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Historisch

FSV Pivitsheide – Historisch

Die Vereinsgeschichte der FSV Pivitsheide ist lang, dennoch äußerst kurzweilig. Die Vereins-Granden Rolf Kröger und Werner Brand blicken auf eine außergewöhnliche Vergangenheit zurück.

Bewegte FSV-Geschichte

 

Historisch (hk). Der heute bestehende Verein FSV Pivitsheide V.L. e.V. entstand aus dem im Jahr 1909 gegründeten Turnverein, in dem sich allmählich eine Fußballabteilung entwickelt hatte. Im Jahr 1923 war es dann so weit, dass sich aus dem Sportclub “Schwalbe” (ehemaliger Turnverein) und der Fußballabteilung Pivitsheide V.H. der heutige Verein “Spielvereinigung” gründete, und somit der Grundstein für einen regelmäßigen Spielbetrieb für ballspielende Mannschaften gelegt wurde.

 

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Große Erfolge wurden zunächst durch die Handballabteilung unter der Leitung des Sportfreundes Willi Brill erreicht, dem es gelang, auch über Kreisebene hinaus für ein beträchtliches Ansehen des Vereins zu sorgen. Schon im Jahr 1927 wurden die Vereinsfarben festgelegt und ein Vereinsbanner entworfen. Dieser begleitete dann stets die Sportkameraden auf ihren größeren Reisen. Diese günstige und zügige Fortentwicklung des Vereins wurde durch die Machtübernahme im Jahr 1933 erheblich eingeschränkt, kam aber dennoch nicht ganz zum Erliegen, sodass im Jahr 1945 mit Bestätigung der Militärregierung der Sportbetrieb wieder aktiviert werden konnte. In den Anfangsjahren, als es noch keine Schulturnhallen gab, fand im Winter das Training der Fußballer auf dem Saal im Eichenkrug statt. Die Kriegsjahre hatten jedoch große Lücken in die Reihen verdienter Sportfreunde gerissen, sodass gerade die Turnabteilung in unserem Verein nur unter großer Anstrengung durch Gustav Heissenberg wieder aufgebaut werden konnte. Trotz vieler und tiefgreifender Rückschläge formierten sich sehr schnell wieder eine Fußball-, eine Handball- und eine Turnabteilung mit Unterstützung aller aktiven und passiven Mitglieder.

 

 

Frauenfußball und Infrastruktur

 

Nach jahrelanger fruchtbarer Zusammenarbeit trennte sich die Turnabteilung von der FSV ab und gründete im Jahr 1964 einen Turnverein unter dem Namen “TV 09 Pivitsheide”. 1968 sicherte sich die A-Jugend in der Sondergruppe Detmold den Meistertitel, remisierte man sich im Kampf um den OWL-Meister gegen Minden vor rund 400 Zuschauern in Pivitsheide. Werner Brand ruft sich ins Gedächtnis: „Der Treffer für Pivitsheide wurde auf dem alten Sportplatz nicht anerkannt. Die Tore waren als Holzverstärkung auf gebogenen T-Eisen-Stützen, die Netze waren aus Maschendraht. Ein kräftiger Schuss von Wolfgang Brinkmann knallte gegen diesen Eisenbogen. Der Schiedsrichter besprach sich mit dem Linienrichter, ebenfalls ein Schiedsrichter, dieser hatte den Ball nicht im Tor gesehen.” In der Extra-Time mussten sich die Junioren im Wiederholungsspiel knapp geschlagen geben. Die FSV-Handwerker halfen aus, als sie die Holzpfosten und die Querlatte erneuern mussten, da sie stark den Witterungen ausgesetzt waren. Vor exakt 50 Jahren ist eine Frauen-Fußball-Mannschaft ins Leben gerufen worden. Auf dem Sportplatz ist gegen den TuS Falke Berlebeck zum ersten Mal gekickt worden.
Im Jahr 1976 wurde dann eine Tennisabteilung gegründet und schon 1977 konnte der erste durch Eigenleistung erstellte Tennisplatz eingeweiht werden. Im darauffolgenden Jahr konnte unseren Tennisfreunden die zweite Anlage zur Verfügung gestellt werden, sodass auch in der FSV dem Breitensport “Tennis” Rechnung getragen werden konnte. Brand hat nicht vergessen: „Im Jahr 1993 wurde, das meist durch Eigenleistung, erweiterte Sporthaus fertiggestellt und eingeweiht.“ Die Infrastruktur wurde rund zwei Jahrzehnte später erneut verbessert. „Im Jahr 2014 bekamen wir den Kunstrasen-Platz, die Vorarbeiten und Pflasterungen um den Platz und vor dem Sporthaus wurden durch Eigenleistung erstellt.”

 

Jugendliche Duftmarken

 

Vier  Aufstiege bejubelte die FSV Pivitsheide. 1997 coachte Friedhelm Götemann, 2004 Ercan Kaymaz (Bild rechts), 2012 Spielertrainer Tobias Gatzke und 2019 Dimitri Charov in Verbund mit Tobias Gatzke. Aktuell darf Senioren-Coach Dennis Brokmann die Früchte einer hervorragenden Jugendarbeit ernten. Die Schwarz-Gelben rangieren in der Kreisliga A Detmold an fünfter Position. Vor rund einem Jahr, am 18. November 2019, holten die A-Junioren den Kreispokal, nach einem 2:0-Sieg gegen den VfL Hiddesen auf dem Kunstrasenplatz in Jerxen/Orbke. Lohn war der Sprung in den Westfalen-Pokal. Auf der heimischen Anlage setzte es am 15. Dezember 2019 eine 0:2-Niederlage gegen den SSV Buer 07, den damaligen Tabellenführer der A-Junioren Bezirksliga Staffel 5, aus dem stark besetzten Ruhrgebiet.

 

Der heutige Verein „Freie Spielvereinigung Pivitsheide V.L. e.V ” unterhält eine Fußball-, Tennis-, Karnevals-, Tischtennis- und eine Gymnastikabteilung und ist damit einer der mitgliederstärksten Vereine im Ortsteil Pivitsheide V.L.

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