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Kreisliga A Lemgo

Kreisliga A Lemgo – Vorbericht 10. Spieltag 2020/21

Die Aufstiegsthematik geht in die nächste Runde. An der Spitze balgen sich vier Teams um den einzigen Fahrstuhlrang, der nach oben führt. Klickt bei Lippe-Kick rein.

Demir: „Im Fußball ist alles möglich!“

Kreisliga A Lemgo (hk). Man muss es differenziert betrachten. An Spielausfällen auf Rasenplätzen wegen der Witterung, daran hat man sich bereits gewöhnt. Natürlich gibt es Ausweichmöglichkeiten auf Kunstrasen. Dennoch sollte nie verachtet werden, dass auf fremdem Geläuf dem Ausweichverein im Vergleich zu einem echten Heimspiel eine Menge Geld durch die Lappen geht. Das Catering macht einen nicht unerheblichen Teil der Einnahmen aus. Seit einigen Monaten gibt es einen weiteren unsichtbaren Gegner. Am Sonntag wird die Partie zwischen dem TuS Ahmsen und der SG Bega/Humfeld wegen Corona-Fällen im Umfeld der Gäste abgesetzt. Möglich, dass zumindest der eine oder andere Rasenplatz dazukommt, wenn es so weiter regnet. An der Spitze tobt derweil ein spannender Vierkampf. Asemissen (22 Punkte) empfängt die SG Leese/Hörstmar/Lieme, der TuS Leopoldshöhe (21) den FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen. Der SC Bad Salzuflen (18) bekommt nachbarschaftlichen Besuch vom TuS Bexterhagen, während auch Lüerdissen (18) sich für ein Derby vorbereitet. Für sie kommt es zum Hansestadt-Duell mit dem TuS Brake.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

SG Sonneborn/Alverdissen vs. TuS Lockhausen

(hk). Im Krügel’ schen Familien-Duell zuletzt behielt die SG Bega/Humfeld mit Vater Michael klar mit 4:1 die Oberhand gegen die SG Sonneborn/Alverdissen und Sohnemann Marcel. Solche Derby-Pleiten sind für Körper und Geist immer besonders empfindlich. Marcel Krügel fühlt sich angestachelt: „Wir spielen wieder gegen einen Aufsteiger, haben noch einiges gutzumachen aus der Vorwoche.“ Zuversichtlich stimmt ihn: „Die Woche haben wir gut gearbeitet, wollen natürlich die drei Punkte an der B1 behalten. Das wird ein schweres Spiel“, prognostiziert er eine enorme Körperlichkeit, die seinem Team bevorsteht. Echte Männer werden benötigt auf einem durch die regenreichen Tage wohl tiefem Geläuf in Sonneborn. Als Krügel das letzte Mal auf dem Platz Bekanntschaft mit Lockse machen durfte, liegt das rund ein halbes Jahrzehnt zurück. Seinen Respekt besitzt der Gast, der immerhin einmal quer durch Lippe fahren darf. Vom nordwestlichen Zipfel geht es in den tiefsten Nordosten, zur Landesgrenze nach Niedersachsen. Volltanken ist angesagt, wenn rund 42 Kilometer einfache Fahrt zurückgelegt werden müssen. Krügel verneigt sich bildlich, als er gegenüber Lippe-Kick meint: „Sie sind als Aufsteiger ganz gut in die Serie gestartet.“ Sünder Jannick Stöber entledigt sich seines Büßergewandes nach der Gelbsperre. Frisch erholt aus dem Urlaub kehrt Marcel Begemann (Bild rechts) zurück. Frederic Frey setzt eindeutig aus. Unklar, ob der aktuell erkrankte Tobias Greimeier (Bild links) bis Sonntag einsatzfähig ist.

 

 

 

„Was aktuell so vor sich geht, das ist Wettbewerbsverzerrung. Es sollte mit denselben Klingen gefochten werden. Wenn wir nicht  spielen wollten, hätten wir auch drei Corona-Fälle. Das machen wir natürlich nicht, weil wir Bock haben zu kicken. Das ist alles suspekt. Es kann ja auch sein, dass drei Leute einen Bänderriss haben“, wählt TuS Lockhausen-Coach Stefan Braunschweig hier klare Worte im Lippe-Kick Gespräch. „Corona ist für einige Teams schon eine geile Ausrede“, wäre er für einen Shutdown im Lokal-Fußball.  Denn: Es geht hier um die Einheitlichkeit, keinen Flickenteppich im Spielkalendar. Hilfreich für die eigenen Ambitionen: Der Aufsteiger kann seine beste Formation in das Rennen schicken.

 

 

Stefan Wattenberg ist um 15.00 Uhr der Referee auf dem Rasenplatz in Sonneborn.

 

TuS Asemissen vs. SG Leese/Hörstmar/Lieme

(hk). Die Mannschaft vom TuS Asemissen besitzt eine unglaubliche Moral. Nach dem Last-Minute-2:3-Schock in Lemgo Ende September gelangen vier meist beeindruckende Siege. Die Mannschaft vom Trainer-Maestro Carsten Skarupke erzielte seither die maximal möglichen zwölf Punkte, diese bei einer herausragenden Tordifferenz von 21:1. Noch Fragen? In den Rückspiegel schauen die Asemisser nicht. Angst vor den Jägern im Windschatten haben sie ebenso nicht, liegt ihr eigenes Glück, der erhoffte Aufstieg, doch in den eigenen Händen. Skarupke erhofft sich eine Fortführung der Erfolgsgeschichte. Obwohl ganz viel für die Hausherren spricht, erwartet der TuS Asemissen den Tabellenvorletzten mit der nötigen Portion Respekt. „SG Leese/Hörstmar/Lieme steht zu Unrecht da unten. Deshalb

P. Barthelmeus

sind wir gewarnt“, möchte er nicht verachten, dass selbst der Tabellenzweite TuS Leopoldshöhe nicht problemlos diese Hürde nahm. Dennoch schaut der Spitzenreiter vor allem auf die eigenen Qualitäten, kündigt Skarupke via Lippe-Kick an: „Wir wollen unser Spiel mal wieder durchsetzen, wollen weiterhin nach vorne unser Spiel kreieren, uns nicht nach dem Gegner richten. Deshalb sollten wir versuchen, die drei Punkte am Sonntag in Asemissen zu behalten“, schmeckt der Trainer-Legende der süße Duft des Sieges ausgesprochen. Torben Becker und Hatim Batri (Bild links) fehlen immer noch verletzungsbedingt. Auch Florian Schürmann wirkt nicht mit. Bei Fänger Patrick Barthelmeus muss beobachtet werden, ob er bis zum Matchday wieder fit ist. Gordon Kral feiert nach seiner vierwöchigen Sperre allerdings sein Comeback.

 

BSV Leese-Obmann Ferhan Demir ist sich im Klaren: Beim Preisausschreiben hat der TuS Asemissen diese Tabellenführung ganz bestimmt nicht gewonnen. Trotz der tabellarisch so eindeutigen Situation möchte er nicht verhehlen, dass die SG Leese/Hörstmar/Lieme durchaus auf die eigene Chance lauern wird: „Es wird ein sehr schweres Spiel für uns, aber sicherlich kein unmögliches. Wir haben gegen Leo besonders in der zweiten Halbzeit bewiesen, dass wir mithalten können. Mit dieser Einstellung und diesem Willen muss man gegen Asemissen über mindestens 90 Minuten spielen“, diente die Partie gegen den Tabellenzweiten TuS Leopoldshöhe als hervorragende Blaupause. Eng die Asemisser beschatten, in den Zweikämpfen eine hohe Intensität ausstrahlen, zudem in jeder Situation hellwach sein, benennt Demir hier mögliche Erfolgsfaktoren, die zum Coup führen könnten. „Denn ich denke nicht, dass die komplett unschlagbar sind. Klar müssen wir dafür einen enorm guten Tag erwischen und die eventuell einen etwas nicht so guten Tag, aber im Fußball ist alles möglich“, darf Ferhan Demir für diese Königsphrase direkt drei Euro in das

Ali Yassin

Lippe-Kick-Phrasenschwein investieren. Hilfreich für die Kaiser-Kicker, dass sie komplett aus der Außenseiterrolle heraus agieren, nichts zu verlieren haben. Ali Yassin – er fällt bis Ende des Jahres aus – setzt aus. Damit ist er jedoch der einzige Ausfall im Kader vom Tabellenvorletzten.

 

Axel Wattenberg leitet dieses Spiel am Sonntag ab 15.00 Uhr. Ort des Geschehens ist der Kunstrasenplatz in Asemissen.

 

TuS Leopoldshöhe vs. FC SSW

(ab). Der TuS Leopoldshöhe hat auch ohne seinen Coach Christian Martens und ohne Goalgetter Jan Plöger eine „super Trainingswoche“ absolviert. „Die Jungs sind voll motiviert und auch dann ehrgeizig, wenn der Trainer nicht da ist“, so Martens. Er macht sich keine Gedanken um die Kadersituation. Zwar ist der Ausfall von Till Rogalski ein herber Verlust, denn er hat „gute Leistungen gezeigt in den vergangenen Partien und bringt immer wieder Schwung ins Spiel.“ Aber jetzt müssen „andere nachrücken, die sich im Training anbieten.“ Für die Defensive bietet sich auch Benjamin Holt wieder an, der gegen die SG Leese/Hörstmar/Lieme bereits zehn Minuten Spielzeit bekommen hat. „Der ist eine Bank für uns da hinten drin“, adelt ihn sein Coach. Aber dennoch ist ein Spieler wie Jan Plöger schwer zu ersetzen. „Er hätte gegen Leese seine drei, vier Dinger gemacht“, ist sich Martens sicher. „Er ist der Strafraumstürmer für solche Spieler. Aber ich vertraue den anderen Jungs. Julian Wigand ist langsam dran mit einem Tor. Er gibt immer alles und das wird meiner Meinung nach immer belohnt.“ Froh ist der Coach auch darüber, dass Marcel Heisler wieder eingestiegen ist. „Das macht sich sofort bemerkbar, er bringt Schwung in unser Offensivspiel.“ Und damit kommt Martens zum Gegner. „Ich finde, sie sind stärker einzuschätzen als Leese. Ich erwarte sie kompakt und kämpferisch stark. Das wird kein einfaches Match, das sich dem Spiel gegen Leese ähneln wird. Wir müssen unsere Chancen besser nutzen und effektiver vor dem Tor sein. Ich bin zuversichtlich, dass wir die drei Punkte einfahren.“ Über das bisher erreicht freut sich Christian Martens (Bild rechts) sehr: „Ich bin stolz, dass das Team so mitzieht und jeder einzelne oben angreifen will. Man merkt, dass wir ungeschlagen sind. Das macht sich in den Köpfen der Spieler bemerkbar. Sie sind hungrig und wollen mehr. Wir haben bis jetzt bewiesen, dass uns eine Mannschaft erstmal schlagen muss.“ Zugute kommt dem TuS dabei auch die Kaderbreite: „Wir haben eine starke Bank und können immer ordentlich nachlegen. Und wir sind selbstbewusst genug, dass wir sagen, dass wir oben mithalten können.“

 

Man ist sich über die Rollenverteilung durchaus im Klaren beim FC SSW. „Natürlich sind wir klarer Außenseiter in Leopoldshöhe. Die haben sich gut verstärkt und haben einen top Lauf“, sagt SSW-Coach Markus Kettern (Bild links) vor dem Gastspiel beim noch ungeschlagenen TuS Leopoldshöhe. Für die Sporker wird es das „leichteste Spiel“ des Restprogramms, weil man „komplett ohne Druck anreisen“ kann. Zu verlieren hat man nichts. Sich den Löwen zum Fraß vorwerfen will man aber auch nicht: „Mal gucken, ob wir sie ärgern können.“ Die Personalsituation hat sich nach dem intensiven Pokalfight am Donnerstag-Abend nicht verbessert: „Wir warten mal ab, wer sich einsatzfähig meldet. Zumindest die Urlauber sind zurück.“

 

Cemil Türkoglu pfeift das Spiel um 15.00 Uhr an.

 

SC Bad Salzuflen vs. TuS Bexterhagen

(ab). Das Spiel gegen den TuS Bexterhagen wird für den SCB wieder „wie zuletzt die Spiele“, meint Coach Cetin Cakar. „Wir wissen was uns erwartet, was den Gegner betrifft.“ Ins Detail geht er da natürlich nicht. „Die Frage ist nur, was können wir von dem, was wir uns vor dem Spiel vornehmen, umsetzen. Wenn wir das so hinbekommen wie im letzten Spiel, dann haben wir gute Karten, um den Dreier zuhause zu behalten.“ Was das Personal angeht muss das Abschlusstraining am Freitag abgewartet werden.

 

Sven Gleisner hatte schon die ein oder andere Begegnung mit dem SC Bad Salzuflen, mit unterschiedlichen Vereinen war von der Bezirksliga bis in Landesliga öfter mal Gegner. Was die aktuelle Lage beim SCB angeht, findet Gleisner, dass die Kurstädter das „ganz ordentlich“ machen. Damit hätte der sportliche Leiter des TuS „vor der Saison nicht gerechnet. Riesen Kompliment an Mottek [Jürgen Weidenhammer; Anm. d. Red.], und seine Weggefährten, die er dabei noch dabeihat, sofern er da noch welche hat. Das kann man aus der Ferne nicht so richtig erkennen. Aber ist auch egal, die machen gute Arbeit, die Mannschaft steht gut da und zählt aus meiner Sicht zum erweiterten Aufstiegskandidatenkreis der Kreisliga A.“ Die Roten haben am Sonntag eigentlich „überhaupt keine Chance“, doch vielleicht ist genau das „die Chance, die zu nutzen gegen einen starken SC Bad Salzuflen“ an der „guten, alten Waldstraße. Wer hat da nicht schon mal auf Schlacke gespielt in dem Käfig“, der mittlerweile Legenden-Status hat. Das hat „extremen Sportplatz-Charme für einen Stadtclub, wie es der SC Bad Salzuflen nun mal ist“, so Gleisner. Mit Blick auf den TuS hat sich die personelle Lage nicht verbessert. Letzten Sonntag hat sich nun auch noch Henning Schildmann verletzt und fällt aus. Insgesamt ergibt sich so eine gute Handvoll an Ausfällen. Die Trainingsinhalte unter der Woche konzentrierten sich auf dem Vermeiden von Fehlern und dem kontrollierten Offensiv-Spiel.

 

Die Spielleitung hat Sascha Kreye. Um 15.00 Uhr ist Anstoß.

SG Bentorf/Hohenhausen vs. TBV Lemgo II

(hk). Ja, Kruzifix, was hat die SG Bentorf/Hohenhausen derzeit nur für einen Lauf. Viermal in den vergangenen fünf Spielen sicherten sie sich die volle Ausbeute. Zum Saisonstart gab es sogar noch etwas Abstiegsangst, die nach einem Durchhänger empfunden wurde. Ben/Hoh-Obmann Marco Evers hat realisiert, dass die lähmende Angst vor einem längeren Verweilen im Tabellenkeller ad acta gelegt worden ist. Mit einem Schmunzeln auf den Lippen unterstreicht er via Lippe-Kick: „Wir denken jetzt von Spiel zu Spiel und ich denke, jeder kann die Tabelle lesen, wo wir uns mit einem Sieg gegen Lemgo platzieren können.“  Lippe-Kick weiß es : Es wäre Rang fünf. Die Erfolgsfaktoren, die eine Rolle spielen könnten: „Wir müssen halt alles in die Waagschale werfen, 110 Prozent geben, dann bin ich optimistisch für Sonntag.“ Andererseits: „Spielen wir mit angezogener Handbremse, geht der Schuss nach hinten los. In dieser Liga musst Du alles geben, sonst kann jeder jeden schlagen.“ Bis auf den langzeitverletzten Thomas Pries (Bild rechts) und auch Hendrik Engelking darf Coach Tobias Kasper seine beste Formation ins Rennen schicken. Man merkt es Evers an. Er will sich in seiner Analyse nicht am Kontrahenten verbrennen, wenn er via Lippe-Kick mitteilt: „Für mich sind Lemgo II und Werl-Aspe zurzeit die Wundertüten der Liga. Zu was Lemgo imstande ist, haben sie beim Sieg gegen Asemissen gezeigt.“ Er lässt sich überraschen, welche Akteure Ex-Hohenhausen-Kicker Matthias Wölk von der ersten Mannschaft heruntergeben wird. „Da liegt immer die Gefahr. Du kannst nicht planen, auf welchen Gegner du am Sonntag triffst.“ Da TBV Lemgo II-Coach Benjamin Rawe ein außerordentliches Improvisationstalent Spieltag für Spieltag präsentieren muss, steigt auch bei Evers die Wertschätzung für diese Arbeit. „Er schafft es dennoch, immer wieder eine klasse Truppe auf- und einzustellen.“ Individuell sind die Hansestädter glänzend besetzt, empfiehlt Evers als ein brauchbares Gegengift eine „geschlossene Mannschaftsleistung.“ Die Zielsetzung ist unveränderbar: „In einem Heimspiel muss der Anspruch sein, drei Punkte zu holen“, wären das zudem die ersten Zähler in dieser Spielzeit in der Kampfbahn Lippe-Nord.

 

Völlig gegensätzlich verläuft die Leistungskurve bei der SG Bentorf/Hohenhausen und dem TBV Lemgo II. Nunmehr sind die Kalletaler strebsam nach oben unterwegs, während die Hansestädter echte Schwächesymptome zeigen. Deshalb sieht sich TBV II-Trainer Benjamin Rawe mit seinem Team in der Underdog-Position: „Diese Tatsache sowie deren tiefer Rasenplatz und auch die Transferoffensive von BenHoh im Sommer sprechen am Sonntag erstmal eindeutig für unseren Gegner.“ Mit einer ähnlich starken Moral wie beim winterlichen 2:2 in Hohenhausen soll der Kalletal-Ausflug ein erfolgreicher werden. „Dass meine Mannschaft diese unbequemen Spiele kann, davon bin ich überzeugt. Aber wir müssen lernen, sie von Anfang an anzunehmen und nicht wie bei den letzten Spielen zu Beginn der ersten oder zweiten Halbzeit im Tiefschlafmodus agieren“, wünscht sich Rawe folglich Konstanz von seinem Team. Beträchtliche Ausmaße hat mittlerweile die Ausfallliste bei den Hansestädtern angenommen. In diesem Jahr werden Louis Hagemann, Mika Gatzke, Ole Kersten und Laurin Sasse nicht mehr die Fußballschuhe für den TBV Lemgo II schnüren. Am Sonntag passen Gerrit Hesse, Jonas Friesen, Muhammed Eyigün und Marvin Fuchs. Vitali Rachlinski (Bild links) muss schauen, ob er bis Sonntag eine Spielfähigkeit vorweisen kann.

 

Malte Arend ist auf dem Rasenplatz in Hohenhausen um 15.00 Uhr der Referee.

 

TSV Oerlinghausen II vs. SV Werl-Aspe

(ab). Das Spiel gegen den SV Werl-Aspe steht „unter ähnlichen Vorzeichen wie das Spiel gegen Lemgo am letzten Wochenende“, glaubt Coach Jan Rüter. Also erneut „ein Duell auf Augenhöhe, bei dem es darauf ankommt, wer es am Ende des Tages mehr will.“ Der TSV will seinen „Sieg aus der Vorwoche bestätigen“ und „endlich den ersten Heimsieg einfahren. Es wird Zeit“, findet der Coach. Personell gibt es kaum Unterschiede zu den letzten Wochen. „Trotzdem bleibt es wie immer, gerade auch in der derzeitigen Corona-Situation, bis Sonntag spannend.“

 

Werl-Aspe-Coach Marcio Goncalves schätzt den TSV als „sehr spielstarke und meist junge Truppe“ ein. Er hält viel von seinem Gegenüber Jan Rüter: „Ein exzellenter Taktikfuchs und ein sehr motivierter Trainer. Er passt zur neuen Trainergeneration in der Liga.“ Der Sieg des TSV beim TBV Lemgo II zeigt dem Coach zudem, wozu der TSV „in der Lage ist. Mit ihren schnellen Leuten sind die brandgefährlich. Da gilt es gegenzuhalten, früh die Räume eng zu machen und sich nicht unter Druck setzen zu lassen.“ Ein Spaziergang wird das nicht für den SVWA, im Gegenteil: „Das wird eine harte Nuss. Oerlinghausen sehe ich auch nicht unten, aber es wird interessant werden.“ Eine Serie wird am Sonntag außerdem reißen. Der SV Werl-Aspe hat auswärts bislang alles verloren, ebenso wie der TSV Oerlinghausen II auf eigenem Geläuf. „Das macht es spannend und wir freuen uns auf das Duell“, so Goncalves, dem die personelle Lage nicht so gut gefällt: „Es könnte ein wenig besser aussehen. Bleibt abzuwarten, was mit unseren angeschlagenen Spielern bis Sonntag passiert.“ Einige konnten am Donnerstag bereits schon wieder voll mittrainieren.

 

Um 15.00 Uhr gibt Moritz Busch-Tolkemitt das Spiel frei.

 

VfL Lüerdissen vs. TuS Brake

(hk). Die richtige Reaktion auf die ernüchternde 0:3-Meisterschaftsniederlage in Werl-Aspe hat der VfL Lüerdissen am gestrigen Abend gezeigt. Mühsam – dennoch erfolgreich – zog der Verein für Leibesübungen mit einem 1:0-Erfolg in Spork in das Halbfinale vom Lemgoer Kreispokal ein. Während die Mannen von Spielertrainer Tim Steffen also schwer beschäftigt waren, konnte der TuS Brake unter der Woche sich gezielt auf dieses Hansestadt-Derby vorbereiten. Hinter jeder Medaille steckt bekanntlich eine Kehrseite, weshalb Steffen durchaus treffend anmerkt: „Auf der anderen Seite haben sie keinen Spielrhythmus.“ Die Favoritenrolle sieht er klar bei seinem Team angesiedelt, wenn er jedoch die Gefahr, die vom Schlusslicht ausgeht, keineswegs verkennen möchte. Auch der Untergrund spielt eine Rolle: „Es ist ein tiefer Platz bei uns. Da kann immer vieles passieren. Es ist dann schwierig, wirklich Chancen herauszuspielen“, diente das jüngste Gastspiel in Spork dafür als exzellente Blaupause. Mit konstruktiven Ansätzen wollen die Lüerdisser die Herausforderungen in dieser Begegnung erfüllen, soll die Brechstangenmethode nicht zur Anwendung kommen. Aus einer guten Grundordnung agierend, kompakt und taktisch diszipliniert, soll über die Außenbahnen mit wenigen Kontakten die Post dann abgehen. Längere Ballbesitzphasen sind ein weiteres Credo, das Steffen von seinem Team einfordert. Als „fatal“ bezeichnet er ein Unterschätzen der Walkenfeld-Kicker. Immerhin ist das Ziel eindeutig: die Einfuhr der vollen drei Punkte. Leicht herangetastet haben sich Ferhat Havadir (Bild links) und Alexander Quast im vergangenen Pokal-Viertelfinale. Hilfreich: Die Muskulatur hat gehalten. Sogar die komplette Spielzeit bestritt Jan Batzer, was die Kaderoptionen für den Tabellenvierten deutlich erweitert. Tim Krüger kehrt ebenfalls am Sonntag in den Kader zurück. Marcus Klewe ist weiterhin verletzt. Chris Wolf und Christopher Bailis weilen jeweils noch im Aufbautraining.

 

Die Befürchtung von TuS Brake-Geschäftsführer Michael Berge ist nicht aus der Luft gegriffen: „Das wird wohl ein ganz schweres Spiel in Lüerdissen für unseren TuS.“ Weil: „Die Lüerdisser sind sehr gut in die Saison gestartet, wir leider nicht.“ Zunächst einmal muss das immer noch sieglose Schlusslicht prüfen, welche Akteure tatsächlich einsatzfähig sind. Nach zwei Spielausfällen in Serie wird es interessant zu beobachten sein, wie sich der TuS Brake ohne mehrwöchige Spielpraxis so schlägt. Berge verrät bei Lippe-Kick: „Fehlen wird definitiv ein Spieler von der Bibelschule, da er noch in häuslicher Quarantäne ist“, sind an dieser Stelle Namen Schall und Rauch.

 

Erdogan Sayan ist um 15.00 Uhr der Spielleiter im Waldstadion zu Lüerdissen.

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