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Kreisliga A Detmold

Türkischer SV Horn – Hampe fliegt für die rot-weißen Adler

Was für ein gewaltiges Statement auf dem Transfermarkt! Der TSV Horn holt sich den Panther, Niklas Hampe, in das Eggestadion. Lippe-Kick verrät euch mehr.

Modell-Athlet mit Führungsqualitäten

Kreisliga A Detmold (hk). Es gibt Menschen, die hadern in dieser schweren Zeit mit dem Schicksal. Und es gibt zupackende Männer wie Ender Ünal einer ist. Der umtriebige TSV Horn-Manager kleckert nicht, sondern klotzt und lockt Niklas Hampe vom Bezirksligisten SG Hiddesen/Heidenoldendorf ins Egge-Stadion. Der 23-jährige Modell-Athlet stand schon seit mehreren Jahren auf der Wunschliste, auch in direktem Kontakt mit den Verantwortungsträgern der rot-weißen Adler. Jahrelang war es vielmehr eine Illusion, dass der Panther zwischen den Horner Pfosten hechtet. Ünals Erklärung: „Niklas war mit seinem Verein glücklich, ist auch immer noch glücklich.” Die Wende: „Aber weil er beruflich eingeschränkt war, hat er sich für uns entschieden“, fällt Ender Ünal nun das gesamte Egge-Gebirge von den Schultern.

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Von Henning Klefisch

 

Es ist perplex, aber nicht weniger als die knallharte Realität. Bei der Spielgemeinschaft aus Hiddesen/Heidenoldendorf tummeln sich drei gleichwertige, daher potenzielle Nummer Eins-Fänger. Da Hampe jedoch jobmäßig auch stark eingespannt ist, wechselt er nun eben eine Spielklasse tiefer. „Ich bin seit Jahren mit ihm gut befreundet“, hat Ünal dennoch einiges an Überzeugungsarbeit leisten müssen, um seinen Kumpel nach Horn zu lotsen. An dieser Stelle möchte sich der Michael Zorc des lippischen Fußballs bei der SG bedanken, „die uns sehr entgegengekommen ist.“ Für Ünal absolut bemerkenswert: „Sie haben ihm keine Steine vor die Füße gelegt. Sein Heimatverein ist Hiddesen/Heidenoldendorf, wo er sich auch im Guten verabschiedet und die Tür für sich offengelassen hat“, ist die Zusammenarbeit zwischen Hampe und dem TSV Horn bis zum 30. Juni 2022 datiert. Der 193 Zentimeter große und 91 Kilogramm schwere Hüne besticht mit seinen Leader-Fähigkeiten. Er dirigiert lautstark und fachmännisch seine Vorderleute. Trotz seiner wuchtigen Erscheinung besitzt der Adonis ein feines Füßchen, in diesen eine famose Technik. Im puren Torwartspiel glänzt er speziell im Eins-gegen-eins-Duell, macht sich breit, verkürzt den Winkel für den Schützen äußerst geschickt. Ender Ünal bemerkt: „Steigerungspotenzial sehe ich bei ihm beim Herauslaufen bei Eckbällen.“ Hampe entstammt der Jugendabteilung vom VfL Hiddesen, spielte danach für die Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen und den TuS Lipperreihe, ehe er zu seinem Heimatverein zurückkehrte. In der Jugend und in den Senioren spielte er sogar in der Bezirksliga.

 

Torwart-Roulette im Hornschen-Tor

Nach dem Weggang von Stammkeeper Mehmet Akin Can (Bild links), den es zum TSV Schötmar vor einem Jahr weiterzog, gab es ein wahres Wechselspielchen beim Tabellenzweiten aus dem Detmolder Kreisoberhaus. In zwei Partien hütete Alban Bela den Horner Kasten. Ein Problem: Der ehemalige FSV Pivitsheide-Kicker ist kein ausgebildeter Fänger. Dennoch hat er ordentliche Leistungen gezeigt. Zuletzt allerdings verletzte er sich. Gut gemacht hat es Mohamed Yazan Zarour (Bild rechts), der aus der eigenen A-Jugend kommt, sich mit starken Performances in der Hinrunde freigeschwommen hat. In sieben Liga-Spielen stand er zwischen den Pfosten. Nun darf er sich hinter der neuen Galionsfigur in Ruhe entwickeln und viel lernen. Ender Ünal ist zufrieden mit den Darbietungen von seinem Newcomer: „Yazan hat sehr gut gespielt, ist halt in der Entwicklung ein Jahr nach der Jugend.“ Bedeutet: Er benötigt Erfahrung, noch etwas Zeit, um zu reifen. Eigentlich sollte doch Bünyamin Yilmaz die Position des Schlussmannes bekleiden. Er ist jedoch 18 Monate lang außer Gefecht. Jetzt muss er sich erneut einer Operation unterziehen.

 

 

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