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Kreisliga B1 Lemgo

RSV Barntrup II – Die Verlängerung des Martin Schäfer

Konstanz ist in diesen wilden Zeiten ein sehr wichtiges Gut. Für den RSV Barntrup II gilt dies auch, weshalb die Freude über das ausgedehnte Engagement von Coach Martin Schäfer groß ist.

 

Entwicklungspotenzial als entscheidendes Argument

Kreisliga B1 Lemgo (hk). Eine verlässliche Größe ist Martin Schäfer in der lippischen Trainergilde. Der Blondschopf, mit seiner Stimme für die Moderation einer Samstagabend-Show oder für das Kommentieren vom Super Bowl prädestiniert, leistet beim RSV Barntrup II eine hervorragende Arbeit. Das spiegelt sich am achten Tabellenplatz in der Kreisliga B1 Lemgo wider, wobei mehr möglich gewesen wäre. Trotz einiger externer Anfragen gelang es der Barntruper Vereinsführung, dem Umworbenen einen Verbleib bei den Roten Teufeln schmackhaft zu machen. Bis zum 30. Juni 2022 ist sein neuer Vertrag datiert. Gegenüber Lippe-Kick äußert sich Schäfer zu den Gründen für seine Zusage.

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Von Henning Klefisch

 

Für den RSV-Präsidenten Andreas Pape war es in der abgelaufenen Woche an der Zeit, Schäfer telefonisch zu kontaktieren. Das erklärte Ziel war es, die Zukunftsplanung weiter anzugehen, zu konkretisieren. Es war vonseiten Papes keine reichhaltige Überzeugungskunst erforderlich, um Schäfer die Verlängerung schmackhaft zu machen. „Ich freue mich sehr, über das in mir investierte Vertrauen vom Verein“, ist sich auch der Familienvater bewusst, dass in diesen wilden Zeiten Gewissheit eine beruhigende Wirkung haben kann. Nach Trainerengagements beim TuS Falke Berlebeck, beim FC Union Entrup und dem TuS Helpup ist er seit 2017 beim RSV Barntrup in verantwortungsvoller Position tätig. Warum passt es auch für ihn? „Ich bin vom Verein vom ersten Moment an gut aufgenommen worden. Ich habe eine sehr geile Truppe, die sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt hat, sehe durchaus noch weiteres Entwicklungspotenzial.“

 

„Jeder hätte bei mir eine Chance erhalten“

 

Nur Milch und Honig fließt allerdings nicht durch das Barntruper Land. Schäfer prangert die Verletzungsproblematik unverhohlen an. Dies hat für Komplikationen in den Spielen und in den Übungseinheiten gesorgt. Kurz vor dem Serienstart musste er zudem noch „zwei unerwartete Abgänge“ verkraften. Rodi Kajo ist nach Hannover und Lennart Hundertmark nach Bielefeld gezogen, verließen demnach den RSV Barntrup II: Der Blick auf die Erstvertretung. Ole Dobrileit hat aufgehört, auch Jannik Schalofsky nach seinem dritten Kreuzbandriss. Kieren McCarthy zog es zum SV Eintracht Jerxen/Orbke und Martin Rethmeier hat seine Karriere beendet. Ein weiterer Punkt, der für Stirnrunzeln bei ihm sorgt: „Es haben sich zu wenige Spieler von der Dritten bereit erklärt, in der Zweiten zu spielen. Bis auf zwei, drei Spieler haben alle anderen Akteure den Verein verlassen, haben sich nicht mehr sehen lassen. Das finde ich sehr schade, denn jeder hätte bei mir eine Chance erhalten.“ Schäfer ist jedoch lange genug im lokalen Fußball-Geschäft unterwegs, um zu erkennen, dass Reisende nicht aufgehalten werden sollten. Vorbildlich: Die Alt-Herren-Kicker haben Charakter bewiesen, ihren Verein in der Stunde der größten personellen Not unterstützt. „Das hat mir imponiert“, zieht er daraus Rückschlüsse auf die Stärke, die Bereitschaft vom Gesamtverein.

 

„Ich bin noch nicht fertig“

 

Rang acht zur Winterpause versetzt Schäfer nicht in den Zustand von ungehemmten Glücksgefühlen. Er ärgert sich vielmehr über „viel zu leichte Gegentore“, die sein Team zu häufig schlucken musste. 25 Einschläge in neun Partien, das ist ein verbesserungswürdiger Wert. Damit stellen die Barntruper hinter den vier letzten Teams Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen II (43 Gegentore), FC Donop/Voßheide II (42), SG Kalldorf (40) und SC Extertal II (29) die schlechteste Abwehr der gesamten Kreisliga B1 Lemgo. Für den auf eine stabile Deckung bedachten Schäfer ist das ein Dorn im Auge.
Andererseits. Legendär ist der 5:2-Derbysieg bei der SG Sonneborn/Alverdissen II gewesen, konnte hier dem starken Nachbarverein ein Schnippchen geschlagen werden. Dann kam die Corona-Pause. „Das kann nicht das Ende für mich sein. Ich bin noch nicht fertig. Wir sind noch nicht fertig. Wenn Corona besser kontrolliert wird, werden wir uns als Mannschaft weiterentwickeln.” Wünschenswert wäre es für Schäfer vor allem, dass seine fähigen Kicker in dieser Konstellation zusammenbleiben, um weitere Automatismen einzuüben. Wenn dann noch gezielte Neuerwerbungen dazukommen, würde das die ohnehin gute Laune von Martin Schäfer auf ein neues Level heben. Die Verpflichtung von einem Neuzugang ist in trockenen Tüchern. Den Namen möchte der Familienvater allerdings nicht preisgeben. Als sehr eifriger Kader-Architekt fungiert der stellvertretende Vereins-Boss Maik Reese, der mit viel Akribie Spieler scouted, diese dann kontaktiert.

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