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Schiedsrichter

Schiedsrichter Detmold – Neuer Trikotsatz

Die Schiedsrichter-Gilde in Detmold hat bei einem „Soccerbowl“-Turnier abgeräumt und einen neuen Trikotsatz gewonnen. Künftig läuft man als „weißes Ballett“ auf.

 

Detmolder Schiedsrichter im neuen Gewand

Schiedsrichter Detmold (ab). Auch für die Schiedsrichter wird einiges geboten. Sie stehen nicht nur sonntags auf dem Platz und müssen sich anpöbeln lassen, sondern es gibt sogar eine eigene Mannschaft für den FuL-Kreis Detmold, bestehend nur aus Schiedsrichtern. Eine Gruppe von fünf Unparteiischen hat nun dafür gesagt, dass man künftig in schneeweiß auflaufen wird.

 

„Sechs Vereine haben teilgenommen und wir haben abgeräumt“, sagt Patrick Kriebel nicht ohne Stolz. Als Gewinn gab es einen neuen Trikotsatz, der letzte Woche präsentiert wurde. Wichtig sind solche Aktionen auch als eine Art „Teambuilding“ und dafür, dass den Unparteiischen auch etwas geboten wird, was die Schiedsrichterei attraktiver machen soll. Udo Schlingmann, Vorsitzender der Detmolder Schiedsrichter, wirbt um den Nachwuchs: „Wir haben aktuell 117 Schiedsrichter im FuL-Kreis Detmold, aber die letzten Lehrgänge waren sehr schlecht besucht.“ Er beklagt, dass „von den Vereinen viel zu wenig kommt“, und sich die Lehrgänge fast nur über „Mundpropaganda“ rumsprechen. Dass guter Nachwuchs da ist, zeigt das Beispiel Henry Schröder, der mit gerade einmal 16 Jahren bereits in der Bezirksliga pfeift. „Wir fördern die Jugend“, meint Schlingmann, „aber wir würden uns über noch mehr Nachwuchs freuen.“ Aktuell sei der Altersschnitt „noch gut“, dennoch blickt die Schiedsrichter-Gilde eher besorgt in die Zukunft. Dabei ist die Schiedsrichterei auch eine Art der „Persönlichkeitsentwicklung. Man lernt, mit Drucksituationen umzugehen“, so Schlingmann. Henry Schröder selbst sagt, dass er „eher schüchtern“ gewesen sein, doch seitdem er pfeift, hat sich das geändert. In Lehrgängen lernen die Unparteiischen, „besser mit gewissen Situationen umzugehen“, man dürfe aber auch nicht vergessen, dass das „Pfeifen auch Spaß machen soll. Wir müssen die Verantwortung und den Spaß miteinander verknüpfen“, findet Udo Schlingmann.

 

Beitragsbild: V.l.: Khoder Soleiman-Omeirat, Patrick Kriebel, Udo Schlingmann, Henry Schröder

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