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Jugendfussball

Was macht eigentlich…? Teil 5: Günter Kmuche-Gabel

Wir starten eine neue Serie und sprechen mit ehemaligen Trainern, Spielern, sportlichen Leitern und anderen Verantwortlichen. Heute in Teil 5: Günter Kmuche-Gabel.

„Es wird nicht langweilig im Ruhestand“

Allgemein/Was macht eigentlich? (hk). Günter Kmuche-Gabel ist polyvalent als Trainer unterwegs. Im Jugend- und Seniorenbereich fühlt er sich ausgesprochen wohl. Lippe-Kick hat mit Kmuche-Gabel eine etwas intensivere Bekanntschaft gemacht, als er 2017 zusammen mit Miron Tadic die Lemgoer Auswahlmannschaft in einem hochkarätigen Spiel zum Sieg gegen die Detmolder Auswahl führte. Der 67-jährige studierte Elektrotechniker hat ein Leben lang bei der Telekom gearbeitet, ist verheiratet, hat eine Tochter. Er besitzt die Trainer-A-Lizenz. Sein fußballerisches Rüstzeug erlernte er in jungen Jahren beim TuS Ost Bielefeld. Seit 35 Jahren lebt er im lippischen Lage. Zuletzt hat er beim Lemgoer A-Ligisten TuS Leopoldshöhe im Seniorenbetrieb gearbeitet, leitete davor die A-Junioren an. Weitere Stationen waren die U14- und U19-Auswahl vom SV Eintracht Jerxen/Orbke. In den vergangenen beiden Jahren coachte er zusammen mit Bernd „Alfi“ Albert die C-Jugend vom Blomberger SV, nun die TuS Kachtenhausen E-Jugend. Lippe-Kick-Reporter Henning Klefisch hat mit ihm gesprochen.

 

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Lippe-Kick: Hallo Günter, im Seniorenbetrieb, den Lippe-Kick primär und intensiv betreut, bist du seit rund dreieinhalb Jahren von der Bildfläche verschwunden. Was machst du aktuell?

Kmuche-Gabel: „Nach meiner letzten Station im Seniorenfußball, beim TuS Leopoldshöhe, habe ich im Jugendfußball, beim Blomberger SV, zwei Jahre die C-Junioren betreuen dürfen. Das hat mir ganz besonders viel Spaß gemacht, die Jungs in ihrer fußballerischen Entwicklung zu unterstützen. Leider ist uns im Frühjahr “Corona” in die Quere gekommen, als wir in der Kreisliga A gerade so richtig gut gestartet waren. Zudem war die Zusammenarbeit im Trainerteam des BSV sehr angenehm und vertrauensvoll. Das ist schon ein tolles Team in Blomberg. Seit Beginn der aktuellen Spielzeit bin ich in den Altersgruppen noch einmal ein paar Jahrgänge tiefer eingestiegen und betreue beim TuS Kachtenhausen mit Arno Fast und Rüdiger Meier die E1-Junioren. Auch hier ist die Zusammenarbeit sehr angenehm und die Arbeit mit den talentierten Jungs macht viel Spaß. Zurzeit sieht es in der Qualifizierungsrunde der Gruppe 1 für uns richtig gut aus. Ich hoffe, dass wir baldmöglichst wieder trainieren und spielen können. Corona bremst hier leider wieder die fußballerische Entwicklung der Kinder.“

Lippe-Kick: Verfolgst du den lippischen Fußball aktiv, oder speziell auch die Spiele von seinen Ex-Vereinen?

Kmuche-Gabel: „Na klar habe ich immer noch einen Blick auf die Vereine, insbesondere wenn noch persönliche Kontakte bestehen. Die Ergebnisse des TuS Leopoldshöhe schaue ich mir regelmäßig an, zumal ich viele Spieler sowohl aus dem Junioren-, als auch dem Seniorenbereich noch kenne. Aber auch beim SV Jerxen-Orbke schaue ich gerne mal vorbei und freundschaftliche Bekanntschaften, wie zum Beispiel mit Bastian Möller oder Thomas Jussen, möchte ich gerne aufrechterhalten. Das gilt auch für Vereine, wie den TuS Vinsebeck aus dem Kreis Höxter, bei dem ich dreimal die Trainerposition ausüben durfte und zu dem ich über den “Kultbetreuer” Willy Riesel immer noch eine besondere Beziehung habe. Mit Interesse verfolge ich die Entwicklung des Blomberger SV und bin optimistisch, dass die Truppe in dieser Serie den Sprung in die Bezirksliga schaffen wird. Insgesamt finde ich es spannend, dass viele lippische Vereine in der Bezirksliga unterwegs ist und mit Post TSV Detmold ein Team gute Chancen hat, Lippe demnächst in der Landesliga zu vertreten.“

 

Lippe-Kick: Hast du Ambitionen, zukünftig wieder als Senioren-Trainer zu arbeiten, gab es in den letzten Jahren vielleicht sogar Anfragen, wo du ins Grübeln gekommen bist?

Kmuche-Gabel: „Ich fühle mich mit meiner aktuellen Aufgabe im Juniorenbereich sehr wohl und habe keine anderen Ambitionen. Als Teamer beim “DFB-Mobil” oder bei Kurzschulungen darf ich immer noch aktiv sein, die Vereine besuchen, Demotrainings durchführen und Trainer im Kinderfußball qualifizieren. Der FLVW bietet mir etliche Möglichkeiten, für den Fußball aktiv zu sein. Das freut mich ganz besonders. Es wird also nicht langweilig im Ruhestand.“

 

Bild-Quelle: Kai Hahn, Ju-Fu.

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