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Kreisliga A Detmold

SuS Pivitsheide – Kaiser kommt im Sommer

Der SuS Pivitsheide geht mit Jens Kaiser als neuen Coach in die Spielzeit 2021/2022. Er folgt dann auf Karsten Kuczer, der den SuS seit 2019 betreut.

 

 

Diekmann: „Wollen wieder in die Richtung kommen, wo wir lange gespielt haben“

Kreisliga A Detmold (ab). Der SuS Pivitsheide hat kurz nach dem Weihnachtsfest einen neuen Coach für die kommende Serie gefunden. Jens Kaiser, der zuletzt die SG Leese/Hörstmar/Lieme in der Kreisliga A coachte, wird Nachfolger von Karsten Kuczer, der den SuS im Sommer 2019 übernommen hatte. In der aktuellen Spielzeit steckt der SuS noch im Tabellenkeller fest. Mit Kaiser soll es ab der nächsten Saison in höhere Tabellengefilde gehen. Das wünscht sich zumindest Obmann Henning Diekmann.

 

 

„Unser neuer Trainer ab der nächsten Saison wird Jens Kaiser, der zuletzt Leese/Hörstmar/Lieme und davor im Detmold Raum auch lange den Post TSV Detmold II, mit dem er auch aufgestiegen ist, sehr erfolgreich trainiert hat“, sagt Henning Diekmann (Bild rechts) in einer ersten Stellungnahme gegenüber Lippe-Kick. Mit Kaiser war man auch in den vergangenen Jahren schon mehrfach im Gespräch, der Kontakt ist nie abgerissen. Nach dem Aus des Trainers beim Lemgoer A-Ligisten Ende Oktober bot sich nun die Chance für den SuS, zuzuschlagen. Karsten Kuczer, der den A-Ligisten noch bis zum Ende dieser Saison betreut, hatte dem Verein kürzlich mitgeteilt, ab kommender Saison nicht mehr zur Verfügung zu stehen. „Den Wunsch haben wir dann so respektiert und sind dann dementsprechend auf die Suche gegangen“, so Diekmann. Kuczer selbst hat dann den entscheidenden Kontakt zu Jens Kaiser hergestellt, „weil er ihn auch ganz gut kennt. Es ist alles in Absprache mit ihm passiert, das ist mir sehr wichtig, weil ich ihm für die geleistete Arbeit der letzten zwei Jahre in der ersten Mannschaft und natürlich auch alles, was er vorher für den Verein als Trainer der zweiten und in sonstigen Positionen getan hat, sehr dankbar bin“, erklärt der Obmann weiter, dem es wichtig ist, einen „guten Übergang“ zu haben.

 

Kaiser – Ein Trainer „mit gewissem Bezug zu Verein“

Kaiser ist ab Anfang des neuen Jahres in die Planungen für die neue Spielzeit eingebunden, kann Ideen zur Veränderung des Kaders bereits mit einbringen. Die Verpflichtung von Jens Kaiser ist auch eine naheliegende Entscheidung gewesen. Sein Sohn spielt in der Jugend des SuS Pivitsheide und wohnt selbst nicht weit vom Sportplatz in der Hebbelstraße entfernt. „Wir sind glücklich, einen Trainer mit einem gewissen Bezug zum Verein gefunden zu haben“, freut sich Diekmann über den neuen Mann, der auch „selbst ein sehr guter Fußballer gewesen ist und es wahrscheinlich auch immer noch ist. Von daher freuen wir uns, dass wir da einen absoluten Fachmann für uns gewinnen konnten.“ Er erhofft sich, dass der neue Mann auch neuen Schwung in die Mannschaft bringt und für „einen Schub“ sorgt und „noch ein bisschen was aus der Mannschaft rauszukitzeln, die Jungs auch taktisch nochmal ein bisschen weiterzubringen, dass wir einfach noch ein bisschen mehr wieder in die Richtung kommen, wo wir mit Pivitsheide lange gespielt haben, sprich im oberen Drittel der Kreisliga A.“

 

SuS will langfristig im oberen Drittel mitmischen

Das jedenfalls gibt Diekmann als langfristiges Ziel für den Verein aus. Dass man sich aktuell noch „in der Umbruchphase mit jüngeren Spielern“ befindet, findet er „völlig in Ordnung.“ Erfolgsdruck gibt es keinen: „Wir wollen den Trainer ganz in Ruhe arbeiten lassen.“ Es soll etwas aufgebaut werden in der Hebbelstraße, nicht nur in Sachen Infrastruktur mit dem derzeit entstehenden Kunstrasenplatz: „Eine gute, schlagkräftige, junge Mannschaft die, wie gesagt, perspektivisch im oberen Bereich der Kreisliga mitspielt.“ Für dieses Ziel hält Diekmann Jens Kaiser für einen „sehr guten Mann für uns und wir als Verein werden da ihn unterstützen, so gut es geht, damit wir diese Ziele auch gemeinsam erreichen.“ Abschließend richtet Henning Diekmann noch einmal ein „großes Dankeschön an Karsten Kuczer für die geleistete Arbeit und dass er uns in einer schwierigen Situation, als Carsten Skarupke aufgehört hat, uns geholfen und den Karren mit uns aus dem Dreck gezogen und im Endeffekt die Sache am Laufen gehalten hat und schon gute Aufbauarbeit und den Grundstein gelegt hat für das, was wir die nächsten Jahre jetzt noch vorhaben.“

 

Kaiser: „Es ging ganz schnell“

Jens Kaiser (Bild links) selbst freut sich auf die neue Aufgabe. Nach dem Aus bei der SG hat Kaiser bei der Anfrage seitens des SuS nicht lange überlegen müssen: „Es ging dann ganz schnell“, erzählt er, nachdem Kuczer Kontakt aufgenommen hatte. Mit Jugendobmann Arnd Bracht hat Kaiser selbst noch zusammengespielt, ebenso mit Jörg Jöstingmeier, Coach der Zweitvertretung, zu Landesligazeiten beim TSV Detmold. „Ich bin recht oft vor Ort und kenne da sehr viele, auch aus dem Vorstand“, so Kaiser. Bevor er nach einem Jahr Pause zur SG Leese/Hörstmar/Lieme ging, gab es schon einmal eine Anfrage des SuS. Und auch nach dem Aus von Kuczer: „Wir hatten uns letztes Saisonspiel mit dem Post TSV Detmold II in Pivitsheide. Da hatte man mich schon gefragt, da war für mich aber schon klar, dass ich ein Jahr Pause machen würde. Der Kontakt ist aber nie abgerissen, wir haben immer mal wieder Freundschaftsspiele gemacht.“ Und jetzt hat es dann funktioniert. Der Coach sieht im SuS Pivitsheide einen „gut geführten Verein“ und sieht sich einer „interessanten Aufgabe“ gegenüber. Aber: „Wir brauchen Geduld, haben aber auch andere Voraussetzungen als ich sie zuletzt bei der SG hatte.“ In erster Linie geht es aktuell aber darum, „gesund zu bleiben“, zudem ist fraglich, wie und wann es mit der aktuellen Saison weitergeht, weshalb die Planungen derzeit nahezu auf Eis liegen. Jens Kaiser bedankt sich: „Danke an den SuS, dass mir das Vertrauen für die Aufgabe entgegengebracht wird.“

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