gegen die SF Oesterholz/Kohlstädt trafen sie doppelt. Da die Abwehr an einigen Stellen undicht war, haben sie nun weiterhin so viele Punkte, wie sie schon zum Start hatten: Null. Die Ausfallliste ist enorm bei den Pivitkern, vermisst SuS-Coach Karsten Kuczer an dieser Stelle den Fußball-Gott, der derzeit einen weiten Bogen um die Hebbelstraße macht. Kuczer gibt eine klare Prognose ab: „Am Sonntag erwarte ich ein kampfbetontes Spiel, wo um jeden Meter gekämpft wird. Wir werden Sonntag alles daran setzen, um die ersten drei Punkte einzufahren.“ Kuczer ist lange genug im lokalen Fußball-Business unterwegs, um zu wissen, dass solch ein Derby-Sieg, dazu noch in der lippischen „Anfield Road“, einen wahren Schub für den weiteren Saisonverlauf geben wird. Seine Jungs werden ganz bewusst in die Verantwortung genommen: „Die Jungs müssen und werden alles geben, damit etwas Zählbares nach 90 Minuten auf unserer Habenseite steht.“ Man merkt, wie es in Karsten Kuczer arbeitet, dass immer noch keine Punkteeinfuhr geschehen ist.

 

Zur ungewöhnlichen Anstoßzeit um 15.15 Uhr  pfeift Roger-Mark Rudzki dieses Spiel in der Rotenberg-Kampfbahn an.

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