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Frauenfussball

Frauenfußball – FC Donop/Voßheide: Nachberichte

Lippe-Kick blickt auf die Begegnungen der Frauen-Teams vom FC Donop/Voßheide am vergangenen Wochenende zurück. Klickt euch hinein.

Vier Punkte für Don/Voß-Frauen

 

FC Donop-Voßheide I  –  BSV Ostbevern  4:0  (1:0)

 

Befreiungsschlag für die DonVoß-Ladies

Eine strahlende Jana Wiemann-Großpietsch

Damit war nicht unbedingt zu rechnen gewesen: Im Vergleich zu dem starken Auftritt am Vorsonntag in Mecklenbeck musste FC-Coach Mario Gottschalk neben den langzeitverletzten Marie Wollbrink und Torhüterin Annika Schlosser nun auch noch auf Melanie Gutsch, Lara Sophie Richts und Charlotte Meier verzichten. Doch scheint der FC in dieser Saison tatsächlich auch in der Leistungsbreite besser aufgestellt als in den Jahren zuvor, denn nach einem tollen Spiel gelang mit einem so nicht erwarteten klaren 4:0 Erfolg gegen den BSV Ostbevern ein echter Befreiungsschlag und der Sprung auf Platz 7 der Tabelle.

 

Doppeltorschützin Jana Wiemann-Großpietsch nimmt die Glückwünsche der Mannschaft entgegen; links von ihr Kapitänin Jasmin Butz.

Es waren die beiden erfahrensten Spielerinnen, die noch mal bewiesen, wie wichtig sie nach wie vor für die Mannschaft sind: auf der Außenverteidigerposition zeigte Kapitänin Jasmin Butz eine blitzsaubere Vorstellung und was soll man zu Jana Wiemann-Großpietsch noch sagen? Nach dem Aufstieg in die Westfalenliga war von ihr zu hören gewesen , das sie sich dies nun wirklich nicht mehr  antun wolle. Zum Glück für die Mannschaft machte sie diese Ankündigung nicht wahr. Natürlich kann sie mit dem Tempo der Youngster nicht  mithalten, doch was sie an Auge und Passsicherheit heute zeigte, war vom allerfeinsten, ebenso wie ihre brillante Schusstechnik, mit der sie diesmal gleich zweimal die gegnerische Torfrau überlistete, nachdem sie vorher schon mal die Latte anvisiert hatte. Chapeau und verdienter Szenenapplaus, als sie in der 78. Minute für die nicht mal halb so alte Lea Stührenberg ausgewechselt wurde!

 

Der Gegner aus dem Münsterland erwies sich an diesem Tag als  bei weitem nicht so stark wie Mecklenbeck am letzten Sonntag und kam gegen die wieder souveräne FC- Defensivabteilung kaum zu nennenswerten Torabschlüssen, sodass FC-Torfrau Laura Fuhlhage einen ruhigen Nachmittag erlebte. Der FC hatte das Spiel von Beginn an im Griff ,erzielte das Führungstor aber erst kurz vor der Halbzeit durch Jana Wiemann-Großpietsch mit einen eleganten Heber über die Torfrau hinweg.

 

FC-Coach Mario Gottschalk mahnte in der Pause zu weiterer Wachsamkeit, da er mit verstärkten Angriffsbemühungen der Gäste rechnete. Doch es sollte anders kommen: Bis zur 56. Minute hatte DonVoß seine Führung auf 3:0 ausgebaut: zunächst gelang Wiemann-Großpietsch – unter freundlicher Mithilfe von Ostbeverns Türfrau Sophia Lenz – mit einem Kunstschuss aus spitzem Winkel das 2:1, nur fünf Minuten später hatte sich Milena Szymkowiak in der Sturmmitte energisch durchgesetzt und sogar auf 3:1 erhöht. Damit war der Drops eigentlich gelutscht, zumal der Coach am Spielfeldrand weiterhin keinerlei Nachlässigkeiten duldete. Den Schlusspunkt setzte Nele Busch in der 77. Minute – nach feiner Vorarbeit von Anna-Lena Meier.

 

Die DonVoß-Ladies scheinen also in der Westfalenliga angekommen, wenn man so vermessen sein will, dies nach nur drei Spieltagen schon zu sagen.

 

 

 

 

Frauen-Bezirksliga

FC Donop-Voßheide II – Bünder SV  1:1  (0:0)

 

Die FC-Zwote hätte das Glücksgefühl der Frauenteams an diesem Spieltag vollkommen machen können –  wenn das Spiel 10 Sekunden eher abgepfiffen worden wäre. Denn erst mit dem allerletzten Freistoß von Bünde in der Nachspielzeit fiel der Ausgleich – und die FC-Spielerinnen auf den harten Boden der Bezirksligawirklichkeit.

 

Den Sieg hätten sie auch verdient gehabt, denn nach einer recht schwachen und von wenig Torszenen gekennzeichneten ersten Halbzeit, hatte der FC ein klares Chancenplus im zweiten Durchgang. Als in der 83. Minute endlich der FC-Führungstreffer durch Julia Tavernier fiel, hatten alle schon den ersten Sieg in der neuen Liga vor Augen, bis zu der fatalen Unaufmerksamkeit in der Abwehr in den Schlusssekunden. Das ist bitter. Aber die Mannschaft, die sich im Vergleich zum Vorsonntag merklich gesteigert und eine entschlossenere Körpersprache gezeigt hatte, scheint tatsächlich erst einmal alle Fehler machen zu müssen, um dann daraus zu lernen. Gut dass die Saison – so Corona will – noch lang ist!

 

 

 

 

 

 

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