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Kreisliga A Detmold

Kreisliga A Detmold – Vorbericht 8. Spieltag 2020/21

Was ist das schön, dass im Detmolder Kreisoberhaus so fleißig gekickt wird – etwas Ablenkung in keiner so einfachen Zeit. Schaut mal hinein in den Vorbericht.

Schlagen die Brokmänner dem BSV ein Schnippchen?

Kreisliga A Detmold (hk). Unter der Woche fanden noch drei Nachholspiele statt. Zudem steht am kommenden Dienstag die erste Runde im Kreispokal an. Auch am gewöhnlichen Sonntag wird gespielt, mit dem vollen Achterpack im Detmolder Kreisoberhaus. Der bislang so bemerkenswert konstant starke Blomberger SV will es ebenso dieses Mal wissen, hat alle sieben Saisonspiele gewonnen, gastiert nun bei der Überraschungsmannschaft FSV Pivitsheide. Noch eindrucksvoller hat der Tabellenzweite SG Brakelsiek/Wöbbel überrascht. Sie begrüßen zum Spitzenspiel den zuletzt schwächelnden Türkischen SV Horn. Derweil hofft am Ende der Tabelle der TuS Horn-Bad Meinberg auf den ersten Saisonsieg im achten Versuch. Vielleicht bricht gegen den SC Türkgücü Detmold ja endlich der Bann.

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

SV Diestelbruch/Mosebeck vs. TuRa Heiden

(hk). Reichlich Körner gelassen haben die Akteure vom SV Diestelbruch/Mosebeck bei den Torlos-Partien zuletzt in Hörste und Oesterholz. Die Kunstrasen-Kicker sind das tiefe Geläuf im Herbst nicht mehr gewohnt. Das kostet eine Menge Kraft. Folglich war Schonzeit angesagt, verordnete Coach Roy Wangert (Bild rechts) seinem Team eine „lockere Trainingseinheit“, wie es Di-Mo-Pressesprecher Arne Dreier Lippe-Kick in den Notizblock diktiert. Als Fohlen-Fan ist er von Natur aus in diesen Tagen ganz gut gelaunt, weshalb er frohen Mutes bezüglich der Personalsituation anmerkt: „Ich bin positiv, dass alle Spieler, die beim Training noch ausgesetzt haben, am Wochenende wieder einsatzbereit sind.“ Die Sehnsucht ist gewaltig, endlich wieder im heimischen Dörenwald-Stadion zu spielen, möchte man den Blick auf das eigene Handeln richten. „Wenn es uns gelingt, dass wir wieder zu unserem Spiel finden, rechnen wir uns auch gegen Heiden etwas aus.“ Man benötigt kein Mathematik-Diplom, um schnell zu erkennen, dass mit einem Heimerfolg der kommende Gegner überholt wird. Dem dann besseren Torverhältnis sei Dank. Dreier hofft, dass die Jungs seinem Namen alle Ehre machen, natürlich nur sportlich, versteht sich. Angetan zeigt er sich von den Coaching-Qualitäten des neuen Übungsleiters: „Unsere Defensive überzeugt in dieser Saison – das war in der Kürze der Zeit unter Roy so nicht zu erwarten. Jetzt muss die Offensive noch Lösungen finden.“ Auch hier ist das Vertrauen in das Trainerteam und die rot-weiße Equipe grenzenlos. Arne Dreier wird von der Wiedersehensfreude gepackt, blickt er doch zugleich auf die Gegenseite: „Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Thorsten Geffers, den ich aus alten Zeiten sehr gut kenne.“ Alexander Schlegel steht wieder zur Verfügung. Simon Jevsovar ist weiterhin rot-gesperrt. Justus Lopsien wird in der Zweitvertretung Einsatzzeit erhalten.

 

 

Der Hexenkessel Dörenwald hat es Heiden-Coach Thorsten Geffers so richtig angetan. Die Aufgabe beinhaltet keine Vergnügungssteuer, attestiert er dem Gegner unter Wangert einen „guten Saisonstart.“ Vor allem die Auftritte gegen die Aufstiegsaspiranten TSV Horn (1:1) und Berlebeck/Heiligenkirchen (1:0) haben mächtig Eindruck bei ihm hinterlassen. Die Heidener, die an der heimischen Anfield Road heißblütige Fans hinter sich stehen haben, werden sich schnell heimisch fühlen, wenn vom Pöbel-Hügel die eine oder andere Verbalattacke von einem Di-Mo-Edel-Fan auf das Spielfeld schwirrt. Geffers liebt solch eine „besondere Atmosphäre. „Ich mag das und meine Jungs freuen sich auch schon darauf“, ist der Mensch eben doch ein Gewohnheitstier. Nach den beiden Niederlagen bei der FSV Pivitsheide (2:3) und in Blomberg (0:3) besaß das jüngste Heimspiel gegen den TuS Eichholz/Remmighausen durchaus eine vorentscheidende Bedeutung. Mit Glanz und Gloria bestanden sie diese Prüfung, zerlegten den Aufsteiger in seine Einzelteile, sprangen auf den dritten Platz. Diese Positionierung möchten die Heidener nicht mehr hergeben, lässt es sich doch mit dieser Höhenluft leichter atmen. Geffers hat ein paar Gratis-Tipps für seine Schützlinge parat: „Es wird wichtig sein, körperlich präsent zu sein und dagegenzuhalten. Dabei müssen die Jungs auch einen kühlen Kopf bewahren und sich nicht durch äußere Umstände beeinflussen lassen.“ Meint Thorsten Geffers damit etwa den Pöbel-Hügel? Auf dem Spielfeld umkämpft, doch danach gesellig, so erwartet es Geffers. „Das“, so unterstreicht er im Lippe-Kick-Talk, „zeigt auch den Respekt und die Sympathie der beiden Klubs untereinander. Ich freue mich auf das Spiel und auch auf Michael Cucchiara sowie Arne Dreier. Wir kennen uns schon ewig und haben ein prima Verhältnis zueinander.“ Fynn Weiser und Patrick Grabosch geben ihr Comeback im 16-Mann-Kader. Auf die langzeitverletzten Pellkofer und Drewes wird er weiterhin verzichten. Auch Pyrlitesku (Leiste), Peter Werner (privat verhindert) und Schwabauer (5. Gelbe) müssen am Sonntag notgedrungen aussetzen.

 

 

Rainer Eickermann ist ab 15.00 Uhr der Referee auf dem Kunstrasenplatz in Diestelbruch.

 

 

TuS Eichholz/Remmighausen vs. BSV Müssen

(hk). Mit einem Erfolgserlebnis aus dem letzten Vergleich geht TuS-Trainer Tim Hosch in diese Partie mit dem BSV Müssen. Respekt klingt in der Stimme von Hosch durch, denn er hat eine Spitzenposition in der etwas anderen Tabelle für sie parat: „Man muss dem Kollegen ein Kompliment machen. Von den vier Aufsteigern macht Müssen aktuell sicher den besten Eindruck. Sie haben sich gut verstärkt, haben einen breiten Kader und spielen defensiv sicher und offensiv zielstrebig“, erwartet seine Grün-Weißen daher eine sehr knifflige Aufgabe. Dennoch verfügen die Hausherren ebenfalls über einige herausragende Qualitäten, die vor allem im Angriffssektor zu finden sind. „Wir kommen langsam in der Liga an. Auf einen Schritt vorwärts folgen auch mal zwei Schritte rückwärts. Aber wir wissen, woran wir arbeiten müssen“, so die Erkenntnis von Hosch. Neben der mentalen Komponente, dass mehr Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten förderlich wäre, gesellt sich auch der Match-Plan hinzu, der dem Gegner aufoktroyiert werden soll. Weder beim 2:5 gegen Brakelsiek/Wöbbel und erst recht nicht beim Angsthasen-Fußball in Heiden (0:6), haben die Hosch-Männer mit Mut und Überzeugung gespielt. Zudem sollte sich der Tabellen-Dreizehnte auch ein Stück weit dem Gegner anpassen. Hosch empfiehlt seiner Mannschaft: „Dazu werden wir die Intensität und auch die Schnelligkeit im Spiel von Müssen annehmen müssen. Zeit, -Raum- und Gegnerdruck werden hochgehalten vom BSV. Dies provoziert Fehler, die bestraft werden. Und genau hier werden wir auch ansetzen wollen. Im besten Fall verwenden wir die Stärken von Müssen gegen sie“, klingt dies nach einem wahrlich ansprechenden Schlachtplan. Vor den heimischen Fans wollen die TuS-Jungs die volle Punktzahl einfahren. Marco Barkowski und der gesperrte Tim Werner (Bild links) fallen aus, aber Shooting-Star Noel Krumme vermeldet Einsatzbereitschaft. Hosch prophezeit via Lippe-Kick: „Es wird ein 50/50-Spiel. Dessen sind wir uns bewusst“, wird es ein großes Happening für die grün-weiße Fußball-Familie, spielen im Vorfeld doch die beiden Reserveteams.

 

 

Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen kennt der BSV Müssen den folgenden Rivalen aus einer mehrjährigen gemeinsamen Zugehörigkeit im Detmolder Kreisunterhaus. Deshalb halten sich die Geheimnisse voreinander arg in Grenzen. „Der TuS Eichholz/Remmighausen hat sich stark entwickelt, gerade im Offensivbereich“, geben die zwölf erzielten Tore ein eindrucksvolles Zeugnis davon ab. Vor allem der 7:2-Heimsieg über den Mitaufsteiger SF Oesterholz/Kohlstädt sorgt für großes Staunen beim BSV Müssen-Coach Jan Brinkmann (Bild links). Der Aspekt, der für seine Jungs interessant sein könnte: „Defensiv haben sie immer mal wieder ihre Schwächephasen“, vermisst er hier die Kontinuität bei den Grün-Weißen. Ein mögliches Erfolgsrezept für den BSV Müssen wäre daher ein frühes Tor, wodurch der Gegner das Risiko erhöhen muss, was Räume offeriert. Vor zwei Spielzeiten gab es einen deutlichen Kantersieg für die Müssener. Im letzten Jahr war die Angelegenheit zwischen den beiden Neuankömmlingen schon deutlich enger, weshalb er den TuS als eine „Überraschungsmannschaft“ apostrophiert. Bis auf die eine oder andere kurzweilige hitzige Diskussionen war das Verhältnis zu den Hausherren stets einwandfrei. Jona Brinkmann (Bild rechts) wird zumindest die komplette Hinserie mit einem Innenbandriss ausscheiden. Den eigenen Bruder bezeichnet er als den „wichtigsten Defensivspieler“, war er doch auch für eine kultivierte Spielkultur entscheidend verantwortlich. Da die Verletzungskeule den BSV Müssen mit ganzer Härte getroffen hat, wird es für die Blau-Weißen zuvorderst darum gehen, sich bis zur Winterpause „irgendwie durchzuwursteln“, so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Die Not macht erfinderisch, wird ein Handball-Spieler reaktiviert, der seit vielen Jahren nicht mehr gegen die Kugel getreten hat. Wahnsinn: Aus einem ursprünglichen 40-Mann-Kader ist gerade einmal die Hälfte übriggeblieben. Brinkmann lässt sich davon nicht entmutigen, erklärt im Lippe-Kick-Gespräch: „Wir können und wollen mit dieser Truppe gewinnen“, wird der TuS Eichholz/Remmighausen gewiss mit dem einen oder anderen unbekannten Gesicht am Sonntag Vorlieb nehmen. Um nicht noch weitere Ausfälle zu riskieren, stand im Training unter der Woche die Regeneration klar im Vordergrund. Im Gegensatz zum Speedy Gonzales des BSV Müssen, Pascal Swoboda, trauert Brinkmann einem verpassten Heimsieg gegen den SC Türkgücü Detmold hinterher. Unter der Woche teilte man sich bekanntlich beim 1:1 die Punkte. „Wir haben selten so überlegen gespielt. Wir hätten unbedingt die drei Punkte mitnehmen müssen“, bedauert Brinkmann den Verlust von zwei Punkten und den Ausfall von Jona Brinkmann.

 

 

Erdogan Sayan leitet ab 15.00 Uhr dieses Spiel auf dem Kunstrasenplatz in Remmighausen.

 

FSV Pivitsheide vs. Blomberger SV

(ab). Für FSV-Coach Dennis Brokmann stellt der Blomberger SV „die Mannschaft in der Kreisliga A dar, die ganz allein über den Aufstieg entscheidet.“ Seine Begründung: „Sie haben die beste Mannschaft mit den besten Einzelspielern.“ Er weiß, dass seiner jungen Mannschaft eine große Prüfung bevorsteht: „Sie werden uns vor große Probleme stellen, die wir versuchen bestmöglich zu lösen.“ Nach dem Sieg am Mittwoch gegen den Türkischen SV Horn wurde bewusst keine Trainingseinheit mehr angesetzt, damit die Jungs „ein paar Tage Pause hatten, um Kraft zu schöpfen.“ Denn am Sonntag muss der FSV erneut „alles geben und versuchen, das Spiel so lange wie möglich spannend zu gestalten. Selbstverständlich müssen wir versuchen über unsere Einstellung, das heißt laufen, kämpfen, 100 % geben, den Gegner zu ärgern. Wir müssen mutig sein und trotzdem versuchen, unsere Idee von Fußball umzusetzen. Was dann dabei rauskommt wird maßgeblich der Blomberger SV bestimmten, die ganz klar favorisiert sind.“ Dennoch will sich der FSV Pivitsheide „nicht verstecken und zeigen, dass auch wir in diesem Spiel unsere Möglichkeiten haben.“ Drei Spieler sind verletzt und zwei sind krank. „Ansonsten stehen alle Jungs zur Verfügung und der Kader ist bestens aufgestellt“, so Brokmann.

 

Der Aufschwung beim Kontrahenten ist auch in Blomberg niemandem verborgen geblieben. Zumindest meint Coach Mike Winkler, dass der FSV Pivitsheide „offensichtlich in der Liga angekommen“ sei und „mit dem Umbruch zum Jugendstil den richtigen Weg eingeschlagen“ hat. Allein „das Spiel gegen TSV Horn ist dazu nur ein weiterer Beleg und Warnung für uns.“ Zwar ist man sich der Favoritenrolle bewusst, die Nelkenstädter müssen aber im Vergleich zum „Spiel gegen SuS Pivitsheide eine Leistungssteigerung und disziplinierte Spielweise an den Tag legen, um erfolgreich zu sein.“ In Sachen Personal muss der BSV möglicherweise auf die angeschlagenen Jakup Zejglic und Konrad Maca verzichten, Milinski und Wilhelmi fallen weiterhin aus.

 

Um 15.00 Uhr pfeift der Unparteiische Florian Engelke die Partie an.

 

SuS Pivitsheide vs. Post TSV Detmold II

(hk). Ganz viele bekannte Gesichter sehen sich an der gemeinsamen Wirkungsstätte am kommenden Sonntag. „Die halbe Mannschaft besteht aus bekannten, ehemaligen Jungs aus Pivitsheide“, so die Gegner-Beobachtung von SuS Pivitsheide-Kicker Denis Zurheide (Bild rechts). Lieber möchte er jedoch den Fokus auf das eigene Team lenken, benötigen die Lila-Grünen jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. „Wichtig ist, dass wir an uns glauben und die Tugenden, die uns stark machen, auch umsetzen.“ Welche wären das denn im Detail? „Dazu gehören Konzentration, Siegeswille und vor allem ein Team auf dem Platz darzustellen. Schaffen wir es, das umzusetzen, war es noch für jeden Gegner schwer, gegen den SuS „Einigkeit“ Pivitsheide zu spielen“, soll das zweite Wort im Vereinsnamen Symbolcharakter für die Kuczer-Kicker einnehmen.

 

 

Vor allem kennt man sich. Quasi in jedem Spiel werden mit dem Gegner irgendwelche Erinnerungen geteilt. An sich ist das Spieltag für Spieltag im lippischen Fußball ein ganz normaler Vorgang. Einige Male hat dies sicherlich auch Post TSV Detmold II-Spielertrainer Daniel Wichmann so gespürt. Vor dem Gastspiel an der Hebbelstraße ist das Erinnerungsvermögen aber präsenter, plaudert er doch gegenüber Lippe-Kick, warum diese Rückkehr so speziell ist: „Das kommende Spiel ist nicht nur für mich, sondern auch für einige unserer Spieler ein ganz besonderes. Ich selber habe zwischen meinem 12. und 29. Lebensjahr nahezu ununterbrochen für SuS Pivitsheide gespielt und freue mich auf das Wiedersehen mit vielen Bekannten! Auch Spieler wie Tom Kliever, Dimi Block (Bild links), Manuel Wichmann, Roman Thissen, Artur Lobas und Ruben Neumann haben eine Vergangenheit bei diesem Verein. Deshalb ist klar, dass es gefühlt kein Spiel wie jedes andere ist. Wir freuen uns auf das Wiedersehen“, werden in diesen Tagen nicht viele Hände geschüttelt, eher Fäuste berührt. Die vier SuS-Punkte aus den beiden Nachbarschafts-Duellen gegen den BSV Müssen und RSV Hörste haben auch bei Wichmann für Anerkennung gesorgt. Der Aufwärtstrend ist unverkennbar, wird auch nicht durch das 1:5-Debakel beim Über-Team in Blomberg geschmälert. Hinzu kommt der Meister der Motivation, Karsten Kuczer, der die perfekte Klaviatur zwischen Zuckerbrot und Peitsche spielt. Daher gilt für den Postler mit SuS-Stallgeruch: „Wir sind also mehr als gewarnt, kennen viele Spieler natürlich noch sehr gut aus der gemeinsamen Zeit. Ich denke, die Motivation, gerade dieses Spiel zu gewinnen, wird auf beiden Seiten sehr hoch sein. So ein Spiel willst du unbedingt gewinnen.“ Um tatsächlich die Maximalausbeute am Ende des Tages zu realisieren, muss läuferisch, spielerisch und kämpferisch viel geleistet werden, weshalb zumindest den ersten beiden Elementen im Training unter der Woche Priorität eingeräumt worden ist. Die Tor-Orgie beim 5:4 gegen Schlusslicht TuS Horn-Bad Meinberg hat für mächtig Stirnrunzeln bei Wichmann gesorgt, die Sinne geschärft. Nun fordert er mehr Souveränität gegen den Vorletzten der A Detmold. Bis auf den rot-gesperrten Semih Durmaz kann der Post TSV Detmold II in Bestbesetzung auflaufen.

 

 

Bahman Kiadaliri pfeift dieses Spiel ab 15.00 Uhr auf dem Rasenplatz an der Hebbelstraße in Pivitsheide V.H.

 

TuS Horn-Bad Meinberg vs. SC Türkgücü Detmold

(hk). Die glorreiche Perspektive, viel gutzumachen, erkennt TuS-Trainer Sascha Möller blitzschnell: „Sonntag haben wir die große Chance, unsere Lage mit einem Spiel massiv zu verbessern. Und ich hoffe, dass die Jungs sich darauf freuen und positiv ins Spiel gehen, um endlich entsprechend ihrer Fähigkeiten auch Punkte einfahren zu können.“ Mit einem Heimsieg im Waldstadion könnten die Kurstädter bis auf den elften Rang springen, somit einige Teams hinter sich lassen. Wie fällt seine Gegner-Bewertung aus? „Jedes Spiel von Türkgücü war bisher sehr knapp und ich erwarte, dass sie auch gegen uns eine geschlossene Mannschaftsleistung abrufen werden und es für uns eine schwere Aufgabe wird, sie zu knacken“, wird wohl auch hier Spannung ein echter Faktor sein. Dennoch ist das Urvertrauen in sein Team trotz der Sieglos-Serie groß: „Ich bin aber überzeugt, dass der Knoten bei uns bald platzt und am liebsten schon am Sonntag.“ Stellmach und M. Bovino stehen am Sonntag nicht zur Verfügung, doch der Kader besitzt genügend Tiefe: „Unsere Gäste haben eine in Summe sehr erfahrene Truppe, die weiß, wie man in der A-Liga Schlachten schlägt und besteht”, ist Bewunderung bei Möller zu beobachten.

 

 

Etwas verwundert zeigt sich SC Türkgücü-Trainer Erhan Eksioglu durchaus, dass die Kurstädter so tief in der Tabelle gesunken sind. „Sie besitzen eigentlich eine gute Mannschaft“, erklärt er dazu bei Lippe-Kick. Die Residenzler sind in diesen Tagen vielfach beschäftigt, haben erst am Mittwoch in Müssen gespielt, werden beim Freitags-Training sich gewissenhaft auf die folgende Aufgabe vorbereiten. „Wir trainieren derzeit sehr gut und sind auch sehr gut vorbereitet. Wir wollen unser Spiel machen und den Gegner es so schwer wie möglich machen“, liefert Eksioglu einen Einblick. Der eine oder andere Ausfall droht, wird bis zum Match-Day hier mehr Klarheit existieren. Der Sportclub-Coach gibt die Zielsetzung bereits aus: „Wir wollen die volle Ausbeute, haben aus den letzten drei Spielen vier Punkte geholt und eine sehr unglückliche Niederlage. Ich bin mir auch sicher, dass meine Jungs alles geben werden, um das Spiel für sich zu entscheiden“, soll der zweite Saison-Sieg mit einem „fairen und schönen Spiel“ verbucht werden.

 

 

Ab 15.00 Uhr auf dem Rasenplatz im Waldstadion der Referee: Justin Hegerding.

 

SG Brakelsiek/Wöbbel vs. Türkischer SV Horn

(ab). Mit dem TSV Horn kommt „das erste Schwergewicht dieser Liga“ zur SG Brakelsiek/Wöbbel. Einige Namen im Kader des TSV sind Coach Falk Weskamp geläufig, so zum Beispiel die Keles-Brüder Cihat und Oguzhan. „Beides gute Fußballer, sie haben schon enorme Qualität“, findet Falk Weskamp. Die Niederlage des TSV unter der Woche beim FSV Pivitsheide bewertet der Coach nicht über: „Das passiert halt mal in der Woche, da weißt du doch nie, wer dann da ist und wer nicht da ist.“ Grundsätzlich gehört der TSV Horn für Weskamp mit Blomberg „zu den Mannschaften, die am Ende oben mitspielen.“ Der Plan der SG ist „relativ einfach. Wir stellen uns nie auf irgendwelche Gegner ein, wir wollen versuchen unser Spiel durchzudrücken. Wir spielen zu Hause und wollen bestmöglich abliefern, zu was das am Ende reicht“ weiß Weskamp im Vorfeld natürlich nicht: „Ich kann nicht in die Glaskugel gucken. Wenn ich das könnte, dann hätte ich schon viel Geld bei Tipico verdient.“ Neunzig Minuten lang ein „unbequemer, lauffreudiger Gegner zu sein“, nimmt man sich vor und dann will man „mal gucken, wie die damit umgehen.“ In der Vorwoche hatte die SG beim Sieg bei Türkgücü Detmold das Glück auf ihrer Seite, „das kann sich aber im Fußball auch schnell immer wieder drehen“, will Weskamp deshalb nicht darauf setzen, dass die Fortuna über der Emmer-Kampfbahn in Schieder-Schwalenberg auftaucht. „Deswegen sehen wir der ganzen Sache erstmal ganz entspannt entgegen. Wir freuen uns auf ein Heimspiel. Wir haben Doppelspieltag, die zweite spielt vor uns und wir hoffen auf viele Zuschauer am Platz und dann wollen wir mal gucken, was uns da entgegenkommt und dem werden wir uns stellen.“

 

Vor der bisherigen Saison der SG Brakelsiek/Wöbbel zieht TSV-Coach Thorsten Schmiech seinen Hut: „Brakelsiek hat 15 Punkte und bereits 22 Tore geschossen und steht derzeit hervorragend da. Es wird für uns also ein extrem schweres Auswärtsspiel, was wir im Gegensatz zu Mittwoch einfach gieriger angehen müssen, um da was mitnehmen zu können.“ Allzu viel kann der Coach zur SG aber nicht sagen, „weil letztes Jahr beide Spiele ausgefallen sind und ich lediglich einen Eindruck im Spiel bei Türkgücü sammeln konnte.“ Letztlich geht es aber um seine Truppe: „Wir müssen unsere Qualität besser auf den Platz bekommen und durchsetzen, dann können wir auch jedes Spiel gewinnen.“ Der Kader der Gäste wird bis auf Enes Ulun komplett sein.

 

Peter Rehrmann hat ab 15.00 Uhr die Spielleitung.

 

FC Fortuna Schlangen vs. SF Berlebeck-Heiligenkirchen

(ab). Die Vorzeichen sind recht eindeutig vor diesem doch recht ungleichen Duell. Die Sportfreunde Berlebeck-Heiligenkirchen tippt Betreuer Andre Jesse am Ende der Saison unter „die ersten fünf. Die haben vierzehn Punkte, zehn Punkte mehr als wir. Sie sind vierter, haben ein Spiel mehr als wir. Das Torverhältnis ist einfach umgekehrt. Die haben einiges geschossen und sie haben acht Gegentreffer.“ Bei der Fortuna sieht es genau andersrum aus. Erst sechs geschossen, dafür einiges kassiert. Dennoch zeigt die Formkurve schüchtern nach oben. „Wir haben das letzte Spiel am siebten Spieltag gewonnen, drei Punkte mitgenommen.“ Es waren der erste Sieg der Saison. Und jetzt daraus ausruhen? Mitnichten! „Wir müssen weiter hart arbeiten“, fordert Andre Jesse. „Berlebeck wird ein sehr harter Gegner werden, wo ich mir nicht das meiste ausrechne, aber Tagesformabhängig ist alles möglich.“ Aber nicht nur das Spiel am Sonntag, sondern „die ganze Saison“ wird sehr schwer für Schlangen, „aber wenn wir wie in Hörste mit der Einstellung, der Ordnung und vor allem den zur Verfügung stehenden Spieler sollte es vielleicht lange ein spannendes Spiel bleiben.“ Zwar ist es „auf dem Papier eine klare Sache, Berlebeck ist der Favorit ist, aber ich bin der festen Überzeugung, dass wir auch starke Mannschaften mit ein bisschen Glück einen Punkt holen kann.“ Die Trainingswoche wurde schwerpunktmäßig dafür genutzt, um am Abschluss zu arbeiten, am Passspiel und auch läuferisch hat man was gemacht. „Mark [Meinhardt; Anm. d. Red.] hat immer gute Trainingsvorbereitungen gemacht und das Training ist auch immer gut besucht, dafür, dass wir viele Studenten haben“, so Jesse.

 

In den letzten Jahren waren die Duelle mit der Fortuna aus Schlangen „immer sehr schwierige Partien“, erinnert sich Matthias Kuhlmann. Doch dieses Jahr hat sich „das Schlänger Gesicht wieder komplett verändert. Das macht es, was das Einschätzen des Gegners angeht, auch deutlich schwerer für uns“, so der Sportfreunde-Obmann. Die Gäste haben aktuell noch „diverse angeschlagene Spieler“ und werden „auch ein bisschen durchrotieren müssen, um wieder die bestmögliche Truppe auf den Platz zu bekommen.“ Dennoch war die Trainingswoche ordentlich. „Nichtsdestotrotz bedeutet es, Sonntag erstmal hart zu arbeiten und das, was wir uns vorgenommen haben, dementsprechend auf den Platz zu bringen, um punkten zu können. Das ist die Zielsetzung für Sonntag“, so Kuhlmann. „Also erst einmal arbeiten und dann hoffentlich punkten.“

 

Max Meckelmann leitet das Spiel, um 15.00 Uhr ist Spielbeginn.

 

CSL Detmold vs. SF Oesterholz-Kohlstädt

(ab). Diese Begegnung verspricht im Vorhinein viele Tore. Letzten November gewann der CSL Detmold in Oesterholz mit 5:3, „wo sie wirklich eine starke Partie abgeliefert haben. Fast ein Jahr später sieht man sich nun eine Klasse höher wieder“, so Björn Brinkmann, der den Gastgeber unter die Lupe genommen hat: „CSL konnte aus den letzten fünf Spielen neun Punkte holen und hat sich aus dem Tabellenkeller rausgeschlichen.“ Was der Obmann bemerkenswert findet: „Es ist eine absolut faire Truppe. Sie mucken nicht auf, lassen den Schiedsrichter in Ruhe, kümmern sich nur um ihre Aufgaben. Vielleicht ist das ein bisschen das Erfolgsrezept, um in dieser Klasse auch zu bestehen. Bis jetzt geht es jedenfalls auf.“ Die Sportfreunde dagegen stehen mit der Punkteausbeute und dem Tabellenstand „noch lange nicht da“, wo sie gerne hinwollen. Das Spiel zuletzt gegen Diestelbruch-Mosebeck stimmt den Obmann aber wieder positiv: „Wir können gegen jeden Gegner mithalten, wenn wir die individuellen Fehler abstellen. Die Jungs lernen von Spiel zu Spiel und während man in der Kreisliga B noch Rückstände ab der 75. Minute aufholen konnte, wird es nun eine Klasse höher immer schwieriger. Deswegen muss so lange wie es geht die Null stehen.“ Offensiv kommt Oesterholz-Kohlstädt immer zu Chancen, so wäre auch gegen Diestelbruch ein „dreckiger Sieg“ drin gewesen. Die kommenden beiden Spiele werden richtungsweisend für den Aufsteiger. Nach dem Spiel gegen den Mitaufsteiger steigt das Derby gegen Schlangen. „Die Spiele werden zeigen, ob der Pfeil nach oben zeigt oder wir uns weiterhin im Keller aufhalten werden.“ Am Sonntag erwartet Brinkmann „erst einmal ein Kampfspiel auf eventuell tiefem Geläuf. Das wird nicht schön oder ansehnlich, aber enorm kräftezehrend. Die Mannschaft mit der höheren Laufbereitschaft wird das Spiel gewinnen“, so seine Vermutung. „Und Tore fallen eh bei diesen beiden, offensiv ausgerichteten Mannschaften.“ Personell müssen die Sportfreunde auf Lars Haase und Felix Hüpping verzichten. Simon Strohdiek steht auf der Kippe.

 

Um 15.00 Uhr ist Anstoß auf dem Sportplatz Hohenloh.

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