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Kreisliga B1 Lemgo

Kreisliga B1 Lemgo – Vorbericht 4. Spieltag 2020/21

Spieltag 4 steht am Sonntag bereits an. Acht Spiele haben wir für euch gewohnt informativ im Angebot.

 

Dieser Bericht wird Ihnen präsentiert von:

 

Nächstes Spitzenspiel in Sonneborn

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Vier Teams sind in der noch jungen Saison ohne Punktverlust. Zwei davon treffen im direkten Duell aufeinander, womit mindestens für einen der beiden Kontrahenten die Serie ein Ende finden wird. Die SG Sonneborn/Alverdissen II bittet den FC Unteres Kalletal zum Tanz. Tabellenführer SC Extertal ist beim TuS Brake II zu Gast, die zweitplatzierte SG Lüdenhausen/Talle/Westorf gibt beim RSV Barntrup II ihre Visitenkarte ab. Im Tabellenkeller warten einige Teams noch auf den ersten Sieg. Dazu gehört auch der SV Wüsten, der sich im Pokal den Frust von der Seele geschossen hat und nun der SG Bentorf/Hohenhausen II gegenübersteht. Die SG Kalldorf will gegen den SC Extertal II endlich die ersten Saisonzähler einfahren. Der FC Donop-Voßheide II strebt beim VfL Lüerdissen II den ersten Saisonsieg ein und die erste Mannschaft des FC Donop-Voßheide ist beim TSV Kirchheide gefordert.

 

 

Von Andre Bell & Henning Klefisch

 

SG Sonneborn/Alverdissen II vs. FC Unteres Kalletal

(ab). Spiele gegen den FC UK „waren immer hitzige Duelle“, erinnert sich Rene Brinkmann, weshalb er auch für Sonntag „wieder mit einem körperbetonten Spiel“ rechnet. So oder so: „Es wird definitiv wieder ein harter Brocken.“ Für die SG Sonneborn/Alverdissen II stehen jetzt „die Wochen der Wahrheit“ an. Nach dem FC UK ist kommenden Sonntag die SG LTW zu Gast, dazwischen gastiert die SG noch beim FC SSW II. „Danach lässt sich sagen, wo wir wirklich stehen und was der aktuelle Tabellenplatz tatsächlich wert ist“, so Brinkmann. Zumindest auf dem Papier ist das Duell gegen den FC Unteres Kalletal „ja mal wieder ein Spitzenspiel und liest sich für uns natürlich prima. UK ist sehr gut in die Saison gestartet und hat eine beeindruckende Tore-pro-Spiel-Bilanz“, findet Brinkmann. „Da gilt es natürlich gerade in der Defensive aufzupassen wie ein Schießhund. Offensiv war UK ja schon immer recht stark. Deshalb denke ich, dass sie auch Sonntag wieder versuchen werden möglichst schnell auf das 1:0 zu gehen.“ Da wird die beste Abwehr der Liga allerdings etwas gegen haben: „Schauen wir mal, welche Tendenz am Ende des Tages noch weiterhin Bestand hat.“ Wie bereits letzten Sonntag schiebt Brinkmann die Favoritenrolle dem Gegner zu: „Wir gehen nicht davon aus, dass wir als Favorit in die Partie gehen werden, stört uns aber auch nicht, ganz im Gegenteil, das liegt uns sogar.“ Denn die SG Sonneborn/Alverdissen II verspürt keinen Druck und kann befreit aufspielen. „Sollten wir am Sonntag einen Punkt an der B1 behalten können, wären wir damit nicht unzufrieden. UK hat den Anspruch den Dreier einzufahren, dieses Unterfangen werden wir denen aber so schwer wie möglich machen.“ Das hat man im Training unter der Woche bereits gemerkt: „Die Jungs haben Bock, haben unter der Woche fleißig trainiert und sind heiß auf den nächsten Heimsieg vor fulminanter Kulisse! Drei Spiele werden Sonntag an der B1 ausgetragen, das grenzt schon fast an Sportfest.“ Der sonst so redselige Rene Brinkmann kann in Sachen Kader ausnahmsweise mal nicht viel sagen. Klar ist nur, dass Greimeier mit einem Rippenbruch und Hoßbach aufgrund einer Sperre nicht spielen können. Abschließend schwört Brinkmann die Mannschaft noch einmal ein: „Wenn wir am Sonntag die gleichen Tugenden wie gegen Don/Voß an den Tag legen, dann besteht durchaus wieder die Möglichkeit dem Favoriten ein Beinchen zu stellen und selber Punkte zu hamstern.“

 

UK-Coach Sven Mingram rechnet mit einem „sehr knappen und engen Spiel“, denn: „Sonneborn lässt sehr wenig Chancen zu, steht sehr kontrolliert und diszipliniert in der Abwehr. Drei Spiele und ein Gegentreffer sagt alles. Ich glaube, dass kleine Fehler im Spiel entscheidend sein können.“ Natürlich will aber auch der FC Unteres Kalletal seine makellose Bilanz fortsetzen. Dazu gilt es einen bestimmten Spieler beim Gegner auszuschalten: „Aufpassen müssen wir auf Oberwinter, der kann ein Spiel allein entscheiden.“ Die Marschroute sieht Folgendes vor: „Wir versuchen mehr von unserem Tor wegzuspielen und die Räume eng zu machen, es kann sein, dass es erstmal ein Abtasten wird. Wir sind da flexibel und sehen mal, mit welcher Aufstellung und taktischer Ausrichtung wir anfangen.“ Klar ist bisher nur, dass Torben Stille und Faisal Mando verletzt ausfallen. Definitiv fehlen wird auch Kai Schlinkmeier der im Urlaub ist. „Der Ausfall wird sehr schwer zu kompensiere. Er war bis dahin in einer bestechenden Form“, so Sven Mingram.

 

Um 11.00 Uhr geht es bereits los. Herbert Indenbirken leitet die Partie.

 

 

TSV Kirchheide II vs. FC SSW II

(ab). Eigentlich findet es TSV-Coach Julian Meise „etwas früh“, um von einem „Do or Die – Spiel zu reden, aber man wird wohl mit dem SSW II in einer gemeinsamen Tabellenregion wirken.“ Deshalb wird es gegen einen vermeintlichen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt darauf ankommen, „auf eigenem Platz die drei Zähler einzufahren.“ Und da der Kader für Sonntag „soweit sehr gut“ aussieht, gehen Meise und seine Kicker „optimistisch ins Duell.“

 

SSW-Coach Simon Dümpe erinnert sich an „sehr enge Duelle mit Kirchheide.“ Er rechnet am Sonntag „gerade auf Kunstrasen“ einen „spielstarken Gegner“, obwohl das „die Tabellensituation im Moment nicht so widerspiegelt.“ Der FC SSW II konnte zuletzt ordentlich Selbstvertrauen tanken und will mehr: „Wir haben uns vorgenommen, die nächsten Siege einzufahren.“ Allerdings muss Dümpe verletzungsbedingt und aus privaten Gründen einige Leute ersetzen: „Das macht das ganze natürlich nicht viel einfacher, aber ich bin guter Dinge, dass wir trotzdem unsere drei Punkte einfahren werden.“

 

Spielbeginn ist um 12.30 Uhr. Paul Koch leitet die Partie.

 

RSV Barntrup II vs. SG Lüdenhausen/Talle/Westorf

(ab). Auf den RSV Barntrup II kommt „das nächste Schwergewicht“ zu. „Die haben alle neun Punkte geholt. Wir sind froh, letzte Woche einigermaßen die Kurve gekriegt zu haben. Das hat uns gutgetan“, meint Coach Martin Schäfer. Wiederholbar ist dieses 9:0 aber wohl kaum: „Wir wissen auch, dass LTW absolut nicht zu vergleichen ist mit SSW II. wir wissen, was da auf uns zukommt.“ Deshalb gilt für seine Mannschaft auch Folgendes: „Wir müssen eine disziplinierte und konzentrierte Leistung zeigen, dürfen nicht so viele Fehler machen wie in den ersten beiden Spielen. Die haben wir letzten Sonntag abgestellt. Aber ich denke mir, dass da eine ganz andere Wucht auf uns zukommt.“ Vor allem die Abwehr darf „nicht leichtsinnig“ sein. Auf der Gegenseite hat er einen Spieler ausgemacht, den auszuschalten gilt: Torjäger Fabian Arning. „Ihm dürfen wir keinen Raum geben und müssen am besten schon die Zuspiele auf ihn vermeiden. Das sind die Aufgaben, die wir machen müssen, um das Spiel erfolgreich zu gestalten“, so Schäfer. Neben Urlauber Christian Fahrenkamp hat der der Coach einige Verletzte zu beklagen, geht aber dennoch „optimistisch in das Spiel. Wir haben den ersten großen Druck überstanden mit dem Sieg letzte Woche, so dass wir nicht ganz unten reinrutschen. Wir werden versuchen, gegen die SG was mitzunehmen.“

 

„Barntrup II darf man keinesfalls unterschätzen“, warnt SG-Co-Trainer Maik Grenner. Denn: „Wenn die Alt-Herren zum Einsatz kommen, ist immer Gefahr in Verzug.“ Zudem hat sich der RSV letzten Sonntag „buchstäblich warm geschossen, was für die Qualität des gesamten Kaders spricht.“ Der Kunstrasenplatz im Waldstadion kommt der SG „sehr entgegen. Man hat doch in Brake gemerkt, wie gut die Jungs auf Kunstrasen zurechtkommen.“ Die personelle Situation für Sonntag ist angespannt: „Aufgrund von Urlaub und Krankheit sind wir arg gebeutelt derzeit. Gut ist jedoch, dass wir in der Breite gut aufgestellt sind und jederzeit nachbessern können. Ob es zu einem Duell zweier Alteingesessenen kommt, lasse ich offen“, so Grenner schmunzelnd.

 

Um 12.30 Uhr pfeift Klaus Frassa die Partie an.

 

TuS Brake II vs. SC Extertal

(ab). Da gewinnt der TuS Brake II endlich mal das Auftaktspiel in eine Saison, da gibt es gleich danach zwei Pleiten. So hatte man sich das nach dem guten Start nicht vorgestellt. Besonders das 1:2 beim SC Extertal II war extrem bitter. „Wir müssen vor allem das letzte Spiel aus den Köpfen bekommen“, fordert Timo Lesmann. „Nach der Pleite gegen die zweite Mannschaft der Extertaler traut uns gegen die Erste wahrscheinlich niemand etwa zu. Doch wir wissen, dass das Spiel wieder bei null losgeht und wenn wir endlich mal unsere Leistung über 90 Minuten abrufen und unsere Chancenverwertung verbessern, ist alles möglich“, ist sich der Kicker sicher. Zwar hat der TuS personell einige Ausfälle, stellen aber „trotzdem eine gute Truppe.“

 

Für Christian Ziereis ist es jetzt erstmal wichtig, dass sich „die Jungs erholen und regenerieren und Sonntag wieder topfit sind, damit wir wieder alles geben können.“ Denn genau darauf wird es auch ankommen, wie Ziereis aus eigenen Beobachtungen weiß: „Brake konnte ich ja letzten Sonntag schon ein bisschen spielen sehen und daher wird es sicherlich kein leichtes Spiel werden.“ Die zweite Mannschaft hat vorgemacht, wie der TuS Brake II zu bezwingen ist. Ziereis hat seine eigene Marschroute: „Wir werden auf jeden Fall wieder unser Spiel aufziehen und es dem Gegner dann natürlich auch aufzudrängen versuchen. Und wenn das alles klappt, dann sehe ich gute Chancen drei Punkte einzufahren.“ Personell hat sich beim SC Extertal nichts verändert, bis auf die beiden, die Donnerstag und letzten Sonntag schon gefehlt haben, sind alle Mann an Bord.

 

Kai-Uwe Krause leitet dieses Spiel, um 12.30 Uhr ist Anstoß.

 

VfL Lüerdissen II vs. FC Donop/Voßheide II

(hk). Die Lüerdisser haben bisher sämtliche Gefühlswallungen durchlebt. Eine Leistungs- und Ergebnissteigerung war parallel wahrzunehmen. Das 0:4 gegen den SC Extertal war klar, hatte die VfL-Reserve hier keine echte Chance. Deutlich besser lief es beim 1:1 gegen den SV Wüsten, ehe am vergangenen Spieltag sogar mit 4:2 bei der SG Bentorf/Hohenhausen II gewonnen werden konnte. Mit vier Punkten bevölkert das Team von Coach Dragan Sumanovic (Bild rechts) im noch wenig aussagekräftigen B1 Lemgo-Ranking die siebte Position. Das Heimspiel findet nun gegen den Vorletzten FC Donop/Voßheide II statt, über den er berichtet: „Von den Ergebnissen her haben sie wahrscheinlich nach ihrer Rechnung zu wenige Punkte zum jetzigen Zeitpunkt gesammelt und werden alles daran setzen, drei Punkte von uns zu entführen“, um ein Patt zwischen den beiden herzustellen. Allerdings verfolgen auch die Rot-Schwarzen ihre Ziele, möchten mit Nachdruck den nächsten Dreier einfahren, zugleich „den positiven Trend aus den letzten beiden Spielen mit ins Spiel nehmen.“ Wachsamkeit, Geduld und ganz viel Fokussierung sind erforderlich, um sich ausreichend Abschlussaktionen zu erspielen, die in Toren münden. „Das“, so appelliert Sumanovic bereits, „wird kein Selbstläufer.“ Der etatmäßige Angreifer Philipp Gronemeier fällt am Sonntag aus, muss beobachtet werden, wer aus dem breiten Kader mit einem Sturm-Mandat bedacht wird.

 

Wohin wird der Kompass den FC Donop/Voßheide II denn noch führen? Nach einem von neun möglichen Punkten ist der Klassenerhalt wohl auch in diesem Jahr das übergeordnete Ziel. Insbesondere gegen die direkte Konkurrenz stehen wegweisende Spiele an. Wie etwa gegen den VfL Lüerdissen II, den FC II-Kicker Bennet Pape „als direkten Konkurrenten im Abstiegskampf“ sieht. Die Waldstadion-Kicker haben drei Punkte mehr im Vergleich zu Don/Voß II auf dem Konto, rührt das daher, dass sie bei Bentorf/Hohenhausen II mit 4:2 gewannen, davor sich die Punkte beim 1:1 gegen den SV Wüsten teilten. „Das zeigt, dass sie in einer guten Verfassung sind“, betont Pape bei Lippe-Kick. Nuancen spielen eine entscheidende Rolle, bei der Erkenntnis, wie am Sonntag das Spiel ausgeht. Zumindest haben dies die vergangenen Duelle der beiden Zweitvertretungen gezeigt. Nicht nur aufgrund der aktuell etwas besseren Ausgangslage gehen die Lüerdisser allerdings favorisiert in dieses Aufeinandertreffen: „Lüerdissen II ist immer für eine Überraschung gut, weil sie viele erfahrene Spieler in ihren Reihen haben und regelmäßig einen „Altstar“ aus dem Hut zaubern. Auch für Sonntag erwarte ich, dass sie den ein oder anderen Spieler auf die Platte schicken, der den Unterschied ausmachen kann.“ Von Anfang an mit voller Intensität die Partie mit jeder Faser im Körper anzunehmen, viel laufen und kämpfen, das sind alles Tugenden, die Basis für ein erfolgreiches Gastspiel sind. Diese Spielklasse besticht durch so einige Unwägbarkeiten, kommen überraschende Ergebnisse in dieser Land-Gruppe zustande. Mit einem Erfolgserlebnis in Lüerdissen könnte Don/Voß auf eine Euphoriewelle emporsteigen, die sie über die gesamte Saison tragen könnte. „Deswegen ist es für uns umso wichtiger, in den Sechs-Punkte Spielen voll da zu sein. Aus meiner Sicht gab es schon zu diesem Zeitpunkt viele überraschende Punktgewinne von vermeintlichen Außenseitern“, wäre der FC in Lüerdissen nur ein leichter Underdog. Die Partie besitzt vorentscheidenden Charakter, denn gewänne der VfL, wäre er schon mit sechs Zählern davongeeilt. Ein Abstand, den Donop/Voßheide II nur mit ganz viel langem Atem wieder aufholen könnte. Pape beweist keine ausgelernte prophetische Gabe, als er Lippe-Kick in den Notizblock diktiert: „Das wird allerdings eine sehr, sehr harte Nuss, wenn man sich die ersten Spiele anschaut. Die Trainer werden das Team auf jeden Fall bis in die Haarspitzen motivieren“, ist dies in die Rubrik Do-or-Die-Match“ einzuordnen. Wie sich die Personalsituation regelrecht darstellt, muss der Match-Day zeigen.

 

Rolf Kißler pfeift ab 12.30 Uhr dieses Spiel auf dem Rasenplatz in Lüerdissen an.

 

TSV Kirchheide vs. FC Donop/Voßheide

(hk). Die Wochen der harten Brocken gehen weiter für den TSV Kirchheide. Nach Ansicht von TSV-Trainer Norman Dinkelbach ist es ein „Spitzenspiel“, das seinem Team am Sonntag bevorsteht. „Einen Vorteil hat Don/Voß nämlich. Dass sie am Donnerstag kein Pokalspiel vor der Brust hatten“, erklärt Dinkelbach, der mit seinem Team sich teuer verkauft hat. Im Kreispokal-Achtelfinale unterlag man erst nach 4:6 im Elfmeterschießen dem A-Primus VfL Lüerdissen. „Aber wie ich meinen Kollegen Sebastian Milde kenne, wird er seine Mannschaft bis aufs Letzte gegen uns pushen. Ich hoffe, dass wir bis Sonntag die ausreichende und nötige Ruhephase für die letzten anstrengenden Spiele erhalten haben.“ Daher ist Regeneration angesagt für die Kirchheide-Kicker, die powervoll in das Duell der beiden Erstvertretungen gehen wollen. Nicht nur durch seine enge Verbundenheit mit Milde kennt Dinkelbach die Königsblauen ausgesprochen gut, weshalb er mit nicht allzu vielen Überraschungen rechnet. „Aber wir müssen hart kämpfen, um zum Erfolg zu kommen. Von nichts kommt nichts“, hat der liebe Fußball-Gott vor den Erfolg den Schweiß gesetzt. Freiwillig geben die Gäste die Punkte bestimmt nicht ab, wollen die Kirchheider „mit voller Breitseite versuchen, dagegen anzukämpfen. Egal, wie schwer es für einige aus meiner Reihe ausfallen wird.“ Gegen die Don/Voß-Reserve haben die Kirchheider eine tolle Visitenkarte abgegeben, tankten beim 7:1-Gala-Auftritt Kraft für das jüngste Pokal-Match. Gut erholt zeigten sie sich zuletzt von der beschwerlichen Startphase, die sieglos in den Spielen in Wüsten (1:1) und gegen Bentorf/Hohenhausen II (2:4) sichtbar wurde. Völlig vergessen sind diese müden Auftritte keineswegs. „Von daher wollen wir schon das Spiel gewinnen, um den Anschluss an die oberen Tabellenplätze nicht aus den Augen zu verlieren. Wir als Trainerteam werden unsere Mannschaft so gut es geht auf unseren Gegner darauf einstellen“, werden hier die Hausaufgaben pflichtbewusst erfüllt. Seine realistische Prognose: „Leicht wird es nicht, aber alles ist machbar.“

 

Im Juli 2019 schrieben TSV-Trainer Norman Dinkelbach und FC-Coach Sebastian Milde Fußball-Geschichte. Mit dem Team Lemgo B & C gewannen sie zum ersten Mal das Auswahlspiel für die Hansestädter. Milde blickt voller Vorfreude auf die Begegnung gegen seinen Kumpel, apostrophiert die Westhang-Jungs als eine „starke Mannschaft.“ Trotzdem soll der Fokus auf das eigene Spiel gelegt werden, formuliert es Milde sehr deutlich: „Wir müssen auf uns gucken, wenn unsere Einstellung und Wille im Spiel passen, wir dazu unser Spiel auf den Platz bekommen, wird es Kirchheide schwer haben. Ob es bei uns für die nächsten drei Punkte reicht, wird man sehen. Aber jetzt zu sagen: Wir fahren nach Kirchheide, um zu gewinnen, wäre zu früh!“ Die bittere 0:1-Heimpleite gegen Sonneborn/Alverdissen II schmerzt immer noch gewaltig. In Summe hat sich die Spielkultur bei den Königsblauen deutlich verbessert, möchte man dem Gegner sein eigenes Spiel aufdrücken. Situativ wird im Spiel entschieden, „was wir erreichen können.“ Den Aufstieg von Norman Dinkelbach vom RSV Schwelentrup eine Stufe hinauf zum TSV Kirchheide honoriert er, beweist Mitgefühl: „Für Norman freue ich mich sehr, dass er bei einer der besten Mannschaften der Liga ist und ich wünsche ihm viel Erfolg mit Kirchheide.“ Am liebsten aber erst nach dem Spiel. Großen Bock haben die Don/Voß-Jungs bewiesen, sind sie nachweislich mit viel Eifer bei den Übungseinheiten dabei. Durchschnittlich 18 Personen unterstreichen diese ungeheure Motivation. Die Impulse, die aus der Mannschaft gesendet werden, sind vielversprechend. Ein erfreuter Milde: „Das ist ein sehr gutes Zeichen, dass alle heiß sind auf das nächste Spiel“, möchte man dies auch unabhängig vom Kontrahenten so betrachten.

 

Der Spielleiter auf dem Kunstrasenplatz in Kirchheide ist Manfred Heinrich. Um 15.00 Uhr geht es los.

 

SG Kalldorf vs. SC Extertal II

(ab). Ohne Coach Frank Schwier, dafür mit Rene Althaus an der Seitenlinie geht die SG Kalldorf in das nächste wichtige Spiel. Mit dem Gegner beschäftigt man sich nicht allzu sehr, wie Althaus meint: „Wir fokussieren uns mehr auf uns. Es ist uns ja auch noch nicht gelungen, der Mannschaft Stabilität zu geben und wir haben es noch nicht geschafft aus den jungen Einzelspielern eine feste Mannschaft zu formen.“ Stattdessen hat die SG schon reichlich Lehrgeld bezahlen müssen. Abe: „Wir lassen uns nicht nervös machen und versuchen der Mannschaft Zeit zu geben und positiv auf sie einzuwirken.“ Das Ziel ist es zunächst, die „mannschaftliche Geschlossenheit und das Selbstvertrauen zu stärken.“ Natürlich wären dafür auch „die ersten Punkte hilfreich, die sind aber nicht zwingend“, so Althaus. Unter der Woche wurde „nochmal am Spielsystem gefeilt und wir hoffen, dass es Früchte trägt.“ Am Sonntag muss die SG einige angeschlagene Spieler ersetzen, Rene Althaus geht aber davon aus, eine „schlagkräftige und motivierte Truppe auf den Platz schicken“ zu können.

 

Lars Pielsticker hebt warnend eine Zeigefinger und hält ihn den Leuten vor die Nase, die den SC Extertal II als klaren Favoriten in dieses Duell gehen sehen: „Man darf die SG Kalldorf nicht unterschätzen, auch, wenn die letzten Ergebnisse nicht so gut waren.“ Der SCE-Coach geht nämlich davon aus, „dass sie von Spiel zu Spiel besser werden und da sollte man sie nicht auf die leichte Schulter nehmen.“ Trotzdem will der SC Extertal II natürlich „die Punkte mit nach Hause nehmen.“ Und bis auf Lukas Meier und Samuel Diehl sind auch alle Spieler da und „heiß auf das Spiel.“

 

Um 15.00 Uhr gibt Schiedsrichter Ersin Polat die Begegnung frei.

 

SV Wüsten vs. SG Bentorf/Hohenhausen II

(ab). Das war mal eine Ansage. Mit 7:1 hat der SV Wüsten den TuS Lockhausen am Donnerstag im Kreispokal vom Platz gefegt. In der Liga wartet man jedoch weiterhin auf den ersten Saisonsieg. „Wir wollen den Schwung natürlich mitnehmen und unsere Stärken zu Hause auf dem Kunstrasen ausspielen“, sagt Henri Ellerbrok vor dem Duell gegen die Kalletaler, die man allerdings „keineswegs unterschätzen“ darf, da die SG „ein ähnlich schweres Programm“ wie der SV Wüsten hatte. „Nichtsdestotrotz wollen wir definitiv drei Punkte am Sonntag einfahren und sind bereit, dafür alles zu investieren“, so der Coach, der im Vergleich zum Pokalspiel auf Berien Hassan und Jonte Welle verzichten muss.

 

SG Bentorf/Hohenhausen II-Coach Julian Gerber erwartet für seine Mannschaft „ein schweres Auswärtsspiel.“ Schließlich hat der SV Wüsten im Pokal „ein großes Ausrufezeichen gesetzt“, so der Coach. Im Laufe des Freitags klärt sich die personelle Lage. Fest steht aktuell nur, dass Löber weiterhin verletzt ausfällt und Engelking im Urlaub ist. Dafür kehrt Enns zurück in den Kader.

 

Auf dem Sportplatz in Wüsten geht es um 15.00 Uhr los. Geleitet wird das Spiel von Özhan Karacan.

Gaststätte Wittelmeyer – Der Grieche

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