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Bezirksliga

Bezirksliga 3 – Vorbericht 8. Spieltag 2020/21

Spieltag acht steht am Sonntag bereits an. Drei Lippe-Derbys werden uns in Augustdorf, Heidenoldendorf und Barntrup serviert.

 

 

Derbys in Augustdorf, Heidenoldendorf & Barntrup

Bezirksliga 3 (ab). Sechs lippische Teams sind am Sonntag unter sich. Der FC Augustdorf trifft auf den Post TSV Detmold, die SG Hiddesen/Heidenoldendorf auf den TuS WE Lügde und der RSV Barntrup auf den TuS Lipperreihe. Mit dem TSV Oerlinghausen und dem TBV Lemgo reisen zwei Teams in den Kreis Höxter. Die Bergstädter gastieren beim punktgleichen FC Peckelsheim-Eissen-Löwen, für die Hansestädter geht es zum VfR Borgentreich, der letzte Woche überraschend in Dringenberg punkten konnte. Ein Heimspiel gibt es für den SV Eintracht Jerxen-Orbke, der vom SV Höxter Besuch bekommt. Ein Duell fehlet noch: Der FC Blau-Weiß Weser empfängt den SV Dringenberg. Das Spiel zwischen der Spvg Brakel II und dem TSC Steinheim, die sich eigentlich zum Kellerduell treffen sollten, fällt aus..

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

Von André Bell & Henning Klefisch

 

FC Peckelsheim-Eissen-Löwen vs. TSV Oerlinghausen

(ab). Zu Hause pfui, auswärts hui. So könnte man die bisherige Saison des FC PEL ganz gut zusammenfassen. Man wartet weiterhin auf den ersten Heimsieg, während man auswärts bereits sieben Punkte holen konnte. Und jetzt bekommt man es auf eigenem Platz mit einem Großkaliber der Liga zu tun, wie Coach Matthias Rebmann findet: „Wir treffen auf einen Gegner, der vor der Saison als Meisterschaftsfavorit gehandelt wurde. Die haben im Moment noch Probleme gegen kampfstarke Truppen, aber kurz über lang werden sie sich auch an die Liga und auch an die Truppen gewöhnt haben und dann wird auch ihre Stärke wieder zum Tragen kommen.“ Rebmann hofft allerdings nicht, dass der Knoten am Sonntag bereits platzt. Wobei genau das diese Saison schon das ein oder andere Mal der Fall gewesen zu sein könnte: „Mit dem 11:1 Brakel hatten sie schon ein Riesenergebnis. Zwar gegen einen ersatzgeschwächten Gegner, aber man muss trotzdem erstmal weitermachen und elf Tore schießen. Auch ein 3:3 gegen Jerxen-Orbke und ein Unentschieden gegen Lemgo sind auch Ergebnisse, gegen richtig gute Mannschaften.“ Folglich also ein „richtig harter Brocken“, der da auf den FC PEL wartet. „Wir wissen natürlich, worauf es ankommt, dass wir da gerade in der Defensive ganz wenig zulassen.“ Das hat seine Mannschaft gegen Lemgo bereits gut gemacht, auch, wenn am Ende ein paar Körner gefehlt haben. Das ist aufgrund der personellen Lage aber auch kein Wunder: „Da mussten Spieler über neunzig Minuten gehen, die eigentlich noch gar nicht richtig im Training sind. Und von daher hat man denen das natürlich auch zum Schluss angemerkt und dadurch sind da ein paar Konzentrationsfehler passiert.“ Das hat der TBV Lemgo ausgenutzt und das Spiel so für sich entscheiden können. Das Spiel wurde aufgearbeitet und jetzt steht der Versuch an, dass „gegen Oerlinghausen besser zu machen.“ Offensiv sieht Rebmann seine Truppe dafür gut aufgestellt. Mit Paboy Fanneh und Dominik Varlemann verfügt der FC PEL über zwei Stürmer, die immer wieder mit Tempo auf die Abwehr zulaufen. „Das sind natürlich auch Aktionen, die wir gegen Oerlinghausen wieder setzen wollen.“ Der Coach hofft, dass seine Truppe gegen den TSV „vielleicht auch mal eine Führung erzielen“ und sich dann anders stellen kann, damit „der Gegner mehr öffnen muss“ und sich seiner Mannschaft so mehr Räume bieten. Allerdings sieht es personell immer noch nicht besser aus. Die alte Verletzung von Timo Koch ist gegen den TBV Lemgo wieder aufgebrochen, damit fällt der Mittelfeldmann erneut aus. Marek Vogt ist zudem grippegeschwächt. „Ich hoffe, dass er bis Sonntag wieder fit wird.“ Neben ein paar weiteren Fragezeichen wird sich aber sonst „kadermäßig wohl kaum was ändern“, so Matthias Rebmann.

 

Der Gegner der Bergstädter, eine „Unbekannte“ für den TSV Oerlinghausen und Co-Trainer Tobias Dingerdissen, hat „genauso viele Punkte“ wie der TSV und steht „in der Tabelle ähnlich da. Dementsprechend ist es ein Spiel zweier Tabellennachbarn und wir fahren natürlich auch hin, um gewinnen zu wollen“, so der Co-Trainer. Allerdings sind die Gäste derzeit „gar nicht wirklich in Form“ und auch personell muss man das Abschlusstraining noch abwarten. Dingerdissen selbst konnte zum Beispiel die ganze Woche nicht trainieren, hat sich im Spiel bei Brakel II eine Oberschenkel-Verletzung zugezogen. Er hofft, dass man „einen Auswärtssieg dort landen“ kann und sich somit „uns ein bisschen vom unteren Bereich der Tabelle wieder befreien“ kann.

 

Rocco Funk ist ab 15.00 Uhr der Spielleiter.

FC Augustdorf vs. Post TSV Detmold

(hk). Wellness für Körper und Geist. Geschehen am vergangenen Sonntag. Dieser 2:0-Auswärtssieg in der Nachbarschaft beim TSV Oerlinghausen war das richtige Aufputschmittel für die Akteure des FC Augustdorf. Davor setzte es nämlich in der Liga zwei Ohrfeigen-Matches – mit dem 1:6 gegen den TBV Lemgo und dem 1:5 in Dringenberg. Die folgende Hürde symbolisiert den FC Bayern München der Bezirksliga 3, den Post TSV Detmold. FCA-Coach Matthias Heymann diktiert Lippe-Kick in den Notizblock: „Wir haben diese Woche gut trainiert und natürlich ist es immer ein besonderer Anreiz, gegen den ungeschlagenen Tabellenführer.“ Keinesfalls sieht er sich chancenlos: „Wenn wir an die Leistung von Oerlinghausen anknüpfen können, haben wir auch am Sonntag eine realistische Chance.“ Personaltechnisch bezeichnet er die Voraussetzungen als „sehr ordentlich.“ Die Sandhasen setzen auf einen 22-Mann-Kader.

 

Zu glorreichen Spielerzeiten hat sich der aktuelle Post TSV Detmold Coach Andre Patscha ausgesprochen gerne mit den Augustdorfern duelliert. Die Derbys waren stets knackig, leidenschaftlich, fußballerisch ansprechend und vor allem zuschauerträchtig. Letzteres wird während der aktuell grassierenden Corona-Pandemie wegfallen. So viel steht schon einmal fest. „Ein sehr gut geführter Verein, er hat immer sehr gute Spieler im Kader. Sie sind im Aufwind, haben die letzten Spiele gesiegt“, veranschaulicht Patscha, warum diese Aufgabe sehr heikel werden könnte. Nicht unter den Teppich gekehrt werden sollte natürlich auch, dass die Kunstrasen-Kicker aus der Residenzstadt auf einem Rasenplatz antreten. Trotz all dieser Hürden möchten die bisher so prächtig performenden Postler den siebten Sieg in der Liga verbuchen. Die Konkurrenz schläft nicht, genügt dafür ein Blick auf die Serien-Sieger vom TBV Lemgo. Nach einer erfolgreichen Trainingswoche, in der auch auf Naturrasen geprobt wurde, fühlen sich die Postler exzellent für diese Aufgabe vorbereitet. „Wir wollen nach Augustdorf fahren und dort drei Punkte klauen“, so der Wunsch von Patscha. Da Lippe von Corona sehr stark betroffen ist, sind keine Zuschauer zu diesem Spiel zugelassen. „Wenigstens dürfen wir spielen. Das ist schon einmal gut“, droht zumindest aktuell für Sonntag kein lokaler Fußball-Shutdown. Leicht lädiert ist Sturmtank Fabio Cucchiara nach einem grippalen Infekt. Lennard Schröder (Bild links) quält sich mit einer Zerrung herum, muss definitiv aussetzen.

 

Patrick Wibbeke ist um 15.00 Uhr der Referee auf dem Rasenplatz am Schlingsbruch.

 

 

 

SV Eintracht Jerxen-Orbke vs. SV Höxter

(ab). Zwei Teams aus dem Mittelfeld der Tabelle treffen am Sonntag aufeinander. Mit dem SV Höxter kommt eine Mannschaft nach Jerxen-Orbke, die, „wenn man sich ein bisschen umhört, eine sehr spielstarke Truppe“ sein soll, die man „möglichst nicht ins Rollen kommen lassen sollte. Das wollen wir am Sonntag auch vermeiden“, so Marco Schlobinski. Im Heimspiel will der SVE „weiter punkten“, weil man durch den Sieg in Steinheim „ein bisschen ans Mittelfeld herangerückt“ ist. Aber „das ist alles so eng, dass wir gegen Höxter gerne nachlegen würden.“ Personell stehen dem Coach bis auf Fabian Meier, der länger auszufallen droht“, und den üblichen zwei, drei Verletzten, mit denen die „Junx“ schon länger zu tun haben, der gesamte Kader zur Verfügung und somit „breiter besetzt sein als in Steinheim.“

 

SV Höxter-Coach Uwe Beck rechnet mit einem „richtigen Fuder“, was da am Sonntag auf seine Mannschaft zukommt. „Jerxen-Orbke steht für eine gewisse Art von Fußball, den sie sicherlich durchdrücken wollen. Es ist stark davon auszugehen, dass eine vernünftige Leistung nicht reichen wird um drei Punkte einzutüten.“ Vielmehr braucht seine Mannschaft eine „gute bis sehr gute“ Leistung. Die will man umsetzen, in dem man „fokussiert in der Spielvorbereitung“ und „das Selbstvertrauen aus den letzten Sonntagen“ mit ins Spiel nimmt, zudem „die Dinge, die für unser eigenes Spiel wichtig sind“, bestmöglich umsetzt. In Sachen Personal wird es zwangsläufig Umstellungen geben. „Ob sich dadurch auch das System ändert, lasse ich mir noch durch den Kopf gehen“, so Beck. Fest steht jedenfalls eins: „Die Trauben zum Auswärtssieg in Jerxen-Orbke hängen hoch, allerdings wollen wir dort unbedingt gewinnen.“

 

Um 15.00 Uhr geht es los, Christoph Hagedorn leitet die Partie.

 

RSV Barntrup vs. TuS Lipperreihe

(hk). Leben zwischen den Extremen für den RSV Barntrup. Auf das Hochgefühl folgte prompt die Desillusionierung. Nach dem befreienden 2:1-Erfolg in Hiddesen gab es in der Vorwoche die 2:3-Niederlage beim SV Höxter. Im ersten Heimspiel seit drei Wochen wollen die Nord-Lipper unbedingt wieder das Gefühl eines Dreiers erleben. Der stark gestartete Aufsteiger stellt das Team von Coach Daniel Barbarito (Bild rechts) jedoch vor eine echte Aufgabe: „Lipperreihe ist mir ein sympathischer Verein, der in den letzten Jahren unheimlich gute Arbeit geleistet hat. Sowohl im Jugendbereich, als auch im Seniorenbereich hat der Verein sich stetig weiterentwickelt, wofür ich absoluten Respekt aufbringe.“ Der Barntruper führt mit einem Sonderlob fort: „Mit Frank Fulland an der Spitze, hat der Verein einen Trainer, der den Fußball lebt und das Traineramt schon fast hauptberuflich ausübt, wenn ich sehe, wie viel Zeit und Engagement er in dieses Amt steckt.“ Die viertplatzierten Lipperreiher werden die Roten Teufel ganzheitlich fordern, beschreibt Barbarito den Gegner als eine „junge, hungrige Truppe“, die sich die tolle Ausgangslage absolut zu Recht erspielt hat. Der Auftritt in Höxter hat ihm nicht gefallen, weshalb er in Richtung seiner Truppe appelliert: „Von meiner Mannschaft erwarte ich gegenüber der letzten Woche eine Reaktion. Da war ich mit unserem Spiel gegen und mit dem Ball sehr enttäuscht.“ Bis zu drei Spieler fallen beim RSV Barntrup aus.

 

Rund einen Monat erst ist es her, als im Lemgoer Kreispokal der TuS Lipperreihe auf die Barntruper traf. Nach einem Triumph im Elfmeterschießen zogen die Barbarito-Boys in die nächste Runde ein. TuS-Trainer Timo Kapale (Bild links) baut seine Analyse auf die Erfahrungswerte aus dem jüngsten Vergleich auf: „Wie damals gehen wir von einem intensiven, engen Spiel aus, gegen einen gut organisierten Gegner auf Augenhöhe.“ Zahlreiche Unklarheiten existieren vor dem lippischen Aufeinandertreffen. Konkret stellt sich Kapale die Fragen: „Was ist mit den Quarantäne-Spielern? Was ist mit den Urlaubern? Was machen die angeschlagenen Spieler?“ Erst einen Tag vor dem Match findet er wohl Antworten darauf. Worauf hingegen Verlass ist: „Die Einstellung zum Spiel und Gegner wird für uns am Sonntag entscheidend sein. Stimmt diese, können wir punkten.“ Die bisher so tolle Bilanz mit vier Siegen, einem Remis und nur einer Niederlage aus sechs Partien soll weiter fortgeführt werden.

 

Marko Grujic leitet am Sonntag ab 15.00 Uhr die Begegnung auf dem Kunstrasenplatz in Barntrup.

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf vs. TuS WE Lügde

(hk). Krise ist so ein großes Wort. Da insbesondere in Fußball-Lippe ein Presseboykott weitaus realistischer ist als ein Lob für gute Texte, wollen wir dieses bedeutungsvolle Wort im Zusammenhang mit der SG Hiddesen/Heidenoldendorf lieber nicht verwenden. Zumal die Leistungen zumindest beim 1:2 beim FC Blau-Weiß Weser und beim torlosen Remis in Höxter annehmbar waren. Einen schmalbrüstigen Auftritt legte die Spielgemeinschaft indes beim 1:2 in Barntrup hin. In der Vorwoche grätschte der unsichtbare Gegner Corona dazwischen, weil beim Kontrahenten TuS Lipperreihe eine Handvoll Verdachtsfälle bekannt wurden. In dieser so sensiblen Zeit ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste, denn schon bei den ersten Anzeichen werden Spiele – dies völlig zu Recht – nicht ausgetragen. Dann zu einem späteren Zeitpunkt datiert. Das nächste Lipper-Derby steht am Sonntag an, gastiert auf dem Kunstrasenplatz in Heidenoldendorf der bisher so erfrischend aufspielende Aufsteiger TuS WE Lügde. Die Personalmalaise erfährt bei der Spielgemeinschaft derweil eine Fortsetzung. Einen Verlust an einigen Stammkräften muss Coach Markus Rüschenpöhler (Bild links)  kompensieren. Jede Medaille hat zwei Seiten, ergibt sich doch die herausragende Möglichkeit, dass andere Akteure mit Spielzeit bedacht werden. „Alle Spieler im Kader haben diese Qualität“, versichert der chronisch gelassene Trainer. Gegen die bisher so beständige Westfälische Eiche gibt es ein Aufeinandertreffen mit einem unmittelbaren Tabellennachbarn, der ebenso zehn Punkte nach sechs Partien sammelte. Eine große Kanne an Selbstvertrauen tankten die Weber-Männer, haben sie insbesondere in den Matches gegen die Teams aus den südlichen Tabellengefilden sich nahezu schadlos gehalten. Sie haben hier tüchtig auf dem Punktekonto angeschrieben. Die 17 erzielten Tore sprechen eine eindeutige Sprache für eine gewisse Offensivwucht. „Lügde hat den Trainerwechsel im Sommer sehr gut über die Bühne gebracht. Von Andreas Hoffmann, der mit Lügde aufgestiegen ist, zu Sascha Weber. Keine einfache Situation nach so einem Aufstieg. Den Wechsel haben sie aber gut vollzogen“, äußert sich Rüschenpöhler sehr positiv gestimmt über den Liga-Neuling. Mit den Blau-Gelben hat sich Hiddesen/Heidenoldendorf etwas konkreter in den hochemotionalen Aufstiegsspielen befasst, sind es pure Glücksmomente, die der damaligen Aufsteiger aus Hiddesen/Heidenoldendorf erlebte. Der SG-Coach möchte diesem ultimativen Vergleich zum Liga-Hopping jedoch keine zu extreme Bedeutung beimessen, hat sich die Personalsituation seither auf beiden Seiten kolossal verändert. „Wir gehen etwas angespannt, dennoch mit der nötigen Vorfreude in dieses Heimspiel, wollen am Sonntag punkten und erfolgreich sein. Mit einem guten Spiel wird uns das gelingen“, blickt Markus Rüschenpöhler zuversichtlich auf diese baldige Competition. Seine Befürchtung: „Wenn wir nicht gut drauf sind, werden wir wahrscheinlich die meisten Spiele verlieren“, ist diese These sicherlich von einem seriösen Gedankengut geprägt.

 

Mit einer „spielstarken, jungen Mannschaft“ rechnet Westfälische Eiche-Keeper Felix Wessel, als er über die SG Hiddesen/Heidenoldendorf sinniert. Die Würdigung ist gewaltig, die er dem Gastgeber entgegenbringt: „Sie haben sich nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr bis zum Abbruch gut geschlagen. In dieser Saison haben sie wie wir bisher zehn Punkte geholt.“ Deshalb geht er verbal nicht zu sehr ins Risiko, wenn er mit einem „engen Duell“ rechnet. Die knapp 40 Kilometer weite Anreise soll sich irgendwie auch in Punkten niederschlagen. „Wir wollen auf jeden Fall etwas Zählbares mitnehmen”, so Wessel. Mit einem Muskelfaserriss fällt verbindlich Leon Hertzfeldt (Bild links) aus, gesellen sich noch bis zu drei potenzielle Ausfälle dazu.

 

Referee Patrick Kriebel ist ab 15.00 Uhr in Heidenoldendorf der Mann mit Pfiff.

 

FC Blau-Weiß Weser vs. SV Dringenberg

(ab). Die personelle Lage beim FC Blau-Weiß Weser bleibt weiter angespannt. Zwar wird Spielertrainer Marcus Menzel selbst wohl wieder spielen können, aber dafür fällt Fabian Bickmeier aus, der „erstmal auch aufgrund der Corona-Situation leider nicht spielen kann“, wie Menzel erklärt. Gegen den SV Dringenberg muss für die Blau-Weißen „viel zusammenkommen, damit man da punktet. Sie stehen zurecht oben dran, aber nichtsdestotrotz muss es natürlich unser Anspruch sein, gerade auch zu Hause, dagegenzuhalten.“ Und der VfR Borgentreich hat letzte Woche gezeigt, wie Dringenberg zu schlagen ist. Dennoch: „Wie immer wird es gegen Dringenberg eine harte Nuss.“

 

Für SVD-Coach Sven Schmidt ist der FC Blau-Weiß Weser eine Mannschaft, die sich „ganz gut gefangen hat.“ Sechs Punkte aus den letzten drei Spielen untermauern diese These. „Eine Mannschaft, die von der Robustheit und Zweikampfstärke lebt, die weiß, worauf es ankommt“, so Schmidt, der „wie zuletzt ein enges Spiel“ erwartet und eine Mannschaft, die „hochmotiviert sein wird und uns alles abverlangen wird, um drei Punkte da zu behalten.“ Von seiner Mannschaft erwartet er „eine Reaktion auf letzte Woche“ und dass seine Mannschaft auch „die Zweikämpfe annimmt, die Robustheit an den Tag legt und alles abruft, was man in solchen Spielen braucht. Zweikampfstärke, Willen, Einstellung, darum wird es am Sonntag gehen.“

 

Justus Rehermann ist der Unparteiische, der das Spiel um 15.00 Uhr anpfeift.

 

VfR Borgentreich vs. TBV Lemgo

(hk). Eine ausgedehnte Fahrt quer durch Lippe bis in den östlichen Zipfel von Nordrhein-Westfalen, die steht dem TBV Lemgo bevor. Der verletzte Kicker Simon Schneidermann ist ganz aufgeregt vor dem knapp 70 Kilometer weiten Team-Ausflug am Sonntag: „Wir freuen uns schon sehr auf die Auswärtsfahrt nach Borgentreich. Das fühlt sich dann richtig nach Bezirksliga an, nachdem wir sonst ja nur in Lippe Auswärtsspiele hatten!“ Dass die Orgelstädter eine gute Musik spielen können, haben sie gegen hochwertige Kontrahenten demonstriert. Das TBV-Sprachrohr möchte nicht verhehlen: „Ich denke, dass eine Mannschaft, die gegen Dringenberg, Lipperreihe und Höxter gute Ergebnisse einfährt, durchaus Qualität hat.“ Der momentane elfte Tabellenplatz vom Verein für Rasensport ist mehr Schein als Sein, denn das wahre fußballerische Potenzial ist erkennbar höher anzusiedeln. Die Hansestädter haben einen wilden Ritt auf einer Erfolgswelle unternommen, gewannen fünf Spiele in Serie. Dass dies alles kein Selbstläufer ist, hat der dürftige 2:1-Heimerfolg über den FC Peckelsheim-Eissen-Löwen zuletzt bewiesen. Fußballerisch blieben so einige Sehnsüchte ungestillt. Für Schneidermann war aber löblich: „Am letzten Wochenende gegen Peckelsheim hat bei uns die Einstellung zu 100 Prozent gestimmt. Das Gleiche müssen wir auch in Borgentreich bringen, um dort die Punkte mitzunehmen. Allerdings wollen wir jetzt auch das Spielerische bringen, was wir eigentlich können.“ Sascha Erhardt, Philipp Born und auch Simon Schneidermann (Bild links) müssen passen.

 

 

Juan De Cruz Pujades ist um 15.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in der Roland-Kampfbahn der Regelhüter mit der Pfeife und den Karten.

Fahrschule Duru

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