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Kreisliga B2 Lemgo

Kreisliga B2 Lemgo – Vorbericht 5. Spieltag am 23.09.20

Fünf Spiele und fünf Vorberichte. Guckt mal nach, was Lippe-Kick euch so anbietet.

Werl-Aspe II will die Null streichen

 

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Zweigeteilt findet dieser fünfte Spieltag in der zweiten Lemgoer B-Klasse statt. Die Runde startet heute Abend mit einem Fünferpack. Mit drei Partien geht es am Donnerstag weiter. Überhaupt nicht involviert in dieser Angelegenheit ist der Klassen-Beste TSV Schötmar, der sich das sportliche Treiben aus der sicheren Distanz anschauen darf. Natürlich brennt im Keller noch Licht. Das ist in diesem frühen Saisonstadium mehr als eindeutig. Das Schlusslicht SV Werl-Aspe II hofft im Heimspiel gegen den Tabellenzehnten TuS Asemissen II unbedingt auf die ersten Saisonzähler. Ebenso der nur unwesentlich besser gestellte Tabellennachbar TuS Ahmsen II verfolgt das gleiche Interesse vor dem Auswärts-Duell in Leopoldshöhe. Mit dem SC St. Pauli wirkt heute auch der Drittletzte mit, könnte der Aufsteiger mit einem Auswärtssieg in Lieme diesen Rivalen im Ranking überflügeln.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

SG Leese/Hörstmar/Lieme II vs. SC St. Pauli

(ab). Die Tabelle lügt nicht. Auch nicht nach dem 4. Spieltag. Dieses Spiel ist richtungsweisend, für beide Teams. Mit dem ersten Sieg im Rücken geht man so ein Spiel aber zumindest schonmal etwas entspannter an. SG-Coach Robert Maros vergleicht die kommende Partie mit der Königsklasse: „Das fühlt sich an wie ein Champions League-Spiel. Flutlicht am Mittwoch-Abend, das ist schon geil.“ Doch von der CL sind beide Teams ein gutes Stück entfernt. Für Maros ist es aktuell „egal, wer der Gegner ist. Ob St. Pauli, Werl-Aspe II oder Asemissen II, für uns ist jeder Gegner schwer. Deshalb wird auch St. Pauli ein schwerer Gegner sein.“ Vom „spielerischen her“ erwartet Maros aber „ein ausgeglichenes Spiel“, wie am Sonntag bei Werl-Aspe II, wo man mit 2:1 gewinnen konnte. Der Coach will den nächsten Sieg: „Wir müssen zusehen, dass wir unser Spiel wieder durchziehen und von der ersten Minute da sind und zeigen, dass wir der Hausherr sind.“ Seine Wunschvorstellung: „Das erste Tor schießen, weiterspielen und Druck machen.“ In der Trainingseinheit am Dienstag hat der Coach Pizza für alle ausgegeben, für den ersten Saisonsieg, und Gespräche geführt: „Die Jungs sind alle motiviert und wollen die nächsten drei Punkte, damit wir mit breiter Brust weitersehen können.“ Über die personelle Lage hingegen müsse man eigentlich gar nicht reden: „Ich habe halt Leute mit Spätschicht, da muss man dann halt auf welche verzichten. Mit den Jungs, die wir haben, wollen wir ein Top-Spiel abliefern.“

 

Für den bislang noch sieglosen SC St. Pauli ist die Partie „auf jeden Fall wichtig, auch, wenn es noch früh in der Saison ist“, stellt Coach Simon Meschonat klar. Er sieht die SG leicht im Vorteil: „Die zweite der SG spielt schon etliche Jahre in der B-Liga und bringt somit einiges an Erfahrung mit. Das bedeutet für uns ein schweres Stück Arbeit, wenn wir Punkte mitnehmen möchten.“ Ziel ist aber ganz klar, „den ersten Sieg in der Liga einzufahren.“ Und Meschonat ist guter Dinge, dass das schon am Abend funktionieren könnte: „Unsere Entwicklung der vergangenen Wochen ist durchweg positiv, da wir uns stetig gesteigert haben. In den letzten Partien haben wir Punkte eher leichtfertig verspielt was uns am Mittwoch nicht noch einmal passieren darf.“ Da es aber ein Spiel unter der Woche ist, muss der Coach auf einige Spieler verzichten: „Uns fehlen beide Drexhage-Brüder, Rentschler, Lenz und Jeske. Hinzu kommt der verletzungsbedingte Ausfall von Klemen und die Sperre von Wildner.“

 

Los geht es um 19.00 Uhr auf der Begakampfbahn in Lieme. Fabian Grob leitet die Begegnung.

 

TuS Bexterhagen II vs. TSG Holzhausen/Sylbach II

(hk). Gleich eine ganze Mannschaft fehlt Bex-Coach Dennis Lütkehölter beim Heimspiel gegen das Spitzenteam der TSG. Durch den Wochenspieltag fallen mir nun noch zusätzlich drei Schichtarbeiter aus. Mit Salih Yousif (Bild rechts), Stühlmeyer, Shamo Yousif und Kampmeier kompletten gleich vier Spieler die eh schon lange Ausfallliste. Stand heute habe ich keine Mannschaft zusammen. Ich muss sehen, ob ich noch irgendwo zwei, drei Spieler ausgraben kann. Sollte denn am Alten Postweg gespielt werden, treffen sich zwei alte Bekannte. „Wir kennen die TSG und wissen um ihre Stärken. Für uns geht es aber hauptsächlich um die Basistugenden, wie Kampf, Laufbereitschaft und taktische Disziplin. Wir wollen erhobenen Hauptes vom Platz gehen können“, sind die Kader-Perspektiven nun echt am Ende der Leidensfähigkeit angekommen. Sollte alles normal laufen, sieht der Coach ab Oktober wieder mehr personelle Möglichkeiten. „Bis dahin, heißt es, Zähne zusammenbeißen. Der Restkader ist aber so willensstark, dass wir da gemeinsam durchgehen werden und uns die nächsten Spiele nicht kampflos auf den Rücken werfen. Was dabei herumkommt, wird man dann sehen“, erklärt ein energetischer Lütkehölter bei Lippe-Kick.

 

Möglicherweise stellt TSG-Trainer Jörg Koring seinem Team zukünftig Zielwasser in die Kabine. Der Torabschluss war ein echtes Problem, haben die Kicker der TSG Holzhausen/Sylbach allerfeinste Möglichkeiten verballert. Koring hofft vor allem, dass seine Mannschaft „nicht in Rückstand gerät“, soll doch inmitten dieser englischen Woche nicht zu viel von der Kraftreserve angezapft werden. Diese Energie, auch

Dustin Sundermann

Nervenkraft, wird für die weitere und harte Hinserie benötigt. Ein defensives Bollwerk wird gegen die nimmermüden Reds erwartet, weist Koring bestimmend darauf hin: „Der TuS ist eine unbequeme Mannschaft, die jedem Team das Leben schwer machen kann.“ Die 2:4-Heimniederlage gegen den FC Union Entrup hat er trotz der jüngsten Erfolgsserie keineswegs vergessen, unterstreicht Jörg Koring mit Nachdruck: „Wir werden definitiv Bexterhagen II nicht unterschätzen.“ Dustin Sundermann steht wieder zur Verfügung, somit eine echte Stütze. Auf Liam Koring, Tom Jünemann, Steven Fiegener und Tobias Hansmann müssen die Blau-Weißen jedoch verzichten.

 

 

Rainer Lengert ist um 19.00 Uhr der Spielleiter dieser Partie auf dem Naturrasenplatz in Bexterhagen.

 

TuS Leopoldshöhe II vs. TuS Ahmsen II

(hk). Launenhafte Löwen präsentieren sich in der noch juvenilen Spielzeit. Hoch eingeschätzte Teams wie der TuS Helpup (2:0) oder Yunus Lemgo (4:1) wurden besiegt, gegen andere starke Teams wie gegen den TSV Schötmar (0:9) oder gegen die TSG Holzhausen/Sylbach (1:2) mal deutlich, mal knapp, verloren. Im Heimspiel gegen den noch sieglosen Vorletzten aus Ahmsen ist der TuS Leopoldshöhe II glasklarer Favorit. Die positive Wirkung vom überzeugenden Erfolg auf der Westalm hat Leo-Sprachrohr Max Meckelmann erkannt, erklärt er dazu doch via Lippe-Kick: „Der Sieg am Sonntag hat die Mannschaft noch einmal motiviert. Das hat man auch im Training gemerkt.“ Ein leiser Kritikpunkt: „Wenn es am Sonntag etwas zu meckern gab, so waren das sicherlich die Torabschlüsse. Diese haben wir dann auch noch einmal im Training vertieft. Ansonsten haben wir es mit Blick auf das heutige Spiel eher bei einem lockeren Trainingsspiel belassen.“ Als Favorit die Ahmser nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, das wird entscheidend sein für die Blau-Weißen, erhält die physische Komponente eine ganz hohe Bedeutung. Folglich wollen sich die Hausherren genau darauf einstellen, damit der dritte Saison-Dreier eingetütet wird. In Bestbesetzung darf Coach Daniel Seifert seine Jungs auf das Feld schicken, was sich ebenfalls prächtig entwickelt hat. „Einen kleinen Vorteil haben wir zudem sicherlich durch unseren Rasenplatz, der nach der Vorbereitung und den ersten Spielen mittlerweile an einigen Stellen gut eingelaufen ist”, berichtet Meckelmann stolz.

 

 

Eine konstante Konzentration zu zeigen, in den entscheidenden Situationen, auch bei ruhenden Bällen, mehr den Fokus zu bewahren, darauf wird es für den sieglosen Tabellenvorletzten ankommen. Ahmsen II-Coach Hermann Achilles hat einige Punkte auf seiner To-do-Liste: „Physisch ist einiges aufzuarbeiten. Spieltechnisch bedarf es noch ein wenig Zeit, bestimmte Standard-Abläufe sind zu verinnerlichen“, geht es hier konkret um die Antizipation und die Laufwege, die verinnerlicht werden müssen. Wie fällt seine Gegner-Analyse aus? „Über das Team aus Leopoldshöhe ist so viel zu sagen, als dass sie mit technisch versierten und teils auch jungen Spielern eine gewisse gute Qualität mitbringen, und wenn sie diese konstant auf dem Platz bringen, wird das bei denen ganz gut aussehen“, hat sich der Autor dieser Zeilen beim glorreichen 4:1-Auswärtssieg der Leos auf der West-Alm davon überzeugen lassen. Dass die West-Lipper trotz des anspruchsvollen Auftaktprogramms schon zwei Siege auf dem Konto haben, beweist die große Qualität. Um diese einzudämmen, wünscht sich Achilles: „Wir müssen also von der ersten Sekunde an höchst wachsam sein und zeitgleich diszipliniert, sollten stets unsere Aufgaben sehen und versuchen, zu lösen und die Tugenden des Fußballs beherzigen.“ Sich gezielt und ausreichend auf die so schwierige Saison vorzubereiten, dies war schwierig für den TuS Ahmsen II. Zunächst kam Corona, dann die englischen Wochen, sensibilisiert Achilles sein Team, im konditionellen und spieltechnischen Bereich zu arbeiten, um mehr Wettbewerbstauglichkeit zu erlangen. Löblich für ihn ist die „Trainingsbeteiligung und der Einsatz aller! Wir legen bei der Planung großen Wert darauf, Spielelemente/-formen mit hoher Intensität für alle Spieler zu kombinieren“, wachsen die Ahmser-Jungs doch mit den Aufgaben. Auf diese Akteure müssen die Gäste verzichten: Marcel Übbing (Schulterprellung), Kapitän Thomas Peters (Bild links; Sprunggelenkentzündung), Idris Ekinci (Rückenprobleme), Christoph Schlautkötter (Bänderriss), Cissé Allassanne (Adduktorenzerrung), Wael Hamo (Bild rechts; krank), Kevin Rausch (Knieläsion) und beruflich eingeschränkt sind Finn Plaßmeier und Bastian König.

 

Daniel Sick pfeift um 19.00 Uhr das Spiel auf dem Rasenplatz in Leopoldshöhe an.

 

SV Werl-Aspe II vs. TuS Asemissen II

(hk). Die Wochenspiele haben es wahrlich in sich. „Die personelle Situation sieht nicht sehr schlecht aus. Grandios aber auch nicht. Durch Schichtarbeiter, Verletzungen und anderen Absagen werden wir wieder etwas rotieren müssen“, so die Ankündigung von Werl-Aspe II-Akteur Marius Grimm. Fast schon im Galgenhumor befindlich stellt er klar: „Die letzten Spiele ließen die Torabschlussschwäche von uns als einziges grandios wirken.“ Null Punkte aus drei Spielen, da geht noch deutlich mehr. Keine Sensation, dass Grimm die folgende Aufgabe als „immer schwer“ bezeichnet, vereinen doch die Asemisser so einige Tugenden in sich: „Sie sind offensiv immer gefährlich und hinten ist es meist die Tagesform, die entscheidet. Ich wünsche mir von uns, dass wir vom Anpfiff bis zum Abpfiff konzentriert arbeiten, ackern und füreinander da sind. Wenn wir uns dann noch gegenseitig motivieren und von Ausfällen verschont bleiben, ist ein Punkt drin“, soll es in diesem so wichtigen zweiten Heimspiel mit der ersten Ausbeute klappen.

 

In einem hochattraktiven Match hat der TuS Asemissen II allerbeste Fußballunterhaltung geboten. Die Asemisser hatten beim 5:3-Sieg über die Lemgoer klar die Überhand. Die Voraussetzungen sind ähnlich gut, können die West-Lipper doch mit einer vergleichbar starken Mannschaft auflaufen. Nur der arbeitende Manuel Kesting fällt aus. Unklar ist das Mitwirken von Patrick Dove und Johannes Driediger. Als frische Kadermitglieder darf Coach Florian Meerkötter Michael Sedlaczek, Dennis Müller. Max Diekhof und Justin Vogt in Empfang nehmen. Dementsprechend kann er aus einem reichhaltigen Angebot auswählen. Dass die Werl-Asper die

F. Meerkötter

Startphase einer Spielzeit oft heftig verpatzen, dann jedoch im Saisonverlauf einen deutlichen Aufwärtstrend erkennen lassen, ist ihm aufgefallen. Als eindringlicher Warnhinweis sollte die 0:1-Leistung aus dem März-Spiel genügen, boten die Asemisser in diesem Match eine äußerst dürftige Vorstellung. „Dementsprechend sind wir gewarnt, dass wir mit voller Konzentration in das Spiel gehen und unsere Leistung von Sonntag bestätigen müssen, um die vollen drei Punkte mit nach Asemissen zu nehmen“, soll mit diesen im Gepäck auch der Sicherheitsabstand auf die ungemütlichen Tabellenplätze weiter vergrößert werden.

 

Manfred Heinrich ist der Spielleiter dieser Begegnung. Um 19.00 Uhr geht es auf dem Naturrasen-Platz am Heerser Bruch los.

 

TBV Lemgo III vs. TuS Helpup

(hk). Die 3:5-Niederlage gegen den TuS Asemissen II hat den Lemgoern die Augen geöffnet. Die Abwehr glich zeitweise einem Hühnerhaufen, fehlte die Zuordnung, die Konzentration, die Wachsamkeit. Gegen einen weiteren westlippischen Vertreter, den TuS Helpup, möchte man es deutlich besser machen. Coach Dennis Driedger gibt seinem Team folgende frohe Botschaft mit auf den Weg: „Kein frühes Gegentor, kompakt stehen und so ins Spiel finden, auf keinen Fall wieder einem frühen Rückstand hinterherlaufen. Da werden wir unseren Fokus die ersten Minuten darauf setzen!“ Daher sollten sich die Helpuper darauf konzentrieren, zunächst einmal auf eine sehr defensive und vorsichtige Lemgoer Mannschaft zu treffen. Auf keinen Fall möchten die Hansestädter den Fehler machen, zu viele Lücken zu offenbaren. Ein Buch mit sieben Siegeln ist der TuS Helpup für den TBV Lemgo III, gab es hier wenige Berührungspunkte in den vergangenen Jahren. Die Helpuper hingegen haben ihr spielfreies Wochenende zur ausgiebigen Gegner-Analyse genutzt, schauten sie sich vom Spielfeldrand aus das Torfestival gegen die Asemisser an. Die Fehlerketten konnten durch die englische Woche im Trainingsbetrieb nicht näher erläutert und auf dem Platz demonstriert werden, denn der heutige Trainingstag fällt parallel auf den Matchday. Mehrere angeschlagene Akteure sind die Folge vom intensiven Zeitplan in den vergangenen Wochen. Raheel Hussain, Afrid Hossain (Bild rechts) und Maik Sander sind verletzt. Bastian Klaas und Patrick Wattenberg (Bild links) fallen weiterhin aus, ebenso die Langzeitverletzten Erhan Köse und Musa Murad. Jens Schulz und René Pieper haben private Aktivitäten. Maurice Lübbeck stößt allerdings wieder zu einem „sehr starken Kader“ dazu, so Driedger, der deshalb die volle Punktzahl im Visier hat.

 

 

Unglaublich, aber wahr. Mit einem Dutzend Akteuren tritt der TuS Helpup die Reise in die Hansestadt an. Aus diesem Grund bekommen einige Spieler aus der Reserve ihre Bewährungschance. Coach Andre Plaß wünscht sich: „Lemgo III hat gute Spieler in ihren Reihen, die zu neutralisieren sind. Ich konnte am Sonntag in Asemissen sehen, dass Lemgo trotz Unterzahl immer wieder gefährlich nach vorne spielte und zum Erfolg kam“, hat der fleißige Plaß seine Hausaufgaben allesamt erledigt. Die Ausfallliste hat ein beträchtliches Ausmaß angenommen. Wittmann, Rost, Rehm und Blöte (Bild links) fallen weiterhin verletzungsbedingt aus. David Bartels hingegen ist in dieser Woche in den Trainingsbetrieb zurückgekehrt, während Holzapfel sich einen Bruch im Sprunggelenk zuzog. Er wird wohl erst im Jahr 2021 dabei sein können.

 

Mohamed El-Ali ist der Schiedsrichter ab 19.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Lemgo.

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