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Regionalliga West

Rot-Weiß Oberhausen – Hüseyin Bulut kommt

Kurz vor dem Jahreswechsel hat sich der SC RW Oberhausen noch einmal verstärkt. Zudem kommt auch die soziale Komponente nicht zu kurz. NRW-Kick hat hier mehr dazu für euch.

RWO verpflichtet Hüseyin Bulut

 

Rot-Weiß Oberhausen hat kurz vor der Jahreswende noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Hüseyin Bulut steht Cheftrainer Mike Terranova mit Start der Rückrunde zur Verfügung.

 

Der in Dortmund geborene Türke spielte zuletzt für den Ligakonkurrenten Sportfreunde Lotte und soll an der Lindnerstraße vorrangig die Offensive variabel verstärken.

 

„Hüseyin ist ein sehr gut ausgebildeter, junger und erfolgshungriger Spieler, der bei uns den nächsten Schritt machen will“, freut sich Oberhausens Sportlicher Leiter Patrick Bauder über die Zusage des 21-Jährigen.

 

Vor seiner Zeit in Lotte wurde Bulut, der bei RWO mit der Rückennummer „18“ auflaufen wird, im Nachwuchsleistungszentrum von Borussia Dortmund ausgebildet. Für die BVB-Regionalliga-Mannschaft erzielte er drei Tore in neun Spielen, bevor er zum türkischen Erstligisten Göztepe wechselte.

 

Jetzt, da wir Eure Aufmerksamkeit haben…

 

RWO bittet um Hilfe für Robin

 

Rot-Weiß Oberhausen engagiert sich immer wieder, wenn Hilfe benötigt wird. Diesmal bittet der Fußball-Regionalligist in Kooperation mit „Oberhausen hilft e.V.“ um Unterstützung für den Oberhausener Robin Maurice Sabo.

 

Robin ist am 14. Oktober 2004 mit einer sehr seltenen, nicht heilbaren Stoffwechselerkrankung zur Welt gekommen. Aufgrund dieser Krankheit (NKH) ist er mehrfach schwerstbehindert (100%).

 

Der Junge aus dem Oberhausener Stadtteil Borbeck kann nicht sprechen. Sein Sehfeld ist eingeschränkt und mit dem Laufen klappt es auch noch nicht wirklich gut. Aber die Fortschritte, die er bis jetzt gemacht hat, haben die Ärzte damals nicht für möglich gehalten, da die Prognose von Anfang an sehr schlecht war.

 

Für einen behindertengerechten Anbau, in dem Robins Kinderzimmer entstehen soll, bittet RWO seine Freunde, Fans und Partner, der alleinerziehenden Mutter von Robin durch eine Spende zu helfen. Jeder Euro zählt! Das Team um Kapitän Jerome Propheter hat spontan seine Unterstützung in Höhe von 500,- EUR zugesagt.

 

Für alle, die Robin ebenfalls unterstützen möchten gibt es ein Spendenkonto:

 

Empfänger: Oberhausen hilft e.V.
Stadtsparkasse Oberhausen
IBAN: DE 06 3655 0000 0053 2241 43
BIC-Code: WELADES10BH
Verwendungszweck: „Robin“

 

Spendenquittungen werden ausgestellt.

 

Zum Abschluss eines denkwürdigen Jahres

RWO-Vorstand mit Dank und Versprechen rüber nach 2021

 

Zum Ende eines denkwürdigen Jahres wenden sich der Vorstand, die Mitarbeiter und die Mannschaft von Rot-Weiß Oberhausen an die Fans, Sponsoren, Mitglieder und Freunde des Klubs:

 

Liebe Rot-Weiße,

 

das Kalenderjahr 2020 neigt sich mit großen Schritten dem Ende. „Endlich!“ dürften viele von Ihnen jetzt aufschreien, denn das Jahr 2020 verbinden die Meisten von uns mit Angst vor Krankheiten, Existenzangst, und jede Menge Ungewissheit. So ging es uns auch, als im März die Pandemie ausgerufen wurde. Niemand wusste, wie es weitergeht. Keiner konnte uns versichern, dass unser ohnehin gebeutelter Verein diese Wucht überleben würde.

 

Was ist 2020 bei RWO passiert? Nach gelungenem Trainingsstart waren sich im rot-weißen Lager eigentlich alle einig: Die Rückrunde wird Spaß machen! Machte sie auch – genau drei Spieltage lang: 3:0 gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach, 3:0 bei Fortuna Köln, 2:1 gegen Bergisch Gladbach. Dann die ersten sportlichen Dämpfer: das 0:1 in Essen. Es folgte ein 1:1-Unentschieden gegen die Sportfreunde Lotte, das Pokal-Aus in Bocholt und eine abschließendes 1:1 gegen Alemannia Aachen – vor 3.108 Zuschauern übrigens! Ein Träumchen, wenn wir das bald wieder erleben könnten!!! Einige Spiele wie das in Lippstadt oder Wuppertal fielen dem Wetter zum Opfer. Zeitgleich machten die immer mehr aufkommenden Corona-Meldungen die Runde. Plötzlich waren wir im Ruhrgebiet Hotspot. Die Liga wurde nach langem Hin und Her ohne ein weiteres Spiel seit März erst im Sommer für offiziell beendet erklärt. Unsere hauptamtlichen Mitarbeiter und die Regionalliga-Mannschaft waren längst in Kurzarbeit. Immer noch wusste niemand, wann und wie es weitergeht.

 

Unsere kreativen Köpfe im HomeOffice kamen in der Zwischenzeit auf die glorreiche Idee, goldene Geisterspiel-Tickets zu verkaufen. Diese Aktion (und ihre Folgeaktionen wie z.B. Bierdeckel) haben uns zumindest kurzfristig auf Deutsch gesagt den Ar*** gerettet. Dafür sind wir jedem Käufer, jedem Teilnehmer und jedem der daran in irgendeiner Form Anteil hat, unendlich dankbar. Genauso, wie wir allen Partnern und Sponsoren danken, dass sie uns – wenn irgendwie möglich – weiterhin zur Seite stehen. Auch das ist nicht selbstverständlich. Wir sind selbst alle Unternehmer und wissen, was es bedeutet, die Kröten, die man in dieser schweren Zeit auf vielleicht ganz lange Sicht beisammenhat, auch noch mit einem Fußballverein teilt. Aber es zeigt uns auch, dass die große RWO-Familie nicht an VIP-, Sitz- oder Stehplätzen zu unterscheiden ist. Die große RWO-Familie sitzt auch im Sturm gemeinsam in einem Boot und rudert in eine gemeinsame Richtung! Das macht uns Mut für die Zukunft!

 

Und das bringt uns zum Ausblick auf das Jahr 2021: Unser Kader hat sich seit dem oben genannten Heimspiel gegen Aachen stark verändert. Das war uns aber bewusst und ein Stück weit auch der Situation geschuldet. Zwischenzeitlich kamen einige Spieler, mit dem Wunsch, sich sportlich verändern zu wollen, auf uns zu. Kann man machen, wenn man irgendwo eine Perspektive aufgezeigt bekommt. Alles gut. Wir waren uns im Vorstand, im Aufsichtsrat und auch in der Sportlichen Leitung ohnehin einig, dass wir in diesem Jahr besser nicht alles auf die Karte „Fußball“ setzen sollten. Aber auch die laufenden Kosten müssen irgendwie gedeckelt werden.

 

Wir können Euch aber versichern, dass wenn alles wieder normal läuft, auch auf dem Rasen wieder Normalität einkehren wird. Und unser normaler Anspruch – da könnt Ihr sicher sein – ist nicht Platz acht, zehn oder zwölf. Wir hatten jetzt alle gemeinsam lange genug Kummer und Sorgen. Lasst uns gemeinsam wieder Spaß haben!

 

Jetzt kneifen wir aber noch einmal die Backen zusammen und reduzieren unsere Kontakte auf ein Minimum, damit wir schnell wieder zur Normalität – zu unserem Spaß – kommen.

 

Bleibt gesund und kommt gut ins neue Jahr!

 

Herzlichst,
der Vorstand / die Mitarbeiter / die Mannschaft

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