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Pokalspiele

Kreispokal Lemgo – Viertelfinale FC SSW vs. VfL Lüerdissen vom 22.10.2020

Das vierte und letzte Ticket für das Kreispokal-Halbfinale ist zu vergeben. Lippe-Kick schaut sich das finale Viertelfinale im Vorfeld etwas genauer an.

Steffen erwartet ein „Kampfspiel.”

Kreispokal Lemgo (hk). Auf der Fahndungsliste ausgeschrieben: Der vierte und letzte Halbfinalist vom Lemgoer Kreispokal. Nach den Bezirksligisten RSV Barntrup und dem TBV Lemgo sowie dem Kreisoberhaus-Vertreter TuS Ahmsen folgt ein weiterer A-Ligist dem Trio in das Semifinale. Unter Leitung von Schiedsrichter-Senkrechtstarter Marko Grujic duellieren sich die beiden A-Ligisten FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen und der VfL Lüerdissen. Anpfiff ist um 19.30 Uhr auf dem Rasenplatz vom Sporker Holz in Spork-Wendlinghausen.

 

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Von Henning Klefisch

 

Zum Steigbügelhalter möchte der FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen nicht für den VfL Lüerdissen nach deren neuerlichen Liga-Schlappe mutieren. Mit 0:3 verloren die Dörentruper das vergangene Duell. Dieses negative Déjà-vu-Erlebnis aus dem jüngsten Liga-Vergleich Ende September soll vor allem als Motivationsstütze dienen. „Dort haben sie sehr präsent und robust präsentiert“, ruft sich SSW-Coach Markus Kettern (Bild links) ins Gedächtnis. Wohlwissend, dass sein Team es in diesen Teildisziplinen hat empfindlich mangeln lassen. „Ich denke, wir haben aus der Niederlage etwas gelernt und werden mit neuen Lösungsansätzen versuchen, sie unsererseits vor Aufgaben zu stellen“, so seine Forderung via Lippe-Kick. Das Sporker Holz besitzt einen magischen Esprit, ist schon der eine oder andere hoch ambitionierte Kontrahent dort gestolpert. „In der Hoffnung, dass die Witterung das Spiel dort noch zulässt und wir nicht auf die Asche ausweichen müssen.“ Dass die Kettern-Kicker den favorisierten Lüerdissern wehtun können, haben sie im Vorjahr eindrucksvoll bewiesen, gelangen dem FC hier doch zwei Siege. Wie ein Wanderprediger kommt sich Kettern vor, wenn er stets vom Vertrauen in den vorhandenen Kader und in die eigenen Stärken predigt. Die Personalsituation ist unveränderbar, muss man diese hinnehmen. Immerhin verfügen die Dörentruper über einen 20-Mann-Kader, „und den brauchen wir auch durchgängig, um sonntags mindestens 13 Spieler auf den Platz zu bekommen.“ Ein kurzer Blick zur diesjährigen Pokal-Historie aus SSW-Sicht. Im Achtelfinale ist beim B-Liga-Vertreter SG Lüdenhausen/Talle/Westorf mit 5:4 gewonnen worden. In Runde zwei gelang ein klarer 3:0-Erfolg bei Sonneborn/Alverdissen.

 

Mit dem Saisonstart darf sich VfL Lüerdissen-Spielertrainer Tim Steffen in Gänze anfreunden. Fußball ist jedoch ein Tagesgeschäft, in dem der letzte Eindruck hängen bleibt. Beim jüngsten 0:3 am Heerser Bruch, passiert durch drei späte Gegentore, gab es allerdings einige Mangelerscheinungen. Diese hat auch der penible Steffen noch nicht aus seinem Gedächtnis verbannt: „Nachdem wir am Sonntag gegen Werl-Aspe die letzte Entschlossenheit im Abschluss und auch Zweikampf nicht zwingend genug gezeigt haben, war eben genau das ein zentraler Schwerpunkt der gestrigen Einheit“, verrät der ehemalige Landesliga-Kicker. Weiter ausführend: „Wir haben diesbezüglich richtig gut trainiert und ich hoffe, dass wir das dann auch am Donnerstag mit ins Spiel nehmen!“ Beim 3:0-Heimsieg vor knapp einem Monat im heimischen Waldstadion attestiert Steffen seinem Ensemble „ein gutes Spiel.“ Doch – was zählen vergangene Erfolge schon? „Das kommende Spiel ist aber ein neues Spiel und es gilt, das Match ohne das Ligaspiel im Kopf anzugehen. Wir spielen auf des Gegners Platz und auch die Personalsituation von SSW wird eine andere sein – sicherlich!“ Mit dem frenetischen Publikum im Rücken sind die Dörentruper ein

T. Krüger

schwer zu beackernder, lauf- und kampfstarker Kontrahent, dem jederzeit eine Überraschung zuzutrauen ist. Die Interessenslagen kollidieren vor dem finalen Viertelfinal-Match: „Beide Mannschaften streben natürlich nach dem Halbfinale. Es werden beide Teams alles geben, eben dieses zu erreichen. Ich erwarte ein absolutes Kampfspiel auf tiefem Geläuf“, prophezeit Tim Steffen gegenüber Lippe-Kick. Im Achtelfinale spielte auch Hitchcock eine Rolle, als erst im Elfmeterschießen der TSV Kirchheide beim 4:6 das Nachsehen hatte. In der 2. Runde ist beim B-Liga-Aufsteiger SC St. Pauli schmucklos mit 2:0 gewonnen worden. Marcus Klewe hat sich in Aspe verletzt, fehlt unwiderruflich. Der Einsatz von Alexander Quast, Tim Krüger und Ferhat Havadir steht noch auf der Kippe, „wobei Havadir und Quast schmerzfrei trainiert haben“, berichtet Tim Steffen hoffnungsfroh. Hier besteht noch ein Anlass zum Innehalten, Jan Batzer gibt bindend sein Comeback.

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