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Kreisliga B Detmold

Kreisliga B Detmold – Vorbericht 5. Spieltag 2020/21

Weiter geht es in der Kreisliga B Detmold mit dem fünften Spieltag. Wir stimmen euch darauf ein.

 

Verfolgerduell in Lage

Kreisliga B Detmold (ab). Nach dem Spielausfall am letzten Wochenende scharren die Kicker der SG Istrup/Brüntrup mit den Hufen, wollen wieder gegen den Ball treten. Das dürfen sie am Sonntag gegen den SuS Pivitsheide II. Tabellenführer TuS Kachtenhausen will seine Position gegen die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II ausbauen. Die Drittvertretung der SG hingegen will weg vom letzten Tabellenplatz, hat am Sonntag den Blomberger SV II vor der Brust. Ein Verfolgerduell startet in Lage, wo der SuS die Sandhasen vom FC Augustdorf II empfängt. Die SG Belle/Cappel fährt zum SV HW Falkenhagen und den Abschluss des Spieltags bildet die Partie zwischen der SG Sabbenhausen/Elbrinxen und dem SV Diestelbruch-Mosebeck II.

 

Ihr wollt auch wie wir von Platz zu Platz cruisen? Dann schaut mal hier vorbei:

 

 

Von André Bell & Henning Klefisch

TuS Kachtenhausen vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf II

(hk). Mächtig Unklarheit herrscht im Lager vom TuS Kachtenhausen vor dem Heimspiel gegen den Tabellenneunten aus Hiddesen/Heidenoldendorf. TuSK-Manager Andree Köhler fischt eher im Trüben, sagt bei Lippe-Kick: „Nach dem Trainerwechsel wissen wir nicht genau, was uns erwartet. Was bei einer zweiten Mannschaft sowieso immer schwer ist, weil sie Unterstützung aus der Ersten erhalten können.“ Zu viel spekulieren möchte der Mann der Tat allerdings auch nicht, soll der Fokus auf die eigene Performance gelegt werden, soll doch bitteschön der eigene Match-Plan von A bis Z durchgezogen werden. Mit dem Selbstvertrauen von einem Tabellenführer verkündet Köhler nämlich gegenüber Lippe-Kick: „Wir spielen zu Hause und wollen die Punkte am Platz behalten. Dafür muss jeder 100 Prozent und mehr geben“, rechnet er kurz im Kopf vor. Im Vergleich zum 4:0-Auswärtserfolg bei der SG-Drittvertretung verbessert sich die personelle Situation sogar noch. „Deshalb wird der Trainer einen vernünftigen Kader zur Verfügung haben“, erklärt Köhler gutgelaunt. Viel spricht nicht dagegen, dass die Haferbach-Jungs den vierten Saisonsieg einfahren.

 

Viel härter kann es für die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II nicht kommen. Im zweiten Match von Interimstrainer Lütfi Soylu geht die Reise an den Haferbach zum Tabellenführer TuS Kachtenhausen. „Mein Freund Jörg Horstkötter hat eine sehr gute Mannschaft beisammen. Sie hat es in dieser Saison bisher sehr gut gemacht. Mit Jakob Bolinger haben sie einen erfahrenen Spieler im Team“, würde Soylu am liebsten zehn Daumen hochheben, besitzt er allerdings nur zwei davon. Für den einen oder anderen TuS-Akteur gibt es das Wiedersehen mit Soylu, denn Tommy Gwiasda (Bild links), Tim Manca, auch der „sehr gute Sportliche Leiter“ Andree Köhler, haben einst in Hiddesen/Heidenoldendorf gespielt. Soylu darf auf einen 18er-Kader setzen, wird er 15 davon mit nach Kachtenhausen nehmen. Das Training verlief nicht so erfolgreich, hat sich doch der eine oder andere dort verletzt. Seit rund einem Monat ist die Zweitvertretung sieglos, hat damals beim SuS Pivitsheide II mit 3:0 triumphiert. Die Gier nach einem Dreier ist kolossal. In den letzten beiden Partien setzte es jeweils eine Handvoll an Gegentoren, zunächst das 2:5 gegen den SV Diestelbruch/Mosebeck II, dann das 1:5 bei der SG Belle-Cappel. Nun möchten die Gäste eine schnelle Reaktion zeigen: „Wir freuen uns auf das Spiel. Wir  sind heiß, möchten spielen“, stellt sich Lütfi Soylu die rhetorische Frage: „Was gibt es eigentlich Schöneres, als gegen den Tabellenführer zu spielen?“, könnte ein Sonntag für Lütfi Soylu (Bild links unten) inhaltlich nicht viel besser aussehen. Seine Prognose: „Wenn wir einen Punkt mitnehmen, wäre das super. Wenn wir gewinnen sollten, wäre das der Hammer. Bei einer Niederlage muss man schauen, was man alles falsch gemacht hat.“

 

Silvio Pralat ist um 15.00 Uhr auf dem Rasenplatz in Kachtenhausen der Spielleiter.

SuS Lage vs. FC Augustdorf II

(ab). Lage-Coach Aykut Kahyaoglu weiß ganz genau, was auf seine Mannschaft zukommt, wenn der FC Augustdorf II am Werreanger aufschlägt: „Ich erwarte am Sonntag eine robuste, läuferisch starke Mannschaft.“ Aus letzter Saison erinnert er sich daran, „dass sie uns das Leben echt schwer gemacht haben.“ Das könnte auch diesmal passieren, denn Kahyaoglu geht davon aus, dass „der ein oder andere aus der ersten Mannschaft mitspielen“ wird. Folglich müssen die Gastgeber „von der ersten Minute an wach sein und den Gegner so weit wie möglich von unserem Kasten fernhalten. Dann kann uns nichts passieren“, hofft der Coach. Zumindest steht dann schon einmal die Null. Damit die vorne aber nicht auch steht, muss der SuS „endlich mal die Chancen zu 100 % ausnutzen.“ Es wird auch das Duell der aktuell zwei besten Torschützen der Liga. Aziz Kurt hat für Lage sechsmal getroffen, Eduard Fedorov auf Seiten der Gäste genauso häufig. Aykut Kahyaoglu spricht von einem „Sechs-Punkte-Spiel“ für seine Mannschaft. Und: „Die drei Punkte bleiben in Lage, davon bin ich überzeugt.“ Er vertraut seiner Mannschaft. Zwar müssen ein paar Spieler verletzungsbedingt pausieren, genug Spieler hat der Coach dennoch zur Verfügung.

 

Ein großes Geheimnis plaudert Adam Penkalla über den kommenden Gegner nicht aus, wenn er sagt, dass er „aktuell gut drauf“ sei. Drei Siege in Folge bestätigen seine These. Der gute Start des FCA II, der aus den ersten drei Spielen sieben Punkte geholt hat, hat beim jüngsten 2:3 gegen Sabbenhausen/Elbrinxen einen leichten Knacks bekommen. „Die Liga ist aktuell sehr ausgeglichen. Viele Mannschaften schwimmen da oben mit“, stellt Penkalla fest. Das heißt: „Das Spiel gegen Lage wird sehr schwer für uns. Jedes Spiel ist im Endeffekt ein schweres Spiel.“ Seiner Einschätzung nach kann „jeder jeden schlagen auf den Plätzen 1 bis 12.“ Und weil die Saison „hart und lang sein“ wird, ist es umso wichtiger, „am Sonntag Punkte einzufahren beim SuS.“

 

Yasin Kocagöz pfeift das Spiel um 15.00 Uhr an.

 

 

SV HW Falkenhagen vs. SG Belle/Cappel

(ab). „Falkenhagen ist eine eingeschworene Mannschaft“, weiß SG-Coach Timo Welsandt. „Da geht viel über den Kampf, das müssen wir annehmen und versuchen dagegenzuhalten.“ Erfahrungsgemäß tut sich die SG in Falkenhagen aber auch immer sehr schwer. „Vielleicht liegt es an der Höhe“, mutmaßt Welsandt. Aber auch in luftigen Höhen auf dem Sportplatz in Falkenhagen will die SG Belle/Cappel „versuchen, den Ball in unseren Reihen zu halten und auf den richtigen Moment zu warten. Wir spielen natürlich voll auf Sieg und wollen auch unbedingt die drei Punkte mit nach Hause nehmen.“ Aber: „Wir müssen höllisch aufpassen, nicht in einen Konter zu laufen.“ Der Kader steht so weit, bis auf die Langzeitverletzten sind alle Spieler an Bord.

 

Sascha Kreye pfeift das Spiel um 15.00 Uhr an.

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf III vs. Blomberger SV II

(hk). Die Lage ist für die SG Hiddesen/Heidenoldendorf III ernst, aber nicht hoffnungslos. Null Zähler aus vier Spielen geholt zu haben, ist kein Ruhmesblatt. Pessimismus zu verbreiten, ist allerdings auch der völlig falsche Ansatz, denn der rettende Rang ist nur zwei Punkte entfernt und das Auftaktprogramm hatte es mit vier wahrscheinlichen Spitzenteams auch voll in sich. Im zweiten Heimspiel in Serie möchte der Aufsteiger zum ersten Mal anschreiben. Etwas unruhig wirkt SG HH III-Kicker Nils Hinder: „Es ist langsam einfach an der Zeit, Zählbares einzufahren und dementsprechend zählt für uns auch nichts anderes als die drei Punkte. Wir haben in den ersten

Jakob Meschede

Spielen starke Gegner gehabt und größtenteils wirklich nicht so gespielt, wie es der Tabellenstand aktuell aussagt. Daher müssen wir uns jetzt endlich mal belohnen“, trägt der Fußball-Gott am Sonntag vielleicht ein Hiddesen/Heidenoldendorf III-Shirt. Viel Unbekanntes erwartet das Schlusslicht, gab es in den vergangenen Jahren doch nur wenige Berührungspunkte mit den Blombergern. Immerhin: „Den einen oder anderen Namen hat man schon mal gehört. Ich glaube auch, dass das eine Mannschaft ist, die an guten Tagen jedes Team in der Liga schlagen kann”, meint Hinder.  Wenn nicht zu viel Unvorhergesehenes passieren sollte, könnte es zu einem ausgeglichenen Aufeinandertreffen kommen, in dem Nuancen den Ausschlag geben werden. Bis auf den Langzeitverletzten Jakob Meschede darf die Creme de la Creme eingesetzt werden.

 

Der Blomberger SV II gehört einem illustren Kreis an, der aus nur vier B-Ligisten besteht. Neben den Nelkenstädtern sind nämlich einzig die Aufstiegsfavoriten TuS Kachtenhausen und SG Istrup/Brüntrup sowie der Tabellenvierte SG Sabbenhausen/Elbrinxen noch ungeschlagen in der bisherigen B-Liga-Saison. Von ganz anderen Sorgen wird die dritte Mannschaft der SG Hiddesen/Heidenoldendorf gepeinigt, hat der Liga-Neuling alle vier Saisonspiele verloren. „Den Gegner kann man schwer einschätzen und wir müssen schauen, wie die Spielweise ist“, wagt sich BSV II-Coach Stefan Klobusch (Bild links) noch nicht so recht aus der Deckung. Nach fünf Punkten aus drei Spielen und einem anständigen Mittelfeldrang acht kennzeichnet Zufriedenheit die Stimmungslage von Klobusch. Via Lippe-Kick betont er: „Die ersten Spiele haben gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, um eine Verbesserung zu erläutern: „Wir müssten nur vorne mehr Entschlossenheit im Abschluss zeigen.“ Der Blomberger-Coach befindet sich in einer Zwickmühle, steht vor einem Luxusproblem, kann er doch frei aus seinem Kader auswählen.

 

Marcel Malla ist um 15.00 Uhr der Spielleiter auf dem Rasenplatz am Bent in Hiddesen.

 

SG Istrup/Brüntrup vs. SuS Pivitsheide II

(ab). Nach dem Spielausfall vergangene Woche ist die SG Istrup/Brüntrup „heiß, am Sonntag wieder 90 Minuten Gas zu machen.“ Und natürlich wollen die Gastgeber „das Spiel gewinnen“, um sich „weiter oben festzusetzen.“ Allerdings hat man sich gegen die Reserve des SuS „in der Vergangenheit oft schwergetan“, erinnert sich Keeper Andre Georg, der aber guter Dinge ist, „dass es dieses Wochenende anders laufen wird. Wir spielen zu Hause auf heimischem Kunstrasen in Istrup, was unserem Spiel natürlich sehr entgegenkommt.“ Mit dem SuS Pivitsheide II kommt ein Gegner, „der über den Kampf und den Zusammenhalt kommt. Dann wird es für uns wichtig sein, diesen Kampf anzunehmen und durch unsere spielerische Klasse die Tore zu erzielen.“ Georg stellt klar: „Wir wollen die nächsten drei Punkte und werden alles dafür geben.“ Personell sieht es für dieses Vorhaben wieder besser aus. Ein paar zuletzt angeschlagene Spieler sind wieder an Bord. „Ansonsten kann ich immer nur wieder betonen, wie gut es uns tut, dass wir Spieler haben, die sehr individuell einsetzbar sind.“

 

Für die Gäste steht „ein schweres Auswärtsspiel in Istrup an“, so Henning Diekmann, der sich „auf jeden Fall auf den neuen Kunstrasenplatz“, freut. Abgesehen davon rechnet er aber „mit einem schweren Spiel gegen einen spielstarken und auch kampfstarken Gegner. Die sind gut startet und wir sind Außenseiter am Sonntag.“ Der SuS Pivitsheide II will sich „bestmöglich verkaufen und schauen, für was es reicht.“ Der Kader für Sonntag ist „relativ knapp, aber es ist leider im Moment immer so, aber wir wollen gucken, dass wir was daraus machen.“

 

Um 15.00 Uhr ist Anstoß. Detlef Hübner leitet die Begegnung.

 

SG Sabbenhausen/Elbrinxen vs. SV Diestelbruch-Mosebeck II

(ab). SG-Coach Stefan Nehrig weiß, wie es geht. Während er sich mit seinen Kumpels zum Golfen in Grömitz trifft und dort das Eisen schwingt, bereitet sich seine Mannschaft „akribisch ohne Trainer auf das nächste Spiel vor.“ Am Sonntag wird Nehrig selbstredend wieder an der Seitenlinie stehen und seine Mannschaft zum vielleicht fünften ungeschlagenen Spiel in Folge coachen. Gute Nachrichten gibt es von der Personalfront: Fabian Ahlers ist unter der Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und Keeper Rene Alex hat zugesagt, sich auch weiterhin für den verletzten Kevin Ratmeyer zwischen die Pfosten zu stellen.

 

Mit „viel Selbstvertrauen“ reisen die Dörenwald-Kicker nach Elbrinxen. „Wir freuen uns auf ein schwieriges Spiel mit ungewöhnlichen Platzverhältnissen, die wir aber in den Griff kriegen werden“, ist sich Niclas Hergt sicher. Der SV Di-Mo II hat noch eine Rechnung mit dem Isenberg offen: „Wir haben letztes Jahr dort unglücklich verloren und das soll uns dieses Jahr nicht nochmal passieren.“ Dafür muss der SV aber auch endlich mal von Beginn an auf dem Platz sein. Wie ein Mantra fordert Hergt mittlerweile, dass man „endlich mal einen besseren Start ins Spiel“ haben muss. „Eine 1:0-Führung wäre mal was Neues, um das Spiel ein bisschen besser kontrollieren zu können. Zwar beweisen wir Woche für Woche eine super Moral, aber machen uns das Leben jedes Mal selbst schwer. Das wollen und werden wir diese Woche besser machen“, verspricht Hergt. „Auf viele kleine Dinge“ wird es am Sonntag ankommen: „Wir müssen die entscheidenden Zweikämpfe im Mittelfeld gewinnen und unsere Chancen effizient nutzen. Defensiv müssen wir weiterhin gut agieren und wenig zulassen. Sabbenhausen/Elbrinxen ist eine sehr gute Mannschaft, die unsere Fehler ausnutzen wird. Dementsprechend sollten wir wenige machen. Wenn uns das alles gelingt bin ich optimistisch, dass wir mit drei Punkten zurück nach Diestelbruch fahren.“ Personell sieht es dafür ganz gut aus: „Einige wichtige Spieler, die am vergangenen Wochenende beispielsweise gefehlt haben, sind wieder an Bord.“

 

Ulrich Jochmaring ist ab 16.30 Uhr der Unparteiische.

Vigilant Team Sports

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