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Kreisliga C2 Lemgo

Kreisliga C2 Lemgo – Vorbericht 7. Spieltag 2020/21

Am Sonntag können die ersten Entscheidungen fallen im Kampf um die Tickets für die vier Aufstiegsrunden-Plätze. Wir blicken auf alle Spiele.

 

 

Fallen die ersten Entscheidungen?

Kreisliga C2 Lemgo (ab). Beste Chancen auf das erste Ticket für die Aufstiegsrunde hat die SG Leese/Hörstmar/Lieme III. Mit einem Sieg beim TuS Asemissen III ist die SG bereits sicher qualifiziert, auch, wenn der aktuell Fünftplatzierte SC Bad Salzuflen II sein Duell gegen den TuS Bexterhagen III gewinnen sollte. Aufgrund noch folgender direkter Duelle kann die SG dann nicht mehr von einem der ersten vier Plätze verdrängt werden. Der TuS Rot-Weiß Grastrup-Retzen II dagegen muss sein Spiel gegen die TSG Holzhausen/Sylbach III gewinnen, um dieses Wochenende schon sicher in der Aufstiegsrunde zu sein, muss dann aber auch auf Schützenhilfe aus Bexterhagen hoffen und auch Helpup II darf sein Duell gegen Entrup II dann nicht gewinnen. Für Bexterhagen III wäre ein Sieg beim SC Bad Salzuflen II äußerst hilfreich, würde damit auch einigen anderen Teams helfen. Für Bexterhagen III und Lockhausen II (gegen den SC Lemgo/West) ist es viel graue Theorie, wie an diesem Wochenende schon das Ticket gelöst werden kann.

 

Dieser Bericht wird Ihnen präsentiert von:

 

 

Von André Bell

 

TuS Rot-Weiß Grastrup-Retzen II vs. TSG Holzhausen/Sylbach III

Für den TuS Rot-Weiß Grastrup-Retzen II ist die Ausgangslage klar. Ein Sieg gegen die TSG Holzhausen/Sylbach III alleine reicht noch nicht, um das Ticket für die Aufstiegsrunde zu lösen, würde aber einen großen Schritt bedeuten. Nur, wenn der SC Bad Salzuflen II verliert und der TuS Helpup II nicht gewinnt, wären die Rot-Weißen durch. Die Voraussetzung, um die eigenen Hausaufgaben zu machen, könnten besser nicht sein. „Ich kann aus dem Vollem schöpfen“, meint Coach Timo Drechshage. Mehr noch: „Ich kann sogar auf die erste Mannschaft zurückgreifen, da die spielfrei ist. Inwieweit ich das machen werde oder kann, wird von Sebastian Brosch natürlich noch abhängen. Ob er Spieler abgeben möchte, ob Leute Spielpraxis brauchen, et cetera. Das wird noch besprochen.“ Egal, wie die Mannschaft dann aussieht, die am Sonntag aufläuft, der Coach erwartet, dass sie sich „mehr Torchancen erspielt“ und wieder „bissiger auf das Tore schießen“ wird. Im Detail: „Wir müssen das Spiel breiter machen, wir müssen über die Außen kommen, um dann in die Box reinzukommen, um in die Gefahrenzone zu kommen. Wir müssen mehr Bälle aus dem Halbfeld mal in Gefahrenzone schlagen. Und die Ballverluste siebzehn, achtzehn, neunzehn Meter vorm gegnerischen Tor müssen weniger werden. Da müssen wir mehr Gefahr ausstrahlen.“ Was nach Standards und bei Kontern schon gut funktioniert, soll auch aus dem Spiel heraus in Zukunft noch besser laufen. „Pressing“ ist das Zauberwort: „Was die Zone 35, 40 Meter vorm gegnerischen Tor angeht, dass wir uns früher wieder die Bälle wiederholen, also das Pressing noch ein bisschen vertiefen, ballorientierter pressen, dass wir uns den Ball früher wiederholen, um dann noch gefährlicher zu werden.“ Gegen die TSG sollen die Rot-Weißen „sehr schnell zeigen, wer Chef im Ring ist und wer da zu Hause spielt und die drei Punkte behalten will.“ Natürlich darf auch die Defensive nicht vernachlässigt werden: „Was wir auch brauchen, ist hinten die Sicherheit. Ich bin sehr zufrieden momentan mit der Defensivarbeit, auch, was das Arbeiten im Mittelfeld angeht schon. Es ist ja nicht immer nur so, dass die Abwehr damit verbunden ist, wenn wir zu null gespielt haben oder wenn ein gutes Spiel defensiv war. Das hat mit der ganzen Mannschaft zu tun und da muss ich auch ein Lob aussprechen, dass viele, also gerade auch meine Außenspieler oder auch die Sechser, defensiv mitmachen und auch den Laden dicht gemacht haben. Das brauchen wir, genau diese Mischung aus defensiver Kompaktheit und dann Ballgewinn, Umschaltspiel. Das haben wir immer wieder im Training, auch gerade in der Vorbereitung gemacht.“ In Vorbereitung auf den Gegner hat sich Drechshage (Bild links) die „Spiele von Holzhausen im Netz“ angeguckt und festgestellt, „dass da keine klare Klatsche dabei ist, kein Spiel, was sie abgeschenkt haben. Da ist kein Spiel, wo sie gesagt haben, jetzt kriegen wir halt mal sechs. Im Gegenteil.“ Was der Coach zudem erkannt hat: „Sie sind offensiv glaube ich nicht so gut bestückt.“ Tatsächlich ist die TSG in vier von sechs Spielen ohne eigenen Treffer geblieben. „Die werden wahrscheinlich tief gut stehen und versuchen, uns lange in Schach zu halten und vielleicht versuchen, über Konter Nadelstiche zu setzen. So sieht mir das alles ein bisschen aus. Wobei ich auch weiß, dass eine dritte Mannschaft natürlich auch stark davon betroffen ist, wie es in der ersten und in der zweiten Mannschaft aussieht. Somit wird das ein kleines Überraschungsbonbon, was da mit Holzhausen auf uns zukommt.“ Doch auf die eigene Stärke bezogen ist sich der Coach sicher, dass die Rot-Weißen „stark genug sind, um am Sonntag für klare Verhältnisse zu sorgen, um drei Punkte in Retzen zu behalten, um den nächsten Schritt Richtung Aufstiegsrunde zu machen.“ Und damit sind wir bei den Worten, „die jetzt fallen müssen. Da darf man sich nicht vor verstecken, da darf man jetzt auch nicht anfangen zu sagen, mal gucken. Nein. Wir wollen in die Aufstiegsrunde, wir wollen unter die Top-Vier und dafür wollen wir am Sonntag den nächsten Dreier holen. Das ist die Marschroute.“

 

Darum braucht man sich bei der TSG Holzhausen/Sylbach III keine Gedanken mehr machen, die TSG wird ab kommendem Frühjahr im „Goldene-Ananas-Cup“ mitspielen. Angesichts dieser Ausgangslage wird es für die Gäste „ein schweres Spiel“, mutmaßt Coach Haka Kuhlmann. Ihm fehlen gegenüber letztem Sonntag sechs Stammspieler aufgrund von Krankheit, oder weil er sie an die zweite Mannschaft abgeben muss. Die TSG Holzhausen/Sylbach III wird „am Sonntag eine Mannschaft stellen, von der ich im Moment noch nicht weiß, wie sie personell aussieht“, erklärt Kuhlmann. Daher sind die Erwartungen für dieses Spiel seinerseits „nicht sehr hoch, um einen Punkt, bzw. drei Punkte aus Retzen zu entführen.“

 

Maurice Grohmann ist ab 12.30 Uhr als Schiedsrichter im Einsatz.

 

 

TuS Helpup II vs. FC Union Entrup II

Für den TuS Helpup II geht es um viel. Bei einem Sieg bleibt der TuS im Rennen um die Aufstiegsrunde. Coach Alexander Görzen erwartet für Sonntag „ein umkämpftes Spiel.“ Er fordert von seiner Mannschaft „wieder zu einer Ballsicherheit zu finden, die wir letztes Mal nicht hatten, sprich schnelle Ballstafetten und diszipliniertes Verhalten im defensiven Verbund. Dann ist Sonntag auch jeder Punkt drin.“ Er zeigt sich „zuversichtlich, wie das Sonntag vonstattengehen wird.“ Personell hat er allerdings noch keine Informationen. „Jeder hat mit seinen Personalsituationen zu kämpfen. Der eine mehr, der andere weniger. Deswegen werde ich da nicht anfangen rumzuheulen.“

 

Union-Coach Philipp Kalesse versucht, den kommenden Gegner einzuschätzen: „Eine neu gegründete Mannschaft, die angesichts der erzielten Ergebnisse aber gut in Form ist.“ Deshalb schiebt er dem TuS auch die Favoritenrolle zu. „Nach den letzten beiden unglücklichen Niederlagen wollen wir das Glück wieder auf unsere Seite ziehen. Damit müssen wir wieder mit demselben Ehrgeiz agieren und im Spiel nach vorne mehr Lösungen finden“, fordert der Coach. Personell sind mit Ausnahme der Langzeitverletzten fast alle an Bord.

 

Auf dem Hartplatz in Helpup pfeift Rolf Kißler die Partie um 12.30 Uhr an.

 

TuS Asemissen III vs. SG Leese/Hörstmar/Lieme III

Als „sehr spielstark und torgefährlich“, schätzt TuS-Coach Tobias Wilhelm den nächsten Gegner ein. „Ein laufintensives Spiel“, ist zu erwarten. „Wir müssen hinten einfach sicher stehen und Nadelstiche nach vorne setzen und die Tormöglichkeiten, die man bekommt, auch zu nutzen.“ Klingt einfach, aber „die personelle Lage ist etwas dünn dieses Wochenende, aber das heißt ja nicht, dass wir kein schlagfertiges Team auf dem Platz haben.“ Wilhelm verlangt gar nicht so viel: „Wir möchten einfach ein gutes Spiel an den Tag legen und alles dafür tun, Punkte zu Hause zu behalten.“

 

Was den Gegner angeht, will SG-Coach Patrick Barkei gar nicht viel sagen: „Wir gucken auf uns und lassen Spiel für Spiel auf uns zukommen.“ Mit einem Sieg wäre die SG nicht mehr von einem der ersten vier Plätze zu verdrängen. Der Tabellenführer wird „versuchen, hinten nichts zuzulassen“ und vorne die „Chancen zu nutzen.“ Verzichten muss Barkei nach wie vor auf Domenic Breitenkamp und seit letztem Sonntag auch auf Patrick Hergesell. Ansonsten sind alle an Bord. „Wir freuen uns auf Sonntag.“

 

Achim Jelitko hat ab 12.30 Uhr die Spielleitung.

 

 

TuS Lockhausen II vs. SC Lemgo/West

Kurz und prägnant äußert sich TuS-Coach Slavisa Rajovic über das kommende Spiel: „Das letzte Spiel haben wir nicht gut gemacht und diese Woche wollen wir uns wieder konzentrieren, um dieses Spiel zu gewinnen.“ Schließlich ist „jedes Spiel wichtig und wir dürfen unseren Gegner nicht unterschätzen“, warnt der Coach. „Wir sind alle gesund und bereit für diese Spiel.“

 

Lemgo/West-Spielertrainer Andreas Linne macht sich keine Gedanken um das Spiel, sondern über „die Gesundheit aller Fußballer. Wenn wir ehrlich sind, sind die Corona-Zahlen höher als im Frühjahr und wir in Lippe sind an der kritischen Marke, Bielefeld hat sie schon. Da stellt man sich einfach die Frage, warum wir noch spielen. Die Gefahr wird größer. Ich spiele auch gerne, aber zurzeit sehe ich das sehr skeptisch. Wir werden da sein und spielen, aber mehr zurzeit auch nicht.“

 

Um 12.30 Uhr geht es los, Andreas Sander leitet die Partie.

 

SC Bad Salzuflen II vs. TuS Bexterhagen III

„Wir werden versuchen, das Spiel zu gewinnen“, sagt SCB-Coach Sahin Aytan vor dem Duell gegen den TuS. Alles andere wäre auch nur schwer vermittelbar. Aber: „Es wird kein einfaches Spiel.“ Aytan setzt auf den Heimvorteil: „Ich denke, unser Hartplatz wird uns zum Sieg führen.“ Er rechnet aber mit einem Geduldsspiel: „Der Gegner wird sich erstmal hinten auf die Abwehr konzentrieren.“ Personell sieht es bei den Kurstädtern „besser aus als letzte Woche.“ Die Bedeutung des Spiels hebt der Coach noch einmal hervor: „Wir müssen gewinnen. Es gibt keine Ausreden oder eine andere Chance.“

 

Auf den TuS Bexterhagen III wartet am Sonntag „eine echte Herausforderung“, denn „mit der roten Asche haben wir gar keine Erfahrung und wie ich gehört habe, ist der Platz nicht größer als eine Pizzaschachtel und sehr schwer zu bespielen“, so Coach Jan Schulmeister. Und: „Mit Ruhm hat sich bisher auch noch keine Mannschaft gegen Bad Salzuflen bekleckert. Und wenn Retzen da mit einem 0:0 vom Platz geht, heißt das schon was.“ Es wird ein „reines Glücksspiel, was mit Fußball nicht viel zu tun haben wird“, vermutet Schulmeister. Der Druck liegt bei den Hausherren: „Bad Salzuflen will und muss gewinnen und wir schauen mal, was sie so machen werden.“ Personell werden die Gäste dünn besetzt sein und wahrscheinlich, „wenn nichts Unverhofftes passiert, müssen mein Co und ich selber ran, was ich nicht hoffe.“

 

Um 15.00 Uhr geht es auf dem Hartplatz an der Waldstraße erst los. Hüseyin Öztürk leitet die Partie.

Stadtwerke Bad Salzuflen

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