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Kreisliga A Detmold

Kreisliga A Detmold – Vorbericht 10. Spieltag 2020/21

Wenn es so weiter regnet, droht der eine oder andere Spielausfall. Nicht nur deshalb. Lippe-Kick lenkt euch in dieser schweren Pandemie-Phase etwas ab. Zumindest versuchen wir es. Schaut mal hinein.

 

Blühen die Nelkenstädter auch im Dörenwald auf?

Kreisliga A Detmold (hk). Für Lippe-Kick steht fest: Wenn in diesen Tagen ein Kontrahent zur Stolperfalle für den Blomberger SV taugt, dann doch der SV Diestelbruch/Mosebeck. Die quirligen, ballgewandten Dörenwald-Spieler stehen für ein gewisses Maß an Anarchie auf dem Spielfeld. Abwarten. Am Sonntag kommt es zum spannenden Duell, wenn der Tabellenfünfte den Klassenbesten zum Tanz bittet. Dem Türkischen SV Horn mangelt es an Kontinuität. Eine Tugend, die im Aufstiegskampf erforderlich ist. Erwartbar waren die Niederlagen bei der FSV Pivitsheide und beim SC Türkgücü Detmold nicht, weshalb sie umso schmerzhafter wirken. Die passende Antwort auf die entmutigende 0:4-Derby-Schmach in Oesterholz möchte der FC Fortuna Schlangen liefern. Obacht: Der Turn- und Rasensportverein aus Heiden ist ein großer Brocken, der aus dem Weg geräumt werden muss.

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

SV Diestelbruch-Mosebeck vs. Blomberger SV

(ab). Arne Dreier, der sportliche Leiter des SV Diestelbruch-Mosebeck fasst es perfekt zusammen: „Der nächste Brocken ist am Sonntag zu Gast am Dörenwald. Mit dem Blomberger SV kommt wohl der Aufstiegsfavorit zu uns. Der stärkste Sturm, die stärkste Abwehr, ungeschlagen, da kommt einiges auf uns zu.“ Auch Dreier schließt sich der Meinung einiger anderer Trainer und Obmänner an und meint: „Blomberg hätte sicherlich schon letztes Jahr den Aufstieg verdient gehabt.“ Und wie böse es gegen den BSV enden können, hat der SV letzte Saison gemerkt, als man auf eigenem Platz nicht „das schlechteste Spiel gemacht“, am Ende aber doch 0:5 verloren hatte. „Für mich waren sie die stärkste Mannschaft in der Liga“, meint Dreier, der es auch „sehr stark“ findet, „wie sie einige Abgänge im Sommer kompensiert haben. Da war ich doch eher skeptisch, aber der Saisonstart spricht für sich.“ Mit der weißen Fahne wedelt am Dörenwald aber vor dem Spiel keiner. Dazu gibt es auch keinerlei Grund, denn: „Wir sind auch noch ungeschlagen und gehen selbstbewusst ins Spiel. Mit TSV Horn, BHK und Heiden hatten wir schließlich schon drei starke Gegner zu Gast.“ Gegen jeden davon konnte Di-Mo punkten. Am Dienstag stand eine „kleine Konditionseinheit“ an, am vergangenen Wochenende hatte man schließlich eine Pause. Am Donnerstag wurde am taktischen Verhalten gearbeitet. Man will nämlich auch am Sonntag wieder das eigene Spiel durchsetzen. „Wenn uns das gelingt, können sich die Zuschauer auf ein spannendes Spiel freuen.“  Bleibt nur die Hoffnung, „dass Corona uns da keinen Strich durch die Rechnung macht.“

 

Es ist ein Spiel der Superlative, das weiß auch BSV-Coach Mike Winkler: „In dem Match treffen die Teams mit den wenigsten Gegentoren aufeinander.“ Für seine Truppe heißt das, „Lösungen zu finden gegen diese souveräne Defensivabteilung von Diestelbruch.“ Beide Teams haben gerade einmal zwei Gegentore kassiert. Klingt erstmal nach einem 0:0. Auch Winkler erwartet „ein enges Spiel, wo die Tagesform entscheiden wird, wer womöglich ungeschlagen bleibt.“ Bei den Nelkenstädtern sieht es personell sieht momentan nicht so gut aus. Milinski, Wilhelmi, Felker, Weber, Maradea, Retzlaff und Maca fallen aus, hinter dem Einsatz des so formstarken Jarrit Karaus steht ein Fragezeichen. „Da haben wir also ein leichtes Handicap“, meint Winkler. „Ob das Spiel in der momentanen Situation überhaupt stattfindet oder es eine Entscheidung bezüglich Fortführung der Serie gibt, kommt dann wohl noch hinzu.“

 

Rene Müller leitet die Begegnung ab 15.00 Uhr.

 

TuS Eichholz/Remmighausen vs. Post TSV Detmold II

(hk). Bereits knapp zwei Wochen liegt das letzte Liga-Spiel für den TuS Eichholz/Remmighausen zurück. Es war ein berauschendes und hochemotionales 5:5-Unentschieden gegen den Mitaufsteiger BSV Müssen. Zwei Tage später qualifizierte sich der Aufsteiger mit einem 2:0 über die SG Brakelsiek/Wöbbel für die zweite Kreispokal-Runde. Nach der coronabedingten Zwangspause gegen Blomberg wird das Residenz-Derby gegen den Post TSV Detmold II ausgetragen. Der studierte TuS-Trainer Tim Hosch blickt der Realität ins Auge: „Wir wissen um die aktuelle Lage und sagen ganz klar: Die Gesundheit geht vor.“ Der Respekt vor dem Nachbarverein ist gewaltig, setzt Hosch zur Lobeshymne an: „Zum Sportlichen kann man meiner Meinung nach nur viel Gutes über den Post TSV Detmold II sagen. Wir haben im Sommer ja mit den Jungs auf einem Platz trainiert und schon da hat man gesehen, dass sie eine tolle Einheit bilden. Ich habe mir auch das Spiel gegen Müssen und Berlebeck/Heiligenkirchen angesehen und in beiden Partien hat Post mit einem klaren Konzept gut nach vorne gespielt.“ Zu stupide wäre es, die Leihspieler aus dem Bezirksliga-Team mit in die Analyse zu nehmen. Immerhin benötigt Coach Daniel Wichmann doch die Gabe, diese neuen Akteure in dem bestehenden System akkurat einzugliedern, damit tatsächlich alles einwandfrei funktioniert. Die Marschroute ist klar: „Wir werden zu Hause versuchen, unser Spiel durchzubringen und dem Gegner wenig Luft zum Atmen zu lassen.“ Das Stärken-Schwächen-Profil vom Post TSV Detmold II ist ausgiebig erörtert worden. Vor allem wollen die Grün-Weißen hoffnungsvoll den eigenen Matchplan zur vollständigen Entfaltung bringen. In den Übungseinheiten stand speziell die spielerische Akzentuierung im Zentrum auf dem Stundenplan. Mehr Flexibilität, ein höheres Maß an Variantenreichtum im eigenen Spielsystem, ist erforderlich, um die Fehleranzahl deutlich zu senken. Situationsbedingt kann reagiert werden, hat Hosch jeweils mit einem, zwei und drei Angreifern trainiert, um für mehr Überraschung beim Gegner zu sorgen. Worauf Tim Hosch richtig stolz sein darf: „Ich für meinen Teil habe nun den Grad des B-Lizenz-Trainers erreicht, was wir nach dem Training definitiv noch kurz begossen haben. Draußen auf dem Platz – mit Abstand natürlich.“ Kurz vor der Rückkehr in den Kader stand Shooting-Star Noel Krumme (Bild links). Beim letzten Training hat er dieses wieder abbrechen müssen. Hier ist Geduld ein entscheidender Ratgeber. Pascal Brusch muss am Wochenende beruflichen Verpflichtungen nachgehen und Marco Barkowski sitzt seine Spielsperre ab – zum vorerst letzten Mal.

 

Unglaublich, mit welcher Offensivpower der Post TSV Detmold II in der Vorwoche die Senkrechtstarter der FSV Pivitsheide zurechtgewiesen hat. Mit 4:1 gelang den Wichmännern eine starke Antwort auf die unnötige 3:4-Niederlage beim SuS Pivitsheide in der Runde zuvor. Post TSV II-Coach Daniel Wichmann (Bild links) möchte nicht verhehlen, dass sein Team so richtig auf den Geschmack gekommen ist: „Am Sonntag wollen wir natürlich wieder punkten. Eichholz/Remmighausen spielt derzeit nicht konstant – ähnlich wie wir. Mal furios, mal kurios – so scheint es“, erschwert dieses Phänomen die Analysemöglichkeit für ihn um ein Vielfaches. Im Detmolder Kreisunterhaus, so erinnert er sich, zelebrierten die Grün-Weißen einen Erlebnis-Fußball, beförderten die Kugel flott und gekonnt in das gegnerische Drittel. Mit einer ähnlichen Spielweise rechnet der Gäste-Coach auch am Sonntag: „Ich erwarte einen spielstarken Gegner, der das Spiel unbedingt gewinnen will und langsam auch muss, um da unten herauszukommen. Da werden wir uns mit allem dagegenstellen, was uns zur Verfügung steht“, postuliert er bei Lippe-Kick. Der Gala-Auftritt gegen FSV war das perfekte Aufputschmittel für die Seele. Deshalb unterstreicht der Familienvater: „Wir wollen an die Leistung von letzter Woche anknüpfen – offensiv zielstrebig, hungrig! Und defensiv stabil und wenig zulassen.“ Hurra, der Post TSV Detmold II darf in Bestbesetzung auflaufen.

 

Marcel Liesegang ist um 15.00 Uhr der Spielleiter auf dem Kunstrasenplatz in Remmighausen.

 

FSV Pivitsheide vs. TuS Horn-Bad Meinberg

(hk). Hinfallen, aber auch wieder aufstehen, das ist nicht nur für Kleinkinder eine wichtige Tugend. Auch die FSV Pivitsheide muss am Sonntag gegen den TuS Horn-Bad Meinberg beweisen, wie gut sie mit dem Rückschlag der 1:4-Niederlage beim Post TSV Detmold II umgeht. Der Gast aus der Kurstadt hat sich nach einem unruhigen Saisonstart zuletzt merklich gefangen. FSV-Coach Dennis Brokmann zählt die Qualitäten der Gäste auf: „Der TuS Horn-Bad Meinberg verfügt über eine erfahrene und eingespielte Mannschaft, die nicht gut in die Saison gestartet ist, aber mit Sicherheit noch ihre Punkte holen und ihren Weg in dieser Saison gehen wird. Sie verfügen mit den Bovino’s und Capelle über eine sehr gute Offensive und werden unsere Defensive 90 Minuten lang beschäftigen.“ Kampf ist Trumpf, das glaubt Brokmann, der mit einer ausgeglichenen Begegnung rechnet, in der Nuancen ausschlaggebend sind. Einige Aspekte haben im jüngsten Liga-Spiel nicht gestimmt. Folglich bot die Niederlage am Aqualip ganz viel Anschauungsmaterial, um im Training an den richtigen Stellschrauben zu drehen. „Wir haben an unserer Defensive und unserem Verhalten im Eins-gegen-eins gearbeitet“, erklärt er gegenüber Lippe-Kick. Mit den Tempogegenstößen und der couragierten Performance gegen die Spitzenteams TuRa Heiden, Blomberger SV und Türkischer SV Horn kann er sich anfreunden. Mit Auszeichnung haben sie diese schwierigen Spiele bestritten. Sieben von neun mögliche Zähler haben die Schwarz-Gelben hier gesammelt. Einige Defizite sind augenfällig, was Dennis Brokmann auch klar so kommuniziert: „Unzufrieden sind wir mit unserer Defensivbewegung und der Einstellung gegen Mannschaften auf Augenhöhe. Da muss deutlich mehr kommen.“ Die Personallage liest sich derzeit sehr trüb. Sechs Akteure sind verletzt, zwei erkrankt, einige angeschlagen. Jammern ist nur etwas für Weicheier, weshalb Dennis Brokmann (Bild links) kraftvoll gegenüber Lippe-Kick erklärt: „Trotzdem müssen wir das Beste aus der Situation machen und alles geben, um am Sonntag ein gutes Spiel zu machen. Wenn wir das schaffen, ist alles möglich.“

 

Sich gefangen hat sich der TuS Horn-Bad Meinberg. Die frischen Ergebnisse verbreiten Zuversicht. Drei Siege in Folge sprechen eine deutliche Sprache, dass im letzten Jahr von Coach Sascha Möller im Waldstadion die Richtung stimmt. Zum Saisonstart war die Leistung meist einwandfrei, aber im Torabschluss trafen sie meist den berühmten Möbelwagen nicht, vergaben hochkarätige Torchancen. Der Tabellenelfte möchte weiter klettern, was Möller via Lippe-Kick auch so unterstreicht: „Wir wollen den Trend selbstredend fortsetzen und uns an die obere Tabellenhälfte herantasten und von unten absetzen.“ Trotz der SG Brakelsiek/Wöbbel steht für ihn fest: „Der Gegner ist für mich die positive Überraschung der Saison. Die Frischzellenkur tat den Pivitsheidern gut und ich finde diese junge Truppe spannend. Nach den Abgängen und der grauenhaften letzten Saison dort, konnte man in dem Umfang nicht damit rechnen.“ Trainer-Ass Dennis Brokmann hat eine spannende Truppe beisammen, zu der auch Hugo Witt und Konstantin Wieneke zählen. Zu beiden pflegt Sascha Möller ein enges Verhältnis, hat er sie in der Hiddeser Jugend einst gecoacht. „Auf sie freue ich mich besonders. Die beiden haben wirklich eine sehr gute Entwicklung genommen. In Summe erwarte ich einen frechen und unbekümmerten Auftritt des Gegners, der nur mit voller Anspannung geknackt werden kann“, glaubt Möller, dass sein Ensemble bis an die eigene Leistungsgrenze hinaus gefordert sein wird. Stellmach (Muskelfaserriss), M. Bovino (krank) und Tille (Bild rechts; Kapselverletzung) fehlen. Ob Pade (angeschlagen) und Grüttner (erkältet) mitspielen, ist zurzeit völlig unklar. Wertvoll: „Knöfel kehrt am Samstag aus dem Urlaub zurück und ist zumindest eine Option.“

 

Jannis Bücker ist um 15.00 Uhr der Referee auf dem Kunstrasenplatz an der Oerlinghauser Straße.

 

 

 

SuS Pivitsheide vs. SC Türkgücü Detmold

(hk). So schnell kann das gehen. Der leichte Aufwind, der mit dem 2:0 im Kreispokal gegen Klüt/Wahmbeck und noch mehr beim furiosen 4:3 in der Liga gegen den Post TSV Detmold II eingeleitet wurde, erlebte am Sonntag ein jähes Ende. Nach einer inspirationsarmen Leistung ging das Gastspiel im Bad Meinberger Waldstadion mit 0:1 verloren. SuS-Coach Karsten Kuczer (Bild rechts) ist auf der Suche nach Konstanz: „Wenn ich mir die letzten Spiele anschaue, stelle ich immer wieder große Leistungsunterschiede von Spiel zu Spiel fest.“ Die Vorstellung beim TuS Horn-Bad Meinberg war schwer bekömmlich für Kuczer, der nun eine „Reaktion von der Mannschaft“ einfordert. Mehr Cleverness, mehr Galligkeit ist vonnöten, mahnt er doch gegenüber Lippe-Kick an: „So ein Spiel dürfen wir nicht verlieren.“ Die Personalsituation liest sich auch am Sonntag unzureichend, denn einige wichtige Akteure muss er ersetzen.

 

Den Paukenschlag der abgelaufenen Runde lieferte der Sportclub Türkgücü Detmold. Nach einer leidenschaftlichen und auch spielerisch ansprechenden Vorstellung gelang ein 2:1-Erfolg über den hochdekorierten Türkischen SV Horn. SC-Coach Erhan Eksioglu (Bild links) eröffnet treuherzig: „Ich kann den Gegner schlecht einschätzen. Sie haben sehr gute Spieler in den eigenen Reihen.“ Deshalb ist es erforderlich: „Wir müssen sehr konzentriert und diszipliniert über die gesamte Spielzeit spielen, dürfen den Gegner nicht spielen lassen.“ Dass diese Partie beim Tabellen-Vierzehnten äußerst anspruchsvoll wird, davon zeigt er sich überzeugt. Immerhin liegen die Pivitsheider nur einen Punkt und zwei Ränge hinter seinem Team. Der Trend spricht für den Gast. „Wir müssen versuchen, wie letzten Sonntag zu spielen und auch so zum Erfolg zu kommen. Wir werden uns gut vorbereiten und hoffen auf ein faires und schönes Spiel“, besitzt dies für Eksioglu eine ganz hohe Bedeutung. Unmittelbar vor dem Anpfiff kann er bewerten, wer ihm tatsächlich zur Verfügung steht. Eine Neuigkeit: Der gelb-gesperrte Talha Özdin spielt wieder mit.

 

Dirk Vögeli zwitschert am Sonntag ab 15.00 Uhr in seine Pfeife. Auf dem Rasenplatz an der Hebbelstraße ist der Schauplatz.

 

Türkischer SV Horn vs. RSV Hörste

(ab). Der TSV Horn strotzt nur so vor Selbstbewusstsein, obwohl man zuletzt zwei von vier Spielen verloren hat. „Wir sind eine Mannschaft, die jeden Gegner der Liga schlagen kann und das wollen wir Sonntag zu Hause auch unter Beweis stellen“, kündigt Coach Thorsten Schmiech vor dem Aufeinandertreffen mit dem Tabellenletzten an. Auch gegen den RSV Hörste gilt: „Wir müssen dazu auch über 90 Minuten die richtige Körperspannung, Mentalität und Konzentration an den Tag legen, weil wir sonst auch gegen jeden Gegner der Liga große Probleme bekommen werden.“ Denn genau das ist dem TSV „zuletzt nur bedingt gelungen und daran gilt es anzusetzen. „Mehr Konstanz“ fordert Schmiech von seiner Mannschaft. Auch, „den Gegner nicht durch eigene Unzulänglichkeiten zurück ins Spiel zu holen“ ist ein vorrangiges Ziel für die nächsten Spiele. Schmiech hofft, „dass wir damit am Sonntag anfangen. Auch, wenn der RSV bisher noch nicht nach Wunsch punkten konnte, konnte ich mich im Spiel gegen Diestelbruch davon überzeugen, dass Hörste auf hohem Niveau jederzeit konkurrenzfähig in der Liga ist.“ Personell kann der TSV gut aufgestellt ins Spiel gehen. „Bis auf einige Spieler mit Trainingsrückstand nach Verletzung sind alle verfügbar.“

 

Für den RSV Hörste wird das Spiel beim TSV Horn eine knifflige Angelegenheit, schließlich sind „gegen den Tabellenzweiten die Rollen klar verteilt“, wie Coach Ralf Ackmann meint. Er war „überrascht, dass sie letzte Woche verloren haben“, denkt aber auch, dass „Toto das unter der Woche aufgearbeitet“ hat. „Sie wollen das gegen uns wiedergutmachen“, vermutet Ackmann. Die Trainingswoche seiner Mannschaft war nicht optimal, die Platzsituation lässt derzeit kein vernünftiges Training zu. Seit dem Pokalspiel gegen Horn-Bad Meinberg am 13. Oktober hat der RSV nur eine Laufeinheit absolviert und am Donnerstag in Müssen trainiert. „Zudem gibt es Urlauber, Verletzte und zwei, die bis zum 30.10. in Quarantäne sind. Somit muss ich wieder den Kader umbauen“, hadert Ackmann. Trotz dieser prekären Lage wird Hörste „nicht nach Horn fahren, um die Punkte freundlich zu überreichen, sondern alles dafür tun, um selber was Zählbares mit nach Hause zu nehmen.“ Wie es gehen könnte, hat man letztes Jahr gezeigt. Zweimal lag der RSV in Führung, um am Ende beim 2:3 aber doch noch den Kürzeren zu ziehen.

 

Andre Kraus pfeift das Spiel um 15.00 Uhr auf dem Hartplatz am Eggestadion an.

 

SG Brakelsiek/Wöbbel vs. SF Berlebeck-Heiligenkirchen

(ab). SG-Coach Falk Weskamp macht sich derzeit viele Gedanken: „Wir haben in Lippe ja diesen komischen Wert überschritten.“ Er fragt sich, wie derzeit trainiert werden darf. Am Freitag-Abend steht normalerweise das Abschlusstraining an. „Und ich weiß jetzt nicht, ob man mit zehn oder mit dreißig oder fünfzig trainieren darf. Ich habe keine Ahnung.“ So geht es dieser Tage vermutlich sehr vielen, weshalb sich Weskamp da erst einmal schlau machen muss. Auf das Spiel bezogen erhofft sich der Coach von seiner Mannschaft, dass sie sich „nach Leibeskräften wehrt“, was sie gegen den TSV Horn nicht gemacht hat, weshalb das Spiel auch mit 0:4 ausgegangen ist. „Wir waren gegen FSV Pivitsheide richtig on Track und da müssen wir hin und nur dann gibt es auch Punkte in dieser Liga“, hofft Weskamp, dass man an dieses Spiel anknüpfen kann. Trainiert hat die SG bis dato ganz gut, auch diese spielfreie Zeit mit dem ersten Spielausfall. Weskamp ist guter Dinge, denn bis auf die Langzeitverletzten und Yannik Lesmann, der privat verhindert ist, ist der Kader komplett. „Wir haben eben einen sehr großen, guten Kader von 27 Spielern, also haben wir da nicht so die Personalprobleme.“ Mit den Sportfreunden hat man noch eine kleine Rechnung offen: „Wir haben letztes Jahr dort ganz klar verloren, auch in der Höhe verdient und das wollen wir natürlich besser machen. Letztes Jahr haben sie uns stellenweise eine Viertelstunde lang an die Wand gespielt. Sie haben uns dominiert. Da wollen wir uns natürlich entschieden gegen wehren.“ Letztendlich freut sich die SG einfach nur auf „endlich wieder Fußball“, vor allem, wenn dieser Tage in anderen Kreisen der Amateurfußball bereits unterbrochen wurde. „Wir können froh sein, dass wir überhaupt noch spielen dürfen und ich hoffe, dass das auch so bleibt.“

 

Bei den Sportfreunden Berlebeck-Heiligenkirchen wird die Ausfallliste immer länger. SF-Obmann Matthias Kuhlmann kann zu Sonntag noch gar nicht viel sagen. „Das liegt einfach daran, dass wir eine große Anzahl an Spielern haben, die verletzt sind, die aber auch erkrankt sind. Und dementsprechend ist momentan noch nicht klar, welche Kader sich zu welchen Zeitpunkten abzeichnen werden.“ Aber lange Rede, kurzer Sinn: „Wenn das Spiel stattfinden, dann wird das ein ziemlich schwieriger Sonntag für uns werden. Ganz einfach, es wird eine ganz schwere Kiste.“

 

Um 15.00 Uhr ist Spielbeginn. Geleitet wird die Begegnung von Rainer Eikermann.

 

FC Fortuna Schlangen vs. TuRa Heiden

(hk). Die Aufgabe wird auf keinen Fall leichter für den FC Fortuna Schlangen. Nach frühen Gegentoren sind die Schlänger beim Aufsteiger und direkten Tabellennachbarn SF Oesterholz/Kohlstädt mit 0:4 unter die Räder gekommen. Dieses Spiel war aus blau-weißer Sicht eine einzige große Enttäuschung. Gegen den sechstplatzierten TuRa Heiden wollen sie nach zuvor zwei Siegen und einem Remis wieder punkten. „Das wird auf jeden Fall eine schwere Nummer“, verspekuliert sich FC-Betreuer Andre Jesse mit dieser Aussage auf keinen Fall. Wie die Zielsetzung formuliert wird, ist auch davon abhängig, was der Kader an Personal parat hat. Möllenbernd (Bild rechts), Tronich und Feldmann fallen schon einmal aus. „Es wird dünn“, befürchtet Jesse. Zu viel in den Nörgel-Modus verfallen, will er nicht, weshalb er den Blick nach vorne richtet: „Wir müssen so schnell es geht Punkte holen, müssen rackern.“ Einen Schönheitspreis will er mit dem eigenen Spiel nicht gewinnen, zählt ganz pragmatisch das Ergebnis am Ende des Tages für ihn.

 

Die Situation ist für den TuRa Heiden in diesen Tagen alles andere als berauschend. In der eigenen Reserve haben sie vier Corona-Fälle, weshalb zur Sicherheit der Trainingsbetrieb seit rund zehn Tagen zum Stillstand gekommen ist. Keine guten Voraussetzungen also vor dem Gastspiel am Rennekamp, das Heiden-Coach Thorsten Geffers als „keine leichte Aufgabe“ apostrophiert. Man kennt sich eben nicht, denn Geffers stellt mit Blick auf die Fortuna fest: „Die Gastgeber haben ein völlig neues Gesicht und sind daher schwierig einzuschätzen. Auch lassen wir uns vom aktuellen Tabellenbild nicht täuschen.“ Dass die Schützlinge von Trainerfuchs Mark Meinhardt über eine gewaltige Qualität verfügen, haben sie beim Sieg über den RSV Hörste und bei der Punkteteilung gegen die Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen hinlänglich unter Beweis gestellt. Schwammig liest sich die eigene Personalsituation: „Wer letztendlich für Sonntag fit und einsatzbereit ist, klärt sich daher erst kurzfristig“, erklärt Geffers gegenüber Lippe-Kick.

 

Frank Niggemeier ist um 15.00 Uhr der Spielleiter auf dem Kunstrasenplatz in Schlangen.

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