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Kreisliga B1 Lemgo

Kreisliga B1 Lemgo – Vorbericht 9. Spieltag 2020/21

Aktuell gibt es nur sieben Spiele in der Kreisliga B1 Lemgo. Für diese haben wir wie gewohnt die Vorberichte für euch.

 

 

Duell der Gegensätze auf der Heidelbecker Alm

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Gegensätzlicher kann es nicht sein, wenn am Sonntag Schlusslicht SG Kalldorf auf Tabellenführer SG Sonneborn/Alverdissen II trifft. Andererseits können die Gastgeber befreit in dieses Spiel gehen. Verfolger SC Extertal muss sich mit dem FC Donop-Voßheide auseinandersetzen, die weiteren punktgleichen Verfolger FC Unteres Kalletal mit der Zweitvertretung des FC und die SG Lüdenhausen/Talle/Westorf mit dem SV Wüsten. Abstiegskampf gibt es in den Duellen zwischen dem FC SSW II und der SG Bentorf/Hohenhausen II sowie zwischen dem SC Extertal II und dem VfL Lüerdissen II. Barntrup II hat den TSV Kirchheide II zu Gast. Eine reine Vorsichtsmaßnahme ist die Absage der Partie des TuS Brake II gegen den TSV Kirchheide.

 

Dieser Bericht wird ihnen präsentiert von:

 

 

Von Andre Bell & Henning Klefisch

 

FC SSW II vs. SG Bentorf/Hohenhausen II

(ab). SSW-Coach Simon Dümpe sieht seine Mannschaft und den Gegner „auf Augenhöhe.“ Die SG schätzt er wie folgt ein: „Die haben einige erfahrene Leute dabei, zum Beispiel Nils Otto, gegen den ich mich auch noch an einige Duelle in der A-Liga erinnern kann.“ Dennoch hat aber auch der FC SSW II „in den letzten Spielen gezeigt, dass wir mit allen mithalten können und unser System gefunden haben. Gerade defensiv sind wir unangenehm zu spielen, da wir alles ordentlich verschieben.“ Die nächsten beiden Spiele, nach dem Heimspiel gegen Ben/Hoh II geht es zum FC Donop-Voßheide II, sind „richtungsweisend“ für den Aufsteiger. „Daher werden wir alles reinlegen, um die Punkte am Sporker Holz zu lassen.“ Personell hat Dümpe zwar noch „einige Fragezeichen“, ist aber „guter Dinge, dass wir eine ordentliche Truppe aufs Feld schicken.“

 

Ähnlich wie Simon Dümpe schätzt auch Leon Hartwig das Spiel und den Gegner ein: „Der FC SSW II ist genauso wie wir unten in der Tabelle wiederzufinden, deswegen wird es darauf ankommen, wer den Kampf mehr annimmt und mehr Willen zeigt, dieses Spiel gewinnen zu wollen.“ Auch für die Gäste aus dem Kalletal ist es ein „wichtiges Spiel, in dem es um wichtige Punkte geht, um etwas Abstand nach unten zu schaffen, aber auch den Anschluss nach oben zu halten. Deswegen wollen wir unbedingt gewinnen“, so der Co-Trainer. Mit welchem Personal die SG aufläuft, wird sich erst am Samstag klären.

 

Um 12.30 Uhr pfeift Ersin Polat die Partie an.

 

SC Extertal II vs. VfL Lüerdissen II

(ab). Wenn man nach „der Tabellen-Konstellation“ geht, „sind Sie leichter Favorit“, meint SCE-Coach Lars Pielsticker über den VfL Lüerdissen II. Der Coach geht davon aus, „dass es ein kämpferisches Spiel von beiden Seiten wird.“ Alternativlos ist das Ziel des SC Extertal II: „Wir wollen natürlich die drei Punkte zu Hause behalten und dafür werden wir auch alles geben.“ Und Pielsticker ist sich sicher: „Wenn wir so auftreten wie in der ersten Halbzeit gegen Kirchheide und unsere Chancen besser verwerten, wird es ein interessantes Spiel.“ Und allmählich wird es im Kader auch wieder besser, „außer zwei, drei Ausfälle habe ich alle an Bord“, so Pielsticker.

 

Dragan Sumanovic sieht sein Team noch immer im Abstiegskampf, trotz der bislang guten Saison. „Extertal ist das Team, was mit uns gegen den Abstieg kämpft und dementsprechend am Sonntag wahrscheinlich in Bestbesetzung auflaufen wird“, vermutet der Coach. Auch er rechnet damit, „dass es ein hart umkämpftes Spiel wird.“ Seiner Einschätzung nach wird „das Team gewinnen, das den größeren Willen zeigt. Nuancen werden das Spiel entscheiden. Wer als erster ein Tor schießt, wird gewinnen.“ Im Hartplatz in Bösingfeld sieht Sumanovic einen Heimvorteil für den SCE II: „Das Spielfeld bzw. der Untergrund wird Extertal ein wenig in die Karten spielen.“ Aber darauf ist man in Lüerdissen vorbereitet: „Wir haben unter der Woche bei uns auf Asche trainiert, so dass ich von meinem Team erwartet, dass es weiß, was da auf uns zukommt und wie der Ball auf asche rollt.“ Außerdem erwartet er, dass seine Truppe „alles raushaut, um endlich wieder mal einen Dreier zu holen.“ Denn „in Wirklichkeit ist das wieder ein Sechs-Punkte-Spiel und das letzte Mal haben meine Jungs mit Bravour vergeigt.“ In Sachen Personal verhält es sich beim VfL Lüerdissen II „wie mit russisch Roulette. Ich weiß immer erst kurz vor Spielbeginn, wer alles aufläuft, weil immer einige unberechenbare Faktoren eine Rolle spielen wie z.B., wie sieht es bei unserer ersten Mannschaft aus. Dann ist Grippezeit und Urlaubszeit.“ Deshalb wäre Sumanovic schon zufrieden, wenn er „am Sonntag 13 Spieler zusammenbekommt, die wettbewerbsfähig sind.“

 

Um 12.30 Uhr ist Anstoß, Herbert Indenbirken leitet die Begegnung.

SC Extertal vs. FC Donop-Voßheide

(hk). Extrem zähflüssig war die Vorstellung des SC Extertal beim 3:2-Erfolg in Barntrup. Sportclub-Coach Christian Ziereis fordert folglich nun eine „klare Leistungssteigerung“ von seinen Spielern. Eine ähnlich geartete Performance wird gegen die etwas stärker einzuschätzenden Don/Voß-Jungs wohl nicht noch einmal zum erwünschten Dreier ausreichen. „Es wird auf Kleinigkeiten ankommen, wir dürfen uns keine Fehler leisten, da Don/Voß diese eiskalt ausnutzen wird“, prophezeit Ziereis im Lippe-Kick Gespräch. Er begeht nicht den Fehler, die Leistungsstärke der Blau-Weißen nach dem derzeitigen siebten Tabellenplatz einzuordnen. Ein vorzeigbares Alleinstellungsmerkmal soll auch nach dem Match Bestand haben: Als einziges Team der Liga ist der SC Extertal in dieser Saison noch ungeschlagen. In Urlaubsgefilden weilt Luca Leskowitz, während sich in Summe die Personalsituation deutlich entspannt. Immerhin kehren doch einige Urlauber wieder gen Heimat zurück.

 

Zu einer wahren Lobhudelei setzt Sebastian Milde an, als er über den kommenden Gegner spricht: „Extertal ist dieses Jahr noch konstanter als die letzte Saison. Für mich mein Geheim-Favorit auf den Aufstieg. Die haben einen super Trainer und eine starke Mannschaft“, lobt der FC Donop/Voßheide-Trainer den Tabellenzweiten. Ebenso die infrastrukturellen Möglichkeiten rund um Bösingfeld hat er im Blick. Bezüglich der Platzthematik teilt er Lippe-Kick mit: „Ich drücke denen alle Daumen, dass sie ihren Kunstrasen bekommen. In der Region ist das längst überfällig! Asche-Plätze sind einfach nicht mehr zeitgemäß“, zudem nicht gerade sehr schonend für die Gelenke. Nach einer leichten Erkältungsabstinenz steht Milde (Bild links) gerade einmal eine Übungseinheit zur Verfügung, um seine Schützlinge angemessen auf diese Aufgabe vorzubereiten. Ohne ihn feierte seine Erstvertretung einen knappen 1:0-Erfolg über die eigene Reserve. Bereits drei Saisonniederlagen in acht Partien sind objektiv gesehen auch kein Ruhmesblatt. Das mindert seine hohe Wertschätzung über die Fähigkeiten von seinem Team keinesfalls, verdeutlicht er bei Lippe-Kick: „Aber ich weiß, was in der Mannschaft steckt und wenn wir ab der ersten Minute bis zur letzten uns nur auf das Wesentliche konzentrieren, dann könnte das am Sonntag etwas werden.“ Er führt erläuternd fort: „Wenn man gleich von vorneherein nicht auf Sieg geht, dann sollte man lieber zu Hause bleiben.“ Ob der Erfolgswunsch tatsächlich in Erfüllung gehen wird, müssen seine Don/Voß-Jungs auf dem Spielfeld unter Beweis stellen. Jonas Neumann fehlt definitiv. Weitere Spieler werden in die Reserve abkommandiert.

 

Auf dem Hartplatz in Bösingfeld ist Michael Tautz ab 15.00 Uhr der Spielleiter.

 

 

FC Unteres Kalletal vs. FC Donop-Voßheide II

(hk). Die größte Gefahr lauert für den FC Unteres Kalletal im eigenen Unterbewusstsein. Der Tabellenvorletzte FC Donop/Voßheide II darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn alle erwarten einen deutlichen Heimerfolg der Kalletaler. Leicht wird diese Aufgabe für UK allerdings nicht, denn zahlreiche Spieler fehlen. Mit einem Mini-Kader geht der Tabellenvierte in dieses Aufeinandertreffen. Coach Sven Mingram (Bild rechts) kann nur elf, zwölf Akteure einsetzen, weshalb Magier Mingram ankündigt: „Wir müssen also wieder zaubern.“ Auffällig: Mit Ausnahme vom 5:0 gegen Kalldorf und dem 4:1 bei der SG Sonneborn/Alverdissen II waren es meist knappe Ergebnisse. Auch im Kalletal-Derby bei der SG Bentorf/Hohenhausen II war Spannung Trumpf beim nur müseligen 2:1-Erfolg. Ein erhöhtes Schwierigkeitslevel erwartet er im Vergleich zum Gastspiel in Bentorf, „weil man den Gegner nicht so einschätzen kann“, sensibilisiert Mingram bei Lippe-Kick. Das komplette Improvisationstalent vom Magier ist erforderlich, muss er personell und taktisch einige Änderungen vornehmen. Parallel mit den Aufgaben kann gewachsen werden: „Das Schwierige macht den Reiz als Trainer ja auch aus.“ Trotz deren Niederlagen-Serie von sieben Pleiten hintereinander hat Mingram richtig Respekt vor dem Außenseiter: „FC Donop/Voßheide II hat so einige Ergebnisse dabei, wo sie mich überrascht haben. Also müssen wir wieder voll auf der Hut sein“, werden die kämpferischen Tugenden in Stemmen zum Einsatz kommen.

 

Nur einmal so nebenbei: Wäre man ein Boulevardmedium, würde man wohl voller Effekthascherei davon sprechen, dass sich die Schlinge für den FC Donop/Voßheide II immer weiter zuzieht. Nach nur einem Zähler aus acht Partien ist der Abstand zum rettenden Ufer auf fünf Punkte angewachsen. Die Partie beim Tabellenvierten FC Unteres Kalletal lädt nicht unbedingt zum Träumen ein, weshalb man sich in Geduld üben sollte, wann die erfolgreiche Aufholjagd beginnt. FC II-Coach Nikolas Marek kommuniziert offen und ehrlich: „Der Gegner hat, denke ich, bislang überzeugt und steht wohl nicht ohne Grund weit oben in der Tabelle.“ Die weiße Fahne möchte Donop/Voßheide II auf keinen Fall vorzeitig hissen, wie Marek betont: „Dennoch wollen wir natürlich unser Bestes geben, den Gegner etwas zu ärgern und diesem nicht ohne Widerstand gegenübertreten. Das“, so versichert er glaubhaft gegenüber Lippe-Kick, „wird natürlich für uns eine schwierige Aufgabe, aber die vergangenen zwei Spiele haben gezeigt, dass wir Kämpfe annehmen und führen können.“ Gegen die eigene Erstvertretung verlor man mit 0:1, beim SC Extertal mit 0:4. In beiden Partien präsentierte sich das Marek/Herzog-Team von seiner Schokoladenseite. Es fehlen bei den Gästen: Julius Herzog (Urlaub) und Tim Frömel (Heimat).

 

Rudi Brunke ist auf dem Rasenplatz in Stemmen um 15.00 Uhr der Referee.

 

RSV Barntrup II vs. TSV Kirchheide II

(ab). Barntrup II-Coach Martin Schäfer hat es letzte Woche bereits angesprochen und wiederholt es noch einmal: „Wir spielen auch gegen gute Gegner eigentlich gar nicht schlecht, was fehlt ist mal ein Erfolgserlebnis und das letzte Quäntchen Spielglück. Das muss man sich erarbeiten.“ Schäfer glaubt, dass mit dem TSV ein „unbequemer Gegner“ kommt, der „zu diesem Zeitpunkt schon sehr, sehr viele Punkte“ auf seinem Konto hat und „völlig befreit aufspielen“ kann. Der Druck liegt mehr Seiten des RSV Barntrup II als auf Seiten der Gäste. „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe und wenn meine Mannschaft in diese Partie so hineingeht, dass man denkt, dass man den Gegner im Vorbeigehen schlagen kann, dann hat man sich natürlich gewaltig geirrt.“ Zumindest dem Coach ist „bewusst, dass wir dieses Spiel auf gar keinen Fall verlieren dürfen. Wir müssen eigentlich die Punkte am Platz behalten“, aber das altbekannte Dauerthema „Personal“ hat sich in keinster Weise verbessert. Im Gegenteil. „Aber dieses Jammern mache ich jetzt nicht mehr. Alle Spieler, die bis jetzt eingesetzt wurden, auch vor allem die Altherrenspieler, haben ihre Aufgabe sehr gut gemacht und haben sich mannschaftlich geschlossen präsentiert.“ Der Coach weiß zudem: „Wenn wir in die Zweikämpfe kommen, wenn wir nicht diese dämlichen, einfachen Fehler machen und unsere Tormöglichkeiten vorne nutzen, dann werden wir eine Chance haben, den Platz als Sieger zu verlassen. Wir wissen aber auch, dass Kirchheide in keinster Weise verlieren möchte, um den Abstand zu uns zu bewahren. Ich denke schon, dass es ein taktisches Spiel werden wird.“

 

Julian Meise, seines Zeichens TSV Kirchheide II Coach in seiner letzten Coach, denkt, dass der RSV Barntrup II „stärker einzuschätzen“ ist, als es „deren Tabellenplatz aussagt.“ Doch der TSV Kirchheide II kann mit breiter Brust ins Spiel gehen: „Wir konnten in jüngster Vergangenheit viel Selbstvertrauen tanken und das wollen wir auch auf den Platz bringen.“ Zumindest findet es Meise, „auch schön, mal wieder auf Martin Schäfer zu treffen, er ist schlichtweg ein Guter.“ Personell muss der TSV-Coach ein bisschen umbauen, sollte aber „einen guten Kader beisammenhaben.“

 

Robin Flotho gibt die Partie um 15.00 Uhr frei.

 

SG Kalldorf vs. SG Sonneborn/Alverdissen II

(ab). Klingt komisch, ist aber so. Das Spiel gegen den Tabellenführer ist so ziemlich das einfachste in dieser Saison für die SG Kalldorf. „Als Tabellenletzter kannst du in so einem Spiel nichts falsch machen“, erklärt Frank Schwier. „Wir können nur gut aussehen.“ Zum vorerst letzten Mal wird die SG auf der Heidelbecker Alm spielen, danach für die restlichen Heimspiele in diesem Kalenderjahr nach Stemmen ausweichen, da der dortige Platz über Flutlicht verfügt. Im Frühjahr, wenn die Rückrunde beginnt, ist der eigene Platz in Kalldorf höchstwahrscheinlich wieder bespielbar. Folglich will sich die SG Kalldorf mit einer „ordentlichen Leistung“ von der Alm verabschieden und „endlich die ersten Punkte holen. Mal gucken, was geht.“ Personell hat Schwier bis auf den verletzten Hesse und Baczewski alle Mann an Bord und kann „eine ordentliche Riege auf den Platz“ bringen.

 

René Brinkmann findet den Gegner „nicht ganz so leicht einzuschätzen. Klar, wenn man die bisherigen Partien so verfolgt, dann sollten die Rollen wohl klar verteilt sein, aber davon dürfen wir uns nicht blenden lassen“, warnt er. „Angeschlagene Boxer sind die gefährlichsten. Wenn wir das Spiel auf die leichte Schulter nehmen sollten, dann erleiden wir Schiffbruch. Kalldorf hat nichts zu verlieren, kann nur gewinnen. Für uns allerdings ist die Fallhöhe schon enorm.“ Für die Gastgeber spricht, dass sie „eine Woche länger Pause hatten, sich dementsprechend regenerieren und vorbereiten konnten“, schätzt der SG-Kicker. „Früher war Kalldorf immer ein sehr unangenehmer körperbetonter Gegner, wo wir allerdings auswärts immer ganz gut aussahen. Jetzt mit der jungen, neuen Truppe und dem Heimplatz Heidelbecker Alm müssen wir mal schauen, was so drin ist.“ An das letzte Spiel auf der Alm erinnert sich Brinkmann noch gut: „Das war damals eine regelrechte Schlammschlacht gegen UK II, wo der Schiri nach unserem Sieg, nachdem wir den kompletten Platz auf links gedreht haben, das Spiel von UK I nicht mehr anpfeifen wollte. Gut, dass in dieser Jahreszeit kein anderes Spiel vor uns über den Platz gehen wird.“ Er erwartet ein Spiel, in dem es auf seine Mannschaft ankommen wird: „Kalldorf wird mit Sicherheit uns das Zepter überlassen und versuchen, sich hinten drin einzubarrikadieren, um dann mit den jungen wilden Kerlen pfeilschnelle Konter zu fahren. Darauf sind wir eingestellt und haben unter der Woche den Fokus gelegt.“ Trotz der klaren Ausgangslage wird die SG Sonneborn/Alverdissen II „dieses Spiel wie jedes andere auch angehen. Unser Antrieb ist es immer zu gewinnen und dafür kniet sich jeder einzelne voll rein. Wir werden einen Teufel tun und den Gegner unterschätzen. Mit dem nötigen Respekt werden wir auch in dieses Spiel gehen. Aber die Marschroute ist klar, wir fahren nicht ins tiefste Kalletal, um nachher mit leeren Händen dazustehen. Wir wollen die drei Punkte entführen und am Ende eine weitere Woche vom Platz an der Sonne grüßen.“ Personell kann SG-Coach Markus Hein erneut aus dem Vollen schöpfen. „Ein echtes Luxus-Problem, mit dem er sich beschäftigen muss, scharren doch auch die Jungs aus der zweiten Reihe seit längerem mit den Hufen und drängen sich immer mehr auf. Keine leichte Aufgabe für ihn, allen gleichermaßen gerecht zu werden“, so Brinkmann. „Bis auf die urlaubende Lücken-Bande inkl. „Stiefbruder/Zieh-Sohn“ Bruckschen sind alle an Bord. Bei Maaßen entscheidet das Abschlusstraining, inwieweit er einsatzfähig ist. Welches im Übrigen mit 24 Spielern stattfindet, wobei hier aber auch noch der ein oder andere fehlt.“

 

Um 15.00 Uhr geht es los. Özhan Karacan leitet die Begegnung.

 

SG Lüdenhausen/Talle/Westorf vs. SV Wüsten

(ab). Die SG Lüdenhausen/Talle/Westorf erwartet mit dem SV Wüsten „einen Gegner, der schwer einzuschätzen ist“, meint Co-Trainer Maik Grenner. Logisch, denn „viele Berührungspunkte gab es nicht in der Vergangenheit.“ Für die SG ist es wichtig, „die PS auf die Erde zu bringen und das wir unser Spiel wieder konsequent umsetzen, sehr wohl aber auch durchsetzen. Wenn uns das gelingt, sehe ich dem Verlauf positiv entgegen“, so Grenner. Dem Trainerteam steht ein breiter Kader zur Verfügung, „so dass wir aus dem Vollen schöpfen können.“

 

Wüsten-Coach Henri Ellerbrok befürchtet, dass „bei dem aktuellen Trend der Corona-Zahlen an diesem Wochenende möglicherweise vorerst zum letzten Mal gespielt wird.“ Dementsprechend wollen die Gäste „auf jeden Fall drei Punkte einfahren und den Auswärtsfluch besiegen.“ Denn auf Reisen ist der SV Wüsten immer noch ohne Sieg in dieser Saison. Die Gäste scheinen gut vorbereitet zu sein: „Wir haben unter der Woche konzentriert mit einer guten Trainingsbeteiligung gearbeitet und wollen die geübten Inhalte entsprechend auf den Rasen bringen.“ Gegen Lüdenhausen/Talle/Westorf wird es „vor allem auf die Einstellung und die Laufbereitschaft ankommen“, weiß der Coach, der ein „schweres und hart umkämpftes Spiel“ erwartet. Zudem wird es auf dem Rasenplatz „auch darauf ankommen, weniger Fehler als der Gegner zu machen und bei Fehlern des Gegners zuzuschlagen.“ Verzichten muss Ellerbrok auf Helweg, Brandsmeier, Hesse und Egchig. Darüber hinaus muss Osso weiterhin seine Sperre absitzen. „Nichtsdestotrotz ist der Kader für Sonntag qualitativ so breit aufgestellt, dass wir genug Argumente für einen Sieg mitbringen werden. Allerdings müssen wir die PS auch auf die Straße bringen.“

 

Auf dem Sportplatz Erlenhain ist um 15.00 Uhr Spielbeginn. Jonas Friesen leitet die Partie.

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